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Sexe, race & colonies

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Du sauvage , exotique et désirable dès le Quattrocento , aux corps dominés puis stéréotypés par les appétits colons, cet ouvrage hors du commun retrace l'histoire des représentations du corps indigène . 1200 illustrations attestent de la fascination persistante pour cet autre , fantasmé et violenté des siècles durant, qui tente depuis seulement quelques décennies de se redéfinir. Reposant sur plus de mille peintures, illustrations, photographies et objets répartis sur six siècles d'histoire au creuset de tous les empires coloniaux, depuis les conquistadors, en passant par les systèmes esclavagistes, notamment aux États-Unis, et jusqu'aux décolonisations, ce livre s'attache à une histoire complexe et taboue. Une histoire dont les traces sont toujours visibles de nos jours, dans les enjeux postcoloniaux, les questions migratoires ou le métissage des identités.
C'est le récit d'une fascination et d'une violence multiforme. C'est aussi la révélation de l'incroyable production d'images qui ont fabriqué le regard exotique et les fantasmes de l'Occident. Projet inédit tant par son ambition éditoriale, que par sa volonté de rassembler les meilleurs spécialistes internationaux, l'objectif de Sexe, race & colonies est de dresser un panorama complet de ce passé oublié et ignoré, en suivant pas à pas ce long récit de la domination des corps.

544 pages, Paperback

Published September 27, 2018

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Pascal Blanchard

69 books13 followers

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November 20, 2024
Das Vorwort (Préface) des Buches Sexe, Race & Colonies wurde von Achille Mbembe, einem kamerunischen Intellektuellen, und Jacques Martial, einem französischen Schauspieler, Regisseur und Politiker, verfasst. Das Nachwort (Postface) stammt von der französisch-marokkanischen Schriftstellerin Leila Slimani.
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ – diese Worte scheinen wie geschaffen für das Buch Sexe, Race & Colonies. Seit seiner Veröffentlichung hat es nicht nur Aufmerksamkeit und Debatten entfacht, sondern auch seinen Wert als Sammlerstück erheblich gesteigert. Heute erreicht das Buch auf dem Markt astronomische Preise. Jene, die es gleich beim Erscheinen erworben haben, dürfen sich nicht nur über ein bahnbrechendes Buch freuen, sondern auch über ein rares und begehrtes Sammlerstück.
Das Buch Sexe, Race & Colonies bietet eine tiefgehende Analyse der komplexen Verflechtungen zwischen Sexualität, Rasse und Kolonialismus, die sich über mehrere Jahrhunderte erstrecken und bis in die Gegenwart nachwirken. Im Mittelpunkt steht die zentrale These, dass koloniale Mächte gezielt sexuelle Bilder und Stereotypen einsetzten, um ihre Herrschaft zu legitimieren und die Kontrolle über die Kolonisierten zu verstärken. Dabei wird eindrucksvoll gezeigt, wie tief diese Bilder in den kulturellen und politischen Strukturen verankert sind und wie sie auch nach der Dekolonisierung weiterhin die gesellschaftliche Wahrnehmung prägen.

Ein herausragender Aspekt des Buches ist seine interdisziplinäre Herangehensweise, die historische, soziologische, anthropologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven miteinander verbindet. Mithilfe von Quellen wie visuellen Darstellungen, literarischen Texten und historischen Dokumenten beleuchten die Forschenden, wie visuelle Medien – darunter Postkarten, Fotografien und Filme – als Werkzeuge zur Verbreitung rassistischer und sexueller Hierarchien dienten. Solche Darstellungen schufen ein Bild der Kolonisierten als "exotisch" und "primitiv", das sowohl die Unterdrückung als auch die ökonomische und sexuelle Ausbeutung in den Kolonien rechtfertigen sollte.

Besonders eindringlich thematisiert das Buch die Konstruktion von Geschlechterrollen in kolonialen Kontexten. Kolonisierte Frauen wurden oft als hypersexuelle und verfügbare Objekte dargestellt, wodurch ihre Ausbeutung unsichtbar gemacht und sexualisierte Gewalt normalisiert wurde. Gleichzeitig wurde die Männlichkeit der kolonisierten Männer als brutal, unzivilisiert und sexuell bedrohlich dargestellt – eine Strategie, die dazu diente, die Überlegenheit der weißen Kolonialherren zu untermauern und die Emanzipationsbestrebungen der Kolonisierten zu unterdrücken.

IN ARBEIT!!
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