|
|
|
|
|
|
Inhalt: Es ist eines der ältesten Spiele aller Zeiten – Verstecken. Doch noch nie wurde es auf so eine blutige Weise gespielt: Der Augensammler ermordet erst die Mutter, entführt und versteckt das Kind und gibt dem Vater genau 45 Stunden Zeit, um sein...moreInhalt: Es ist eines der ältesten Spiele aller Zeiten – Verstecken. Doch noch nie wurde es auf so eine blutige Weise gespielt: Der Augensammler ermordet erst die Mutter, entführt und versteckt das Kind und gibt dem Vater genau 45 Stunden Zeit, um sein Kind zu retten. Schafft der Vater es nicht innerhalb dieser Zeit, stirbt das Kind auf qualvolle Weise. Das einzige Zeichen, das er dabei hinterlässt, ist eigentlich kein wirkliches. Er entnimmt jedem Kind ein Auge. Die Polizei tappt vollkommen im Dunklen und der Mörder macht keinerlei Anstalten, mit dem grauenvollen Spiel aufzuhören. Da meldet sich plötzlich eine blinde Physiotherapeutin bei der Polizei, die behauptet, durch bloße Berührung einer Person in deren Vergangenheit blicken zu können. Doch noch viel erstaunlicher ist ihre Aussage, dass sie womöglich den Augensammler behandelt habe. Ist dies endlich die erhoffte Spur?
Meinung: Manchmal gehen mir tatsächlich die Superlative aus, wenn ich über Sebastian Fitzek rede. Noch nie hat ein Autor mich derart gefesselt, mir eine derartige Gänsehaut verursacht. Und immer, wenn ich denke, dass es nicht grausamer geht, werde ich auf der nächsten Seite eines Besseren belehrt. ? Wie schon seine anderen Bücher, habe ich auch dieses in nur wenigen Stunden ausgelesen, manchmal denke ich, ohne wirklich zu atmen. ?Das einzige, das ich wirklich bemängeln muss an diesem Buch ist der Schluss – es ist ein offenes Ende und das Warten auf die Fortsetzung scheint mir jetzt schon Jahrzehnte zu dauern.
Fazit: Eindeutig und unbestritten 5 Sterne. Auch wenn es wahrlich nichts für schwache Nerven ist.(less)
|
|
|
Inhalt: Das Silmarillion beginnt mit Eru, dem Herrscher über Alles und der Musik der Ainur, der Heiligen. In dieser Musik findet die Welt, so wie deren Bewohner, ihren Anfang. Die Höchsten der Ainur sind die Valar und nach Eru sind sie somit die mächt...moreInhalt: Das Silmarillion beginnt mit Eru, dem Herrscher über Alles und der Musik der Ainur, der Heiligen. In dieser Musik findet die Welt, so wie deren Bewohner, ihren Anfang. Die Höchsten der Ainur sind die Valar und nach Eru sind sie somit die mächtigsten Wesen. Ursprünglich gab es 15 von ihnen, acht Valar und sieben Valier (weibliche Form). Doch einer der Valar wandte sich dem Bösen zu, kein Anderer als Morgoth und so nahm das Unheil seinen Lauf. Vom Ersten Zeitalter beginnend wird über Kriege und Schicksale berichtet, bis hin zum Dritten Zeitalter und dem Zeitpunkt, in dem die Ringe der Macht geschmiedet werden.
Meinung: Wer sich am Herrn der Ringe versucht hat und gescheitert ist, sollte sich dann auch nicht am Silmarillion versuchen. Gerade dieses Buch ist sehr stark mit der altertümlichen Sprache angehaucht und ich würde empfehlen es nur zu lesen, wenn man wirklich konzentriert ist. Sonst ergeben für einen manche Zusammenhänge überhaupt keinen Sinn. Wieder einmal von der Leseschwierigkeit abgesehen und nur vom Inhalt betrachtet: Es ist jedem, der wirklich mehr über Mittelerde und dessen Bewohner erfahren möchte, nur zu empfehlen. Über das Genre braucht man sich wahrlich keine Sorgen machen, denn vom spannensten Abenteuer bis hin zum größten Liebesdrama ist hier so gut wie alles enthalten.
Fazit: Nicht unbedingt so mitreißend wie Der Hobbit und Der Herr der Ringe und auch für manch eingefleischten Tolkien Fan eine Herausforderung.(less)
|
|
|
|
|
|
|
Inhalt: Seltsames geht auf der Welt vor sich. Alles scheint in Südamerika, genauer gesagt in Peru zu beginnen, wo Fischerboote spurlos verschwinden. Währenddessen in Norwegen stoßen Ölbohrexperten auf merkwürdige Organismen am Meeresboden, die sich do...moreInhalt: Seltsames geht auf der Welt vor sich. Alles scheint in Südamerika, genauer gesagt in Peru zu beginnen, wo Fischerboote spurlos verschwinden. Währenddessen in Norwegen stoßen Ölbohrexperten auf merkwürdige Organismen am Meeresboden, die sich dort über Hunderte Quadratkilometer breit gemacht haben und nicht gerade weniger werden. Doch auch in Kanada geht Merkwürdiges vor sich: Wale verschwinden und tauchen erst nach einer gewissen Zeit wieder auf - Doch die als so sanft geltenden Riesen sind nicht mehr dieselben. Sie gehen zum Angriff über. Es scheint, als würden sich nicht nur die Wale, sondern die gesamte Natur mit Flora und Fauna an dem Menschen retten. Können diese ganzen, zeitgleichen Vorfälle Zufall sein? Sigur Johanson, ein norwegischer Biologe, glaubt nicht daran. Und auch der Walforscher mit indianischen Wurzeln, Leon Anawak, glaubt nicht so recht daran. Eines ist jedenfalls klar: Eine Katastrophe steht vor der Tür und ein Team von Forschern soll diese Katastrophe verhindern. Werden sie den Urheber des ganzen finden und diesen Alptraum aufhalten können?
Meinung: Seit ich das Buch das erste Mal sah, konnte ich mir nie so recht etwas darunter vorstellen. Ich verstand nie den Zusammenhang zwischen Titel, Cover und Inhalt und diese Mischung weckte eine große Neugierde in mir. Ich hatte aber ehrlich gesagt, auf Grund der Fülle des Buches, immer Sorge, enttäuscht zu werden: Könnte Frank Schätzing einen Thriller über Naturkatastrophen 900 Seiten lang spannend halten? Nachdem ich das Buch nun durch habe, kann ich mir diese Frage selbst beantworten: Ja, er kann. Gut, zwischenzeitlich mag es, auf Grund viel Theorie und wissenschaftlichem Gerede, manchem etwas langwierig werden, trotz allem behält das Buch seine Spannung bis zur letzten Seite. Jedes Mal, wenn man denkt man hat die Handlung durchschaut, passiert etwas, womit man einfach nicht gerechnet hat beziehungsweise auch einfach nicht mit rechnen konnte. Meine zweite Angst betraf das Thema Naturkatastrophen und Weltuntergang, ein Thema, das sowohl vom Büchermarkt als auch von der Filmindustrie immer mehr und mehr ausgeschöpft wird und die alle irgendwie immer gleich enden. Umso erfreuter war ich, dass Schätzing das Thema anders angeht und zwar wissenschaftlicher und zum Teil äußerst realitätsnah - Zum Teil so realitätsnah, dass ich zwischendurch das Buch weglegte und ein wenig Paranoia verspürte. Doch man braucht keine Sorge zu haben, dass das Buch zu wissenschaftlich wird: Denn um den forschenden Teil herum knüpft er emotionale, durchaus auch humorvolle zwischenmenschliche Geschichten, durch die einem die Charaktere des Geschehens näher gebracht werden und die einen mitfühlen lassen. Zum krönenden Abschluss schafft der Autor es auch nach fast 1000 Seiten noch einen Epilog zu kreieren, der einen zum Nachdenken bringt. Einziger Kritikpunkt ist der Höhepunkt der Katastrophe, auf den das ganze Buch hinarbeitet, der aber enttäuschend abrupt endet und eventuell doch ein wenig zu sehr an einen Hollywood-Film erinnert.
Fazit: Ein Thriller gemixt aus Spannung und Emotionen, der, wer weiß, vielleicht ein Stückchen Wahrheit in sich trägt.(less)
|
|
|
Inhalt: Harry Potter hält sich für einen normalen Jungen. Als Vollwaiser lebt er bei seinem Onkel Vernon, Seiner Tante Petunia und seinem Cousin Dudley. Doch die Dursleys mögen den Jungen nicht und haben keinerlei Verwendung für ihn und deshalb lebt e...moreInhalt: Harry Potter hält sich für einen normalen Jungen. Als Vollwaiser lebt er bei seinem Onkel Vernon, Seiner Tante Petunia und seinem Cousin Dudley. Doch die Dursleys mögen den Jungen nicht und haben keinerlei Verwendung für ihn und deshalb lebt er auch im alten Schrank unter der Treppe. Harry selbst hat sich damit abgefunden, weder geliebt noch gemocht zu werden. Seine Eltern starben, als er noch ein Baby war und seitdem lebt er auch bei seinen grässlichen Verwandten. Doch eines Tages scheint sich für Harry plötzlich alles zu ändern: Zu seinem elften Geburtstag erhält er einen Brief. Absender ist Hogwarts, eine Schule für Hexerei und Zauberei. So erfährt Harry, dass er gar nicht so normal ist, wie er dachte. Ihm eröffnet sich mit einem Schlag eine komplett neue Welt. Eine Welt, in der jeder Harry kennt, denn dort ist er berühmt. Wieso er das ist, möchte er im ersten Schuljahr herausfinden - Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Ron und Hermione macht er sich auf die Suche nach diesem Geheimnis. Und dabei entdecken sie gleich noch ein Zweites, rund um den Stein des Weisen.
Meinung: Ich habe mich Jahre lang gegen Harry Potter gewehrt. Dem anfänglichen Hype habe ich nachgegeben, indem ich diesen Teil im Deutschen begonnen habe - Ich las ihn nie fertig, im Gegenteil, ich brach das Buch nach ein paar Seiten ab. Seit diesem Moment war mir klar, dass J.K. Rowlings Bücher und ich nie Freunde werden würden. Dachte ich. Es wurde mit den Jahren jedoch immer schwerer, die Bücher weiterhin abzulehnen, da der halbe Bekanntenkreis die Bücher nicht nur gelesen, sondern geliebt hatte. Irgendwann fand ich dann diese hübsche Signature Edition und dachte mir, ich gebe dem ganzen im Englischen noch einmal eine Chance. Es hat keine drei Tage gedauert, da hatte ich das Buch durch. Hätte mir mal jemand gesagt, ich würde ein Harry Potter Buch verschlingen, ich hätte es ihm nie geglaubt und ich kann es bis jetzt auch nicht wirklich glauben. Ich weiß bis jetzt auch nicht genau, was es war: Rowlings flüssiger Schreibstil, der mich das Debakel der deutschen Fassung vergessen ließ, oder diese zuckersüße Welt, in die sie einen entführt, voller Fantasie, Emotionen, Humor und Spannung. Vor allem ihre Zeichnung der Charaktere hat mich begeistert: Angefangen von der Familie Weasley, die man einfach ins Herz schließen muss, über die Familie Dursley, denen man gegenüber einfach nur Abneigung empfinden kann, bis hin zu Professor Snape, den sie zu einer interessanten und zwiespältigen Persönlichkeit formt. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen die Weasley-Zwillinge George und Fred, die mich durch mehr als eine Aussage amüsiert haben und Hagrid, der Unwesen-liebende Riese. Eins habe ich jedenfalls gelernt: Ich werde nie wieder vorschnell über ein Buch urteilen.
Fazit: Die Folgebände stehen im Regal, bereit gelesen zu werden.(less)
|
She has
read 6 books toward her goal of 70 books.
Create your own 2012 Reading Challenge »
|
|
|
Inhalt: Theresia Sarkowitz lebt 2007 in Leipzig. Sie ist die Nachtschwester in einem Krankenhaus. Dort betreut sie die Sterbendenn, die sie in ihren letzten Stunden nicht alleine lässt und in den Tod geleitet. Denn Theresia hat eine besondere Begabung...moreInhalt: Theresia Sarkowitz lebt 2007 in Leipzig. Sie ist die Nachtschwester in einem Krankenhaus. Dort betreut sie die Sterbendenn, die sie in ihren letzten Stunden nicht alleine lässt und in den Tod geleitet. Denn Theresia hat eine besondere Begabung: Sie kann den Tod spüren. Von den Menschen wird sie für einen Engel gehalten. Doch Theresia ist vielseitiger, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Gelegentlich ist sie als Showkämpferin tätig. Und wenn sie zwischen durch Zeit findet, schreibt sie ihre Lebensgeschichte auf. Obwohl sie jung aussieht, hat sie viel zu erzählen: Sie lebt schließlich seit dem 17. Jahrhundert.
Meinung: Ich war, bevor ich das Lesen begonnen habe, tatsächlich etwas nervös. Ich hatte von Heitz schon mehrere Bücher gelesen, allerdings im Bereich Werwolf und Drachen, in denen Vampire nur nebenbei vorbeischauten. Und da ich kein großer Fan dieses neuen Hypes rund um Vampirbücher bin, fragte ich mich, ob dies der erste Heitz-Roman sein würde, der mir nicht gefällt. Bereits der Prolog jedoch machte mir Andeutungen, dass ich mir wohl keine Sorgen zu machen bräuchte. Wunderschön geschrieben, bereitet der Autor den Leser dort schon auf die Entführung in eine Welt vor, die geheimnisvoll und mystischer nicht sein könnte. Wechselnd von der Ich-Perspektive von Theresia im 21. Jahrhundert und der Auktorialen-Perspektive, in der das Leben des Mädchen Jitkas aus dem 17. Jahrhundert erzählt wird, wird man in eine Geschichte voller Spannung, Emotionen und Blut gezogen. Denn blutig ist das Buch ohne Frage, allerdings auf einem Niveau, das Spannung verleiht und einen nicht anödet wie in einem schlechten Horrorfilm. Der Wechsel der Perspektiven kann einen am Anfang noch etwas verwirren, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Vor allem aber baut er eine ungemeine Spannung auf. Denn jedes Mal, kurz bevor der Knall kommt, wechselt Heitz wieder die Erzählsituation und schafft es so, dass man vor lauter Erwartung und Neugierde das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine richtige Lesequal - Aber eine so schöne...
Fazit: Bella und Edward waren gestern. Ein Vampirroman, der blutiger und emotionaler nicht sein könnte. Das macht hungrig auf die Fortsetzungen.(less)
|