Die Feiertage sind vorbei, das Jahr ist ganz neu. Für Fienchen, Zanker, Mono und Bowie fühlt es sich trotzdem schneematschdreckig und alt an. Daran ändern auch die guten Vorsätze wenig. Abends ziehen sie gemeinsam um die Häuser, gehen tanzen, sehen sich DVDs an, quatschen. Aber was wissen sie wirklich von den geheimen Wünschen ihrer Freunde? Und lässt sich irgendetwas in ihrem Leben ändern? Neun Tage haben sie noch, bis die Schule wieder anfängt. Neun Tage auf der Suche nach dem Anderen, dem Besonderen, der Liebe und dem Glück.
Ich habe „Jetzt ist hier“ im Rahmen eines Literaturdidaktikseminars an der Uni gelesen und obwohl ich mit 23 eigentlich nicht mehr die Zielgruppe dieses Jugendromans bin, konnte ich mich doch sehr gut in die Welt der vier Jugendlichen Zanker, Bowie, Mono und Fienchen einlesen und ihre Höhen und Tiefen mitfühlen. Tamara Bach schafft es durch ihren authentischen Schreibstil die Atmosphäre des Romans unmittelbar an den Leser heranzutragen. Das Buch ist kurzweilig, die Figuren liebenswürdig, die Geschichte authentisch, lebensnah. Das Ende hat mich etwas enttäuscht, weil ich wahnsinnig viele offene Fragen habe, die ich zu gerne beantwortet bekommen hätte.