Patricia Strunk's Blog, page 8
December 14, 2016
eBook-Piraterie
Nichts ist ärgerlicher, als die eigenen Bücher im Angebot einer Piratenwebsite zu entdecken, denn am illegalen Download verdienen eine ganze Menge Leute – nur der Autor sieht davon keinen Cent.
Da die eBook-Piraterie gerade Thema in der aktuellen Ausgabe des „Selfpublisher“ (Ausgabe 4/2016) ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Tipps an euch weiterzugeben. Möglichkeiten zum illegalen Download gibt es viele: Seiten, auf denen die Bücher direkt heruntergeladen werden können, Foren und Bezahlseiten.
Zwei bekannte Foren, auf denen ich auch meine Bücher zum illegalen Download gefunden habe, sind http://boerse.to und http://mygully.com.
Zum Glück könnt ihr (außer im Falle der Bezahldienste) mehr tun, als euch über die Praktiken dieser „Geiz ist geil“-Vertreter zu ärgern.
Erstens könnt ihr euch in den Foren anmelden und im Kommentar zu eurem Werk schreiben, was ihr davon haltet, dass es dort kostenlos angeboten wird – mit Link zu Amazon oder einem anderen Händler, wo die Nutzer das Buch legal erwerben können. Hilft vielleicht nicht viel, befriedigt aber immerhin.
Wirkungsvoller ist es, das illegale Angebot vom Hoster löschen zu lassen. Das klappt sowohl bei den direkten Seiten als auch in den Foren. Dazu klickt ihr den Download-Button eures Werkes an und werdet zum Upload-Dienst weitergeleitet. Bei boerse.to ist das uploaded.net. Dort könnt ihr einen Copyright-Verstoß melden und euer Take-Down-Verlangen mittels Formular geltend machen.
Gibt es wie bei Share-Online.biz kein Formular, müsst ihr eine entsprechende Mail „per Hand“ schreiben. Was diese enthalten muss, könnt ihr auf der Website des Betreibers nachlesen. Eine vollständige Anleitung zum Löschen der illegalen Kopien findet ihr hier: http://fairerbuchmarkt.de/docs/Anleitung_Loeschen_illegaler_Kopien_2016.pdf (mit freundlicher Genehmigung von DeLiA – http://www.delia-online.de).
November 11, 2016
Antrittslesung des FDA Berlin
Gestern stand im Rahmen der Antrittslesung der neuen Mitglieder des FDA Berlin meine erste öffentliche Lesung an. Es war eine gelungene Veranstaltung, zu der die Galerie 030visuell in der Friesenstraße 13 in Berlin-Kreuzberg einen angenehmen und stimmungsvollen Rahmen lieferte. Wir waren statt fünf dann doch nur vier AutorInnen, deren Texte sich gut ergänzten und ein abwechslungsreiches Programm von Fantasy über humorvolle Kurzgeschichte bis Lyrik boten. Ich wage zu behaupten, dass es für Vortragende und Zuhörer gleichermaßen ein kurzweiliger Abend war.
October 19, 2016
Patricia Strunk
Die liebe Sabrina von Sabrina’s Bookworld hat ein Interview mit mir geführt und mir einige spannende Fragen gestellt.
September 25, 2016
Selfpublisher-Verband
Ich habe mich entschieden, dem Selfpublisher-Verband, der Gemeinschaft deutschsprachiger Indie-AutorInnen beizutreten. Nach drei selbst verlegten Werken fand ich es an der Zeit, den Verband, der auch meine Interessen vertritt, zu stärken und zu unterstützen, indem ich zumindest einen finanziellen Beitrag leiste – irgendwann vielleicht auch mehr.
Der Zweck des Verbands ist die Förderung, Beratung und Vertretung der Belange von Autoren im Bereich des Selfpublishing. (Satzung § 2).
Aktuell setzt sich der Verband für eine niedrigere Mehrwertsteuer auf eBooks und günstigere ISBNs für Indie-Autoren ein.Darüber hinaus können sich Verbandsmitglieder am Indie-Katalog für Buchhändler beteiligen, es gibt einen verbandseigenen Justiziar und die Möglichkeit zur Teilnahme an den Buchmessen. Generell kann die Mitgliedschaft somit helfen, die Sichtbarkeit der eigenen Werke zu erhöhen.
Aber informiert euch einfach selbst.
Writers Online
Seit kurzem präsentiere ich mich und meine Bücher auch auf Writers online. Das Portal gibt eine Online-Zeitung heraus und stellt die Bücher der Mitglieder bei Facebook und Twitter vor. Darüber hinaus gehören der Gemeinschaft auch Blogger an und über das Autoren_Netzwerk sind interessante Aktionen möglich, beispielsweise eine Radio-Lesung bei Radioplanet Berlin.
Für die Lesung werde ich mich demnächst auch bewerben, ich halte euch auf dem Laufenden.
August 3, 2016
Text überarbeiten – ein Tipp vom Meister der Meister
Ich liebe das Überarbeiten. Das macht mir fast noch mehr Spaß als das Schreiben und es kann ihm in der Tat etwas Sinnliches anhaften. Ich muss nur aufpassen, dass ich ein Ende finde.
__________________ ein buch wie kings turm
Die Überarbeitung eines Manuskriptes ist auf gewisse Weise – so scheint mir – wichtiger als das Schreiben selbst. Denn erst mit dieser Heckenschere aus Kürzungen, Austauschen von Dopplungen, Plotstraffung oder einfach der Eliminierung von Fehlern wird aus einem Kraut-und-Rüben-Gewächs eine herrlich blühende Pflanze.
Einer meiner liebsten Ratschläge in dieser Hinsicht stammt direkt vom großen Meister: Laut Eckermann ließ der 81-jährige Goethe im Februar 1831 das Manuskript zu seinem Faust II binden,
“… damit es mir als eine sinnliche Masse vor Augen sei. Die Stelle des fehlenden vierten Aktes habe ich mit weißem Papier ausgefüllt, und es ist keine Frage, daß das Fertige anlocket und reizet, um das zu vollenden, was noch zu tun sei. Es liegt in solchen sinnlichen Dingen mehr als man denkt, und man muß dem Geistigen mit allerlei Künsten zu Hülfe kommen.”
Ich kann nur sagen: Dieser Trick funktioniert hervorragend. Wenn ich ein Manuskript fertig habe, lasse…
Ursprünglichen Post anzeigen noch 96 Wörter
August 1, 2016
Kleines Symbol mit großer Wirkung?
LovelyBooks ist einen Schritt in die richtige Richtung gegangen und erkennt endlich auch Self-Publisher als Autoren an. Dank Biancas Beitrag habe ich mich nach meiner Ablehnung vor zwei Jahren erneut als Autor angemeldet und – siehe da – diesmal war es kein Problem. Jetzt bin auch ich offiziell als Autorin auf dem Portal vertreten. Da könnte ich es doch glatt noch mal mit einer Leserunde versuchen.
Seit heute trage ich den Status als Selfpublisher bei Lovelybooks. Gekennzeichnet wird dies durch ein kleines Buch-Symbol im Profilbild. Warum dies eine Meldung wert ist? Dieses kleine Symbol erkennt die Leistung der Selfpublisher als Autoren an.
Lovelybooks ist mit diesem Schritt in die richtige Richtung gegangen. Schon lange kämpfen Selfpublisher gegen das Vorurteil an, im Vergleich zu den Verlagsautoren minderwertige Romane zu schreiben. Wer sich jedoch mit dem Markt beschäftigt, erkennt schnell, dass die meisten Selfpublisher Verlagsautoren an Professionalität in Nichts nachstehen. Doch in den Köpfen vieler Verlage und Plattformen hält sich dieses längst überholte Bild von billigen Covern und Texten mit unzähligen Rechtschreibfehlern hartnäckig.
Erst durch die vielen Erfolge von Selfpublishern und durch den stetig wachsenden Markt öffnen sich die alten Strukturen allmählich. Dennoch bleiben Unterschiede, auch wenn die Kluft kleiner wird. Bei Lovelybooks ist dies schnell an den unterschiedlichen Symbolen zu erkennen: Verlagsautoren erhalten ein Federkiel-Symbol, Selfpublisher dagegen das Buch-Symbol. Lediglich…
Ursprünglichen Post anzeigen noch 50 Wörter
777-Challenge
Die liebe Antonia hat mich für die 777-Challenge nominiert. Dabei geht es darum, die ersten 7 Sätze von Seite 7 des aktuellen Projekts zu posten und 7 weitere Autoren zu nominieren. Ich kämpfe zwar immer noch mit der Geschichte (*Haare rauf*), daran hilft auch die tolle neue Methode nichts, von der ich euch demnächst mal berichten werde, aber ich habe immerhin viel über meine Charaktere gelernt – und ein paar Seiten der Rohfassung gibt es trotz allem schon (eigentlich schon ziemlich viele, aber leider muss ich auch noch ziemlich viel ändern).
Hier also ein Auszug aus „Zwiegespalten“:
„Ich habe aus der Ferne beobachtet, wie zwei Männer ein Netz ins Wasser warfen“, erklärt der Kelpie bereitwillig. „Etwas zappelte darin, etwas Großes. Was es war, konnte ich nicht erkennen, ich wunderte mich nur darüber, dass die Menschen etwas in den See hineinwarfen, wo sie ihre Netze normalerweise dazu benutzen, etwas herauszuholen. Es machte mich neugierig und außerdem hatte ich Hunger. Als das Boot weg war, schwamm ich zu der Stelle hin – und fand ein Menschenmädchen, offenbar schon tot, denn es rührte sich nicht mehr.“ Er nickt zu Ljanaan hin. „Bedanken musst du dich bei ihm. Er hat mich davon abgehalten, dich zu fressen.“ Plötzlich grinst er und leckt sich die Lippen. „Du siehst immer noch ziemlich appetitlich aus.“
Ich nominiere Carmilla de Winter, Mika Krüger, Alana Falk und Wolfgang Schroeder – Bianca Fuchs wurde bereits nominiert … und ja, ich weiß, dass das nicht 7 sind.
June 26, 2016
Fantasy bei Qindie
Im Bücherregal von Qindie gibt es ein breites Spektrum spannender Fantasy-Romane zu entdecken – Stöbern lohnt sich: http://www.qindie.de/fantasy/. Ich bin auch schon fündig geworden.[image error]
Natürlich sind neben Fantasy auch weitere belletristische Genres sowie Sachbücher vertreten.
June 17, 2016
Inagi wurde Qindiefiziert!
Vorgestern erhielt ich eine Mail, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ich hatte schon lange darauf gewartet, war aber nicht sicher, ob die Antwort wie erhofft ausfallen würde. Nun kann ich stolz und glücklich verkünden, dass die „Inagi“-Reihe das Qindie-Label tragen darf.
Qindie setzt sich zusammen aus „Q“ für Qualität und „Indie“ für selbstpublizierende Autoren. Die Marke soll den Lesern helfen, im Dschungel selbstverlegter Bücher formal hochwertige und nach den Regeln des Schreibhandwerks produzierte Werke zu erkennen. Ziel ist es, guten Büchern ein Zuhause zu geben und das Qindie-Label so bekannt zu machen, dass es einem Verlag gleichsteht. Deshalb ist Qindie nicht nur eine Marke, sondern auch eine Plattform, die sich der Autorenförderung verschrieben hat und seinen Mitgliedern ein starkes Netzwerk mit Synergieeffekten aus unterschiedlichen Bereichen bietet. Mehr über Qindie erfahrt ihr hier.


