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Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

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Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert. Lesen Sie neue skurrile Anekdoten von Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören. Außerdem: Der Helikopter-Wahnsinn in elterlichen Whatsapp-Gruppen.

224 pages, Paperback

First published September 7, 2018

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About the author

Lena Greiner

15 books4 followers
Lena Greiner is a German journalist and author.

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
43 (19%)
4 stars
86 (39%)
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71 (32%)
2 stars
13 (5%)
1 star
7 (3%)
Displaying 1 - 30 of 33 reviews
Profile Image for Nikki Naddy.
171 reviews
March 2, 2019
Also das Buch war für mich persönlich vom Eindruck her teilweise zum schmunzeln, teilweise erschreckend wo ich mich ernsthaft fragte, echt jetzt? Teilweise konnte ich Verhalten auch nachvollziehen, und teilweise war es völlig unverständlich, teilweise hatte ich aha-Erlebnisse wo ich plötzlich selbst erlebte Dinge mit Kindern besser verstand, also die Hintergründe, und das beste war am Schluss das Nachwort und das Kapitel, was betroffene Kinder sagen und fühlen, und wie sie sich wehren, oder teilweise weit wegziehen von den Eltern.
Ich finde das Buch psychologisch wertvoll, da sich die Psychologie zunehmend mit dieser Thematik beschäftigen wird, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.
Profile Image for Christoph R..
81 reviews
March 22, 2021
Ganz nett, bietet aber im Vergleich zu Teil 1 keine neuen "Erkenntnisse".
Profile Image for Sarah Petrovafire.
91 reviews1 follower
October 7, 2018
Ursprünglich gepostet auf Books on Fire
https://www.booksonfire.de/2018/10/re...

Als Lehramtsstudentin kann ich nicht anders als von dem Phänomen der Helikoptereltern fasziniert und zugleich geschockt zu sein. Manche Geschichten, die man hört, möchte man am liebsten gleich als Märchen abstempeln, doch wie heißt es so schön: "In jeder Geschichte steckt ein Fünkchen Wahrheit." Aus diesem Grund konnte ich nicht anders als mir auch "Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!" auf die Leseliste zu setzen.

Carola Padtberg und Lena Greiner greifen hier bereits zum zweiten Mal ihnen im Rahmen ihrer Spiegel Online Kolumne zugetragene Anekdoten auf und verpacken sie lesergerecht mit kleinen Ein- und Überleitungen zwischen den einzelnen Erzählungen.

Das Phänomen der Helikoptereltern begrenzt sich nicht nur auf die Kindergarten- und Schuljahre, sondern beginnt bereits in der Schwangerschaft und endet nicht mit dem Erwachsensein der Sprösslings. Dies spiegelt sich auch gut in der Struktur des Buches wieder, welches mit der Schwangerschaft beginnt und mit Erzählungen über Erwachsene mit Helikoptereltern endet.

Ich wollte eigentlich nur kurz reinlesen in das Buch und hatte fix das erste Viertel verschlungen. Einmal angefangen, kann man gar nicht wieder aufhören. Manche Anekdoten sind wirklich sehr extrem. Mein Liebling hier war die Oma, die dem Enkel immer die Klobrille vorwärmt. Man möchte es nicht glauben, aber es ist wohl wahr.

Es gab allerdings auch einige Geschichten, die ich nicht also so schlimm empfand, wie sie ausgemacht wurden. Hätte ich Kinder, wäre ich wohl auch in das ein oder andere dieser Fettnäpfchen getreten. Hauptsächlich waren es fragen, ob man auf dies oder jenes ein Auge haben könnte. Interessanter wären hier die Reaktionen der Eltern bei begründeter Ablehnung gewesen. Die Fragen an sich empfand ich oftmals als irgendwo verständlich.

Fazit
"Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!" zeichnet ein deutliches Bild des Helikopterelternphänomens und zeigt doch zugleich das breite Spektrum dieser. Was der eine schon als Helikopter sieht, ist für den anderen normal. Doch besonders die Extremfälle stechen heraus, bei denen man sich fragt, wie dieser Helikopter überhaupt noch so tief fliegen kann. Ich war konstant hin und her gerissen zwischen lachen über Absurdität mancher Anekdoten und weinen für die armen Kinder, die so großwerden müssen.
Profile Image for Sunny.
142 reviews2 followers
May 5, 2021
Eine oberflächliche, aber trotzdem kurzweilige Lektüre für Zwischendurch. Einige solcher Examplare durfte ich während meiner pädagogischen Arbeit tatsächlich bereits kennenlernen.
Profile Image for Lani.
90 reviews
May 30, 2024
Teil 2 war ähnlich wie das erste Buch. Sehr unterhaltsam und lustig, aber eine einfache Sammlung
Profile Image for Bambi-Nini.
270 reviews1 follower
October 4, 2018

Ich wusste vorher, dass ich mit Büchern, die lustig sein sollen, meist wenig anfangen kann. Aus beruflichen Gründen war ich dennoch neugierig auf das Buch. Hätte ich es doch mal besser gelassen.

Nach wie vor Frage ich mich, warum das Buch dem Genre „Humor“ zugeordnet wird. Es gab zwei, drei Stellen, die so absurd waren, dass ich tatsächlich darüber lachen musste. Ansonsten habe ich mich kopfschüttelnd durch das Buch gequält und mich dabei gefragt, was die Autorinnen mir nun damit sagen wollen.
Die ganze Darstellung ist unglaublich einseitig. Letztlich geht es nur darum, sich über die sogenannten Helikoptereltern lustig zu machen. Diese werden bloßgestellt – natürlich alles anonym. Genutzt werden dazu kleine Zitate von Lehrkräften, anderen Eltern, Erzieherinnen usw. die ihre skurrilen Erlebnisse mit Helikoptereltern schildern und sich dabei über diese auslassen...
Durchbrochen werden diese Erfahrungsberichte durch kurze Passagen der Autorinnen. Die Zitate werden quasi moderiert. Die Überleitungen fand ich teilweise sehr holprig. Es gibt etliche inhaltliche Wiederholungen – sowohl in den Passagen der Autorinnen als auch in den Erfahrungsberichten.

Ich fand das Buch einfach nur anstrengend zu lesen. Lesefluss kommt nicht auf, vor allem da der Text durch die ganzen unzusammenhängenden Zitate komplett zerstückelt ist.
Spaßig fand ich es auch nicht. Und am Ende hatte ich von ähnlichen Erlebnissen mehrfach gelesen.
Was ich daraus mitnehme? Nichts.


Profile Image for Bella.
268 reviews2 followers
July 10, 2021
Wieder herrlich gelacht. Einfach toll die Anekdoten hier.
407 reviews3 followers
September 7, 2018
„Dann müssen Sie sich eben ein anderes Medikament ausdenken.“

Dass Eltern bisweilen etwas überfürsorglich sein können, haben viele wohl bereits das ein oder andere Mal am eigenen Leib erfahren. Doch die allseits bekannten und nicht minder gefürchteten Helikopter-Eltern setzen, immer wenn man glaubt, es könne nicht schlimmer kommen, noch einen oben drauf. Berichte von Erziehern, Lehrern und anderen darunter Leidenden erzählen Dinge, die für diese Sorte Eltern selbstverständlich sind, unsereins jedoch die Kinnlade runterklappen lassen.

Helikopter-Eltern sind ein Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht beschäftigt habe, und von dem ich dankenswerterweise auch nicht betroffen bin. Ich bin an dieses Buch mit der Erwartung an ein paar witzige und kuriose Anekdoten herangetreten, wurde aber schon nach den ersten paar Seiten belehrt, dass ich den Einsatz solcher Eltern für ihr Kind wohl deutlich unterschätzt habe.

Das Buch ist gegliedert in den chronologischen Ablauf einer Kindheit, begonnen im Mutterleib, über die Geburt und Kita, bis hin zur Schule und gar noch ins Studium oder die Ausbildung. Eines haben die Abschnitte jedoch gemeinsam: In allen werden die kleinen Schützlinge in Watte gewickelt bis nicht mal mehr die Ohren frei liegen. Besonders geschockt und gleichermaßen beeindruckt haben mich die Geschichten aus der Kita und über die „Notfälle“, mit denen Polizei und Notarzt täglich behelligt werden. Die Unverfrorenheit mancher Leute hat mich tatsächlich sprachlos gemacht, viele der Anekdoten hatten sogar den Aufbau von schlechten Witzen, von denen man gar nicht glauben mag, dass sie wirklich genau so wie beschrieben passiert sind.
Von der Erzieherin verlangen, die Klobrille für das Kind vorzuwärmen? Logisch! Das Kind in die Notaufnahme bringen, weil es komisch geguckt oder einen halben Eiswürfel verschluckt hat? Aber sicher! Klospülung benutzen? Nur bis 19 Uhr, sonst wird das Kind wach!
Das sind nur drei der haarsträubenden Geschichten, die dieses Buch zu bieten hatte. Einige waren so skurril, dass sie schon wieder lustig waren, andere jedoch haben mich einfach nur mit dem Kopf schütteln lassen.

Gerade beim ersten Kind kann ich verstehen, dass die Leute alles richtig machen und ihrem Kind nur das Beste ermöglichen wollen. Aber muss das so lächerliche Ausmaße annehmen? Ich selbst bin auch Einzelkind und obwohl ich in meiner Kindheit oft gesagt habe, meine Eltern wären überfürsorglich, haben sie sich nie derart für mich zum Affen gemacht. Ich habe oft nicht das bekommen, was ich wollte, und habe viele Dinge lernen müssen, indem ich auf die Nase gefallen bin, und Schäden kann ich bis heute keine erkennen.
Gerade das Kapitel am Ende, wo Betroffene ihr Leid schildern, zeigt, wie schädlich es sein kann, wenn man immer nur beschützt und umsorgt wird, auch wenn es mit guter Absicht geschieht. Ich wünsche allen Familien, die mit einer solchen Beziehung leben, dass eines Tages entweder die Eltern zur Besinnung kommen, oder die Kinder es schaffen, sich zu befreien, auch auf die Gefahr hin, damit Mama oder Papa emotional zu verletzen. Glaubt mir, für euch alle ist es das Beste.

Mein Respekt geht an all die Erzieher, Lehrer, Hebammen, Trainer und auch Ärzte und Polizisten, die sich Tag für Tag mit Helikopter-Eltern herumärgern müssen und dabei trotzdem zum Wohle der Kinder ein Lächeln parat haben und durchhalten.

Mein Fazit:
Meine Erwartung an dieses Buch wurde um ein Vielfaches übertroffen, ich habe oft gelacht und mindestens genau so oft ungläubig den Kopf geschüttelt.
Für den kleinen Bücherhunger zwischendurch ist dieses amüsante Buch genau das richtige!
Profile Image for Rene Bote.
Author 115 books1 follower
September 16, 2018
Klappentext:
Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert. Lesen Sie neue skurrile Anekdoten von Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören. Außerdem: Der Helikopter-Wahnsinn in elterlichen Whatsapp-Gruppen.

Über die Autorinnen (Quelle: Zusammenfassung von Spiegel Online):
Lena Greiner, geboren 1981 in Hamburg, studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen nach längeren Auflandsaufenthalten und Hospitanzen beim Spiegel und beim Auswärtigen Amt ist sie seit 2013 als Redakteurion für Spiegel Online tätig, seit 2016 als stellvertretende und seit 2018 als Ressortleiterin Bildung.
Carola Padtberg, Jahrgang 1976, studierte Englische Literatur und Politik. Sie ist seit 2005 bei Spiegel Online, wo sie im Ressort UniSpiegel (seit 2015 Ressortleiterin) und im Kulturressort tätig ist.

Persönlicher Eindruck:
Das Buch zeichnet den roten Faden des Helikoptereltern-Daseins von der Geburtsvorbereitung bis zur Studienbegleitung. Der Werdegang ist in verschiedene Abschnitte (vor/während der Geburt, Babyalter, Kindergarten, Schulzeit, Ausbildung/Studium) unterteilt, die jeweils mit einer einseitigen Einleitung der Autorinnen versehen sind. Nach der jeweiligen Einleitung wechseln kurze Kommentare und Fallbeispiele einander ab.
Der Tonfall der Kommentare bringt deutlich das Kopfschütteln der Autorinnen zum Ausdruck. Die Beispiele sind unterschiedlich in Ton und Ausführlichkeit, da sie nicht im Original aus der Feder der Buchautorinnen stammen.
Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen, was die Einordnung betrifft. Auf der einen Seite kann ich aus Erfahrung sagen, dass manchen Eltern tatsächlich die unmöglichsten Ideen kommen, auf der anderen Seite werden hier aber sehr extreme Beispiele herangezogen. Zu einem echten Sachbuch fehlt dem Buch die Einordnung der beschriebenen Verhaltensweisen, gerade im Bezug auf Häufigkeit und Zusammenhänge mit anderen gesellschaftlichen Faktoren. Als reine Anekdotensammlung möchte ich es aber auch nicht verbuchen, denn dem stehen die Gedanken entgegen, die die Autorinnen sich in den Kommentaren machen.

Fazit:
Ein Grenzgänger zwischen Sachbuch und Humor, der mich eher kopfschüttelnd als schmunzelnd zurücklässt.
Profile Image for Manuela Prien.
110 reviews1 follower
September 21, 2018
Inhalt:

Wer kennt sie nicht,die Eltern,die sich um ihr eigen Fleisch und Blut unglaubliche Sorgen machen und unter anderem Notaufnahmen
blockieren oder Erziehern mehr als fragwürdige Vorschriften machen.
Dieses Buch hält einige Anekdoten aus dem Leben von Helikopter-Eltern parat,die oft auch nicht mehr zum schmunzeln sind.

Meinung:

Ich wurde bei diesem Buch absolut nicht enttäuscht,zwar war ich beim lesen doch oft schockiert aber es gab auch Abschnitte,da musste ich echt schmunzeln.
Die Eltern,die wirklich ALLES desinfizieren habe ich schon oft selbst erlebt aber warum tut man so etwas?Da wundern sich Eltern,warum ihre Kinder irgendwann nichts mehr ab können und einen Haufen Allergien haben.

Es gab Abschnitte die erschreckend und unglaublich waren.Heutzutage werden die Kinder in Watte gepackt,dürfen keine Schmerzen haben,Angst gibt es nicht und Trauer schon mal gar nicht.Aber warum dies alles?Damit aus den Kindern Erwachsene ohne Selbstbewusstsein werden,die so gar nichts können und vor allem Angst haben,das geht gar nicht.

Wo sind die Kinder,die Klingelstreiche machen,sich selbstständig Süßigkeiten kaufen,mit Freunden toben...
Stattdessen gibt es Handys und sämtliche Spielekonsolen und das nicht erst in der Oberstufe in der Schule,nein,teilweise schon im Kindergarten.

Beim Lesen des Buches habe ich mich oft gefragt,wie wir früher nur überlebt haben.Wir haben getobt,uns die Knie aufgeschlagen,Brieffreundschaften gepflegt und keinen Gedanken an irgendwelche technischen „Wunderwaffen“ verschwendet.

Heute sind viele Kinder verwöhnt,was bis zu einem Gewissen Punkt wirklich in Ordnung ist aber man kann es auch übertreiben.
Und dann sind da noch die Unselbstständigen,denen alles hinterher getragen und gemacht wird,zum Beispiel Hausaufgaben,damit das Kind mehr Freizeit hat.
Man sollte seinem Kind einfach mal Freiraum lassen,damit geht es ihm um einiges besser.
Auch der Schulweg kann ab einem gewissen Alter selbstständig bestritten werden,auch wenn einige Eltern dies anders sehen und ihr Kind am liebsten noch bis ins Klassenzimmer mit dem Auto fahren wollen.

Fazit:
Ein unglaublich erschreckendes Buch über Heli-Eltern,die sich vielleicht mal Gedanken machen sollten,ob sie ihr Kind nicht zu doll verhätscheln.
390 reviews
September 10, 2018
„Sie müssen die Klobrille vorwärmen“, „ohne mich kann mein Kind nicht schlafen“, „wir haben dramatisiert, dass das Kind die schnellste und beste Behandlung bekommt“, „sie haben mein Kind nicht freundlich genug angesehen“ usw.
Wie schon der erste Teil „Verschieben Sie die Deutscharbeit, mein Sohn hat Geburtstag“ hat auch dieser Teil mich wieder zum Lachen gebracht und belustigt den Kopf schütteln lassen – aber ich hatte auch Mitleid mit den Kindern, die nie ohne (Kampf)Heli unterwegs sein können, die durch die Eltern blamiert und ausgegrenzt werden, denen scheinbar nicht zugetraut wird und leiden, obwohl diese Eltern eigentlich genau das Verhindern wollen. Ganz zu schweigen von Erziehern, Lehrern oder Krankenhauspersonal, welches seine eigentlich Arbeit nicht machen kann, wenn so ein Kampfheli anwesend ist und selbst bei einem 24-jährigen die Mama noch eine Penisuntersuchung überwacht. Denn mit dem Erwachsenenalter des Kindes geben solche Eltern ihre Mission natürlich nicht auf, schließlich wurde schon pränatal mit allen möglichen und unmöglichen Dingen das Kind in die richtige Richtung gelenkt.
Deutlich wird, dass Helikoptereltern nicht nur von Hebamme, Lehrer, Miteltern bis zum Arzt oder Verkäufern alle nervt, sondern großen Schaden beim Kind anrichten kann, wenn es von Dritten als gottesgleiches Wesen behandelt werden soll. Das bleibt nicht ohne Folgen. Wer dieses Buch (und/oder den Vorgänger) gelesen hat, wird sich zweimal überlegen, ob er sich auf dem Schulhof in den Büschen verstecken wird, um das Kind zu beobachten…
Sehr kurzweilig, gut zusammengesetzt und leider viel zu schnell durchgelesen, warte ich nun ab, ob es einen dritten Teil geben wird oder was den Autorinnen sonst so einfällt.
Profile Image for lesemama.
1,663 reviews1 follower
December 5, 2018
Fremdschämen

Zum Buch:
Eine Sammlung von äußerst skurilen Anekdoten über Helikoptereltern.


Meine Meinung:
Ich bin tatsächlich teilweise sprachlos über soviel Ignoranz und Egoismus so genannter Helikoptereltern. Als Dreifachmama fehlt mir vielleicht auch einfach die Zeit, meinen Kindern ein Rundumsorglospaket zu packen. Ich konnte es teilweise echt nicht fassen, was Eltern doch für einen Blödsinn anstellen, wenn es um das eigene Kind geht. Und ich konnte nicht fassen, dass es Lena Greiner und Carola Padtberg zum zweiten mal gelungen ist, mit den ganzen Absonderlichkeiten ein Buch zu füllen.

Nun aber zum Buch, dies ist eine Lektüre, die ich nicht am Stück lesen kann (und will) mehr als zehn bis zwanzig Seiten, mal nebenbei, sind nicht zumutbar. Ich kann es nicht fassen, wie egoistisch manche Eltern doch sind und doch muss ich es in meinem Alltag tagtäglich erleben. Natürlich bin ich ls Mutter der Meinung, ich habe die besten Kinder der Welt, aber das ich andere gefährde um meine zu betütteln, kam und kommt mir nicht in den Sinn. Sie sollen doch eigenständige, geradlinige Menschen werden und keine Generation voller Egoisten.

Ob mir das Buch gefallen hat oder nicht, kann ich gar nicht wirklich sagen. Ich habe kopfschüttelnd gelacht über so viel Ignoranz und ich habe mich beim Lesen ertappt, das ich Schnappatmung bekommen habe, weil diese Eltern so unbelehrbar sind.

Für Erzieher, Lehrer, Kinderärzte und wer sonst noch beruflich mit Kindern zu tun hat, ist es eine amüsante Lektüre. Für(werdende) Eltern ist es vielleicht ein Abschreckung und Ermahnung, dass man es so nicht machen sollte.
Kinder müssen auch mal negative Gefühle aushalten, sonst haben sie es mal sehr schwer in ihrem Leben.
29 reviews
December 4, 2018
Dieses Buch ist eine Fortsetzung von "Verschieben sie die Deutscharbeit- mein Sohn hat Geburtstag" und behandelt ebenfalls das Thema "Helikoptereltern".
Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, was kein Problem war, da die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können.

Die Autorin schildert viele Situationen, in denen die sogenannten Helikoptereltern mal wieder über reagieren und von Erziehern, Lehrern oder sonstigen Personen irgendetwas Unmögliches verlangen, damit es IHREN Kindern super geht.

Viele Geschichten hören sich absurd an und man kann kaum glauben, dass es solche Eltern wirklich gibt, aber da meine Schwester als Lehrerin oft ähnliche Dinge erlebt hat, war ich oft nicht überrascht und musste schmunzeln. Entweder schüttelt man beim Lesen den Kopf oder lacht, da die Autorin es oft schafft einen mitzureißen.

Kritik: Manche Geschichten konnten mich leider nicht fesseln und waren mir zu umschweifend erzählt, sodass ich beim Lesen öfter das Bedürfnis hatte eine Pause zu machen oder meine Gedanken abgeschweift sind.

Fazit: Für mich war das Buch eine nette lustige Geschichte für zwischendurch, wird mir aber nicht in Erinnerung bleiben und mein Bücherregal daher auch wieder verlassen. Ich vergebe 3 Sterne.
Profile Image for mellidiezahnfee.
1,045 reviews6 followers
August 1, 2019
Oh mein Gott das ist alles gefaked oder ? Bitte bitte, sagt, dass das alles erfunden ist ......
Ich fürchte nein, stehen wir doch oft genug als Rabeneltern da , weil Valentina ( 6 ) im Winter in einer Pfütze auf der Pferdewiese badet( "oh Mama das Wasser ist viel wärmer als draußen" ) hihi, wir genüßlich auch mal beim goldenen M frühstücken, und ja wir essen alles ( ja auch Fleisch ) und wir trinken massenhaft Kuhmilch. Und nein wir waren nicht beim Schwimmkurs ! Der Vorteil am Rabenmuttersein : Tina ist nie krank, hat null Allergien und ist so sozial kompetent, dass sie beim Bäcker ihr Brötchen selber kauft und sich letzte Woche ganz alleine hat Ohrringe stechen lassen. Und dadurch, dass sie mit fremden Menschen interagieren darf lernt sie selbstverständlich eigenverantwortlich herauszufinden ob sie diese Menschen mag oder nicht.
Meine Angst: Wie soll mein armes Rabeneltern - Kind -in einer Welt voller Helikopterkinder -normal ,voller Spaß, Schmutz und Gefahren lernen, dass man nur lernt indem etwas selber ausprobiert wenn es immer weniger Kinder gibt, die ausprobieren dürfen.

Was für ein Buch , es wird mich noch sehr lange beschäftigen !!!!!!
Profile Image for jules.
9 reviews
April 26, 2022
Einige der Geschichten sind ganz lustig zu lesen, auch das Schlusswort ist nett geschrieben.
Dennoch lässt einen das Gefühl nicht los, die Autorinnen haben eine Abneigung gegenüber Erziehungsstilen, die nicht dem persönlichen Ideal entsprechen. Während einige der Anekdoten klar das Verhalten von Helikoptereltern zeigen, besteht bei vielen Geschichten durchaus die Möglichkeit, dass es für das elterliche Verhalten einen Grund geben könnte. Alle Eltern, die nach außen hin übervorsorglich erscheinen, in eine Schublade zu stecken, scheint mir unpassend, um auf die Problematik Helikoptereltern aufmerksam zu machen.
Zudem werden besonders in den ersten Kapiteln viele Themen angesprochen, bei denen erfahrene Eltern vielleicht schmunzeln müssen, wer aber gerade erst lernt, wie das Eltern-Sein funktioniert, hat diese Ängste jedoch vielleicht wirklich. Statt auf Aufklärung wird hier scheinbar auf Belustigung von oben herab gesetzt.
Die Thematik der Helikoptereltern in einem Buch zu thematisieren ist eine gute Idee, ich finde sie jedoch größtenteils nicht gut umgesetzt.
Profile Image for Anke.
144 reviews10 followers
October 21, 2020
Ach ja. Es ist halt ein weiteres Buch zum seit Jahrhunderten beliebten Thema "Eltern heutzutage taugen wirklich gar nichts". Immer sehr, sehr präsent beworben auf Spiegel Online, nun hier aufgewärmt als Zitatsammlung und in Buchform.
Klar ist manches davon irgendwie unterhaltsam, man kann immer mal ein Stück lesen oder auch einfach nur wahllos blättern und sich hier und dort ein Zitat zu Gemüte führen, denn im Grunde ist es eine lose nach Themen sortierte Zitatsammlung mit ein paar lockeren Kommentaren der Autorinnen dazwischen, die aber wenig an Inhalt beitragen.
Und so bleibt es auch völlig belanglos: Das Buch hat keine besondere Aussage außer "Viele Eltern übertreiben es mit der Fürsorge und hier sind seltsame Dinge, die sie dabei tun und sagen."
Als Abschluss dann noch ein oder zwei Seiten mit dem wissenschaftlich belegten Vorschlag, vielleicht lieber weniger zu helikoptern. Jo. Aha.
In der Summe: kann man lesen, ist aber egal.
Profile Image for Vanessa.
88 reviews5 followers
October 2, 2018
Witzig wie das erste Buch, wenngleich teilweise etwas verstörend, bei der Erkenntnis, dass die Erzählungen wahren Begebenheiten entsprechen.
Ebenfalls als Hörbuch sehr zu empfehlen, da es kurz genug und unterhaltend genug ist, um es auch während dem Autofahren oder anderen Unterbrechungen zu hören. Da es viele aneinandergereihte Geschichten und Geschehnisse sind, stört es den "Hörfluss" auch nicht, wenn dazwischen öfters Unterbrechungen erfolgen.
Ein gelungenes Buch, mit dem richtigen Humor sowie auch der richtigen Ernsthaftigkeit geschrieben, weder herablassend noch wertend, eine super Unterhaltung, die hoffentlich werdende Eltern davon abhält, sich ebenfalls in diese Ungetüme namens Helis zu verwandeln...
Profile Image for Isabelle .
271 reviews8 followers
May 16, 2019
3,5 Sterne. Super lustig und schnell zu lesen! Kann man auch einfach zwischendurch aus der Hand legen und wieder schnell einsteigen. Die Anekdoten sind amüsant und schockierend zu gleich. Da fragt man sich dann doch, ob das wirklich passiert ist 😂
Fazit: Gute Lektüre für den kleinen Spaß zwischen zwei großen, etwas anspruchsvolleren Büchern.
Kann ich auf jeden Fall empfehlen (vor allem für LehrerInnen und anderen PädagogInnen!)
Profile Image for Mandy R..
269 reviews2 followers
January 21, 2021
Als Außenstehender findet man es megalustig, aber wenn man mit solchen Leuten zutun hat, dann vermutlich nichtmehr.

Ich frage mich auch immer: Wenn diese Eltern sich für die perfekten Eltern halten, bin ich dann die absolute Rabenmutter?

Manche dieser Sachen kann man, als normaler Mensch eigentlich gar nicht glauben, aber im innersten wissen wir: Diese Menschen gibt es wirklich.

Ein Buch für normale Eltern und alle die es werden wollen.
Profile Image for Gitti.
1,210 reviews
September 7, 2018
Lena Greiner erzählt in diesem Buch aus den Erfahrungen von Hebammen, Erzieherinnen Lehrern und Ärzten, die es in ihrem Alltag mit Helikopter-Eltern zu tun bekommen.

Es geht um Klobrillen, die fürs Kind vorgewärmt werden sollen, um Kinder, die in der Notaufnahme nicht behandelt werden können, weil die Eltern Traumata befürchten. Sprich es geht um den ganz normalen Wahnsinn von Eltern, die eigentlich nur das Beste für ihr Kind wollen.

Die Anekdoten sind manchmal wirklich witzig, aber meistens bleibt einem das Lachen doch im Hals stecken. Ich bin froh, dass ich bis jetzt meistens von dieser Sorte Eltern weitgehend verschont geblieben bin.

Es ist schon unglaublich, was Eltern alles einfällt, wenn es um ihr Kind geht.

Wem der erste Band „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ gefallen hat, dem wird der Nachfolgeband sicher auch zusagen.
Profile Image for Souly Peerage.
254 reviews16 followers
March 6, 2019
Auch wenn ich den ersten Band etwas besser fand, ist dieser dennoch unheimlich lustig zu lesen. Und man bekommt etwas Angst vor diesen Eltern aber vor allem unendlich viel Mitleid mit jenen, die auf täglicher Basis damit zurechtkommen müssen
40 reviews1 follower
December 5, 2021
Ich habe das Hörbuch nicht zu Ende gehört, da mich die Aneinanderreihung der Stories gelangweilt hat, sie wurden nicht schön erzählt und wurden auch nicht in der Witzigkeit gesteigert.
Profile Image for Book Owl.
96 reviews
January 14, 2025
Sehr lustig, aber an einigen Stellen frage ich mich, ob das alles wirklich so stimmt. Wenn ja, dann ist das erschreckend. Eine erheiternde kurzweilige Lektüre für zwischendurch.
1 review
April 8, 2025
Viele Stellen haben mich schmunzeln lassen, wie sich einige Eltern nur so verhalten können. Bei einigen Dingen habe ich mich jedoch auch selbst wieder erkannt.
Profile Image for Melanie.
29 reviews1 follower
October 11, 2018
Ein klitzekleiner Helikopter steckt sicher in allen Eltern, besonders wir Mütter machen uns Gedanken und Sorgen. Dennoch ist, wie bei fast jedem Gift, auch hier die Dosis das Problem, und die Elternteile, von denen in diesem Buch die Rede ist, hatten zum großen Teil mehr als eine Überdosis.

Ein handliches Büchlein, verpackt in passendem Cover, ich war schnell neugierig auf die Erzählungen von z.B. Erziehern, Lehrern, Hebammen und anderen Eltern, bzw. aus dem Umfeld der Eltern. Die einzelnen Beiträge sind kurz und knackig, die perfekte Lektüre für zwischendurch mal eben und häppchenweise. Man kann es verschlingen, oder immer mal wieder dazu greifen. Ich habe es als extrem unterhaltsam empfunden, kann mich aber nach wie vor nicht entscheiden, ob es mich sehr belustigt oder beängstigt hat. Wahrscheinlich etwas von beiden. Natürlich lacht man im ersten Moment über die Tatsache, dass es Kinder gibt, deren Eltern das Bettzeug mit zur Schule bringen, damit das Kind, welches die Nacht zuvor schlecht geschlafen hat, noch ein bisschen in der Leseecke weiterdösen kann. Aber andererseits, was wird aus diesen Kindern, was wachsen dort für verwöhnte, unselbstständige Narzissten heran, wenn ihnen von Anfang an der rote Teppich ausgerollt wird!? Puh, wenn man mal so darüber nachdenkt, sollte man dieses Buch genauso gut als Weck- und Warnruf begreifen, wie als unterhaltsame und belustigende Lektüre.

Mich hat das Buch mit dem treffenden Namen Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen bestens unterhalten. Ich hab herzlich gelacht, mit den Augen gerollt, war entsetzt und dachte einige Male, dass das nicht der Ernst der beschriebenen Eltern sein kann, was sie verlangen und für ihren Nachwuchs tun, bzw. ihm damit antun.

Eine bestimmte Zielgruppe gibt es hier sicher nicht. Ein Leser wird sich wiedererkennen, der anderer wird froh sein, dass er keine eigenen Kinder hat, wieder andere haben das zum Glück schon lange hinter sich, und dann sind da noch die wie ich, die merken, dass sie zum Glück nur minimal über ihre Kinder kreisen oder es getan haben, ohne, dass es ungesunde Ausmaße angenommen hat.
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