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Wir sind dann wohl die Angehörigen: Die Geschichte einer Entführung
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Wir sind dann wohl die Angehörigen: Die Geschichte einer Entführung

3.91  ·  Rating details ·  70 ratings  ·  15 reviews
»Es waren zwei Geldübergaben gescheitert und mein Vater vermutlich tot. Das Faxgerät hatte kein Papier mehr, wir keine Reserven, und irgendwo lag ein Brief mit Neuigkeiten.«
Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mutter weckt und berichtet, dass der eigene Vater entführt wurde? Wie erträgt man die Sorge, Ungewissheit, Angst und die quälende Langeweile? Wie füllt man die Tage,
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Kindle Edition, 240 pages
Published March 1st 2018 by Piper ebooks
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Anni K. Mars
Aug 10, 2019 rated it really liked it
Sehr interessant und einnehmend. Toll geschrieben. Das Buch beschränkt sich auf die Erlebnisse des 13-jährigen Johanns während der Entführung. Die restlichen Hintergründe bleiben unbekannt. Das werde ich jetzt noch mit ein wenig Internetrecherche ändern :)
Meike
Mar 09, 2018 rated it really liked it
Shelves: germany, 2018-read
Deutsche Zeitgeschichte aus der Perspektive eines Kindes: Johann Scheerer ist der Sohn von Jan Philipp Reemtsma, dem Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung und Millionenerben, der 1996 entführt wurde, um Lösegeld zu erpressen. 33 Tage befand sich Reemtsma in der Gewalt der Entführer, nach Zahlung von 15 Millionen D-Mark und 12,5 Millionen Franken wurde er schließlich frei gelassen.

In „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ schildert Scheerer die Entführung aus seiner damaligen Sicht –
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Lisa Burgess
Mar 03, 2018 rated it it was amazing
vor wochen habe ich von der erscheinung dieses buches erfahren und war seitdem äußerst gespannt darauf. johann scheerer, sohn von jan philipp reemtsma, beschreibt darin aus seiner sicht (damals 13 jahre alt) die entführung seines vaters im jahr 1996. ich selbst war damals gerade mal 9 jahre alt, aber kann mich trotzdem an die schlagzeilen dazu erinnern, zumal ich zu der zeit in dem ort gewohnt habe, in dem herr reemtsma am ende freigelassen wurde.
anyway. heute mittag hab ich es endlich kaufen k
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Buchstabenträumerin
Mar 12, 2018 rated it it was amazing
WIR WAREN AUS UNSEREM UNIVERSUM HINAUSKATAPULTIERT WORDEN. DIE ZEIT, WIE WIR SIE KANNTEN, EXISTIERTE NICHT MEHR. (SEITE 19)

„Und ich schau wieder auf die Uhr: du bist immer noch nicht da
Keine Ahnung wo du bleibst, es ist wahr:
Mir ist langweilig […]“*

Nachdem ich „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ von Johann Scheerer in der vergangenen Woche gelesen hatte, hat sich der Sinngehalt des Liedes *“Langweilig“ von den Ärzten für mich grundlegend geändert. In dem autobiografischen Bericht des Hamburger
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Monerl
Apr 03, 2018 rated it it was amazing
Johann Scheerer, der Sohn des am 25. März 1996 entführten Jan Philipp Reemtsma, hat nun nach 22 Jahren einen autobiografischen Roman veröffentlicht, in dem er die 33 Tage, die die Entführung seines Vaters dauerte, aus der Sicht seines damaligen 13-jährigen Ichs beschreibt. Damit kommt der zweite (intime) Teil dieser schlimmen 4,5 Wochen an die Öffentlichkeit, der Teil, der sich in der Villa, die zur polizeilichen Einsatzzentrale umfunktioniert wurde, abgespielt hat. Johann Scheerer nimmt uns mit ...more
Cordula
Apr 24, 2018 rated it it was amazing
Zuerst war ich ein wenig skeptisch, dass Johann Scheerer das Hörbuch selbst spricht und am Anfang war es für meinen Geschmack ein wenig zu langsam gesprochen, aber spätestens bei Kapitel 3 fand ich das super, weil man so viel besser mitfühlen konnte, wie es dem 13jährigen Jungen ging und das Gesagte ein wenig sacken lassen konnte. Ich hatte fast die ganze Zeit über einen Kloß im Hals und eine Beklemmung, die dann nachließ, als Herr Reemtsma freigelassen wurde (war das jetzt ein Spoiler?!). Was i ...more
Luftschlossliebe
May 21, 2018 rated it it was amazing
Das geht unter die Haut.
Dieses Buch erzählt nicht nur irgendeine fiktive Geschichte, es erzählt vom einschneidensten Erlebnis, das die Reemtsma-Familie 1996 durchleben musste. Johann Scheerer, der Sohn vom Entführungsopfer Jan Philipp Reemtsma, gibt seine ganz private und dreizehnjährige Sicht auf die Entführung preis. Schonungslos und ohne Auslassungen durchleben wir beim Lesen was sein Leben so sehr geprägt hat, dass er es sich erst von der Seele schreiben musste.
Seit ich von der Existenz die
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yexxo
Mar 26, 2018 rated it really liked it  ·  review of another edition
Nachdem Jan Philipp Reemtsma nach seiner Entführung im Jahre 1996 gegen eine Zahlung von 30 Millionen DM wieder freikam, schrieb er das Buch 'Im Keller', in dem er die Ereignisse sachlich chronologisch darstellt, daran anschließend seine eigenen Erlebnisse schildert und zuguterletzt darüber reflektiert, was damals mit ihm geschehen ist. Sein Sohn, der damals 13 Jahre alt war, beschreibt nun in 'Wir sind dann wohl die Angehörigen', wie er diese 33 Tage erlebte.
Es ist erstaunlich, wie detailliert
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Andrea
Jan 04, 2019 rated it liked it
Obwohl es mich sehr beeindruckt hat, mit welcher Offenheit Johann Scheerer von der Entführung seines Vaters berichtet, kann ich doch leider nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Der Stil wirkt im Vergleich zur Erzählung leider nicht authentisch, sondern eher holprig und aufgesetzt, was es mir erschwert hat, mich in die dargestellten Personen hineinzudenken. Man merkt dem erstaunlich detaillierten Bericht außerdem an, dass ein erwachsener Erzähler mit einer gewissen Distanz die Emotionen und Gedanken ...more
Domic
Apr 20, 2018 rated it it was ok
Ich fand die Idee, dass einer der "Angehörigen" über eine Entführung berichtet, interessant. Aber so sehr ich mich bemüht habe, in dieses Buch habe ich einfach nicht recht hereingefunden. Der Schreibstil des Autors lag mir irgendwie so gar nicht, ich fand die Kapitel irgendwie kurz, zusammenhanglos und abgehackt, da hat sich kein Lesefluss eingestellt. Ich habe das Buch ungefähr nach der Hälfte frustiert zur Seite gelegt - ist einfach nicht meins.
Nicole
Jan 14, 2019 rated it really liked it
Sehr persönlicher Bericht aus der Perspektive des damals 13-jährigen Sohnes des Entführungsopfers. Sprachlich elegant, aber unprätentiös werden dem Leser die Ereignisse, das Vorgehen der Polizei, die Reaktionen des Umfelds, vor allem aber die quälende Ungewissheit und das Warten auf die immer wieder scheiternde Geldübergabe geschildert.
Viviane
Jun 11, 2019 rated it really liked it  ·  review of another edition
Ziemlich interessant; noch besser, im Zusammenlesen mit dem Buch des Vaters.
Katja
Es fällt mir immer sehr schwer Nonfiction zu bewerten. Es ist eine wahre Geschichte, die einen mitnimmt und ich empfehle das Buch all denen, die eine nicht reißerische Sichtweise auf die Geschehnisse von damals gewinnen wollen.
Hier wird sich nicht auf das Opfer konzentriert, sondern aus der Sicht des Sohns zuhause erzählt, was einen ganz neuen Einblick ermöglicht.
Maike
rated it really liked it
Mar 07, 2018
Homunculus
rated it it was amazing
Mar 26, 2018
Jara
rated it it was amazing
Aug 08, 2019
Herrn Chilling
rated it really liked it
Jan 07, 2019
Lee
rated it really liked it
Aug 14, 2019
Caroline Schorr
rated it really liked it
Jun 03, 2018
Sany Reich
rated it really liked it
Apr 10, 2019
Sophia
rated it it was ok
Nov 10, 2018
Rachel
rated it really liked it
Jul 15, 2018
Anette
rated it liked it
Feb 10, 2019
Elena Doblhofer
rated it really liked it
Jan 06, 2019
Julie
Jul 21, 2018 added it
Abgebrochen - Eine Bewertung möchte ich nicht geben, weil ich das Hörbuch gehört habe und mir der Sprecher nicht so gefallen hat. Der Schreibstil an sich war interessant, aber irgendwie konnte ich mich persönlich nicht auf die Geschichte einlassen.
Elokubi
rated it really liked it
Jul 01, 2018
Melanie liest
rated it it was amazing
Mar 30, 2018
Sarah
rated it really liked it
Jul 24, 2018
Ronja
rated it really liked it
Apr 09, 2018
Anna
rated it liked it
Nov 20, 2018
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