Ernst Bloch was one of the great philosophers and political intellectuals of twentieth-century Germany. Among his works to have appeared in English are The Spirit of Utopia (Stanford University Press, 2000), Literary Essays (Stanford University Press, 1998), The Utopian Function of Art and Literature: Selected Essays (1987), and The Principle of Hope (1986).
Die Bundesrepublik Deutschland, Ende der Sechziger, den Arbeitern war im Wirtschaftswunder der Geist der Utopie ausgegangen, dafür rebellierten die Studenten, außerdem schien Gefahr von Rechts durch die NPD zu drohen. Ernst Bloch reagierte auf die Entwicklung, indem er ein paar neuere Aufsätze und ein paar alte Kampfschriften aus der Hitlerzeit noch einmal durchkämmte und gegen Rechts in Stellung brachte und die Gegenwart um 1970 in den Rang eines Vormärz, die Studenten zu Trägern der Utopie erhob. Ein Irrtum, wie wir alle wissen. Der Marsch durch die Institutionen, von dem EB noch keine Ahnung hatte, endete im neuspießigen Mief der political correctness und den zementierten Ungerechtigkeiten des neoliberalen Konsenses in der globalisierten Welt der Großkonzerne, die gerade TTIP und anderes mehr durchsetzen. Für Historiker gab es später die Originalaufsätze aus den Dreißigern und Vierzigern, dieser Band ist nur für Komplettisten oder Leute, die sich darüber amüsieren wollen, wie die ganz nette Idee die ganze (Kunst- und Musik)-Geschichte auf ihren utopischen Gehalt zu untersuchen in diesem tagespolitischen Verzweiflungsschlag ad absurdum geführt wurde.