Was tust du, wenn du allein die Zukunft der Welt in den Händen hältst? Marvar, iranischer Atomphysiker am Oxforder Clarendon Labor, hat den Algorithmus für die perfekte Kernfusion gefunden. Ein Wissen, das in den richtigen Händen ein Segen, in den falschen ein Fluch ist. Schließlich könnte man damit sämtliche Energieprobleme der Welt lösen oder eine Waffe von größtmöglicher Vernichtungskraft bauen. Dann verschwindet Marvar plötzlich, nicht ohne zuvor seinem Freund Dyer, einem Journalisten, die Formel zu vermachen. Bald darauf gerät Dyer ins Visier unterschiedlichster Gestalten. Der britische Geheimdienst, Bankiers und Ölmanager mit Kreml-Verbindung – sie alle interessieren sich für ihn. Ein riskantes Versteckspiel beginnt.
Nicholas William Richmond Shakespeare is a English novelist and biographer.
Born to a diplomat, Nicholas Shakespeare grew up in the Far East and in South America. He was educated at the Dragon School preparatory school in Oxford, then at Winchester College and at Magdalene College, Cambridge. He worked as a journalist for BBC television and then on The Times as assistant arts and literary editor. From 1988 to 1991 he was literary editor of The Daily Telegraph and The Sunday Telegraph.
Since 2000, Shakespeare has been Patron of the Anita Goulden Trust, helping children in the Peruvian city of Piura. The UK-based charity was set up following an article that Shakespeare wrote for the Daily Telegraph magazine, which raised more than £350,000.
He is a fellow of the Royal Society of Literature. He is married with two small boys and currently lives in Oxford.
Als Hörbuch gehört. Thriller, der den Namen kaum verdient hat. Die Erzählung tröpfelt eher nett vor sich hin. Die Aufmachung des Hörbuchs ist lieblos, die Unterteilung in 45-minütige Tracks sehr hörerunfreundlich.
Der Journalist John Dryer lebt in Oxford mit seinem Sohn. Bei einer Schulveranstaltung seines Jungen lernt er den iranischen Wissenschaftler Marvan kennen. Durch ihre Söhne, die im gleichen Fußballteam spielen, kommen die beiden Männer in näheren Kontakt. Marvar vertraut John Dryer an, dass er die Formel für eine Kernfusion gefunden habe, welche die Welt verändern würde. Als Marvar plötzlich verschwindet, gerät auch John Dryer in Gefahr und bald in die Schusslinie der Geheimdienste.
Diese Geschichte beginnt mit dem Schulaltlag und dem täglichen Leben von John Dryer und seinem Sohn. Dieser besucht dieselbe Schule wie einst sein Vater und damit beschäftigt sich der Roman fast bis Hälfte des Buches. Bevor es beginnt ein wenig spannend zu werden überlegt der Leser leider das Buch zur Seite zulegen. Das eigentlich aktuelle Thema des Polit-Thrillers kommt nicht so wirklich deutlich heraus. Der Schreibstil ist eher als umständlich und langatmig zu beschreiben. Der Spannungsbogen beginnt erst nach der Hälfte des Buches überhaupt und ist für einen Thriller leider nicht hoch genug gespannt. Der Klappentext und das Cover lassen mehr erwarten als die Story dann liefert. Ich kann diesem Buch leider nur 3 Sterne geben.