Patricia Strunk's Blog, page 5

September 8, 2018

Nixenherz: Bonus-Geschichte

Nixenherz läuft am 13. September bei KindleUnlimited aus und ist dann auch bei Tolino, Thalia, Hugendubel & Co. verfügbar. Aus diesem Anlass möchte ich mich bei allen bisherigen Lesern mit einer kleinen Bonus-Geschichte bedanken, die aus Sicht des Kelpies Avin erzählt, wie er Yrssa gefunden hat. Angehängt habe ich auch noch ein paar Hintergrundinfos zur mythologischen Figur des Kelpies. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


 


Avins Story

[image error]Avin bedachte den Palast mit einem mürrischen Blick. Ljanaan, die alte Miesmuschel, hatte ihn Schlafen geschickt, weil er seine Ruhe haben wollte, aber er war überhaupt nicht müde. Am Nachmittag hatte er auf dem Felsen im See gesessen, und während er sich die Sonne auf die Haut hatte scheinen lassen, war er eingedöst. Kurz entschlossen schwamm er zur Oberfläche. Er wollte ins Dorf gehen, aber als er den nächtlichen Himmel über sich sah, fiel ihm ein, dass die meisten Menschen um diese Zeit in ihren Betten lagen und er auf der Straße kaum jemanden antreffen würde. Ob er trotzdem etwas zu essen finden könnte? Natürlich gab es im See massenhaft Algen, viel zu viele, genau genommen, aber tagein tagaus Algen zu fressen, hing ihm zum Hals heraus. Es gierte ihn nach einer anständigen Mahlzeit. Er hätte am Nachmittag wenigstens ein paar Fische fangen sollen, aber stattdessen hatte er vor sich hin geträumt. Hatte von seinen Brüdern geträumt, davon, wie sie gemeinsam in den Wellen gespielt hatten.


Seufzend drehte Avin sich auf den Rücken und ließ sich im Wasser treiben, mit der Schwanzflosse leicht gegen die Strömung ansteuernd, während er die Sterne über sich betrachtete, die immer wieder von vorbeiziehenden Wolken verdeckt wurden. Die Stille bedrückte ihn heute besonders. Dabei war ihm Einsamkeit wahrlich nicht fremd. Doch daran gewöhnen konnte er sich deswegen noch lange nicht. Warum nur hatten seine Brüder ihn nicht mitgenommen, als sie gegen den König zu Felde gezogen waren? So sehr er sie vermisste, wurde er gleichzeitig jedes Mal wütend, wenn er sich daran erinnerte, wie Ahearn zu ihm gesagt hatte, er sei noch zu jung. Er war verdammt noch mal nicht zu jung gewesen, um an ihrer Seite zu kämpfen! Wie hatten sie ihn dazu verdammen können, der letzte verbliebende Kelpie in diesem See zu sein? Der einzige?


Wie immer, wenn er an seine toten Brüder dachte, wurde sein Blick unscharf und er blinzelte. Schniefend zog er die Luft hoch. Sie hatten ihn alleingelassen. Hatten sich allesamt von den verfluchten Menschen töten lassen.


Stimmen, die über den See drifteten, weckten seine Aufmerksamkeit. Avin tauchte unter, bis nur noch seine Augen zu sehen waren, und musterte das Ufer. Er erkannte schemenhaft zwei Gestalten, die sich an einem Ruderboot zu schaffen machten. Sie hievten etwas hinein und stiegen dann selbst in das Boot, bevor sie sich mit den Rudern vom Ufer abstießen. Avin wartete ab, bis die Ruderer sich der Mitte des Sees genähert hatten, bevor er neugierig näher schwamm. Nur selten wagten sich die Menschen noch auf den See. Sie fürchteten die Rache der Herrin dieses Gewässers. Avin hätte sich gewünscht, ihre Angst wäre begründet, doch die Nixe war zu Schaum zerfallen und nachdem seine Brüder bei dem Versuch, ihr gestohlenes Herz zurückzuholen, gescheitert waren, gab es für sie keine Möglichkeit aufzuerstehen, selbst wenn ihre Seele tatsächlich noch irgendwo existierte, woran Ljanaan so gern glauben wollte. Womit er allerdings allein dastand. Vor einigen Jahren war der Fomori fast aus seinem Panzer gesprungen, weil der See ohne erkennbaren Grund über die Ufer getreten war. Ljanaan hatte etwas davon gefaselt, die Nixe sei dabei zu erwachen. Dieses eine Mal hatte Avin sich von seiner Hoffnung anstecken lassen und was war passiert? Nichts. Der See hatte sich wieder beruhigt und alles war wie gehabt. Wem wollte der Fomori noch etwas vormachen?


Die Männer im Boot legten die Ruder weg. Was mochten sie vorhaben? Wollten sie fischen? Da würden sie um diese Nachtzeit nicht viel Glück haben.


Avins Magen knurrte vernehmlich und er tauchte rasch tiefer, obwohl die Menschen ihn sicher nicht gehört hatten. Ob er es wagen sollte? Es war schon eine Weile her, seit er einen Menschen gefressen hatte. Ein junges Mädchen, das ertrunken war. Ihr Fleisch war köstlich gewesen. Allein bei dem Gedanken lief ihm das Wasser im Maul zusammen. Es sollte nicht so schwierig sein, das kleine Boot zum Kentern zu bringen.


Während er Boot und Mannschaft beäugte, hoben die beiden Männer das Bündel auf, das sie im Rumpf abgelegt hatten. Avin war zu weit entfernt, um zu erkennen, um was es sich dabei handelte, aber es sah aus, als wäre es in einem Netz eingewickelt. Und es zappelte. Ein Fisch? Avin schüttelte den Kopf. Menschen waren wirklich seltsam. Seit wann warfen sie Fische zurück ins Wasser? Noch dazu einen, den sie sicher nicht in diesem See gefangen hatten. So große Fische gab es hier nicht. Leider.


Plötzlich hörte er einen Schrei und das Bündel zappelte stärker. Hatte da ein Mädchen geschrien? Avin vergaß seine Vorsicht und tauchte ein Stück aus dem Wasser auf, um das Geschehen besser verfolgen zu können. War in das Netz ein Mensch eingewickelt? Die Männer schwenkten ihre zappelnde Last über die Reling und ließen sie fallen. Das Netz und sein Inhalt sanken in die Tiefe. Avin zögerte nur einen Moment. Die Aussicht auf zartes Mädchenfleisch entschied die Sache. Er vergaß das Boot und tauchte dem Bündel nach. Es war bereits auf den Grund gesunken, als er es endlich erreichte. In dem Netz lag tatsächlich ein Menschenmädchen. Avin leckte sich über die Lippen. Zur Sicherheit stupste er es mit einem Vorderhuf an. Es rührte sich nicht. Umso besser. Er war sich nämlich gar nicht so sicher, ob er es hätte töten können. Aber glücklicherweise blieb ihm diese Entscheidung erspart.


Er riss mit den Zähnen an dem Netz, als neben ihm ein Schatten auftauchte. Avin fuhr zusammen. „Ljanaan! Musst du dich immer so anschleichen?“


„Ich schleiche nicht“, erwiderte der Fomori pikiert und seine Augen sanken noch etwas weiter in seine Falten, als er die Stirn runzelte und mit den Scheren klickte. „Du wirst dieses Mädchen nicht fressen, Avin.“


„Was? Wieso? Ich habe es gefunden. Sein Fleisch gehört mir!“


Ljanaan schnalzte missbilligend mit der Zunge, als sei Avin von zu schlichtem Gemüt, das Offensichtliche zu begreifen. „Das ist kein Mensch, das ist die Herrin.“


Fassungslos schaute Avin den Fomori an. War die alte Miesmuschel jetzt komplett übergeschnappt? „Schieb dir mal die Wasserschnecken aus den Augen, Ljanaan. Ich werde wohl einen Menschen erkennen, wenn ich einen sehe. Und dieser hier ist tot.“ Zur Unterstreichung seiner Worte ließ sein Bauch ein weiteres Grollen hören. „Siehst du? Mein Magen irrt sich nicht.“


Ljanaan beachtete ihn überhaupt nicht. Seine Scheren machten mit den restlichen Maschen kurzen Prozess,  bevor er sich über das Mädchen beugte, das vom Wasser leicht hin und her bewegt wurde, so dass man für einen Moment den Eindruck gewinnen konnte, es sei tatsächlich noch am Leben. Der Fomori legte eine Hand auf die Brust des Mädchens und schloss die Augen. Avin hatte keine Ahnung, was er damit bezweckte, aber als er sich wieder aufrichtete, lagen auf seinem Gesicht eine Freude und Zuversicht, die in Avins Eingeweiden ein merkwürdiges Ziehen auslösten.


„Sie ist es! Die Herrin ist in dieses Menschenmädchen geschlüpft!“


Ljanaans Stimme raspelte vor Aufregung und seine Augen funkelten so lebendig, wie Avin es an ihm noch nie gesehen hatte. Zweifelnd betrachte er den schlaffen Körper des Mädchens, wobei er sich bemühte, das hoffnungsvolle Ziehen in seinen Eingeweiden zu ignorieren. Hoffnung kam vor Enttäuschung. „Mach dir doch nichts vor, Ljanaan. Das ist–“


„Genug!“, schnitt Ljanaan ihm das Wort ab. „Bring sie an die Oberfläche, schnell! Sonst ertrinkt sie noch.“


Avin zuckte mit den Schultern. Das Mädchen war längst ertrunken, aber wieso sollte er sich mit dem Fomori streiten? Ljanaan würde noch früh genug merken, dass er sich geirrt hatte.


 


Wasserpferd (Each Uisge / Kelpie)

[image error]Kelpies gehören zu den mythologischen Wesen der Wasserpferde. Man findet sie von den britischen Inseln über Irland bis Skandinavien. Das Each Uisge bewohnt die schottischen Meeresküsten und binnenländischen Lochs, wohingegen man das Kelpie zumeist in den fließenden Gewässern des Hochlandes antrifft. In der keltischen Mythologie wird das Each Uisge als starkes und mächtiges Pferd beschrieben. Es dient dem Hofe des Meeresgottes als Reit-, Zug- und Lasttier. Es tritt in Gestalt eines großen Pferdes, manchmal mit Fischschwanz, auf. Sein Fell ist schwarz oder weiß, die Haut ähnelt der einer Robbe. Als Gestaltwandler kann es sowohl als Pferd als auch als Mensch in Erscheinung treten. Man erkennt es lediglich am Seetang in Mähne oder Haaren. Allen Wasserpferden ist zu Eigen, dass sie Menschen anlocken, um sie im Wasser zu ertränken und zu fressen. Nur die Leber ihrer Opfer bleibt, an der Oberfläche treibend, zurück.


Auf YouTube findet ihr einen englischen Kurzfilm über das Schicksal eines unglücklichen Familienvaters, der versuchte, ein Kelpie zu reiten: The Kelpie


Gelingt es jemandem allerdings, ein Kelpie aufzutrensen, muss es diesem zu Diensten sein.


Der Sänger Jethro Tull hat dem Kelpie in seinem Album Stormwatch (1979) sogar einen eigenen Song gewidmet:


Refrain:


Up, ride with the kelpie

I’ll steal your soul to the deep

If you don’t ride with me while the devil’s free

I’ll ride with somebody else


Den kompletten Text könnt ihr hier lesen: https://www.songtexte.com/songtext/jethro-tull/kelpie-53d71bd1.html

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on September 08, 2018 00:00

July 27, 2018

Der Jahrhundertblutmond

[image error]Heute Abend kommt es zur totalen Mondfinsternis, im Volksmund auch Blutmond genannt. Es wird die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts sein.

https://www.focus.de/…/mondfinsternis-im-live-ticker-um-22-…


Die Protagonistin meines Romans Nixenherz, die namengebende Nixe, hat daran keine guten Erinnerungen, denn beim letzten Eintritt dieses Himmelsereignisses hat ihr König Ronan das Herz aus der Brust geschnitten, um sich ihre Magie anzueignen, woraufhin ihr Körper zu Schaum zerfiel und sie ein Vierteljahrhundert lang ihr Dasein als Schatten fristen musste.



Der Vollmond stand am Himmel wie eine riesige rotsilberne Scheibe. Die Luft knisterte vor Magie und die Irrlichter am Ufer waren ihre Funken, leuchtend wie herabgeschwebte Sterne.


„Blutmond?“, fragt die Prinzessin erstaunt. ‚Davon habe ich noch nie gehört.“

„Ein besonderer Mond, der sich höchstens viermal in hundert Jahren zeigt“, erkläre ich. „Er schimmert rötlich, als würde er unsere Verwundbarkeit widerspiegeln, denn in jener Nacht verwischt die Grenze zwischen den Welten und die Magie sickert in das Reich der Menschen.“


(zitiert aus Nixenherz)


Verständlich also, dass Yrssa diesmal am liebsten in ihrem See bleiben würde. Doch wenn sie das tut, stirbt einer der wenigen Menschen, die ihr etwas bedeuten. Also wird sie das Wagnis eingehen und sich der Hexe und dem Prinzen erneut entgegenstellen.


Ob das gutgeht, erfahrt ihr im nächsten Jahr in Nixenherz 2 – Der gespaltene Prinz.


Bisher sehe ich hier übrigens noch nichts. Die Bäume sind zu hoch und es ist auch noch ziemlich hell.

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on July 27, 2018 12:14

May 1, 2018

YouTube-Lesung

Die Leseschnecke Steffy hat das erste Kapitel von Nixenherz eingelesen. Vielleicht habt ihr ja Lust reinzuhören.

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on May 01, 2018 12:00

April 27, 2018

DSGVO

Um meine Website an die neue Datenschutzverordnung anzupassen, habe ich meine Datenschutzhinweise überarbeitet und die sozialen Verknüpfungen gelöscht, bis WordPress angepasste Widgets zur Verfügung stellt. Außerdem habe ich das Cookie-Banner eingefügt. Ich hoffe, damit der neuen Rechtslage entsprochen zu haben.

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on April 27, 2018 10:16

April 25, 2018

Nixenherz ist jetzt auch ein Qindie

[image error]In letzter Zeit habe ich diesen Blog etwas vernachlässigt und nur noch bei Facebook gepostet. Jetzt will ich aber auch hier endlich verkünden, dass mein neuer Roman Nixenherz seit kurzem ebenfalls das Qindie-Siegel tragen darf. Macht sich gut auf dem Cover, oder?

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on April 25, 2018 09:53

March 19, 2018

Zu-Geklappt

Der letzte Tag der Logbuch-Lesereihe.


Die Logbuch-Autoren


Gestern ging unsere diesjährige Logbuch-Lesereihe zu Ende. Diesmal lasen wir sogar zu acht, weshalb jeder nur zehn Minuten Zeit hatte. Das hat aber wunderbar funktioniert und der Nachmittag war überaus kurzweilig. Witzigerweise drehte sich rund die Hälfte der Texte um Verbrechen und (die Abwesenheit von) Liebe, dabei hatten wir uns gar nicht abgesprochen.



IMG-20180318-WA0005Ich selbst las den Anfang meines neuen Romans „Nixenherz“ – die Szene, in welcher der König der Nixe das Herz herausschneidet. Passend dazu gab es von Rose-Mary Hein und Mirita Sofamosa zwei schwarzhumorige Heiratsschwindlergeschichten, einmal mit einem weiblichen und einmal mit einem männlichen Protagonisten, die einander quasi ergänzten. Das war schon irgendwie genial.



Renate Gutzmer erzählte von Neid, Schuld und Geheimnissen, Barbara Petermann las eine Geschichte aus dem wahren Leben über Demenz und Nachbarschaftshilfe. Rebecca Timm brachte einen witzigen Ausschnitt aus ihrer „Stockholm Lovestory“ zu Gehör, die im Sommer bei „Feelings“ (Droemer-Knaur) erscheint.



Ergänzt wurden die Kurzgeschichten und…


Ursprünglichen Post anzeigen 119 weitere Wörter

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on March 19, 2018 03:46

March 18, 2018

LBM18 – ein Rückblick

[image error]Auf dem Weg nach Leipzig – oder doch eher zum Wintersport?

In diesem Jahr stand die Leipziger Buchmesse unter keinem günstigen Stern. Die Grippewelle und ein Wintereinbruch mit Schnee und Eiswind, der Bahnhöfe und Flughäfen lahmlegte, machten es Ausstellern wie Besuchern nicht leicht.


Aber wer es wie Rebecca Timm und ich erst mal geschafft hatte, in die Hallen zu kommen,


[image error]Endlich da! Mit Rebecca Timm.

den erwartete wieder ein vielfältiges Programm, bei dem man kaum wusste, wo man zuerst hingehen sollte.


[image error]Ruprecht Frieling im Interview.
[image error]Die „Fressmeile“ in der Glashalle. Natürlich haben Rebecca und ich wieder bei den Crepes zugeschlagen.
 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on March 18, 2018 04:15

March 8, 2018

March 3, 2018

7 … 6 … 5 …

[image error]In einer Woche ist es endlich soweit: Am 10. März kommt mein neuer Fantasy-Roman Nixenherz offiziell auf den Markt. Bin schon ganz aufgeregt.

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on March 03, 2018 01:51

February 14, 2018

Zimmer mit Aussicht

Letzten Juni war ich im Lake District Wandern. Eine großartige Reise, wenn auch fast komplett verregnet – mit anderen Worten, wie von Nordengland erwartet. Aber ich hätte mir keine nettere und lustigere Reisegemeinschaft wünschen können und so störte uns der Regen überhaupt nicht.


Unsere Quartiere waren ausgesprochen feudal: alte Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In meinem ersten Zimmer in Monk Coniston hatte ich eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch, geradezu die Fleischwerdung eines Klischees: Ein von blühenden Rhododendren gesäumter, saftig grüner Rasenteppich, der sanft in Richtung Coniston Water abfiel (kaum ein See im Lake District heißt tatsächlich Lake).


[image error]


[image error]


An einem wieder einmal verregneten Nachmittag stellte ich mir in den beiden freien Stunden zwischen Wanderung und Dinner den Schreibtisch vors Fenster, kochte mir Tee und setzte mich an meinen Laptop.


[image error]Ich fühlte mich wie Beatrix Potter und William Wordsworth in Personalunion – beide im Lake District ansässig und verehrt. Habt ihr Peter Rabbit auf meinem Schreibtisch erkannt?


Von den englischen Schriftstellergrößen beseelt, schrieb ich das letzte Kapitel von „Nixenherz“. Da konnte doch gar nichts mehr schiefgehen.


Die Aussicht werde ich nie vergessen. Zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter war sie einfach traumhaft. Ich glaube, ich durfte kaum jemals eine schönere Aussicht genießen. Wahrhaftig wie aus einer anderen Welt.


Peter Rabbit fühlt sich inzwischen bei mir zu Hause wohl, doch manchmal vermisst er den Lake District – und ich auch.

 •  0 comments  •  flag
Share on Twitter
Published on February 14, 2018 12:13