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Erwins Badezimmer. Die Gefährlichkeit der Sprache.

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Ein fantasievoller, fesselnder Roman von Hans Bemmann, dem Autor des Beststellers »Stein und Flöte«: In einem Staat, in dem Bücher verboten sind, gibt es nur wenige, die Widerstand leisten. Unter ihnen ist Erwin, der in seinem Badezimmer ein Literaturarchiv von verbotenen Schriften angelegt hat. Von seinem nahezu unzugänglichen Hinterhaus aus wird unter Lebensgefahr die Literatur aus der Zeit vor »Großen Nationalen Sprachreinigung« weiterverarbeitet. Als eines Tages der pflichtbewusste Beamte Albert S. auf Erwins Geheimnis stößt, ist er fasziniert davon und beginnt, Nachforschungen über die Literatur der »Vor-Zeit« anzustellen – ohne zu ahnen, auf welches Abenteuer er sich dabei einlässt …

285 pages, Paperback

First published January 1, 1984

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Hans Bemmann

19 books21 followers
Hans Bemmann wurde am 27. April 1922 in Groitzsch bei Leipzig geboren. Seine Jugend verbrachte der Sohn eines evangelischen Pfarrers in Grimma/Sachsen, Leipzig, Wiesbaden und Wien. Dort begann er 1940 nach der Maturaprüfung das Medizinstudium, unterbrochen von Arbeitsdienst, Wehrmacht und dem Kriegseinsatz in Russland, wo er als Operationsgehilfe auf Hauptverbandplätzen eingesetzt war. Auf solche Weise wurde die Medizin ihm zum Albtraum und nach Kriegsende nahm er das Studium der Musikwissenschaft und Germanistik in Innsbruck auf.
Ab 1954 baute Hans Bemmann das Lektorat beim Österreichischen Borromäuswerk (später: Österreichisches Bibliothekswerk) in Salzburg auf. Von 1956 bis ’87 leitete er das Lektorat des Borromäus Vereins in Bonn und war zugleich, bis 1993, Dozent am Bonner Bibliothekar-Lehrinstitut (heute Fachhochschule für Öffentliches Bibliothekswesen). Von 1971 bis 1983 hatte er einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Bonn (später Pädagogische Fakultät der Universität Bonn) im Fach Deutsch für den Spezialbereich Kinder- und Jugendliteratur.
Sein literarischer Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem der Fantasy-Literatur nahestehenden Märchenroman Stein und Flöte, der die Abenteuer eines jungen Mannes namens Lauscher in einer idyllischen Märchenwelt verfolgt. Ein magischer Stein und eine magische Flöte sollten ihm eigentlich den Weg zum Glück öffnen, doch seine mangelnde Menschenkenntnis und Naivität lassen ihn seine Macht missbrauchen und verhängnisvolle Entscheidungen treffen. Lauschers Lebensgeschichte ist von seiner Liebesgeschichte durchflochten.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
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940 reviews17 followers
August 5, 2013
Habe ich zum Anfang meiner Buchhändlerzeiten, also ca. Ende 1989/ Anfang 1990 gelesen und es hat mir damals supergut gefallen - vielleicht sollte ich es mal wieder lesen. "Mister Penumbra's 24 hour bookshop" erinnert mich ein wenig daran.
Aus einer Amazon-Rezension zum Inhalt:
Der Protagonist wächst in einem Land auf, in dem die Sprache eindeutig ist. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung werden in den einzelnen Kapiteln erarbeitet in denen der Protagonist, selbst Philologe im System, die Mehrdeutigkeit erkennt und damit verbundene - verbotene - Literatur ein einer konspirativen Gruppe entdeckt.Das Buch ist in Form von Briefen an eine weibliche Person geschrieben, die im Laufe der Zeit intensiver werden, so wie sich der Protagonist in die Empfängerin verliebt. Einigen Kapiteln sind nette kleine Geschichten, die eine neue Erkenntnis erläutern, beigefügt.Das sprachlich sehr schön und interessant verfasste Buch ist durch die retrospektive Erzählweise nicht wirklich spannend, lebt aber von Sprache und der gut verständlichen Ausarbeitung der Bedeutung von Sprache für die Menschen.
4 reviews
November 23, 2022
This parable about the possibilities of meanings in human language and the ways its used to oppress people or to gain freedom is just gorgoues!
A whimsical celebration of language, freedom of thought and the achievement of the enlightenment "sapere aude", with some subtle hints to the "book of books".
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