Patricia Strunk's Blog, page 4
March 9, 2020
3. Logbuch-Lesung
Gestern hieß es zum dritten Mal in diesem Jahr „Schiff ahoi!“. Die Lesung zum internationalen Frauentag war gut besucht (nicht nur von Frauen). Auf dem Programm stand ein Potpourri heiterer und besinnlicher Texte zum Thema „Mann(o) Frau“. Nach einem Glas Sekt, das den Damen von den anwesenden Herren kredenzt wurde, stimmte die wunderbare Ute Danielzick musikalisch auf die Lesungen ein.
Den Auftakt bildete Rainer Doering mit einer gereimte Kurzversion von Thomas Manns Erzählung „Die vertauschten Köpfe“ nach einer alten indischen Legende. Danach gab es eine heitere Dialoglesung zwischen Rebecca und Timm und Torsten Falke (Text von Torsten Falke) um eine Annäherung im Spa. Rebecca Timm las anschließend noch einen eigenen Text, in dem sich das Objekt der Begierde nicht so leicht einfangen lässt, wie der Mann sich das vorgestellt hat. Martin Völker gab sich mit der „Blutmarie“ diesmal eher düster-schaurig. Zum Schluss lasen Barbara Petermann und Heike Puls im Duett aus dem Roman „Sandbänke und Riffe“ von Barbara Petermann und eine Kurzgeschichte von Heike Puls über eine reisewillige Rentnerin, die die Angestellte im Reisebüro an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt.
Die vierte Lesung am 22. März ist leider schon die letzte Lesung der Logbuch-Autoren in diesem Jahr. Das Thema lautet „See-Rosen“. Wir freuen uns auf euch! Alle Infos findet ihr hier.
January 11, 2020
Logbuch-Lesereihe 2020
Am 22. März 2020 lese ich endlich wieder mit den Logbuch-Autoren. Diesmal ist Veranstaltungsort der neue Dampfer „Wappen von Spandau“.
Das Thema heißt See-Rosen und so lautet auch der Titel meiner heiter-fantastischen Liebesgeschichte.
Alle Infos, auch zu den weiteren Terminen der Reihe findet ihr auf der Veranstaltungsseite der Logbuch-Autoren.
January 7, 2020
LBM 2020
Hach, 2020, das schreibt sich gut und sieht gut aus! Wenn das irgendwie aussagekräftig ist, dann wird es ein gutes Jahr. 
September 11, 2019
FaRK 2019 – Teil 3
So, mit etwas Verspätung kommt hier der Bericht unseres letzten Tages auf der FaRK, noch einmal als Gastbeitrag von der lieben Rebecca Timm.
„25. August – ZU KURZ!
Die Nacht war wieder kurz, aber mit genügend Kaffee,
euphorischer Stimmung und charmanter Reisebegleitung lässt sich bekanntlich
auch mit wenig Schlaf auskommen.
Diesmal fuhren wir mit zwei Autos, da wir gegen Mittag zum Flughafen aufbrechen mussten.
Auf dem Weg über das morgendlich verschlafene Messegelände fanden wir endlich Zeit, einige Fotos ohne Publikum zu knipsen. So entstanden das Foto im Narnia-Schrank, die Groot-Bilder mit Patricia und viele andere.
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Wir schlenderten ein letztes Mal herum und entdeckten sogar noch eine weitere Halle, die direkt an die magische Bibliothek grenzte. Hier gab es ein Antiquariat, Merchandise-Produkte, alte Konsolen und Spiele. Ich fand mich schnell vor meiner ersten Spielkonsole, einer Atari 2600, wieder und Patricia liebäugelte mit einem PC-Game namens Morrowind (Elder Scrolls). Ich weiß noch, wie ich stundenlang Atari gespielt und meine Mutter mit der angeblich nervtötenden Musik gequält habe. *grins*
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In der Nähe vom roten Kreuz gab es ein kleinen Raum, in dem
die neuesten Yu Gi Oh Karten verkauft wurden und sich eine kleine Fanbase von
Dungeons and Dragons versammelt hatte. Wir wurden spontan zum nächsten Spiel
und zum nächsten Event eingeladen, natürlich im Saarland. Ich finde es nach wie
vor bedauerlich, dass es in Berlin kaum eine Szene dafür gibt.
Am Ashera-Stand gingen noch einige Bücher über den
Ladentisch und so langsam mussten wir uns von unseren Mitstreitern
verabschieden. Es war eine schöne Zeit mit Norma, Annika und Florian und wir
hoffen, dass wir die drei bald auf der einen oder anderen Veranstaltung
wiedersehen.
Wir kämpften uns durch die Zombies zurück zum Wagen, liefen einigen Predators aus dem Weg und gönnten uns nach dieser Kraftanstrengung noch einen Crêpe.
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Tiefenentspannt ging es zum Flughafen. Dank genügend Kaffee,
blieb ich auch auf den letzten Metern noch hellwach. Hatten wir anfangs Probleme,
bei dem Berlingo den Rückwärtsgang zu finden, fuhr sich unser Mini-Lieferwagen
am Ende wie auf Schienen.
Der Flughafen war leer, das Gate schnell gefunden und dann saßen wir im Flugzeug – mit vielen Erinnerungen, einer Million Fotos und dem Gefühl, neue Freunde gefunden zu haben.
Danke Schiffweiler, danke an die FaRK-Organisatoren, danke an unsere lieben Mitstreiter Annika, Norma und Florian, danke an die Agentur Ashera und zu guter Letzt: Danke für die schöne Zeit.
Rebecca“
September 2, 2019
FaRK 2019 – Teil 2
Weiter geht’s mit meinem Bericht:
Unser erster Tag auf der FaRK. Wir sind schon mächtig gespannt. Allerdings müssen wir von Annikas Zuhause aus erst einmal anderthalb Stunden dorthin fahren und wegen der Veranstaltung ist die direkte Zufahrt gesperrt, was uns zu einem Umweg zwingt. Natürlich verfahren wir uns dabei und landen in einer ehemaligen Bergwerkssiedlung in einer Sackgasse. Schließlich kommen wir aber doch an, und kriegen noch einen „halblegalen“ Parkplatz. Die Location ist das stillgelegte Bergwerk selbst, oder besser gesagt, dessen oberirdische Anlagen. Von der Straße aus wirkt das Areal recht überschaubar, aber das täuscht gewaltig. Wir laden Bücher und Standdekoration auf den Transportwagen und los geht‘s. Da die Straße eine Steigung hat und der Untergrund uneben ist, rutschen die Schächtelchen hin und her. Mit akrobatischem Geschick hindern wir sie am Herunterfallen und erreichen unseren Stand ohne Verluste. Der Aufbau geht gemeinsam schnell und trotz aller Verzögerungen sind wir rechtzeitig fertig, vor allem, weil wir vor Ort noch eine weitere Kollegin begrüßen, die tatkräftig mitanpackt: Norma Feye.
Rebecca will jetzt unbedingt einen Kaffee. Den gibt es aber nicht, jedenfalls nicht um diese Uhrzeit. Vor 10:00 Uhr geht gar nichts. Danach gibt so ziemlich alles, nur keinen Kaffee. Schließlich werden wir im tiefer gelegenen Bereich doch fündig und stellen dabei gleich fest, dass das Gelände wesentlich größer ist, als anfänglich gedacht.
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Eine Weile betreuen wir den Stand der Agentur Ashera (ich selbst bin allerdings nur privat mitgekommen), dann machen Rebecca, Florian und ich uns zur ersten Besichtigungstour auf – und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Die Halle, in der die Bücher verkauft werden, ist nur der kleinste Teil des Ganzen. Schon das Gelände selbst ist eine Erkundung wert. Nicht nur die gewaltigen Eisenkonstruktionen beeindrucken, auch wenn ich keine Ahnung habe, wozu sie einst gedient haben. Vor allem hat es mir der Mosesgang angetan, zu dessen beiden Seiten sich thermische Wasserfälle ergießen, das ehemalige Grubenwasser, 32 Grad warm. In den Becken schwimmen winzige Fische mit leuchtend roten und grünen Schwanzflossen. Das Ganze mutet selbst fantastisch an.
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Als nächstes treffen wir auf einen ganzen Sturmtrupp aus Star Wars, der sich im Sonnenschein am Wasserbecken dekorativ in Szene setzt. Ich beneide die Darsteller nicht, die in ihren aufwändigen Kostümen bei Temperaturen schmoren, die dem des Grubenwassers nahekommen. Aber überzeugend sehen sie aus. Auf unserem Weg vorbei an stilistisch dem Steampunk, mittelalterlichen Tavernen oder endzeitlichen Spelunken angeglichenen Ständen mit Essen und Getränken begegnen uns noch viele fantastische und gruselige Gestalten: Zombies, intergalaktische Kopfgeldjäger, Steampunk-Abenteurer und Damen und Herren in viktorianischen Roben. Ein Fest fürs Auge. Vieles ist selbstgemacht, nicht nur die Kostüme, auch die Fahrzeuge. Da gibt es Autos à la Mad Max, Segways in Steampunk-Optik und, und, und. Wir weichen ein paar Zombies aus, streicheln einen Drachen, den zu reiten ich nicht wage, weil ich ein paar Kilo schwerer bin als das durchschnittliche Kind, und drehen zum Abschluss eine Runde durch die große Halle, in der alle Arten von Accessoires aus der Steampunk-Szene angeboten werden. Ich erwerbe einen hübschen Fächer und einige Kleinteile mit Bezug zu Alice im Wunderland. Lässt sich sicher mal verwenden.
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Der Tag ist lang und gegen Abend ist mein Nacken vom Stehen und Sitzen auf der Bierbank am Stand so verspannt, dass ich Zahnschmerzen bekomme. Irgendwann reicht es auch den anderen, zumal die Nacht kurz war. Wir warten das Ende der Veranstaltung nicht mehr ab, sondern streichen gegen acht die Segel. Auf dem Heimweg kehren wir kurz bei Subway ein. Rebecca, Annika und Florian haben noch Kraft für eine weitere Spielenacht, aber ich muss passen. Sonst geht Sonntag gar nichts mehr. Kaum im Bett, dämmere ich gleich weg.
September 1, 2019
FaRK 2019 – Teil 1
Letztes Wochenende war ich auf der alle zwei Jahre stattfindenden FaRK und damit zum ersten Mal auf einer Convention (das nicht-öffentliche Fest der Fantasie von Follow Ende Juli in Obernkirchen, auf dem ich gelesen habe, nicht eingerechnet). Dafür ist meine Autorenfreundin Rebecca Timm verantwortlich. Sie war für die Agentur Ashera, bei der sie unter Vertrag ist, vor Ort und hat mich mitgeschleppt. Wir berichten im Wechsel von unseren Erlebnissen. Hier kommt der erste Tag, verfasst von Rebecca:
„So viel gesehen, so viel erlebt und so viel zu berichten, dabei haben wir den angeblich besten Teil, die Eröffnungsparty am Freitag, verpasst. Da sind wir noch durch Saarbrücken geschlendert. Die Stadt hat uns ein wenig betrübt zurückgelassen. Einerseits voller Leben und anderseits leer und ausgehungert. Die alten Stadtteile waren wie leergefegt und verwaiste Geschäfte reihten sich an stille Plätze. Die neue Stadt bot dafür eine wunderschöne Kulisse an der Saar mit schillernden Geschäften und jungen Menschen. Niemand wirkte betrübt, unglücklich oder wütend. Wenn das die Stimmung im Saarland ist, könnte ich mich hier sehr wohl fühlen.
Ein Park hat uns dann noch verzaubert. Rosen, Denkmäler, Geschichte und sogar eine Wasserorgel hat der Deutsch-Französische Park zu bieten. Wir wanderten den rostgefärbten Wasserlauf entlang, genossen den Rosenduft und konnten barfuß im Gras laufen – perfekt.
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Dann endlich ging es Richtung Rheinland-Pfalz, denn wir durften bei einer lieben Autoren-Kollegin unterkommen, Annika Dick. Also ging es rauf und runter aufs Land, denn der Weg dorthin glich einer Achterbahnfahrt. Wer hier aufwächst und Auto fährt, kommt in jedem Bergdorf der Welt zurecht. Von Magenflattern bis hin zu „Hier kann doch kein Mensch 100 h/km fahren, ohne in den Abgrund zu stürzen“ war alles dabei. Offensichtlich sind die Einheimischen grandiose Fahrkünstler, denn auch hundertachtzig Gradkurven darf man offiziell mit hundert Sachen nehmen. Womöglich gibt es inzwischen einen Reiseführer für Wagemutige, die sich mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit auf die Straßen wagen?
Angekommen im beschaulichen Desloch wurden wir von Annika sehr herzlich empfangen, dabei hatten wir uns noch nie persönlich gesehen. Manche Menschen fühlen sich gut an, von Anfang an.
Danach hatten wir die grandiose Idee Spazieren zu gehen. Herrje, die Steigung sah im Auto viel harmloser aus. Unsere Autorinfreundin war gut zu Fuß und wir folgten brav. Belohnt wurden wir mit einem Ausblick, denn wir Städter nur von hübschen Postkarten kennen, und absoluter Ruhe. Dort ein paar Tage zu verbringen, heißt wirklich abzuschalten. Als hätte jemand die Pause-Taste im Leben gedrückt.
Am Abend holten wir einen weiteren Autor vom Bahnhof ab, Florian Hilleberg. Obwohl auch ihn weder Annika noch wir persönlich kannten, glich das Treffen einem Wiedersehen alter Freunde. Wir überfielen den nächstgelegenen Italiener und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Zuhause angekommen, zückte Annika die Spielesammlung und es wurde ein laaaanger Abend – Radler, lachen und viele Gespräch inklusive. Gerne hätten wir die Nacht durchgemacht, doch der nächste Morgen sollte früh beginnen, daher war um 2 Uhr dann doch Schluss.“
June 28, 2019
Kulturzeit – Sommernachtsgeschichten
Die zweite Lesung der Schlangenbader steht an. Unter dem Motto Sommernachtsgeschichten lesen wir am 02. August in der Casa Carlotta in Berlin-Zehlendorf.
Termin: 02. August 2019
Zeit: Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr
Ort: Casa Carlotta, Clayallee 222, 14195 Berlin
Eintritt: 3,00 EUR
Es gibt ein reichhaltiges Buffet, von dem ihr euch für 15,00 EUR pro Person bedienen könnt, wenn ihr möchtet.
Wir freuen uns auf euch!
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April 13, 2019
Lesung der Schlangenbader
Die zweite Gemeinschaftslesung in diesem Jahr steht an, diesmal nicht mit den Logbuch-Autoren, sondern mit der Gruppe Schlangenbader. Wir treffen uns einmal monatlich in der Schlangenbader Straße und widmen uns vor allem Texten aus den Genres Phantastik und Science Fiction. Wir, das sind Karoline Kemps de Escalante, Sabine Kiel, Ulrich Conrad, Rebecca Timm, Helmut Schröder und ich. Jetzt wagen wir uns an unsere erste gemeinsame Lesung und zwar am 11. Mai um 16:00 Uhr im Lieblingsdinge, wo ich Anfang März schon mit den Logbuch-Autoren gelesen habe. Der kleine Laden in Spandau hat ein sehr angenehmes Ambiente. Unsere Texte reichen von A wie Abenteuerlich über H wie Humorvoll bis Z wie Zum Fürchten. Ich selbst werde jeweils eine Szene aus Inagi und Nixenherz präsentieren. Natürlich könnt ihr meine Bücher im Anschluss signiert erwerben.
Hier könnt ihr den Flyer herunterladen: Flyer Lesung Lieblingsdinge Mai 2019
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March 1, 2019
HerzSplitter
Ich weiß, ihr habt lange nichts von mir gehört. Meine Mutter hatte kurz vor Weihnachten einen schweren Schlaganfall und das hat mich eine Weile zum Rückzug ins Privatleben gezwungen. Jetzt möchte ich euch aber zumindest die neue Qindie-Liebes-Anthologie vorstellen, in der ich mit einer historischen Schmugglergeschichte vertreten bin, die im 19. Jahrhundert in Cornwall spielt.
Auch die Geschichten meiner Kolleginnen und Kollegen von Qindie sind ausnahmslos lesenswert, so dass ihr bedenkenlos zugreifen könnt.
Lovely Qindie präsentiert: HerzSplitter – Liebesgeschichten von romantisch bis düster. Als E-Book und Taschenbuch im Handel.
October 23, 2018
Phantastika 2018
[image error]Die diesjährige Phantastika, die zunächst bereits abgesagt worden war, fand zu guter Letzt am 20. und 21. Oktober doch noch statt und zwar im Rahmen der German Comic Con (GCC) Berlin in der Station Berlin. Ich war am Samstag dort, um den Qindie-Stand mitzubetreuen. Es hat Spaß gemacht, Katharina Gerlach und Selma J. Spieweg wiederzutreffen. Katharina hat sich auch wieder mächtig ins Zeug gelegt, um den Besuchern unser Autorenkorrektiv und unsere Bücher vorzustellen.
Nächstes Jahr werden wir aber wohl nicht dabei sein. Zum einen ließ die Messeorganisation zu wünschen übrig (so mussten die Aussteller unter anderem bei den Veranstaltern Licht anmahnen, weil es um fünf Uhr langsam so dunkel wurde, dass man kaum noch die Titel der Bücher lesen konnte), zum anderen waren die Besucher der GCC bis zu ihrem Vordringen in Halle 8 bereits von den Angeboten und Events der anderen Hallen erschlagen und hatten dort auch ihr Geld gelassen.
Die Verbindung der Phantastika mit der GCC hat sich als nicht sehr glücklich erwiesen. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass den meisten Besuchern vermutlich gar nicht bewusst war, sich auf einer anderen Messe zu befinden, und darüberhinaus Bücher auf einer Messe für Comics auch ungünstig plaziert sind. Das Interesse der Besucher ging doch eher dahin, Merchandise-Artikel ihrer Favoriten zu erwerben, das Laserschwert zu schwingen oder Fotos mit ihren Serienstars zu machen. Und das trotz eindeutiger Aufforderung:
Ich weiß nicht, wie gut besucht die Lesungen von Markus Heitz, Kai Meyer und den übrigen geladenen Stars der schreibenden Fantasy-Zunft waren, aber ich schätze, dass die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises (DPP) besser bei der BuCon in Dreieich geblieben wäre.


