Der emotionale Rucksack – das sind die schwierigen, unaufgearbeiteten Gefühle aus der Vergangenheit, die jeder mit sich Angst, Wut, Trauer, Schmerz und andere mehr. Sie belasten uns im Alltag, in der Beziehung und im Job, indem sie zu emotionalen Überreaktionen führen und so selbst harmlose Situationen eskalieren lassen. Vivian Dittmar, bekannte Referentin und Seminarleiterin, stellt einen neuen, heilsamen Umgang mit dem emotionalen Rucksack vor. Sie zeigt, wie wir ihn kontrolliert und bewusst entladen können, sodass wir endlich freier und mit weniger Ballast durchs Leben gehen, ohne bei jeder Kleinigkeit aus der Haut zu fahren. So wird es sogar in emotionalen Ausnahmezuständen möglich, mit uns und anderen gelassener umzugehen.
Kde jenom začít? Tato kniha mi doslova a do písmene změnila život.
Už po prvních dvou kapitolách, kdy jsem došla k prvnímu uvědomění, jsem věděla, že tohle bude něco velkého. Kniha je skvěle strukturována, je dělena na určité "lekce", připomínající mi intenzivní kurz seberozvoje. Vlastně jsem si celou dobu připadala jako na one-on-one terapii, tento pocit umocňovalo i 20 praktických cvičení.
Kapitoly se zaměřovaly na pro mě smysluplná témata, velmi oceňuji i grafické zpracování, jmenovitě pak tučně zvýrazněné věty/slova, schémata a shrnující tabulky.
Přečetla jsem už poměrně velké množství knih týkajících se seberozvoje. Některé byly laskavé (Louisa Hay), jiné extrémně upřímné (Gary John Bishop). Oba přístupy ve mně něco zanechaly a byly mi něčím blízké. Tato kniha pro mě představovala nový směr kombinace obou výše zmíněných přístupů, který mám odteď spojený s Vivian Dittmar. Kniha je totiž exaktní, někdy i trochu vědecká, ale nepostrádá humor, intimitu a určitou osvětu.
První třetina knihy, představující koncept emočního batohu a emočních aktivací pro mě tedy představovala wow efekt. Druhá třetina mě, přiznám se, chvílemi nebavila, nejspíše mám k praxi vědomého vybíjení ještě stále daleko. Poslední část knihy byla ale opět skvělá, nabitá praktickými tipy a řešící rovněž kolektivní aspekty emocí lidstva.
Po dočtení ve mně chvíli přetrvávala jakási prázdnota a smutek nad tím, že mě už nečeká žádná "lekce" s Vivian. A tato prázdnota je u mě opravdu spíše doménou beletrie. Což jasně vysvětluje mých 5 hvězdiček a knihu určitě doporučuji dál.
Interessante Überlegungen, jedoch langatmig mit vielen Wiederholungen
All unsere bisherigen Erlebnisse, die wir nicht oder nur wenig verarbeitet haben, tragen wir wie in einem Rucksack mit uns herum: der „emotionale Rucksack“. Erstmal ein anschaulicher Gedanke, der irgendwie einleuchtet. Darum geht es in Vivian Dittmars Buch. Der Gedanke an sich ist nicht neu. Wie heißt es doch so schön, „jeder hat sein Päckchen zu tragen“. Dittmar selbst ist „anerkannte Querdenkerin zum Thema emotionale Kompetenz“. Sie scheint eine Art Psychologin zu sein, wobei sie jedoch keine universitäre Ausbildung zu haben scheint, da sie früh erkannt hat, dass sie das, was sie lernen will, nicht an Universitäten reicher Industrienationen lernen kann (gemäß http://viviandittmar.net/person/).
Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil erklärt die Grundlagen: was füllt unseren Rucksack, wie funktioniert emotionale Aktivierung? Hier gibt es einige seltsam anmutende Erklärungen, zum Beispiel definiert Dittmar hier scheinbar willkürlich Emotion als nicht gefühltes Gefühl aus der Vergangenheit („emotionale Altlast“), im Gegensatz zu einem Gefühl. Manche Aussagen leuchten auch ein.
Teil zwei erklärt bzw. lehrt einen bewussten Umgang mit unseren Altlasten und unserem Rucksack. Hier wird erklärt, wie die emotionale Aktivierung als Chance genutzt werden kann, die Altlasten abzubauen und somit den Rucksack zu erleichtern. Es werden verschiedene Übungen erklärt, um eine „bewusste Entladung“ zu praktizieren bzw. emotionale Aktivierungen, die im Alltag auftreten, zu nutzen um diese Gefühle zu verarbeiten. Das mag vielleicht verrückt klingen, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt hat, scheint aber nach dem Lesen des Buches tatsächlich einleuchtend.
Im dritten und letzten Teil wird die emotionale Hygiene erklärt. Das Ziel wäre nämlich, den Rucksack regelmäßig über bewusste Entladungen zu „leeren“ und leicht zu halten, so wie wir uns auch regelmäßig um unsere Körperhygiene kümmern. Auch hier bin ich wieder über zum Teil fragwürdige Aussagen gestolpert. Meint Dittmar doch (S.180): „(…) sind die vielen Infektionen, die sich ausbreiten, weil unser Immunsystem durch mangelnde emotionale Hygiene geschwächt ist.“ Für einen Mediziner eine unglückliche Aussage, welche ohne zugehörige Referenz im Buch zu finden ist. Dennoch war dieser Teil bei weitem der hilfreichste. In „Gefühle als Kraft“ wird erklärt, wie man Gefühle auch positiv nutzen kann. Diesen Teil fand ich sehr anschaulich und hilfreich. Auch zum Umgang mit anderen Menschen in „aktiviertem Zuständen“ konnte ich viel für den Alltag lernen.
Insgesamt fand ich den Ansatz interessant. Das Buch war für mich jedoch sehr schwer zu lesen, es gab viele Wiederholungen und insgesamt fehlte mir der rote Faden ein bisschen, obwohl es immer wieder „Merkkästen“ am Seitenrand gibt. Diese erleichtern zwar das Lesen, jedoch war es trotzdem oft schwierig sich zu orientieren. Nichtsdestotrotz würde ich sagen, dass sich das Lesen gelohnt hat. Insgesamt gibt es von mir leider nur drei Sterne.
Vivian Dittmar hat mit „Der emotionale Rucksack“ ein Sachbuch geschrieben, das dem Leser helfen soll, mit schwierigen Situationen und emotionaler Überlastung besser zurechtzukommen.
Den dreiteiligen Aufbau des Buches finde ich gelungen: Im ersten Teil, dem „Emotionalen Gepäck“ stellt sie die Idee eines Rucksack voller Emotionen, die ein jeder mit sich herumträgt, vor. Hier erklärt sie auch, warum manche Menschen eben weniger emotionalen Ballast mit sich herumtragen können als andere: manch einer hat eben einen riesigen Rucksack, während bei anderen das ganze eher einem Handtäschchen ähnelt. Der zweite Teil befasst sich mit dem „bewussten Umgang“, also unterschiedliche Techniken, die die Autorin vorstellt. Hier war ich etwas enttäuscht, da vieles nur mit einer Bezugs- bzw. Vertrauensperson umzusetzen ist. Schließlich hat eben nicht jeder so eine Person in seinem Umfeld oder möchte das Ganze eigentlich mit sich selbst regeln/klären. Daher greift man meiner Meinung nach auch zu einem Buch: um sich eben nicht gleich an einen Bekannten oder einem Psychologen wenden zu müssen, sondern sich in das Thema einzulesen und zu schauen, ob man sich selbst (alleine!) helfen kann. Hier finde ich das Buch wenig hilfreich. Der letzte Teil handelt von „emotionaler Hygiene“ wie Vivian Dittmar es nennt. Die Autorin stellt hier Überlegungen an, wie eine Welt wäre, würden alle ihre im Buch vorgestellten Techniken anwenden. Insgesamt kann man den dritten Teil als eine Zusammenfassung und Verallgemeinerung des Vorausgegangenen bezeichnen.
Das Buch lässt sich gut lesen, und wird Menschen sicherlich helfen und gute Tipps geben, meinen Ansprüchen und Vorstellungen hat es allerdings nicht ganz erfüllen können: Zum Einen stört mich die bereits angesprochene Anwendbarkeit der Techniken als „Alleinstehender“ (nicht nur um Sinne von Single zu verstehen). Darüber hinaus fehlt mir für ein Sachbuch ein Anhang. Ja, Vivian Dittmar nennt einige Quellen, auf die sie sich bezieht, allerdings erwartet man doch zumindest ein Literaturverzeichnis.
Zusammenfassend ist Vivian Dittmars Buch ein guter Einstieg in die Materie und für Leute, die wenig Wert auf die wissenschaftlichen Hintergründe legen, geeignet.
Das Buch gibt Hintergrundwissen und praktische Tipps zum Umgang mit dem emotionalen Rucksack, den wir mit uns herumschleppen und der durch Situationen aus unserer Vergangenheit gefüllt wurde.
Dieses Bild des Rucksacks fand und finde ich nach wie vor sehr einleuchtend, weshalb mich das Buch sehr angesprochen hat. Leider ging es aber in eine Richtung, die überhaupt nicht meins war und im Nachhinein hätte ich es vermutlich abbrechen sollen. Die meisten im Buch vorgestellten Phänomene, Definitionen und Praktiken sind von der Autorin selbst entwickelt und über Erfahrungen in ihren Seminaren und ihrem Umfeld verifiziert. Mir hat dabei sehr gefehlt, welche anderen Konzepte und Studien bereits existieren und wie ihre dazu im Vergleich sind. Das geschieht an einigen Stellen, z.B. in dem Kapitel um Meditation, was mir sehr gut gefallen hat, insgesamt allerdings zu selten. Auch hätte ich erwartet, dass mehr auf psychische Krankheiten aufgrund von Traumata eingegangen wird und wie sich diese von einem Rucksack abgrenzen, mit dem man selbst mithilfe eines Partners selbst umgehen kann. Den Schreibstil fand ich an sich gut zu lesen, allerdings hatte er doch einige Wiederholungen und es wurde mir zu oft explizit darauf hingewiesen, was wo bereits erklärt wurde oder noch erklärt wird. Auch die Quellenangaben waren mir viel zu selektiv an einzelnen Stellen, während andere Aussagen einfach so dastanden, die ich definitiv nicht so unterschreiben würde. Insgesamt leider kein Buch für mich.
Inhalt: Der emotionale Rucksack – das sind die schwierigen, unaufgearbeiteten Gefühle aus der Vergangenheit, die jeder mit sich herumschleppt: Angst, Wut, Trauer, Schmerz und andere mehr. Sie belasten uns im Alltag, in der Beziehung und im Job, indem sie zu emotionalen Überreaktionen führen und so selbst harmlose Situationen eskalieren lassen. Vivian Dittmar, bekannte Referentin und Seminarleiterin, stellt einen neuen, heilsamen Umgang mit dem emotionalen Rucksack vor. Sie zeigt, wie wir ihn kontrolliert und bewusst entladen können, sodass wir endlich freier und mit weniger Ballast durchs Leben gehen, ohne bei jeder Kleinigkeit aus der Haut zu fahren. So wird es sogar in emotionalen Ausnahmezuständen möglich, mit uns und anderen gelassener umzugehen.
Fazit: Dieses Sachbuch beschäftigt sich mit dem Leben, Gefühlen, Emotionen die man so mit sich herumträgt bzw. bringt einem das Buch dazu, sich selbst damit zu beschäftigen. Das Buch ist keine leichte Kost und man muss es immer etwas Sacken lassen - aber wenn man sich darauf einlässt, hält es bei gutem Schreibstil einigen guten Input bereit.
Vivian Dittmar hat nicht nur ein Buch geschrieben, sondern eine Erfahrungsraum kreiert. Durch einen leicht verständlichen Schreibstil wird in ein abstraktes und in unserer verkopften Welt leider viel zu selten adressiertes Thema eingeführt. Durch die punktuelle Reflektionsfragen und Übungen kann das beschrieben gleich verprobt / erfahren werden.
Mir hat das Tempo mit dem ich mich meinem eigenen emotionalen Rucksack nähern konnte sehr zugesagt und ich empfand es als hilfreich, dass die Autorin durch das Einbringen eigener Beispiele und Erfahrungen sich authentisch gezeigt hat. Vivian Dittmar versucht nicht nur ein mentales Konzept zu beschreiben, sondern ihre gelebte Erfahrung erlaubt den Umgang mit den eigenen Emotionen - nicht auf der mentalen Ebene des Kopfes, sondern auf der emotionalen Ebene des Herzens.
Perfekt für jeden Menschen der sich näher mit seinem eigenen, emotionalen Innenleben auseinandersetzen möchte, um dadurch ein breiteres Spektrum an Handlungsoptionen in kritischen Situationen zu schaffen. Vorsicht: Kann lebensverändernd sein!
Interessant zum Lesen, lässt sich aber folgend zusammenfassen:
Wir alle haben etwas durchgemacht, was emotionale Spuren und eine Last auf uns hinterlassen hat und um sich besser zu fühlen und sich von dieser Last zu befreien, muss man sich erstens der last bewusst werden und sie dann schrittweise nach und nach abarbeiten. Für jeden gibt es eigene Methoden die Last abzubauen und meistens wissen wir selbst bereits was uns hilft, sobald wir uns der Last bewusst geworden sind und sie als ein Teil von uns akzeptiert haben.
Von dem her um sich besser zu fühlen, muss man erstmal an und mit sich selber arbeiten.
Die Inhalte und die Art, durch die die Autorin versucht, diese dem Leser zu vermitteln, hat aktuell nicht meinen Nerv getroffen. Ich habe das Lesen nach weniger als der Hälfte abgebrochen, da ich gefühlt nicht vom Fleck gekommen bin. Schade.
Schwierige Kost. Nehmen Sie sich Zeit um die gennante Themen für sich selbst zu bearbeiten. Am besten hat mir den Ratschlag gefallen, eine vertraute Person zu haben um den emotionale Rücksack auspacken zu können. Das hilft die Seele sich vom Belastungen zu befreien.
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