Happy End oder Taschentuch?

the_endDa meine Trilogie nach beinahe 1.200 Seiten kurz vor dem Abschluss steht, interessiert mich, was in euren Augen ein zufriedenstellendes Ende ausmacht. Generell gesehen, nicht unbedingt bezogen auf Inagi. Mögt ihr lieber ein glückliches oder trauriges Ende?


Ich persönlich bevorzuge zumindest bei Liebesgeschichten ein Happy End, obwohl ich zugebe, dass mir ein trauriges Ende länger im Gedächtnis haften bleibt. Das scheint auch nicht nur mir so zu gehen, denn warum sonst sind hauptsächlich unglückliche Liebespaare in die Literaturgeschichte eingegangen? ;-)


Zugegeben kommt es immer auf die Geschichte an und manchmal ist ein glückliches Ende eben einfach nicht möglich. Dennoch hinterlässt ein trauriges Ende bei mir oft einen schalen Nachgeschmack. Dann schon lieber ein offenes Ende. Natürlich kann nicht jeder der Charaktere als Sieger hervorgehen und es können auch nicht alle überleben, aber wenn die Helden über Hunderte von Seiten von einem Abgrund in den nächsten gestoßen wurden, dann haben sie sich meiner Meinung nach ein bisschen Glück verdient. Die Wirklichkeit ist schon ungerecht genug, dann müssen es die Traumwelten nicht auch noch sein.


Was ist eure Meinung? Happy End oder Taschentuch? Oder egal, solange das Ende zur Geschichte passt?


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Published on June 14, 2015 13:01
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