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Seine kompromisslose Fantasy-Saga »Die Schattenherren« wird von Fans und Presse als beste deutschsprachige Serie des Jahres gefeiert. Nun legt Robert Corvus mit »Herr« den Abschlussband vor. Bren Stonner hat sein Leben den Schattenherren gewidmet, mit dem Ziel, von ihnen Unsterblichkeit zu erlangen. Nun liegt sein Herz in der Hand des Schattenkönigs, der ihn an die Front gegen die mysteriösen Fayé befiehlt. Bren muss die finsteren Pfade der Magie erkunden und sich mit den Nachtsuchern und Dunkelrufern des Kults einlassen. Allein dies kann ihn vor Lisanne schützen, der abtrünnigen, übersinnlich schönen Schattenherzogin, die in den Nächten von Jahrtausenden Macht ansammelte ‒ um nun ihren hasserfüllten Blick auf Bren zu richten. Doch dunkle Magie hat ihren Preis. Und Bren muss sich einer undenkbaren Gefahr stellen ...

400 pages, Paperback

First published January 20, 2014

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About the author

Robert Corvus

141 books44 followers
Robert Corvus is a pen name of Bernd-Otto Robker, a German author of fantasy and science fiction.

He lives in Cologne, and also writes under the pen name Bernard Craw.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Kati.
105 reviews6 followers
April 26, 2014
Nach FEIND und KNECHT erschien mit HERR nun der Abschluss der Schattenherren-Trilogie. Wir treffen Bren Stonner wieder, der als General der westlichen Dunkelheit sein Leben den Osadroi widmete und nun selbst zu einem Unsterblichen wird. Es ist daher besonders interessant für mich als Leser, da Bren so unbedarft als "Schattenfrischling" ist. Er wirkt keineswegs unnahbar, sondern hat noch menschliche Werte, Erinnerungen und entdeckt seine neuen Kräfte. Ihn dabei zu verfolgen ist faszinierend. Sein Kampf gegen die völlige Dunkelheit ist hart, denn er will eines nicht verlieren: die Liebe zu seiner Kiretta. Das wird schwerer als gedacht, denn er verändert sich und muss außerdem der ständigen Wut und den Spielchen von Schattenherzogin Lisanne ausweichen. Sie will ihn leiden sehen, unsterblich hin oder her...

"Die Bibliotheken der Osadroi waren gefüllt mit Büchern, in denen Wissen lauerte, das die Götter niemals hatten enthüllen wollen."

Was ich an den Büchern am meisten mochte, ist die schonungslose Düsternis im Geschehen und in den Worten. Die Welt und die Charaktere werden gut beschrieben und Bilder entstehen im Kopf. Dabei gibt es nicht nur Gut und Böse, sondern auch die feinen Grauzonen dazwischen mit all ihren Wundern, Dummheiten, Versprechen und Todesfällen.

In FEIND begann die Trilogie, erzählt aus Sicht der unterdrückten Menschen. KNECHT dagegen schilderte die Reise von Bren Stonner als General mit besonderem Auftrag, wo die Feindschaft zwischen ihm und Lisanne ihren Anfang nahm. In HERR schafft Robert Corvus wie gewohnt einen prima Einstieg in die Geschichte. Man fühlt sich wie auf einem Familientreffen, Entschuldigung,... einem grausamen Familientreffen. Alte Bekannte tauchen auf und erste Kontakte zu den Vorgängerbänden werden so geknüpft. Mir fiel natürlich nicht alles sofort ein, durch kleinen Rückblenden wird das aber geschickt gelöst. Gleichzeitig keimt Hoffnung auf und es werden Mittel gegen die Unsterblichen gesucht. Dabei werden Feinde der Feinde plötzlich zu Verbündeten, denn sie wollen aufbegehren und einen letzten Kampf wagen.

Bren sticht hier besonders hervor. Er hat Fähigkeiten, von denen so mancher Unsterblicher nur träumen kann. Diese besondere Gabe versucht er zu kontrollieren und einzusetzen. Dabei gab es auch besondere Einblicke für mich als Leser in die Magie der Schattenwelt. Auch auf dieser Ebene kollidieren dunkle Energie mit den göttlichen. Ist nun die Welt nicht für die Dunkelheit geschaffen oder gehören die positiven Ströme ein für allemal verbannt? Es macht einfach Spaß, zu spekulieren und sich darüber den Kopf zu zerbrechen, so lange das Ende noch nicht erreicht war.

Aber das kommt unweigerlich und endet in einer Schlacht, die wirklich alles zu bieten hat. Der Showdown macht die Stärke der Schatten deutlich, aber auch den ungebrochenen Mut der Menschen. Außerdem spielen auch die Faye zu meiner großen Freude eine bleibende Rolle. Das Ende hat mir gefallen und es war konsequent. Daher ist es ein würdiger Abschluss für diese wunderbar düstere Trilogie.
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