Jump to ratings and reviews
Rate this book

Brief an einen Schwan - Stories

Rate this book
Brief an einen Schwan - Stories - bk1492; Rowohlt Verlag; William Kotzwinkle; pocket_book; 1996

Paperback

Published January 1, 1996

Loading...
Loading...

About the author

William Kotzwinkle

85 books258 followers
William Kotzwinkle is a two-time recipient of the National Magazine Award for Fiction, a winner of the World Fantasy Award, the Prix Litteraire des Bouquinistes des Quais de Paris, the PETA Award for Children's Books, and a Book Critics Circle award nominee. His work has been translated into dozens of languages.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
1 (50%)
3 stars
1 (50%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Falko.
268 reviews
April 25, 2020
Ein Sammlung von sieben Kurzgeschichten. Eine Geschichte war besser als die andere. Mal ist es eine Geschichte aus der Gegenwart, mal wirkt es wir ein Märchen aus dem Mittelalter, mal wie ein altes russisches Märchen. Mal sind wir im Orient, mal in New York, mal in Zürich. Abwechselnd, unterhaltsam, mir hat es gefallen.


Lieblingsstellen:
"Die ganze schreckliche Wirklichkeit ihres Verlustes bemächtigte sich ihrer, so wie wir uns manchmal an geliebte Menschen erinnern, die wir verloren haben - mit einem Schmerz, der nicht aufhört, uns zu überfluten, wenn wir ihm einen Augenblick zu lange Beachtung schenken." (Der Tag, an dem Stokowski die Welt rettete)

"Die untergehende Sonne tauchte das Gesicht ihres Gatten in tiefes Rot. Seine Augen brannten durch sie hindurch, und auch sie wurde rot, und ihr Bauch schlug Purzelbäume, jung und albern, aber ihre Brüste wippten lieblich, während sie ging, und ihre Hüften waren voll und schwangen, und wie entzückend waren ihre lackierten bloßen Zehen." (Mondjuwel)

"Sein Schmerz war ebenso verborgen wie die Wut, die Eifersucht, wie die meisten Dinge - sie alle trieb er hinein in seinen Willen und in seine Fingerspitzen, aber sie wußte dennoch um sein Leiden, sie hatte gelernt, es von seinen Augenlidern abzulesen, von seinem Atem, von seinem Schweigen." (Sonne, Mond und Sturm)

"Sie lugten über die Büsche und sahen einen winzigen Schnauzer auf dem Gehweg. Er war in einem Traum versunken und starrte ins Gras. Sie traten näher, doch er schwelgte in stillen hündischen Geheimnissen und schenkte ihnen keine Beachtung. Die Erinnerung an einen Knochen? überlegte DuJohn und beschloß, daß es wohl eher etwas anderes war, daß es wohl eher mit den Dingen zu tun hatte, die weniger spezifisch waren als Knochen, mit so vagen und flüchtigen Dingen, daß nur ein Hund im Halbschlaf eine Chance hatte, sie zu begreifen." (Brief an einen Schwan)
Displaying 1 of 1 review