Patricia Strunk's Blog, page 17
November 13, 2014
Let me Shiva
Ich komme gar nicht mehr hinterher! Gestern war das Programm so vollgepackt, dass es für zwei Tage gereicht hätte, und ich bin doch noch nicht mal mit meinem Bericht von vorgestern fertig. Hier also noch ein paar Details:
Banteay Srei
Banteay Srei wurde unter der Herrschaft Jayavarmans II. in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts errichtet und bildet den Auftakt der klassischen Bauperiode Angkors. Die Anlage ist relativ klein, weil sie nicht vom König, sondern einem Brahmanen, einem königlichen Priester, in Auftrag gegeben wurde und daher in den Proportionen entsprechend bescheidener ausfallen musste. Das verwendete Material ist ein besonders harter Sandstein, der witterungsbeständig war und sich dennoch ausgezeichnet bearbeiten ließ, so dass sich in Banteay Srei heute die feinsten Arbeiten Angkors finden lassen. Die Steinmetzkunst ist so ausgefeilt, dass die Reliefs wie Holzschnitzereien anmuten. Die feinen Blätter, Blüten und Gesichter sind an Schönheit und Anmut kaum zu übertreffen. Es finden sich sowohl Shiva- als auch Vishnumotive, die Anlange war jedoch Shiva geweiht, was sich an einer Nandiskulptur und den Lingams erkennen lässt. Über den Türstürzen ist Shiva unter anderem mit Kala bzw. Kirtimuka, dem Gesicht des Sieges dargestellt. Kirtimuka ist ein Dämon, der sich auf Shivas Befehl selbst aufgefressen hat, bis nur noch Kopf und Hände übrig waren; ihm obliegt es, die Natur zum Blühen zu bringen. Dieses Motiv findet sich in wirklich jedem shivaitischen Tempel mehrfach. Banteay Srei wartet aber auch mit wunderbaren Hanumanskulpturen und Szenen aus dem Ramayana auf. Ein absoluter Höhepunkt jeden Angkor-Besuches, auch wenn man früh aufstehen muss, will man nicht in Strömen hauptsächlich chinesischer Touristen ertrinken. Die Anlage wurde übrigens erst 2006 durch die Bundeswehr von Minen geräumt.
Vietnamkrieg und Rote Khmer
1970 griff der Vietnamkrieg auf Kambodscha über. Mit stillschweigender Duldung von Prinz Sihanouk warf die US-Luftwaffe in 14 Monaten rund 100.000 Tonnen Bomben auf Rückzugsgebiete der NLF und PAVN in Kambodscha und Laos (Ho-Chi-Minh-Pfad). Im selben Jahr wurde der Regent mit Unterstützung der USA gestürzt. Am 28.04.1975 endete der Vietnamkrieg, doch beinahe gleichzeitig überham Pol Pot die Herrschaft in bürgerkriegsgeschüttelten Land und errichtete die Schreckensherrschaft der Roten Khmer. Noch heute leiden die Menschen an den Folgen und viele Teile Kambodschas (und Laos’) sind nach wie vor vermint. Die erste Wahl seit 1970 fand erst wieder 1993 statt. Seitdem herrscht immer noch derselbe Ministerpräsident, doch die Oppositionspartei wird immer stärker, weil vor allem die jungen Leute einen Wechsel anstreben. Kambodscha ist nach wie vor Königreich, aber wie in Großbrittannien handelt es sich um eine konstitutionelle Monarchie. Rund 75% der Khmer leben auf dem Land. Es gibt keine Rente und so gut wie keine Steuern. Für die Bauern wurden subventionierte Gesundheitsprogramme eingerichtet, denn anders als zu Zeiten Angkors können sie heute nur einmal und nicht dreimal im Jahr Reis ernten, weil es an den dazu notwendigen Bewässerungsmethoden fehlt. Die Khmerkönige damals ließen gewaltige Barays (Wasserreservoire) anlegen, so dass Arbeitskräfte frei wurden für den Bau der Städte und Tempel.
Phnom Kulen
Auf dem Phnom Kulen, dem Litschi-Berg, lag die erste Hauptstadt des Angkorreiches, gegründet von Jayavarman II. In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts verlegte Indravarman die Hauptstadt in die Ebene. Im Flussbett oben auf dem Berg finden sich überall Lingams, die teilweise nur kleine runde Knubbel sind, und Darstellungen Shivas, von denen einige allerdings Kunsträubern zum Opfer gefallen sind. Überhaupt sind viele Skulpturen oder zumindest ihre Köpfe in den letzten Jahrzehnten verschwunden.
Das Hauptheiligtum von Phnom Kulen ist heute ein buddhistischer Tempel mit einem großen liegenden Buddha. Versteckt im Wald hat der kleine Tempel, dessen Aufgang Figuren von Löwen, Garudas und Tigern schmücken, seinen ganz eigenen Reiz. Er wirkt sogar ein winziges bisschen mystisch. Gegenüber dem Eingang zum Tempel entdecke ich auch noch eine lebensgroße Hanumanskulptur.
Beang Mealea
Am Nachmittag besichtigen wir Beang Mealea, eine Tempelanlage, die ähnlich dem bekannteren Ta Prohm (Schauplatz von Tomb Raider II) vom Dschungel verschlungen wird. Durch Flugsamen und Tierkot haben soch überall Pflanzen festgesetzt, die im Laufe der Zeit das Mauerwerk gesprengt haben, so dass die Mauern einfach in sich zusammengestürzt sind und die Steinblöcke verstreut liegen, als hätte ein Gott sie wie Bauklötze umgestoßen. Ein beeindruckendes Erlebnis und ein kleines Abenteuer.
November 12, 2014
Heiß, heiß, heiß
Heute ist ein anstrengender Tag. Das Besichtigungsprogramm ist vollgepackt: Banteay Srei, Phnom Kulen und Beng Melea. Unser Reiseleiter empfiehlt, uns ausnahmsweise mit Essen vom Frühstücksbuffet zu verproviantieren. Leichter gesagt als getan, wenn ständig ein Kellner in meine Richtung schaut. Mit Ach und Krach gelingt es mir, zwei gebutterte Scheiben matischiges Baguette und zwei kleine Bananen mitgehen zu lassen.
Wir halten kurz an einem Stand, der Palmzucker verkauft. Um die Zuckerpalmen anzuzapfen, turnen die Leute in luftiger Höhe auf leiterähnlichen Bambusgestellen herum. Der Syrup wird eingekocht und die abgekühlte Masse zu Rollen geformt, teilweise auch noch in Scheiben geschnitten, um Bonbons zu erhalten. Schmeckt gut, ein bisschen nach Karamel, und ist nicht so hart wie Zucker. Allerdings löst er sich im Tee nicht auf. Man muss ein kleines Stück abbeißen und dazu einen Schluck Tee trinken. Ich fülle meine Vorräte auf und leiste mir noch einen Pfannenwender aus Palmholz.
Den restlichen Bericht schreibe ich morgen. Gleich geht es zum Essen und ich muss erst mal meine Unterlagen sortieren. Wir wurden im Bus auf unserem Weg zum Phnom Kulen so durchgerüttelt, dass meine Notizen aussehen, als wäre ein betrunkener Gecko übers Papier getorkelt. Die Straße hat übrigens ein General gebaut, der für die Benutzung von jedem Touristen 20 Dollar kassiert. Moderne Wegelagerei nenne ich das! Die 20 Dollar müsste ich eigentlich bekommen, damit ich mir anschließend eine Massage leisten kann. Der Typ nimmt Geld, aber von wegen Straße, ha, ha. Die möchte ich nicht zur Regenzeit sehen. Selbst jetzt sind die Schlaglöcher so tief, dass wir hinten einen Bandscheibenvorfall befürchten. Unser Reiseleiter hat schon Recht: Fernreisen sind preiswerter und bequemer, wenn man sie zu Hause vor dem Fernseher erlebt. ;-) Aber gelohnt hat sich die Strapaze immerhin.
Aber heiß war das heute wieder, bis 38 Grad. Man möchte am liebsten alle Stunde duschen. Das schreit am Abend geradezu nach einer Runde im Pool. Jetzt habe ich mir noch schnell die Haare gewaschen.
Nach dem Abendessen bummle ich mit Katrin, Ludwig, Conny und Ingo über den Alten Markt. Wir wollen noch ein paar Souveniers erstehen. Tatsächlich werde ich fündig. Zwar kein Affe und auch kein Hanuman, sondern mal wieder ein Buddha (mittlerweile der zehnte oder so), aber sein Gesicht spricht mich sofort an. Leider sind meine Dollar fast alle, aber Ingo hilft mir aus und ich gebe ihm das Geld in EURO wieder. Ihre eigene Währung, den Reel, nehmen die Khmer nicht, jedenfalls nicht in Siem Reap und der Umgebung von Angkor. Das Geld ist nichts wert, genau wie der laotische Kip. Die anderen beiden Paare kaufen auch jeder einen Buddha. Lustigerweise entscheiden wir uns alle für die gleiche Größe und Haltung (Geste der Lehre), so dass jetzt quasi drei Buddhabrüder in Berlin, Jena und Halle stehen. Das schweißt zusammen und nach unserer Rückfahrt mit der Motorrikscha nehmen wir im Hotel noch einen Absacker zu uns und resümieren die Reise. Wir stellen fest, dass wir uns eher der Verrückung als der Entrückung annähern und küren die drei prägenden und unvergesslichen Begriffe dieser Reise: Lingam, Kirtimuka und süüüß. Erklärung folgt. :-)
November 11, 2014
Auf nach Angkor
Unser Flug wurde vom Morgen auf den Mittag verschoben. Ich nutze die freie Zeit, um mit Conny und Ingo aus Halle einen Bummel über den Neuen Markt von Pakse zu machen, ein buntes Gewirr, in dem in einer riesigen überdachten Halle Waren aller Art angeboten werden, von lebenden Hühnern, Fischen und Krabben über Hühnerfüße, Würste und Räucherstäbchen bis zu Schuhen, Kleidung, Spielzeug, CDs und Schmuck. Zwischen Fleischständen und T-Shirts warten Friseure und Schneider auf Kundschaft. Draußen warten Lastenträger mit Körben und Karren darauf, die Einkäufe nach Hause zu transportieren. Ich erstehe einen großen Schal aus Pashmina in dezenter Farbgebung, die auch für den deutschen Herbst und Winter passend ist. Kunsthandwerk sucht der Tourist hier allerdings vergebens. Offenbar gibt es in dieser Hinsicht (noch) keinen Bedarf – zumindest in Pakse; Luang Prabang war etwas besser bestückt, wenn meine Erinnerung mich nicht trügt (damals war allerdings keine Zeit für Müßiggang und Shoppen, zumal unser Hotel nicht im Zentrum lag).
Um 11:30 Uhr brechen wir zum Flughafen auf. Unsere Propellermaschine französischen Fabrikats nach Siem Reap startet pünktlich um 13:10 Uhr. Der Flughafen ist sehr überschaubar und die Sicherheitskontrolle gestattet glücklicherweise die Mitnahme meiner Wasserflasche. Auch die Ankunft in Kambodscha geht problemlos und rasch über die Bühne. Rund zehn Beamte sorgen dafür, dass die Visa on arrival flott ausgestellt werden, so dass wir kurz darauf schon im Bus sitzen.
Es geht zunächst ins Nationalmuseum von Siem Reap, das erst vor etwa fünf Jahren eröffnet hat. Eine übersichtlich gestaltete Ausstellung informiert über die architektonischen Perioden Angkors, die wichtigsten Könige und kunsthistorische Details. Wir testen unser ikonografisches Wissen über die hinduistischen Götter und erkennen Indra auf seinem dreiköpfigen Elefanten Erawan, den tanzenden Shiva und Shiva und Parvati auf ihrem Stier Nandi reitend.
Außerdem erfahren wir mehr über den Buddhismus. Während in den sinisierten Ländern (China, Tibet, Nepal, Japan, Korea, Vietnam etc.) der Mahayana-Buddhismus vorherrscht, ist es in den indisierten Ländern (Indien, Thailand, Laos, Kambodscha etc.) der Theravada-Buddhismus. Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Strömungen besteht darin, dass der Mahayana-Buddhismus Bodhisattvas kennt, erleuchtete Wesenheiten oder von Güte und Mitgefühl geprägte Menschen, die ihren Eingang ins Nirvana verzögern, um anderen Wesen (Menschen und Tieren) dabei zu helfen, ebenfalls befreit zu werden. Der Boddhisattva des universtellen Mitgefühls heißt Avalokitehsvara. Oft wird er mit elf Köpfen und vielen Armen dargestellt, in jeder Handfläche ein Auge (sogenannter tausendarmige Darstellung), um zu zeigen, dass er alles sieht und jedem hilft. In China kennt man Avalokiteshvara als Guan Yin, in Japan als Kannon (beide häufig in weiblicher Erscheinungsform). Im Khmerreich war er als Lokeshvara bekannt und ist daran zu erkennen, dass in seinen Haaren oder seiner Mitra ein Buddha sitzt, um ikonografisch seine Niederrangigkeit auszudrücken. Im 14. Jahrhundert wechelte die Bevölkerung zum Theravada-Buddhismus, dessen Anhänger Bodhissatvas ablehnen, da sie glauben, dass jeder Mensch aus eigener Kraft zur Erlösung gelangen muss.
Nach so viel Kunst haben wir uns Abendessen verdient – und wir werden nicht enttäuscht: das Essen im Café Indochine ist französisch geprägt und vorzüglich. Insbesondere das Huhn mit Pfeffer.
Tempelfrei und Spaß dabei
Nach einem weiteren geruhsamen Frühstück an Deck müssen wir unsere schwimmende Unterkunft leider schon wieder verlassen. Mit Schnellbooten geht es in die Region der 4.000 Inseln (dazu zählen auch Sandbänke, die nur in der Trockenzeit freigelegt werden und ganz wörtlich zu nehmen ist die Zahl sowieso nicht). Immerhin verbreitert sich der Mekong in diesem Gebiet auf rund 14 km. Auf der größten Insel essen wir zu Mittag und schauen uns die alte Eisenbahnbrücke und die verrostete Lok an, die einzigen Relikte des französischen Unterfangens, Ende des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahn zu bauen, um Waren über Land nach Kambodscha zu transportieren, was über den Wasserweg nicht möglich war, da an den Kon Phapheng Wasserfällen, den größten Wasserfällen Südostasiens Schluss war.
Diese Wasserfälle sind unser nächstes Ziel. Sie sind schon recht beeindruckend, wenn auch mehr durch ihre Wildheit als durch ihre Höhe. Die Wasserfälle in Island fand ich trotzdem irgendwie spektakulärer, obwohl die Kon Phapheng Fälle viel breiter sind und eine enorme Menge Wasser führen.
Tja, und heute steht tatsächlich nicht ein einziger Tempel auf dem Plan. Da kriegen wir doch glatt Entzugserscheinungen. Dafür lernen wir von unserem Reiseleiter noch eine laotische Bauernregel: „Ist es grün im November, folgt bald der Dezember.“ ;-)
Am Abend sitze ich gemütlich mit Elisabeth und Siegfried zusammen. Elisabeth schenkt mir eine Ausgabe der Reiseerlebnisse, die ihr Mann Anfang des Jahres verfasst und zu denen sie die Fotos beigesteuert hat. Das freut mich sehr, denn auf diese Weise kann ich meine eigene Reise von vor drei Jahren noch einmal aus der Sicht eines anderen nachverfolgen.
Der Tempel im Wald
Zum nächsten Tempel müssen wir ein paar Meter durchs Wasser laufen, weil das Boot nicht direkt am Ufer anlegen kann. Der Weg ist doch nicht so weit wie angedroht, aber ohne Fahrtwind ist es selbst am Morgen schon wieder ordentlich warm. Vom Waldtempel Oumong oder auch Wat Tomo aus dem 5./6. Jhd. sind nur noch ein paar Ruinen übrig, aber wegen der vielfältigen Vegetation ist er dennoch ein lohnendes Ziel. Unser Reiseleiter gibt an einem zerbrochenen Lingam wieder einen seiner Sprüche zum Besten, die ihm nie auszugehen scheinen: „Und als er endlich gerade war, da brach er ab, was schade war.“ :-D Zurück am Ufer hat sich der Sand inzwischen aufgeheizt, so dass ich die Beine in die Hand nehme und froh bin, dass ich die Fußsohlen im Mekong kühlen kann.
In der folgenden Freizeit an Deck kann ich tatsächlich ein weiteres Kapitel von Band III überarbeiten. Aktuelle Seitenzahl: 112. Auch der Nachmitttag gestaltet sich geruhsam. Faul liegen wir an Deck, lassen die Landschaft an uns vorüberziehen, schlafen (meditieren), lesen, unterhalten uns, trinken Tee und essen Kuchen (nicht, dass wir zum Mittag nicht schon ordentlich zugelangt hätten). Später machen wir noch einen Spaziergang durch ein laotisches Dorf und sehen bei der Reisernte zu, die hier noch ganz traditionell von Hand erfolgt. Am Abend würde ich gern weiterschreiben, aber die kleinen Mücken (oder Fliegen), die zwar nicht stechen, aber nerven, machen mir einen Strich durch die Rechnung. Selbst die Geckos sind irgendwann satt und keine große Hilfe. Ich muss das Notebook ausschalten, weil der leuchtende Bildschirm die Insekten anzieht. Dafür gibt es zum Abendessen flambierte Bananen, die nicht nur effektvoll in Szene gesetzt werden, sondern auch lecker schmecken. Später beim Cocktail erzählt unser Reiseleiter uns zwei Tierfabeln aus Myanmar und ein indisches Märchen.
Der Gecko in der Lampe
Endlich wieder Internet (das auch Zugriff auf WordPress gewährt)! Inzwischen sind wir in Siem Reap / Kambodscha angekommen, aber dazu einige Einträge später.
Nach dem Lao Style Latte im Café Sinouk fahren wir zwei Stunden mit Langbooten zu unserem ‚Kreuzfahrtschiff‘, das nach dem Tempel benannt ist, den wir am Nachmittag besichtigen. Das Ufer ist grün und wenig besiedelt. Rechts von uns ragen einige Berge von der Höhe eines Mittelgebirges auf. Die Wat Phou ist ein kleines Schiff mit nur 12 Kabinen. Das heißt, außer unserer Gruppe ist niemand an Bord und wir können uns nach Belieben ausbreiten. Zum Mittag gibt es Dumplings, Frühlingsrollen und vietnamesische Gemüserollen. Alles schmeckt sehr gut und ist mehr als reichlich. Meine Kabine ist klein, aber fein. Trotzdem bin ich froh, dass ich sie mit niemandem teilen muss. Zu zweit wäre es doch ganz schön eng. Jetzt noch ein bisschen an Deck erholt bzw. meditiert, denn wie sagte unser Reiseleiter so schön? Lieber meditieren als rumsitzen und nichts tun. J Immerhin beherrsche ich den Lotussitz.
So, kein Tag ohne Tempel, schließlich ist dies hier eine Studienreise und überhaupt streben wir nach Erleuchtung und müssen daher unser Karma verbessern. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg bei über 30 Grad Celsius über unzählige hohe und schmale, ausgetretene Stufen erreichen wir den Bergtempel Wat Phou. Ohne Schweiß kein Preis keine Erlösung. J Immerhin ein sehr stimmungsvoller Ort mit einer fantastischen Aussicht auf die untere Anlage mit den Wasserbecken, die in diesem Fall eher Teichen ähneln.
Am Abend faulenzen wir auf dem Schiff und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Inzwischen sind wir fast alle auf das ‚du‘ umgestiegen und haben jede Menge Spaß. Unser Reiseleiter erzählt uns noch ein Märchen über die Entstehung der Mücken und zwei Geschichten von Shiva und Parvati (irgendwie kommen die Frauen in all diesen Geschichten nicht besonders gut weg). Außerdem lerne ich den Schiffsgecko kennen, der in der Lampe über dem Liegestuhl wohnt, in dem ich es mir gemütlich gemacht habe, und mir die Mücken vom Leibe hält. Fasziniert beobachten wir, wie er einen Grashüpfer schnappt und verspeist, der halb so groß ist wie er. Natürlich ist ausgerechnet im Moment des Triumphs der Akku leer, aber ein Beweisfoto gelingt mir doch. Als ich später ins Bett gehe, sage ich auch dem Gecko gute Nacht, der nach wie vor in seinem Lampenschirm hockt und mich mit seinen Knopfaugen anschaut.
November 7, 2014
Brahma, Vishnu & Shiva
Heute mal auf die Schnelle den Bericht für gestern. Das Netz im Hotel ist dauernd zusammengebrochen und Zugriff auf WordPress hatte ich gar nicht. Jetzt sitze ich gerade im Sinouk Café bei einer Tasse Café latte Lao style (mit gesüßter Kondensmilch). Hier funktioniert das Internet einwandfrei.
Elefanten
Hauptunterschiede afrikanischer – asiatischer Elefant:
– Asiatische Elefanten sind kleiner und leichter (bis Schulterhöhe 3,5 m und 7,5 Tonnen Gewicht)
– Asiatische Elefanten besitzen kleinere Ohren
– Asiatische Elefantenkühe tragen keine Stoßzähne und auch von den Bullen sind es nur etwa 15%.
– Asiatische Elefanten können domestiziert und als Arbeitselefanten eingesetzt werden. In rund 15 Jahren können sie bis zu 60 Befehle lernen und dann noch etwa 25 Jahre lang zur Arbeit eingesetzt werden.
Brahma, Vishnu und Shiva
So, noch mal zu den hinduistischen Hauptgöttern.
Der Hinduismus in seiner heutigen Form ist ca. 2000 Jahre alt, Vorstellungen reichen 4000 Jahre zurück, die Veden (älteste schriftliche Aufzeichnungen) sind etwa 3.500 Jahre alt.
Die heutigen Hauptgötter standen früher bestenfalls in der zweiten Reihe, doch im Laufe der Jahrhunderte wurden die Naturgötter weniger wichtig und die Bedeutung verlagerte sich.
Brahma ist der Schöpfergott, meist vier Köpfe, Reittier Hamsa (Gans), rosa oder rot dargestellt, Attribut Lotus. Trotzdem nur untergeordnete Bedeutung. Nur zwei Tempel in Indien, in denen Brahma verehrt wird.
Das Brahman oder Brahma ist die unerschöpfliche Kraft des Universums
Vishnu, der Bewahrergott, wurde mit mehreren Göttern verschmolzen, daher werden hinduistische Götter oft mit vielen Armen dargestellt. Vishnu blau dargestellt, Attribute Muschel, Keule Diskus, Reittier Garuda, wird oft schlafend auf der Weltenschlange dargestellt, Frau Lakshmi, Vishnu hat 10 verschiedene Inkarnationen von niederen zu höheren Lebewesen (spiegelt Evolution wieder). Inkarnationen: Fisch (Ursuppe), Schildkröte (Amphibien), Wildschwein (Säugetiere), Löwenmensch (Urzeitmensch), Zwerg (Mensch), Rama mit der Axt (Metallverarbeitung), Rama (Zivilisation), Krishna (Naturwissenschaften), Buddha (Geisteswissenschaften), Kalki (Erlösergestalt, noch nicht erschienen).
Krishna oft in blau dargestellt und Flöte spielend, pastorales Element, 14.000 Gopis (Geliebte)
Shiva, der Zerstörergott (keine vedische Gottheit), hieß ursprünglich Rudra. Shiva hat keine Inkarnationen, manifestiert sich jedoch in vielen Erscheinungsformen. Herr der Friedhöfe, besitzt drei Augen. Drittes Auge gewöhnlich geschlossen, Zerstörerauge. Attribute Dreizack (Trishula) repräsentiert Überwindung der drei Grundübel Hass, Gier, Dummheit; Sanduhr (Vergänglichkeit), Reittier Nandi (Stier). Frau Parvati. Beliebte Darstellung als Herr des Tanzes. Zelebriert Zerstörung und Überwindung der Unwissenheit. Maha Yogi – Herr der Asketen.
Ein Sohn Shivas ist elefantenköpfiger Ganesh, Beseitiger der Hindernisse. Reittier Ratte. Heute beliebtester Gott in Indien. Ganesh hat einen abgebrochenen Stoßzahn. Shiva hat unwissend seinem eigenen Sohn im Zorn den Kopf abgeschlagen und durch Elefantenkopf ersetzt.
Jeder Gott hat eigenen Kult und teilweise eigene Religion.
Laos
Einreise nach Laos entspannt, so wie in Laos die Zeit generell etwas langsamer läuft als anderswo. Alles spielt sich auf der grünen Wiese ab und wir warten in der Sonne auf unser Visum.
Land der Millionen Elefanten,
dünn besiedelt, nur 7,5 Mio Einwohner auf 285 qkm, aber sehr bergig, so dass nicht überall gesiedelt werden kann. Zum Glück ist es hier etwas kühler als in Thailand und die Luft weniger feucht. In Thailand hätte ich genau wie in Sri Lanka am liebsten dreimal am Tag geduscht.
eine der schönsten Überlandfahrten SOAsiens: von Luang Prabang zur Ebene der Tonkrüge, die eigentlich nicht aus Ton, sondern aus Stein sind
nach thailändischer Herrschaft kam französische Kolonialzeit, dann die Amerikaner. Laos vom Vietnamkrieg besonders stark betroffen. Mehr als 3 Mio Tonnen Bomben wurden abgeworfen, mehr als im Zweiten Weltkrieg.
Pakse
Pakse heißt Mündung des Flusses Se. Hier fließen der Se und der Mekong zusammen.
Wat Luang Pakse: schöne kleine Tempelanlage, effektvoll in das dramatische Licht kurz vor dem Gewitter getaucht. Bei den Mönchen ist es wie überall: einer arbeitet und zwei schauen zu (beziehungsweise spielen mit ihrem Handy).
Das Gewitter macht auch unseren Plan, auf einem schwimmenden Restaurant auf dem Mekong zu essen und hält uns im Hotel. Hinterher stellen wir fest, dass auch unser Hotel noch ein Außenrestaurant direkt am Fluss hat. Egal, in drei Tagen sind wir wieder hier und versuchen unser Glück noch mal. Dafür war ich gestern mit Vollmond und heute mit Regenbogen im Pool schwimmen.
Mekong
Der Mekong, die Lebensader Südostasiens, mit ca. 4.500 km Länge einer der zwölf längsten Ströme der Erde, der durch sechs Länder fließt (China, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam) ist ein unruhiger Fluss mit Stromschnellen und Wasserfällen, die ihn als Wasserweg und Handelsroute weitgehend uninteressant machten. Erst auf den letzten paar hundert Kilometern ist er durchgehend schiffbar. Wir schiffen uns auf der Reisbarke Mekhala ein und werden jetzt zwei Tage lang das Erlebnis Mekong genießen.
November 6, 2014
Die Khmer und ihre Bauten
Himmel, habe ich heute viel gelernt! Das kann ich unmöglich alles behalten oder aufschreiben. Aber für alle Interessierten hier ein paar Details zur Khmer-Architektur und zum Hinduismus.
Unsere heutigen Besichtigungspunkte sind zwei weitere Tempelanlagen der Khmer: Prasat Muang Tam und Phanom Rung. Die Namen bedeuten so viel wie ‘Tempel unterhalb des Berges’ und ‘Bergtempel’. Phanom ist verwandt mit phnom, Khmer für ‘Berg’ (wihinzufügen
Text Visuell
e bei Phnom Penh). Beide Anlagen werden ebenfalls selten besucht und wir haben sie daher fast für uns allein. Herrlich!
Khmer-Architektur
Das Grundschema der Khmer-Architektur ist überall gleich: Es wird ein Minikosmos geschaffen und es herrscht strenge Symmetrie. Mehrere Außenmauern stellen die sieben Weltgebirge dar. Auf den Zentralachsen befinden sich vier Eingangstorte, die Gopuras. Das Haupttor liegt im Osten, Richtung Sonnenaufgang. Mit jedem Durchschreiten eines Tores findet eine spirituelle Reinigung statt. Die Türstürze sind verziert mit Götterdarstellungen oder Szenen aus den großen indischen Epen Mahabharata und Ramayana.In der Mitte der Anlage befindet sich ein Phrang genannter Turm, oft in Form einer geschlossenen Lotusblüte, und darum herum sind vier Begleittürme, die Chedis. angeordnet. Diese fünf Türme symbolisieren die fünf Gifpel des heiligen Berges Meru, der Achse des Universums. Handelt es sich um hinduistische Tempel, in denen der Zerstörergott Shiva verehrt wird, befindet sich im Sanctum oft ein Lingam (Erklärung folgt weiter unten). Allein der Herrscher durfte dieses Sanctum betreten, in dem es mangels Lichtöffnungen dunkel war. Es gab auch keinerlei Ausschmückungen. Der Gläubige sollte mit seinem Gott allein sein.
Die Arya und der Hinduismus
Das Volk der Arya stammt aus den südrussischen Steppen des Kaukasus. Vor über 3000 Jahren wanderten sie nach Indien ein und vermischten sich mit den dort lebenden Völkern. Den vorherrschenden Fruchtbarkeitskult integrierten sie in ihre Religion und übernahmen auch dessen Symbole, den penisartigen Lingam, der auf einer flachen Schale mit Ausfluss (genannt Yoni) steht. Beides zusammen repräsentiert das männliche und das weibliche Prinzip. Über den Lingam wurde Milch gegossen und unterhalb der Yoni wieder aufgefangen. Dieses ‘heilige Sperma’ wurde dann getrunken. Die Arya widmeten die Bedeutung von Lingam und Yoni um in die unpersönliche Gestalt eines Götterpaares, meist Shiva und Parvati oder Vishnu und Lakshmi.
Im Hinduismus gibt es Millionen von Göttern. Daher ist die Bezeichnung etwas irreführend, da eigentlich nicht nur eine Religion, sondern viele damit beschrieben werden, z.B. Vishnuismus, Shivaismus etc., je nachdem, welcher Gott verehrt wird. Hauptsächlich verehrt werden Vishnu, der Bewahrergott, und Shiva, der Zerstörergott, auch gesondert in seinen Inkarnationen Rama und Krishna. Shiva hat ein drittes Auge auf der Stirn, das Auge des Zerstörers. In bildlichen Darstellungen ist er daran zu erkennen oder an seinem Reittier, dem Stier Nandi. Vishnus Reittier ist das Vogel-Mensch-Wesen Garuda.
Wie kam der Hinduismus zu den Khmer?
König Suriyavarman I., König von Thailand, genoss seine Erziehung in Indonesien und wurde danach Herrscher über das Khmerreich, brachte dadurch den Hinduismus dorthin. König Jajavarman VII. führte später den Buddhismus ein. Bildliche Elemente des Hinduismus wurden jedoch weiterhin verwendet. Vielleicht erkläre ich das an anderer Stelle. Für heute ist erst mal gut. :-)
Nachtrag: Heute ist Loy Krathong. Leider sehen wir die Laternen nur von Ferne in den Himmel aufsteigen. Auch die bunte Blumenprozession auf dem Weg zum Hotel war zu weit weg, um mehr als einen flüchtigen Eindruck zu erhaschen. Schade. Muss ich wohl noch mal wiederkommen …
November 5, 2014
Nudelsuppe und Kabelgewirr
Nach dem Frühstück besichtigen wir eine weitere Sehenswürdnigkeit Ayutthayas: Thanon Si Sanphet – eine königliche Tempelanlage, deren drei identische Stupas charakteristisch für die sakrale Architektur Thailands sind und oft als Motiv verwendet werden.
Danach machen wir einen kurzen Abstecher zum von den Japanern gesponserten und gebauten Historical Study Center mit Tempelmodellen, einem thailändischen Pfahlhaus in Originalgröße und weiteren Exponaten, die insbesondere den schon internationalen Seehandel Thailands zur Blütezeit Ayutthayas thematisieren.
Jetzt können wir ausgiebig schlafen, denn zum nächsten Ziel – Phimai – fahren wir zweieinhalb Stunden. Unterwegs geraten wir in mehrere heftige Regengüsse. Die Regenzeit ist in diesem Jahr hartnäckig. Beinahe wird dadurch unser Mittagsstopp an einem Obstmarkt vereitelt, doch schließlich erweist sich das als Glück, denn auf diese Weise kommen wir in den Genuss einer schmackhaften Nudelsuppe mit Schweinefleischklößchen, die zusammen mit einer Cola nur 55 Baht kostet, umgerechnet nicht mal 1,40 EUR! Obst gibt es auch zu kaufen. Ich probiere zum ersten Mal Süßsack – eine Frucht, die wie eine Mischung aus Papaya und Lychee schmeckt.
In Phimai, einer von Touristen wenig besuchten Tempelanlage der Khmer, deren Reich sich einst bis nach Thailand, Laos und Myanmar (Burma) erstreckte, scheint die Sonne und die Vorbereitungen für das morgige Loy Krathong Fest (Lichterfest) laufen auf Hochtouren, so dass wir uns unseren Weg durch ein Gewirr aus Kabeln und Lampenhalterungen bahnen müssen. Entschädigt werden wir durch eine Tempeltänzerin, die geduldig für uns posiert.
Es gibt wieder eine schöne Szene aus dem Ramayana mit Affen, die den Tod Lakshmans, Ramas Bruder, beweinen. Außerdem lernen wir das Prinzip der Trikaya oder Drei-Körper-Lehre kennen: danach gibt es drei Welten: die mit den Sinnen wahrnehmbare Welt, die Welt der Form, in der halbstoffliche, begierdelose Götter leben, und die Welt der Nicht-Form, in der körperlose Götter leben. Symbolisiert werden die drei Welten durch abnehmende Ausschmückung bis hin zum völligen Fehlen jeder Verzierung, da die körperlose Welt nicht darstellbar ist, weil wir keine Vorstellung davon besitzen. Ein berühmtes Beispiel einer Darstellung dieser Lehre findet sich auch im Borobodur-Tempel auf Java.
Zum Abschluss des Tages unternehmen wir noch einen Spaziergang durch einen kleinen Wald, der tatsächlich nur ein einziger Baum der Gattung ficus bengalensis ist und sich durch seine Luftwurzeln in rund 350 Jahren vom Baum zum Wäldchen entwickelt hat. Der ursprüngliche Stamm ist unschwer an den unzähligen Stoffbahnen und sonstigen Zeichen der Verehrung zu entdecken, die ihn schmücken.
Gekrönt wird der Abend von Sushi und Garnelen vom Holzkohlengrill.
November 4, 2014
Ayutthaya
Heute geht es zur nördlich von Bangkok gelegenen königlichen Sommerresidenz (Ortsname muss noch nachschauen; bin hier in der Hotellobby und habe meinen Reiseführer nicht zur Hand, aber auf dem Zimmer müsste ich für den Zugang zahlen). Die Anlage ist weitgehend im westlichen Stil gestaltet mit Ausnahme des chinesischen Pavillons. Damals begann Thailand, sich dem Westen zu öffnen, weil verkrustete Strukturen die Weiterentwicklung des Landes zunehmend hemmten.
Unter anderem war die königliche Familie früher in vielen asiatischen Ländern sakrosankt, d.h. man durfte die Mitglieder nicht anschauen und schon gar nicht berühren. Nachdem deswegen die Frau und die Kinder eines thailändischen Herrschers ertrunken waren, weil niemand es wagte, sie zu retten, wurde dieses Verbot in Thailand aufgehoben. Es gibt übrigens einen Anime, der dieses Thema aufgreift, aber mir fällt leider gerade der Name nicht ein (zu Hause habe ich aber die DVD und kann den Titel nachtragen).
Mit einem kleinen Schnellboot fahren wir auf dem Chao Praya weiter Richtung Norden nach Ayutthaya. Unterwegs essen wir in einem Restaurant am Fluss. Das Huhn mit Cashew ist so gut, dass ich wieder mehr esse, als ich wollte.
Ayutthaya war vierhundert Jahre lang Hauptstadt von Siam, bis sie von den Burmesen zerstört wurde. Eindrucksvolle Ruinen zeugen noch heute von der ehemaligen Pracht der Anlagen. Besonders beliebt als Fotomotiv ist ein von Luftwurzeln umklammerter, steinerner Buddhakopf. Glücklicherweise besichtigen wir die Ruinen, bevor wir ins Hotel fahren, weil ein Gewitter angesagt ist. Unser Karma ist gut genug: wir schaffen alle wichtigen Punkte vor dem Regen, sehen sogar noche einige Elefanten und erreichen mit den ersten Tropfen den Bus. Jetzt kann es von mir aus die ganze Nacht regnen, solange morgen wieder schönes Wetter ist.
Mein Zimmer im Hotel ist riesig. Ein großes Wohn-/ Esszimmer mit Kitchenette, zwei Schlafzimmer, zwei Bäder – und das alles für mich allein! Ich sehe mich vor das Luxusproblem gestellt, ob ich das Schlafzimmer mit dem Doppelbett oder mit den beiden Einzelbetten wählen soll. Ich entscheide mich für das Doppelbett, weil das Bad gleich nebenan ist und ich nicht erst durchs Wohnzimmer laufen muss. :-) Da ist doch der Einzelzimmerzuschlag ausnahmsweise gut investiert. So etwas möchte ich mal in Europa erleben.


