Terrorwarnung in der Ambassador - ein brisanter Kriminalroman mit Sprengkraft. Ein Oberrichter, der gerade ein umstrittenes Urteil gesprochen hat, entgeht knapp einen Bombenanschlag, wenig später verschwindet sein kleiner Sohn. Gibt es einen Zusammenhang zu dem Kinderskelett, das kurz zuvor auf der Burgruine Balm gefunden wurde? Dominik Dornach uns sein Team setzen alles daran, den Jungen zu finden, als sich plötzlich Hinweise auf eine akute terroristische Bedrohung für Solothurn verdichten. Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Ich habe diese Reihe mit dem 5. Band kennengelernt und lese mich jetzt durch die Vorgängerbände. Idealerweise startet man aber mit Band 1 "Solothurn trägt schwarz" , weil dann auch die privaten Hintergründe der Figuren nachvollziehbar sind. Da gibt es einige Verwicklungen.
Die Krimihandlung ist in diesem Band sehr breit angelegt und erst geht es um einen Cold-Case. In einer Burgruine wird ein Kinderskelett gefunden und dieser Fall wird auf erschreckende Art und Weise nochmal richtig 'heiß', weil kurz nach dem Fund ein Grundschulkind entführt wird. Zusätzlich gibt es in einer Amtsstube ein Bombenattentat und der Verdacht liegt nahe, dass radikale Islamisten sich für ein hartes Gerichtsurteil rächen wollen. Neben der ganzen Ermittlungsarbeit gibt es auch private Herausforderungen für Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande.
Eine große Rolle spielen auch Dornachs Tochter Pia, die durch ihren Sturkopf und impulsiven Handlungen immer wieder für Tumult sorgt und Dornachs Geliebte, Jana Cranach, die neben ihrer Europol-Funktion auch so was wie eine Profikillerin ist.
Christof Gasser hat in diesem Buch gesellschaftspolitische Themen mit einer spannenden Krimihandlung kombiniert und das alles in ein authentisches regionales Umfeld gelegt.