Patricia Strunk's Blog, page 18

November 3, 2014

Bangkoks Tempel und quirliger Alltag

Nach einem üppigen Frühstück (zur Auswahl stand eine englisch-amerikanische und eine thailändisch-chinesische Palette) besichtigen wir zunächst den Blumenmarkt. Es ist der pure Wahnsinn, was hier täglich an Blumen geflochten und zu Kunstobjekten vearbeitet wird – für Tempel, als Geschenke oder Glücksbringer fürs Auto. Anschließend ein kurzer Gang über den Obst- und Gemüsemarkt (ich hatte keine Ahnung, wie viele Sorten Zucchini es gibt) und dann zum ersten Tempel des Tages, dem Wat Pho, Bangkoks ältesten und größtem wat, der mit einem 46 m langen liegenden Buddha aufwartet und eine der besten Massageschulen Thailands beherbergt.


Danach stehen der Große Palast und der Wat Phra Kaeo, Thailands heiligster Tempel, auf dem Programm. Eine gewaltige Anlage, in der es unglaublich viel zu entdecken gibt (schaffen wir natürlich nicht alles): wunderschöne Wandmalereien mit Szenen aus dem Ramayana. Hier kann ich in meiner Beigeisterung für den Affengott Hanuman schwelgen. Großartige goldene und porzellanverzierte Stupas bzw. Chedi. Ein Modell des Angkor Wat, das Lust macht auf das Original. Und natürlich der Smaragdbuddha, der tatsächlich allerdings aus Jadeit oder Nephrit besteht und nur 66 cm misst. Laos und Thailand streiten sich seit jeher, wer das Original und wer die Kopie besitzt. Gefertig wurde er angeblich ursprünglich in Sri Lanka, aber auch das weiß niemand so genau. Egal, der Wirkung tut das keinen Abbruch, auch wenn der Buddha so weit oben thront, dass man ohne Fernglas nicht viel erkennen kann. :-)


Jetzt haben wir uns eine Stärkung verdient und gehen in Chinatown Entensuppe und Dim Sum Essen. Nach einem kurzen Bummel durch das chinesische Viertel kehren wir ins Hotel zurück und genehmigen uns einen Sundowner (heute allerdings ohne Sonnenuntergang) auf der Hotelterrasse. Danach ist Freizeit angesagt. Mit Katrin und Ludwig aus Jena fahre ich zum MBK, einem großen Shoppingcenter. Das Interessanteste ist das Erlebnis des Centers selbst. Es gibt die üblichen Shops für Kleidung, Schuhe, Taschen und Schmuck, daneben aber auch eine ganze Etage mit kleinen Handyläden, in denen neue Handy und Tablets verkauft und alte repariert werden – und dabei vielleicht gleich ein Update erhalten. Außerdem unzählige Läden für Handyhüllen. Mein Gott, wer braucht so viele Hüllendesigns? Wir verirren uns im Gewirr der Gänge und sind froh, der Elektronikabteilung endlich entkommen zu sein. Auf unserer Suche nach einem frisch gepressten Fruchtsaft kommen wir in die 6. Etage und werden auch tatsächlich fündig. Doch als wir bezahlen wollen, klärt uns der junge Mann auf, dass Barzahlung nicht möglich ist. Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten begreifen wir, dass wir vorne an der Kasse eine Karte aufladen und mit dieser bezahlen müssen. Der nicht verbrauchte Rest wird uns später wieder ausgezahlt. Natürlich haben wir uns beim Aufladen verrechnet, aber fünf vor neun schaffen wir es gerade noch, unser Geld zurückzubekommen, bevor die Karte verfällt. Alles ist gut – und die Rückfahrt zum Hotel auch billiger als die Hinfahrt (die auch nicht wirklich teuer war), weil wir uns nicht wieder übers Ohr hauen lassen. Der Abend war auf alle Fälle lustig, auch wenn ich die japanischen CDs nicht bekommen habe. Muss ich sie halt doch wieder im Internt bei meinem Händler in Hongkong ordern.


Eigentlich hätte ich noch ins Hotel Oriental fahren müssen, in dem viele berühmte Schriftsteller abgestiegen sind. Vielleicht hätte etwas von ihrem Geist und ihrer Schreibkunst auf mich abgefärbt, aber leider bleibt dafür keine Zeit mehr, denn morgen verlassen wir Bangkok schon wieder. Vielleicht beim näcshten Mal …


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Published on November 03, 2014 07:27

November 2, 2014

Sawasdee in Bangkok

Nach einem entspannten Flug ohne Streiks, auf dem ich zwei neue japanische CDs entdeckt habe (Best of  2008-2014 von flumpool und Aube von Eir Aoi) bin ich heute Morgen um 07:00 Uhr Ortszeit (+06:00 Std.) in Bangkok gelandet und wurde von feuchtwarmen 26 Grad C empfangen. Herrlich (nur nicht, wenn man Jeans anhat)! Meine Mitreisenden sind nett und die Gruppe mit 18 Leuten nicht zu groß. Reiseveranstalter diesmal: Dr. Tigges Studienreisen.


Bangkok heißt übersetzt so viel wie ‘Stadt der Engel’ oder ‘Stadt der Götter’. Der Thai-Name der Stadt ist so lang, dass er fünf Zeilen füllt und bedeutet in etwa Stadt Vishnus, Stadt Shivas, Stadt der Brahmanen, Stadt ohne Sorgen, Stadt der Freude, Stadt des Glücks etc. Na, Glücksritter hat es im Laufe der Zeit reichlich hierher verschlagen. Geschätzte 10 Mio Menschen leben in der Metropole, die wie viele Städte Asiens geprägt ist von einer Mischung aus Tradition und Moderne.


Unser Hotel ist das Ramada Menam Riverside direkt am Chao Praya Fluss. Nicht das neueste, aber schön renoviert und wirklich nett. Ich habe ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung und schaue direkt auf den Fluss und einen Teil der modernen Skyline. Heute herrscht Gewitterstimmung, die letzten Ausläufer der Regenzeit.


Wir haben es erst mal ruhig angehen lassen: Mittagessen, Besuch des Wat Arun Heiligtums – nach schweißtreibendem Aufstieg über hohe schmale Stufen wird man mit einem tollen Ausblick über die Anlage und den Fluss belohnt – und danach eine geruhsame Bootsfahrt durch die Khlongs mit erster Drachensichtung: ein Waran schwimmt an unserem Boot vorbei und wird sofort mit der Kamera eingefangen. :-) (Die Bilder kommen aber erst wieder nachträglich, sonst lädt die kleine Kiste sich hier tot. Die Internetverbindung im Hotel ist eh nicht die schnellste, aber dafür kostenlos.) In den Khlongs, die heute schon zum größten Teil Hochhäusern zum Opfer gefallen sind, bekommt man noch einen Eindruck vom traditionellen Leben an den verkehrswichtigen Kanälen, die Bangkok im 19. Jahrhundert den Beinamen ‘Venedig des Ostens’ einbrachten. Zum Abschluss waren wir lecker Essen im Ruen Urai. Teilweise sehr scharf, aber geschmacklich auf hohem Niveau.


Wie sagt der Berliner? Da kann man nicht meckern. :-)


Edit: Mann, ich habe jetztgefühlte zehn Minuten gebraucht, um das hier hochzuladen! Gut, dass W-Lan wirklich schon im Zimmerpreis enthalten ist!


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Published on November 02, 2014 07:37

October 31, 2014

Yokariyara alias Angkor

Morgen beginnt mein letzter Urlaub in diesem Jahr. Schon toll, in einem Jahr doppelt Urlaub machen zu können, weil man im Jahr zuvor so gut wie keinen genommen hat. So viel verreisen müsste ich jedes Jahr können. Ok, dann müsste ich erst mal einen Bestseller schreiben, bin langsam pleite …


Erneut folge ich dem Ruf Südostasiens. Diesmal geht es von Bangkok aus östlich durch Thailand über Südlaos nach Kambodscha. Ich war 2011 so beeindruckt von den gewaltigen Anlagen Angkors, dass ich unbedingt noch einmal hin wollte. Ich bin gespannt, ob ich der Faszination ein weiteres Mal erliege, aber diesen gewaltigen Ruinenkomplexen im Dschungel kann sich eigentlich kaum jemand entziehen. Nicht einmal die Touristenströme können die mystische Stimmung vollends entzaubern und mit ein wenig Glück findet sich immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen.


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IMG_7187_webIMG_6545_webIn Angkor (und vielleicht auch anderen Ruinenstätten der Khmer) werde ich mir außerdem noch ein bisschen Inspiration für Band III holen, denn der Komplex war nicht zuletzt eines der Vorbilder für die Ausgestaltung der Ruinenstadt Yokariyara im Zentrum Inagis.


Wenn ich mich in den Hotels ins W-Lan einklinken kann und Zeit finde, werde ich von meinen Erlebnissen berichten. Ansonsten bin ich erst wieder Mitte November online und am 16.11. auf der Buch Berlin präsent.


Genießt den Herbst, der sich in Berlin heute wieder von seiner schönsten Seite gezeigt hat (ich durfte den Tag im zu jeder Jahreszeit traumhaften Botanischen Garten verbringen)!


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Published on October 31, 2014 11:47

October 26, 2014

Lyrikwelten Verlag

Auch der Lyrikwelten Verlag, Imprint des Verlagshauses Schlosser, stellte sich heute als Druckkkostenzuschussverlag heraus. Wieso überrascht mich das jetzt nicht?


Ich glaube, ich veröffentliche meine Gedichte doch wieder selbst. Das macht mehr Spaß als noch ewig nach Verlagen zu suchen. Lyrik verkauft sich in Deutschland auch nicht besonders, so dass ohnehin kaum ein (seriöser) Verlag das Risiko eingehen wird. Aber über Amazon fallen ja keine Kosten an, also gibt es auch kein Risiko. Oder ich teste mal neobooks.


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Published on October 26, 2014 11:43

October 24, 2014

Buch Berlin 2014

Am 15. und 16. November findet in Berlin seit neun Jahren zum ersten Mal wieder eine Buchmesse statt, die Buch Berlin – und ich nehme daran teil! Das wird die erste Buchmesse, die ich nicht nur als Gast besuche. Bin schon ganz aufgeregt. Leider kann ich nur am Sonntag hingehen, aber das muss reichen.


Eine Lesung konnte ich zwar nicht anmelden, weil ich erst nicht wusste, ob es terminlich überhaupt passt, und dann alle Zeiten vergeben waren. Aber ich teile mir mit ein paar anderen Autoren aus dem Tintenzirkel einen Stand und werde dort meine Bücher auslegen. Außerdem sind heute die Flyer von der Druckerei gekommen, damit ich fantasybegeisterten Lesern etwas in die Hand geben kann – eine kleine Gedächtnisstütze, wonach sie bei Amazon suchen sollen. :-) Vielleicht zeigt auch der eine oder andere Verlag Interesse … Tatsächlich sind viele kleinere Verlage vertreten, die ihren Schwerpunkt im Bereich Phantastik gesetzt haben. Die Chancen stehen also gar nicht mal so schlecht. Der eine oder andere Lyrikverlag ist auch vertreten. Es wird auf jeden Fall spannend.


Falls ihr Zeit und Lust habt, kommt vorbei! Ich würde mich freuen! Die Standnummer teile ich euch mit, sobald ich sie habe.


Alle Infos zur Buchmesse gibt’s hier: http://www.buchmesse-berlin.com.


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Published on October 24, 2014 09:53

Zimmer 26 – jetzt aber!

Ich habe endlich die neue Fassung von Zimmer 26 fertig. Diesmal hat meine Betaleserin den Horrorthriller nicht in der Luft zerrissen, sondern für gelungen befunden. Also ab damit zum vss-verlag! Hat es doch noch vor Einsendeschluss geklappt. :-)


Falls ihr auch noch eine Geschichte zum Thema ‘Von Werwölfen und anderen Gestaltwandlern’ auf Lager habt, könnt ihr sie bis zum 31.10.2014 beim Verlag einreichen.


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Published on October 24, 2014 09:28

October 23, 2014

deutscher lyrik verlag

Heute bekam ich Post vom dlv – einem Imprint des Karin Fischer Verlages, dem ich meine Gedichtsammlung eingereicht hatte. Im ersten Moment war ich aufgeregt, als ich den Umschlag sah, aber ich habe gelernt, vorsichtig zu sein, und richtig: Der Verlag stellte sich als sogenannter Bezahlverlag heraus. Das macht das Angebot der Veröffentlichung nicht nur uninteressant, sondern absolut inakzeptabel. Ich bezahle einen Verlag nicht dafür, dass er mein Werk veröffentlicht. Das kann ich beim Amazon & Co. kostenlos haben. Von einem Verlag erwarte ich, dass er mir ein Honorar zahlt und alle Leistungen kostenlos übernimmt. Schließlich gehe ich ja auch nicht arbeiten und überweise meinem Arbeitgeber das Gehalt zurück! Leider gibt es mehrere Verlage, die davon leben, dass sie ihren Autoren das Geld aus der Tasche ziehen. Ich war mir nur nicht bewusst, dass der Karin Fischer Verlag dazu gehört. Jetzt bin ich schlauer.


Aber ich habe meine Gedichte ja noch bei einem anderen Verlag eingereicht und könnte sie im Falle der nächsten Enttäuschung weiteren Verlagen anbieten, wenn mir danach sein sollte. Diesmal recherchiere ich aber ein bisschen genauer!


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Published on October 23, 2014 09:42

October 21, 2014

eBook Leseproben-Wettbewerb

Über den Tintenzirkel bin ich gerade noch rechtzeitig auf einen ganz interessanten Wettbewerb für Self-Publisher aufmerksam geworden, den Das NAUTILUS Magazin Abenteuer & Phantastik ausschreibt. Gewinnen kann man eine Veröffentlichung mehrseitiger Leseproben des eigenen Werks in der NAUTILUS. Optional, falls das Buch noch nicht erschienen ist, auch professionelle Unterstützung bei der Veröffentlichung. Die Bedingungen findet ihr hier: http://www.fantasymagazin.de/e-book/.


Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2014!


Ich habe gestern Leseproben meiner beiden Romane eingereicht. Mal sehen, vielleicht klappt’s ja. Je mehr Werbung, desto besser. :-)


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Published on October 21, 2014 10:20

October 18, 2014

Die Hütte im Wald – online

Ich bin euch noch eine Kurzgeschichte schuldig. Nachdem ‘Die Hütte im Wald’ beim Wettbewerb des ohneohren Verlages knapp gescheitert war, die Verantwortlichen mir aber immerhin attestierten, dass sie sehr gut geschrieben sei, habe ich sie jetzt auf der Website von jiffy stories, einem Label des Residenz Verlages, als Shortcut veröffentlicht. Als Kategorie wäre Fantasy zwar treffender als Drama, denn immerhin handelt die Geschichte von ‘Liebe zwischen Welten’, wie das Thema des Wettbewerbs hieß, aber egal – dramatisch geht es auch zu, wird doch gekämpft und gelitten. :-)


Was passiert, wenn sich die Tore zur Feenwelt öffnen und du auf einmal mittendrin stehst? ‘Die Hütte im Wald’ – Kurzgeschichte


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen – und wenn euch die Geschichte gefällt, freue ich mich über einen Kommentar.


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Published on October 18, 2014 08:37

October 15, 2014

Total digital!?

Die Einsendefrist für den Wettbewerb von LizzyNet ist abgelaufen und jetzt geht es ans Sichten und Auswählen der Beiträge.


Bis zum 21. Oktober könnt ihr hier für meinen Beitrag stimmen, ein Essay über die Tücken des Smartphones: https://www.lizzynet.de/wws/45225252.php?sid=90557339423666522340803130313710.


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Published on October 15, 2014 12:45