Navid Kermanis Reportagen, welche vor allem in der Frankfurter Allgemeinen erschienen, beschreiben die pan-islamische Welt - kurz bevor sie sich aufgrund den Anschlägen in New York für immer veränderte. Seine Texte besitzen etwas Magisches, auch noch nach 25 Jahren. Von Isfahan und Kairo über Ramallah, Akko, Karatschi, bis nach Banda Aceh am westlichsten Zipfel Indonesiens berichtet Kermani, selbst Iraner, von seinen Begegnungen mit dem Islam, den Menschen, den Städten und deren Geschichte, und verliert dabei nie sein unverkennbares kritisches Urteilsvermögen. Äusserst empfehlenswert.