Patricia Strunk's Blog, page 11
November 30, 2015
Buch Berlin 2015
Die Buch Berlin war wieder eine angenehme Erfahrung, auch wenn ich diesmal nur als Besucherin da war. Ich habe nett mit ein paar Kolleginnen geplaudert, u.a. Antonia Günder Freytag (von der ich auch einen signierten Krimi für meine Mutter erstanden habe), Sandra Florean und Hanna Nolden.
Es waren etliche kleinere Verlage und Selfpublisher aller Sparten vertreten, so dass sich dem geneigten Besucher ein buntes und umfangreiches Angebot präsentierte, bei dem jeder fündig werden konnte. Ich selbst habe mich allerdings sehr zurückgehalten. Neben dem oben erwähnten Buch habe ich nur noch einen weiteren Thriller für meine Mutter gekauft, weil es darum um den Genter Altar geht, den wir uns im letzten Jahr angeschaut haben (allerdings nicht in Gent, sondern in Berlin :-) ).
Der Ort – die Loge in der Emser Straße 12 / 13 – war eine gute Wahl (gepflegte Räumlichkeiten und zentral gelegen), aber wie Hanna erzählte, wird die Messe im nächsten Jahr wohl doch noch einmal ein neues Quartier beziehen müssen. Hoffentlich nicht wieder am anderen Ende der Stadt.

November 29, 2015
Grüße zum 1. Advent
Ich wünsche euch allen einen besinnlichen ersten Advent.
Heute Nachmittag werde ich der Buch Berlin einen kurzen Besuch abstatten und Antonia Günder Freytag und hoffentlich noch ein paar andere Autorenkolleginnen treffen (mit der lieben Antonia war ich Freitag Abend auch schon Essen).
Den Rest des Tages werde ich dem Feinschliff von ‘Kristallherz’ widmen. Zu einem Viertel bin ich schon durch, liege also gut in der Zeit.
November 23, 2015
Nach der Lesung
Die Lesung am Freitag im Rückert-Gymnasium war eine gemütliche kleine Veranstaltung. Der Raum war stimmungsvoll dekoriert und die Atmosphäre entspannt. Ich war fast gar nicht aufgeregt und habe, hoffe ich, auch nicht zu schnell gelesen. Die Zuhörer entsprachen vielleicht vom Alter her nicht ganz meiner Zielgruppe (eher schon die Eltern und Lehrer :-) ), aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Zwei Mädchen baten anschließend um ein Autogramm – da schlägt das Autorenherz doch höher. Zum Abschied gab’s sogar ein Röschen, das immer noch lebt (s. Foto).
‘Kristalladern’ und ‘Kristallherz’ sind fertig überarbeitet und gesetzt, können also pünktlich an den Start gehen. Band 1 habe ich insgesamt um 14 Seiten gekürzt, was der Geschichte gutgetan hat. Wenn schon eine Neuausgabe, dann richtig.
Sehr hilfreich fand ich beim Überarbeiten einen Ratgeber, von dem es merkwürdigerweise keine deutsche Übersetzung gibt, obwohl er die Dinge unglaublich gut auf den Punkt bringt. Ich kann ihn nur wärmstens jedem Autor empfehlen, vor allem, wenn er sein Buch selbst lektoriert. Hier der Titel: Renni Browne & Dave King, Self-Editing for Fiction Writers.
‘Kristallherz’ bekommt in den nächsten vier Wochen den Feinschliff. Das Cover ist auch schon in Arbeit. Es sollte also mit der Veröffentlichung am 21. Dezember alles glattgehen. Kann höchstens sein, dass die Taschenbücher dann noch nicht bei allen Händlern verfügbar sind, je nachdem, wann ich dazu komme, die Daten hochzuladen. Ich halte euch auf dem Laufenden. :-)
November 16, 2015
Die handliche Heldenreise-Übersicht
Eine gute Checkliste um zu überprüfen, ob man in entsprechenden Romanen alles richtig gemacht hat. Bei Inagi habe ich alle Punkte auf die eine oder andere Weise umgesetzt, also ist die Geschichte wohl stimmig. :-)
Ursprünglich veröffentlicht auf MARCUS JOHANUS:
Die grundlegende Plotstruktur der Heldenreise habe ich bereits in meinem Artikel Wieso manche Storys erfolgreicher sind als andere vorgestellt.
Hier nun eine handliche Übersicht der einzelnen Handlungsschritte, die einem ermöglichen, die eigene Story zu strukturieren. Die einzelnen Punkte werden weiter unten erklärt.
Original ansehen noch 1.105 Wörter
Meine erste Lesung
Am 20. November ist es soweit: Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags werde ich am Rückert-Gymnasium in Berlin zum ersten Mal aus Inagi vorlesen – eine interne Veranstaltung für Schüler, Lehrer und Eltern. Anschließend habe ich eine Fragerunde geplant, in der die Schüler Fragen rund ums Schreiben stellen können. Ich freue mich schon sehr darauf, bin aber auch ziemlich aufgeregt. Drückt mir die Daumen, dass es eine gelungene Veranstaltung wird!
Ich weiß noch nicht mal, welche Teile ich zum Vorlesen auswählen soll… Irgendwas am Anfang auf jeden Fall. Vielleicht den ersten Angriff der Amanori und eine Szene in der Mine.
Auf jeden Fall habe ich mich erst mal informiert, wie man so eine Lesung zum Erfolg macht und die Tipps will ich euch natürlich nicht vorenthalten: http://www.literaturcafe.de/29-autoren-tipps-fuer-eine-erfolgreiche-lesung/
Tipp 1, das frische Stück Ingwer in der Tasche, kann ich schon mal bestätigen. :-) Kein Morgen ohne meinen Ingwertee. Seitdem bin ich viel seltener heiser.
November 3, 2015
Schottland-Nachlese
Ich bin eigentlich immer noch nicht richtig dazu gekommen, meine Schottlandfotos zu sortieren und zu bearbeiten. Aber dreizehn Bilder habe ich jetzt doch mal zu einem Kalender zusammengestellt. Wer ein bisschen von Schottland träumen möchte, kann sich hier inspirieren lassen. :-)
https://www.saal-digital.de/service/share-order/?RGjOwMvcK2KfDaGWm1iQ4EAxaH4SlBkfTWglt9un
October 29, 2015
3. Überarbeitung abgeschlossen
Die 3. Überarbeitungsphase von Inagi 3 ist nach Rückmeldung meiner restlichen Betaleser abgeschlossen und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Jetzt lasse ich den Roman den November über ruhen und dann geht es an die finale Überarbeitung von Grammatik und Stil.
Außer meinen Betalesern haben mir bei der Überarbeitung diesmal zwei Ratgeber geholfen und zwar “Schreiben! hoch 3” von Stehpan Waldscheidt und “So lektorieren Sie Ihre Texte” von Sylvia Englert. Zwei sehr empfehlenswerte Werke, wobei es Sinn macht, das Buch von Herrn Waldscheidt, das eigentlich drei Bücher in einem sind, schon vor dem Schreiben der Rohfassung zu lesen, weil man darin unter anderem auch etwas über Storyaufbau und Charakterentwicklung lernen kann. Frau Englert wiederum widmet sich neben den typischen Fragestellungen der Belletristik auch der Nonfiction wie Sachbüchern, Biographien und journalistischen Texten. Ich denke, jeder Autor kann aus beiden Werken Nutzen ziehen und für ihn hilfreiche Tipps herausgreifen.
October 27, 2015
Vorsicht Wermarder!
Wermarder – eigene Skizze nach Foto
Wusstet ihr, dass es nicht nur Werwöfe und Werkatzen gibt, sondern sogar Wermarder? Sie zeigen sich durchaus nicht nur um Halloween herum, aber man sollte jetzt besondere Vorsicht walten lassen, denn genau wie 100%ige Marder zieht sie ein unwiderstehlicher Drang zu Kabeln hin. Doch während diese sich am liebsten an Autokabeln gütlich tun, bevorzugen Wermarder Antennen und Knöpfe von Audiogeräten. Unsere Empfangsgeräte im Schloss sind den Wermardern schon mehrfach zum Opfer gefallen. Äußerlich zu erkennen sind die hungrigen Nager nicht, denn sie tarnen sich zumeist als harmlose Schüler und verschmelzen perfekt mit ihrer Umgebung. Entdecken kann man sie daher höchstens in Aktion. Ob Kabel nach Lakritz schmecken?
October 20, 2015
Welt aus Kacheln
Das folgende Gedicht hatte ich als Wettbewerbsbeitrag für den Bonner Literaturpreis 2015 zum Thema ‘Im Labyrinth’ eingereicht. Da dieser inzwischen verliehen und ich nicht berücksichtigt wurde (was ich mir im Übrigen selbst aus dem Internet heraussuchen durfte, denn wie bei Bewerbungen werden heutzutage offenbar grundsätzlich keine Absagen mehr verschickt, dabei wäre eine Rundmail ja nun wirklich keine Arbeit), dachte ich mir, ich veröffentliche es einfach hier. Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja von Interesse. Inspiriert wurde ich von den Bildern ‘Stadtbadt ohne Ding’ des Künstlers Hans Peter Reuter: faszinierende und zugleich verstörende Kachelwelten bar jeden Lebens. Hinter dem Gedicht steht die Idee, die Leere und Orientierungslosigkeit im Kopf eines Menschen mit Demenz zu zeigen, der sich in seinen eigenen Gedankenfragmenten verirrt.
Welt aus Kacheln
Wände aus Kacheln,
Kalt und glatt,
Spiegeln nichts wider.
Becken ohne Wasser,
Wie leere Gräber,
Warten auf den Tod.
Nischen ohne Zweck,
Kalt und glatt,
Spiegeln nichts wider.
Regale ohne Inhalt,
Wie leere Bibliotheken,
Warten auf das Ende.
Gekachelte Gänge,
Kalt und leer,
Spiegeln nichts wider.
Gekachelte Bögen,
Kalt und glatt,
Führen nirgendwo hin.
Nischen ohne Vergangenheit
Lassen den Blick abgleiten.
Regale ohne Erinnerungen
Lassen die Hand abgleiten.
Becken ohne Gefühle
Lassen das Herz abgleiten.
Welt aus Kacheln
Bietet leerem Geist
Keinen Halt.
Patricia Strunk
October 19, 2015
2/3 – 1/3
Das ist der aktuelle Stand der prä-finalen Überarbeitung von Inagi 3. Die Betaleser waren in der Mehrzahl schon sehr angetan und fanden die Geschichte übereinstimmend spannend. Die meisten wollten nur noch etwas mehr Erinnerungshilfe am Anfang und ein paar zusätzliche Ausführungen kurz vor Schluss. Damit hatte ich ja nach den ersten Rückmeldungen schon angefangen und habe die Arbeit im Urlaub fortgesetzt. Außerdem habe ich weitere Dialoge gestrafft, die ‘Inagi-Index-Wörter’ (hoffen, beinahe, irgendwie) und ein paar Dopplungen gestrichen, einige Szenen umgestellt bzw. zusammengefasst sowie die Rolle der Frauen aufgewertet. Das Ergebnis kann sich, denke ich, sehen lesen lassen. :-D
Außerdem habe ich bei Amazon gerade eine neue 4*-Rezension für ‘Kristalladern’ entdeckt: http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R27SBRS7MSXRM8/ref=cm_cr_pr_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=1494221802. Neben Lob bemängelt dieser Rezensent wie mehrere andere zuvor, dass es zwischendurch Längen gibt. Gut, er (oder sie) hat das TB gelesen und inzwischen habe ich einiges überarbeitet. Trotzdem wüsste ich zu gern, welche Szenen als langatmig empfunden werden, damit ich sie vielleicht noch ändern / kürzen kann, denn im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Band 3 sollen die ersten beiden Teile als neue TB bei BoD erscheinen. Meine Betaleser hatten damals nichts auszusetzen und selbst ist man als Autor betriebsblind. Deshalb hat es ja auch so lange gedauert, bis ich einige verbesserungswürdige / überflüssige Passagen schließlich doch selbst gefunden und überarbeitet / rigoros gestrichen habe. Ich brauchte tatsächlich den Abstand von über einem Jahr, um das Buch sozusagen als Fremde zu lesen – und die Erfahrung von zwei weiteren Büchern. Falls ihr in diesem Zusammenhang noch Anmerkungen habt, freue ich mich über eure Rückmeldungen. Immer her mit eurer Kritik! :-)



