Jump to ratings and reviews
Rate this book
Rate this book
Alexey Pehov gehört neben Sergej Lukianenko und Dmitry Glukhovsky zu den erfolgreichsten russischen Fantasyautoren. In seinem Roman "Dunkeljäger" droht der Heimat des Elfen Lass die Vernichtung. Das einst prachtvolle Elfenreich wird von zwei verfeindeten, mächtigen Häusern in den Untergang getrieben. Lass setzt alles daran, die grausame Schlacht zu beenden. Doch damit ruft er einen gefährlichen Gegner auf den Plan...

Der Elf Lass lebt in einer vom Krieg zerrütteten Welt: Die mächtigen Elfenhäuser sind über einen alten Konflikt, dessen Ursprung kaum jemand mehr kennt, in scheinbar unüberwindbare Feindschaft geraten. In seinem Bemühen, zwischen den Häusern Frieden zu schaffen, wird Lass zur Hassfigur beider Seiten und muss fliehen. Doch nicht nur die Elfenkrieger sind ihm fortan auf den Fersen, auch Orks, Zwerge und Dämonen verfolgen ihre eigenen Ziele, um dem geschwächten Elfenreich den entscheidenden Schlag zu versetzen...

432 pages, Paperback

First published January 1, 2012

Loading interface...
Loading interface...

About the author

Alexey Pehov

53 books314 followers
Alexey Pehov is the award-winning author of "The Chronicles of Siala," a bestselling series in his native Russia. SHADOW PROWLER (first published in Russia in 2002 as STEALTH IN THE SHADOWS) was the first book in the series THE CHRONICLES OF SIAL, and became one of Russia’s biggest, most successful debuts. His novel UNDER THE SIGN OF THE MANTIKOR was named "Book of Year" and "Best Fantasy Novel" in 2004 by Russia's largest fantasy magazine, World of Fantasy.

The name Alexey Pehov is a transliteration of Алексей Пехов.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
103 (36%)
4 stars
113 (39%)
3 stars
45 (15%)
2 stars
23 (8%)
1 star
2 (<1%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for nettebuecherkiste.
506 reviews124 followers
December 28, 2016
DE-Rezension unten

Fantastic world building! The plot has room for improvement though, it was lacking coherence in parts but got really gripping towards the end.

Der Elf Lass sieht keinen Sinn in den Kriegen, die das Elfenreich zermürben. Als er diesen Standpunkt auch öffentlich vertritt, muss er mit seinem Aeroplan fliehen, da er wegen Befehlsverweigerung zum Tod verurteilt wird. Als ob dies nicht schon genug wäre, vertraut ihm eine Menschenfrau, die ihrerseits auf der Flucht vor den Zauberern des Echsenvolkes der Margudier ist, ein geheimnisvolles Amulett an, das auf keinen Fall in deren Hände fallen darf. So wird Lass also gleich von zwei Seiten her verfolgt. Dennoch gelingt ihm die Flucht auf die Schildkröteninsel, wo er sich vorerst niederlässt. Zur Ruhe kommen soll er aber auch dort nicht…

Nachdem mein erster Kontakt mit russischer Science-Fiction (Der Schneesturm von Vladimir Sorokin) rundum positiv ausfiel, wollte ich mich auch einmal an russische Fantasy wagen. Mir gefiel gleich von Anfang an die Originalität dieser Geschichte, denn wir haben es zwar mit vielen gängigen Fantasy-Völkern zu tun, etwa Elfen, Orks oder Zwergen, doch Pehov schafft auch (zumindest mir) gänzlich neue Kreaturen mit individuellen Eigenschaften. Darüber hinaus ist erfrischend, dass diese Fantasy-Welt wesentlich moderner anmutet als die meisten, die häufig eher mittelalterlich anmuten. Hier gibt es Flugzeuge – Aeroplane – auch wenn diese von Dämonen betrieben werden. (Terry Pratchett lässt grüßen.) Auch die Gesellschaft scheint um einiges moderner und multikultureller, auch wenn es Kriege gibt, leben in großen Städten viele verschiedene Völker mehr oder weniger friedlich zusammen. Damit habe ich auch gleich die größte Stärke dieses Buches herausgestellt: Das World-Building ist fantastisch! Jeder Fantasy-Fan sollte seine Freude daran haben. Die Hauptcharaktere sind sympathisch, wenn auch nicht restlos einnehmend. Ein Manko sehe ich im Plot, der in der ersten Hälfte etwas zusammenhangslos wirkt. Der Charakter ist hier der eines Abenteuerromans, in dem der Protagonist nacheinander verschiedene Herausforderungen meistern muss. Mit fortdauernder Länge gewinnt der rote Faden etwas an Stärke, das Geschehen hat nun etwas von einem spannenden Kriminalstück mit kleinen Plot-Twists. Auch bei der Auflösung setzt Pehov seine unglaubliche Fantasie sehr wirkungsvoll ein. Dennoch hatte das Buch für mich einige Längen, zwischenzeitlich ließ mein Interesse an der Geschichte stark nach, wuchs gegen Ende jedoch wieder an. Mit anderen Worten: Der Plot ist ausbaufähig. Da das Ende sich durchaus für eine Fortsetzung eignet, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch eine geben wird. Und vor allem das World-Building hat mir so gut gefallen, dass ich eine eventuelle Reihe sicher weiter verfolgen werde. 3,5 Sterne.

Der Sprecher Oliver Siebick macht seinen Job gut, ich werde mir gerne mehr von ihm gelesene Hörbücher anhören.
Profile Image for Andy.
1,120 reviews73 followers
February 18, 2019
Beim dritten Anlauf habe ich es endlich gelesen. Der Einstieg in das Buch fiel mir recht schwer - 200 Seiten (?) oder so. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich kein Freund des Ich-Erzählers bin. Der Blickwinkel ist so immer sehr eingeschränkt. Man ist als Leser auf das angewiesen, was der Protagonist kann und weiß. Hinzu kommt das jeweilige Gefühlsuniversum des Erzählers. Ich muss Pehov zugute halten, dass es hier schon mal kein überbordendes Testosteron- bzw. Östrogenchaos gibt. Er bleibt sachlich und nüchtern, womit er zumindest bei mir punkten kann.
Ansonsten gewinnen seine Figuren erst mit der Zeit an Farbe. Auch die einzelnen Handlungen sind nach und nach nicht mehr so sprunghaft. Es wird viel geflogen, nicht mit Steam- sondern Demonpunk und gekämpft wird u.a. mittels Magie.
"Dunkeljäger" kann man als Einzelband lesen, wird aber als Prequel zur "Die Chroniken von Siala" Trilogie gesehen. Falls einem das viele Gekämpfe nicht zusagt, kann man hier ohne einen Cliffhanger aufhören.
Profile Image for Elena.
242 reviews8 followers
January 3, 2017
Alexey Pehov kenne ich durch seine bisherigen Werke "Die Chroniken von Siala" und "Die Chroniken von Hara", die mir positiv in Erinnerung geblieben sind. Das war für mich Grund genug, um auch "Dunkeljäger" lesen zu wollen. Anders als die bisherigen Bücher ist Dunkeljäger aber ein abgeschlossenes Buch - zumindest konnte ich auf der Verlagsseite keine Hinweise für einen Reihenauftakt finden. Dieses Buch fällt also aus der Reihe und das sogar mehrfach: Das liegt daran, dass der Klappentext irgendwie irreführend ist und auch der im Regen kniende Elf auf dem Cover etwas anderes erwarten lässt. Zudem ist es ein Buch, das die klassischen Fantasyelemente mitbringt, aber auch technische Aspekte (Steampunk lässt grüßen).

Ich habe in "Dunkeljäger" ein typisches Fantasybuch erwartet im Stil von "Gut gegen Böse" und der ein oder anderen Schlacht. Der erste Eindruck (durch den Klappentext) lässt auch vermuten, dass es um einen Krieg geht und um gesellschaftliche Konflikte zwischen den Elfenvölkern. Dies spielt aber tatsächlich nur eine untergeordnete Rolle. Die Welt, in die wir hier abtauchen, ist innovativ und wirklich gelungen. Der Hauptprotagonist ist Lass, ein Elf und gleichzeitig Flieger. Pehov verlegt nämlich ganz originell den Handlungsort in die Luft, sodass hier Luftschiffe geflogen werden (sog. Aeroplans). Lass musste seine Heimat den großen Wald zurück lassen, da er als Verräter und Rebell gilt. Nun ist er auf der Flucht und ebenso auf der Suche nach einem neuen Platz für sich. Dabei gilt es allerlei Gefahren abzuwenden und so erlebt er viele actionreiche Abenteuer.

In diesem Buch haben aber nicht nur die Elfen ihren Auftritt, denn auch Orks, Gnome, Zwerge und viele weitere Fantasy-Rassen kommen vor. Die bisherigen Rollenbilder müssen wir Leser dabei aber nochmals überdenken, denn Alexey Pehov wirft sie über Bord und so finden wir hier zum Beispiel auch intelligente Orks. Das ist erfrischend und passt gut zum originellen Setting.

Erzählt wird all das aus der Ich-Perspektive von Lass. Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen, denn Lass ist absolut sympathisch und bringt eine facettenreiche Persönlichkeit mit. Eine Charakterentwicklung konnte ich allerdings nicht feststellen, was etwas schade ist. Dieses Potential wurde einfach nicht genügend ausgeschöpft. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen und konnte mich auch für die Nebencharaktere begeistern. Nur manchmal fehlte mir der rote Faden und ich fragte mich worauf die Handlung genau abzielt. So fühlte es sich auch nicht unbedingt wie ein Einzelband an, denn am Ende bleibt doch manches offen und ungeklärt. Vielleicht kommt irgendwann doch noch ein Band?

Fazit:
Alexey Pehov spielt mit den typischen Elementen bekannter Fantasybüchern und schafft etwas Neues. Auch wenn vieles anfangs etwas ungewohnt erscheint, so bekommen wir hier eine erfrischende Unterhaltung abseits anderer Elfenbücher. "Dunkeljäger" bringt zwar seine kleinen Schwachstellen mit, macht aber Spaß beim Lesen und lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Profile Image for Susanne Krajan.
730 reviews6 followers
April 22, 2022
Schon ein Weile lag Dunkeljäger bei mir auf dem SuB. Diesen Monat hatte ich irgendwie Bock drauf und hab es endlich mal in Angriff genommen.
Durch die Chroniken von Siala, weiß ich, dass der Autor einen wirklich super Schreibstil hat und einen angenehm über die Seiten trägt. Er kann einen in die Geschichte ziehen und die Abenteuer miterleben lassen. Es war gut, aber ich hatte, auch aufgrund des düsteren Covers, mit etwas anderem gerechnet. Mehr Aufregung, mehr Intrigen und mehr Spannung.

Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Sicht von Lass.

Lass ist ein abtrünniger Elf, der nun vom eigenen Volk gejagt wird. Er versucht sich ein neues Leben aufzubauen, was sich allerdings als nicht gerade allzu einfach herausstellt. Unterschlupf findet er schließlich und noch dazu ein paar Freunde, mit denen sich auch Geschäfte machen lassen. Allerdings zieht Lass auch ungewollt Aufmerksamkeit auf sich, was es seinen Häschern einfacher macht ihn zu finden. Doch der Elf gibt nicht auf und kann sich auf fast jeder Situation kämpfen, falls das mal nicht gelingt hat man ja Freunde, die einen die spitzen Ohren retten können.
Ich mochte Lass wahnsinnig und war auch gern mit ihm unterwegs. Egal ob ihm Aeroplan oder anderweitig, es war ein echter Spaß. Der Elf ist sympathisch, hat Witz und weiß sich zur Wehr zu setzen.

Völkertechnisch, bekommen wir es mit Zwergen, Orks und jeder menge anderer eigenartiger und nicht ganz so eigenartiger Wesen zu tun. Alle super getroffen und beschrieben.

Was mich allerdings gestört hat, waren 2 Punkte:

1. Die Tatsache, dass sich Lass nicht zu entwickeln scheint. Weder positiv noch negativ. Was vielleicht der Tatsache geschuldet ist, dass er eigentlich schon erwachsen ist und alles kann.

2. Das man sich manchmal gefragt hat, was genau trägt jetzt hier eigentlich durch die Geschichte und warum gibt es dieses Abenteuer. Ein paar Sachen hätte man getrost nicht erwähnen müssen, dafür anderem mehr Aufmerksamkeit widmen können. Es war teilweise etwas wirr.
 
Fazit

Solide, aber anders als erwartet. Wer eine düstere Geschichte erwartet ist hier fehl am Platz, ebenso der, der auf Liebe steht. Den Leser erwartet ein wahres Abenteuer, dass es streckenweise auch durchaus in sich hat. Auf jeden Fall lesenswert und unterhaltsam für mich, aber für meinen Geschmack, wäre auch definitiv mehr drin gewesen.
Profile Image for Wortmagie.
511 reviews77 followers
November 25, 2016


Alexey Pehov ist neben Sergej Lukianenko der erfolgreichste russische Fantasy-Autor. Sein Werdegang ist interessant: vom studierten Kieferorthopäden zum gefeierten Schriftsteller. Diese Geschichte würde mich ja schon interessieren. Leider ist bei uns offenbar nur wenig über sein Privatleben bekannt.
Ich habe entschieden, es hinsichtlich seines Schaffens als erstes mit „Dunkeljäger“ zu versuchen, weil es sich dabei um einen Einzelband handelt und ich irgendwann eine Rezension dazu gelesen habe, die eine ungewöhnliche, aber liebevoll gezeichnete High Fantasy – Welt versprach.

Der Elf Lass liebt das Fliegen. Lange Zeit diente er in der Luftstreitkraft der Kyralletha, bis diese einen Befehl gab, den Lass nicht ausführen wollte. Des Hochverrats angeklagt floh er und entkam in seinem Aeroplan in letzter Sekunde. Nun befindet er sich am anderen Ende der Welt, auf der Schildkröteninsel, zwar noch immer auf der Flucht, aber vorerst in Sicherheit. Dachte er zumindest. Eine unerwartete Verkettung der Umstände spielte Lass ein Artefakt in die Hände, dessen Verwendungszweck ihm Rätsel aufgibt. Äußerlich unauffällig und bar jeder erkennbaren Magie scheint das Medaillon doch einen gewissen Wert zu besitzen. Warum sonst sollten die aggressiven Margudier danach suchen, bereit, Blut zu vergießen? Lass muss herausfinden, was es mit dem Artefakt auf sich hat, will er sich ein neues Leben aufbauen. Glücklicherweise muss er sich dieser Aufgabe nicht allein stellen. Auf der Schildkröteninsel findet er Freunde, die bereitwillig ihr Leben riskieren, um ihm zu helfen. Ein Elf, ein Ork und ihr pfirsichrotes Wollknäuel von einem bissigen Haustier. Was kann da schon schiefgehen?

Ich finde den deutschen Titel „Dunkeljäger“ für diesen Roman inadäquat. Soweit ich es mir mithilfe des Google Übersetzers zusammenreimen konnte, bedeutet der Originaltitel in etwa „Glücksjäger“. Ich verstehe nicht, warum Piper dem Buch einen dermaßen düsteren Anstrich verpasste. Nicht einmal das Cover trifft den Tenor der Geschichte. Meiner Ansicht nach ist dieser Roman eine erfrischend lichte, luftige und positive Lektüre, was in der High Fantasy ja mittlerweile selten ist. Das Buch ist ein Lichtblick. Müsste ich es mit einem einzigen Wort beschreiben, würde ich es als „sonnig“ bezeichnen. Alexey Pehov erschafft darin eine einzigartige, vielfältige Welt voller liebevoller Details und erzählt eine Geschichte, die einen gewissen Mantel-und-Degen-Charme mit einer Prise Steampunk versprüht. Er kombiniert Wissenschaft und Magie, konfrontiert seine Leser_innen mit einer Vielzahl sympathischer, kauziger Figuren und konstruiert ein Setting, das an die Karibik und speziell Kuba erinnert. Der Großteil der Handlung spielt in der Luft, samt Luftgefechten, Wettflügen und Luftpiraterie, weil unser Protagonist Lass ein Flieger ist. Lass kann so ziemlich alles fliegen, was sich am Himmel hält, bevorzugt allerdings Aeroplane – kleine Fluggeräte mit einer ein- bis dreiköpfigen Besatzung. In der Beschreibung der Aeroplane hat sich Pehov selbst übertroffen. So ziemlich jedes Volk seiner Welt entwickelte im Laufe der Zeit entsprechend ihrer Kultur eigene Modelle, die sich sowohl im Design als auch in der Ausstattung unterscheiden. Ich konnte sie auseinanderhalten, obwohl es keine Illustrationen gibt. Pehov verleiht jedem Aeroplan einen eigenen Charakter, sei es nun von Elfen, Menschen, Orks oder Gnomen gebaut. Habt ihr euch bereits gefragt, wie Fluggeräte in einem Universum, das über keinerlei Treibstoff verfügt, angetrieben werden? Die Antwort lautet: Dämonen. Ist das nicht der Clou? Ich bin begeistert. Jedes Flugzeug verfügt über mindestens einen gebändigten Dämon, der allein zu diesem Zweck aus der Kehrseitenwelt herausgezerrt wurde. Ich finde diese Idee wundervoll kreativ. Dämonen als Nutzvieh. Eine leise Stimme in meinem Kopf kichert noch immer über diese Vorstellung.
Lass selbst ist ein angenehmer Protagonist, der keinen Funken der legendären elfischen Überheblichkeit zeigt. Er ist eine bescheidene Person von feinsinnigem Humor und ist sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen. Ich fand es toll, dass seine moralischen Vorstellungen gewisse Grauzonen aufweisen, die es ihm erlauben, sich in der Mentalität der Schildkröteninsel wohlzufühlen. Er hält nichts von Luftpiraterie, aber Schmuggel… ach na ja, jeder schmuggelt doch hin und wieder. Das sollte man nicht so eng sehen. Lass agiert als Ich-Erzähler, weshalb ich beim Lesen das Gefühl hatte, ihm in einer Kneipe gegenüberzusitzen. Pehov wird als Autor vollständig zur Stimme seines Protagonisten, sodass der Schreibstil in „Dunkeljäger“ unaufgeregt und ruhig, aber auch ein wenig förmlich wirkt. Da dies jedoch hervorragend zu Lass passt, habe ich mich nicht daran gestört. Sein Haustier Dreipfot stiehlt ihm sowieso die Show. Diese pelzige pfirsichfarbene Fressmaschine ist zum Knutschen, obwohl man das angesichts seiner scharfen Zähne und Krallen lieber sein lassen sollte. Ich liebe den kleinen Kerl!

„Dunkeljäger“ war ein erfreuliches erstes Date mit Alexey Pehov. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen, weil es unvorhersehbar, mitreißend und beschwingt ist. Es ist beruhigend, dass es da draußen noch Fantasy gibt, die nicht von Familienfehden, Intrigen und Blutvergießen lebt und auch nicht Teil einer Reihe oder Trilogie ist. Es war großartig, mal wieder einen Einzelband zu lesen. „Dunkeljäger“ hat genau die richtige Länge, es bleibt nichts ungeklärt und doch erhält die Geschichte den Raum, den sie benötigt. Vielleicht ist diese Kunst in den letzten Jahren ein wenig verloren gegangen. Wie schön, dass Alexey Pehov beweist, dass er sie zweifellos beherrscht.
„Dunkeljäger“ bekommt von mir nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine nachdrückliche Leseempfehlung. Luftverkehr, Schmuggel, tropische Temperaturen und Magie – Zeit für ein Gläschen Rum!
3 reviews
January 13, 2015
Also ich weiß nicht, ob dieses Buch der Anfang einer Serie sein soll oder nicht, aber ich finde der Klappentext ist etwas verwirrend.
In dem Buch geh es um Lass, einen Elfen. Früher ein hervorragender Flieger und Kämpfer, hat er genug vom anscheinend sinnlosen Krieg und weigert sich, seine Leute in den Tod zu schicken, weshalb er auch prompt aus der Armee geworfen und als Verräter verurteilt wird. Um jetzt nicht gehängt zu werden muss er fliehen - und da fängt das Buch an.
Während er als Verräter verfolgt wird und das mit den verfeindeten Häusern schon stimmt, kommt von dem Konflikt kaum etwas in das Buch an sich; vielmehr erzählt es wie Lass mit seiner Erfahrung als Flieger ein neues Leben in einem Inselreich für mitunter zwielichtige Gestalten aufbaut - aber nicht ohne bei der Flucht noch in den Besitz eines seltsamen Anhängers zu gelangen, der dann auch viel wichtiger ist als Lass anfangs annimmt...

Das Buch an sich ist in einem meiner Meinung nach ruhigen Stil geschrieben, die Aktionen durchdacht und manchmal einfach nur irrwitzig. Die Charaktere muss man einfach nur mögen! ;)

Kleiner Stern Abzug, weil in der Beschreibung nirgends erwähnt wird dass die meiste 'Aktion' in der Luft in einer Fantasyversion von Kampfjets stattfindet; hätte ich das gewusst hätte ich mir wohl zweimal überlegt, ob ich das Buch kaufe, auch wenn ich es im Nachhinein sowieso nicht bereut habe.
Profile Image for Susanne Krajan.
730 reviews6 followers
May 12, 2018
Solide 4 Sterne für den Elfen Lass und sein Abenteuer, dass anders war als angenommen.

Ich hatte irgendwie mit einem epischen Kampf ala Herr der Ringe gerechnet, Was allerdings nicht der Fall war. Spaß hat das Lesen trotzdem gemacht, denn Lass ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter und seine Geschichte, gepaart mit einer gewissen Prise Humor, hat mich wirklich gut unterhalten.

Es gibt Gefahren und Scharmützel zu überstehen. Für mich mit viel Spannung verbunden und lesenswert. Für Alle die auf Liebesgeschichten stehen kann ich sagen: Lasst die Finger davon, denn diese ist hier nicht zu finden.
Profile Image for Tamp_kh.
741 reviews3 followers
August 21, 2021
Скорее фэнтези, чем стимпанк, несмотря на внешний антураж. Да и после прочтения остаётся какая-то неясность / недоговорённость, как будто автор хотел, но не раскрыл весь потенциал, заложенный в книге.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Becky.
197 reviews5 followers
June 7, 2015
Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten damit in die Geschichte hineinzufinden. Ich wurde gleich mitten ins Geschehen geworfen und war mit all den Eindrücken und völlig neuen Umgebungen ein wenig überfordert. Da gleich das erste Kapitel Schlüsselszenen enthält, ist hier das genaue Lesen sehr wichtig. Als ich mich jedoch erstmal zurechtgefunden hatte, war der Fantasyroman von Alexey Pehov ein richtiges Lesevergnügen.

Wilde Freundschaften, alte Feindschaften und der allgegenwärtige Kampf um die Freiheit des Hauptprotagonisten Lass bestimmen die Kapitel. Die Geschichte ist nichts für zwischendurch, als Leser sollte man sich wirklich damit befassen, denn sonst verliert man irgendwann den roten Faden. Hier und da muss man auch damit leben können, dass der Autor recht technisch wird, vor allem wenn es um die verschiedenen Flugzeuge geht, da kaum eins dem anderen ähnelt. Ich finde den Einbau der Informationen super, merken muss man sich die Details aber nicht.

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Fesselnd, leidenschaftlich und überzeugend hat mich Alexey Pehov durch seine magische Welt geführt. Das Cover zeigt den Hauptprotagonisten und im Verlauf der Geschichte wird der Begriff „Dunkeljäger“ und dessen Bedeutung näher erklärt. Wer nach einem spannenden Fantasyroman mit vielen neuen Elementen sucht, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.
Copyright © 2015 by Rebecca H.
Profile Image for Alessa_V.
1 review
November 13, 2016
Читается легко. В целом история вышла захватывающей. Скучать не пришлось - на каждой странице что-то да происходит. Но показалось излишним введение такого большого количества рас - такое чувство, что чуть не все персонажи, появляющиеся в тексте, относятся в разным расам. Если бы все были людьми, ничего бы не изменилось. Главный герой, как всегда, попадает в непростые ситуации и тут же с легкостью из них выбирается. Переживания за главного героя были минимальными. Так что данное произведение не претендует на звание чего-то выдающегося. Вполне подходит для отдыха и отвлечения. А вот буду ли перечитывать ещё неизвестно. Лишь точно могу сказать, что это далеко не самая любимая книга в творчестве Алексея Юрьевича.
Profile Image for Leserling Belana.
390 reviews1 follower
January 26, 2017
Dies ist ein gemächlicher Roman., Es fehlt nicht an Action, aber der Roman hat kein hohes Tempo.
Die Charaktere sind liebenswert, und mir gefällt es, dass Lass sich in einer Gesellschaft wiederfindet wo alle mehr oder minder einträchtig zusammenleben, egal welcher Rasse oder Nation sie angehört haben. Lass selbst schließt Freundschaft mit einem Erzfeind der Elfen.

Ich fand den Schluss etwas merkwürdig, er wirkte so ein bisschen abgehackt, als ob da noch Folgebände kommen könnten.

Oliver Siebeck als Sprecher war sehr gut -- einer mehr auf meiner Liste von deutschen Sprechern die gut vorlesen können.

Insgesamt war es eine nette Geschichte in der viel geflogen wird, deswegen werde ich sie meinem Mann zum Geburtstag schenken, der ist begeisterter Modellflieger. ;)
Profile Image for squirrel.
2 reviews
March 9, 2014
Обычная сказка, напичканная абсолютно не нужной терминологией, еле связанными между собой тупиковыми сюжетными линиями и dei ex machina. Язык на уровне плинтуса. Целых две звезды потому, что дочитал — а дочитал лишь потому, что обещал прочитать.
Profile Image for Terina.
9 reviews2 followers
October 14, 2020
3,5 Sterne.
Spannende Geschichte, diverse fantastische Wesen, angenehmes Leseerlebnis.
Hinweis: Buchzusammenfassung auf dem Buchrücken entspricht nicht dem eigentlichen Inhalt.
Profile Image for Rosse.
259 reviews2 followers
Read
February 22, 2019
Внезапно - Пехов! Давно не виделись, здравствуй. Это веселее, чем многие его вещи, чуть более поверхностно, но все еще интересно и стоит прочтения. Язык, в смысле внутренний, как всегда, прекрасен. Но в отличие от того, что выше и ниже - я мало что про это могу сказать. Разве только что - я буду скучать по этим героям, они хороши и я надеюсь, что когда-нибудь мы с ними еще увидимся.
Displaying 1 - 16 of 16 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.