Dieses Büchlein enthält ein Gespräch zwischen Berg und Dath (und Jens Balzer und Lars Weisbrod), ein Interview mit Dietmar Dath und ein Interview mit Frau Berg.
Das erste Gespräch ist das lebhafteste und lustigste, aber auch das mit dem geringsten Erkenntnisgewinn. Außerdem finde ich es bekümmerlich, dass unsere Großintellektuellen alles entweder scheiße oder geil finden.
Aber dennoch ein Zitat von Dath: „Ich find’s immer scheiße, wenn die Künstler weniger wissen als jeder Depp.“ Sehr richtig.
Ziemlich gut auch diese rhetorische Frage von Dath an LW: „Was unterscheidet Dich von demjenigen, der soziologisch genau Deinen Hintergrund hat, aber der sagt ‘Und dann habe ich mir ein Buch über Kategorientheorie gekauft!’.“
Dath zitiert so ungefähr dreißig Leute, was Frau Berg veranlasst zu fragen, wie er sich das alles merken könne. „It’s my life. It’s all I am“.
Interessant auch Dath über sein Verhältnis zu Herrn Kaube.
Und Sibylle Berg, warum so wenige Frauen IT-Fächer studieren: Die Männer sind schuld.
7/10