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Lenobias Versprechen by P.C. Cast
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Aug 16, 12

Recommended for: House of Night-Fans
Read in August, 2012, read count: 1

Eckdaten:

Titel: Lenobias Versprechen (Eine House of Night Story)

Originaltitel: Lenobia’s Vow

AutorIn: P.C. und Kristin Cast

Erscheinungsdatum: 31. Januar 2012 (Amerika); 23.August 2012 (Deutschland)

Seitenanzahl: 192 Seiten (Gebundene Ausgabe)

Genre: Romance, fantasy, young-adult fiction

Verlag: Fischer FJB

Preis: 11,99 € [D] / 12,40 € [A]



Evreux, Frankreich, 1788. Lenobia Whitehall ist die illegitime Tochter eines französischer Barons. Ihre Mutter und sie werden zwar am Hof geduldet, doch nie so behandelt, wie es ihnen zusteht.

Eines Tages ereilt sie ihr Schicksal und Cécile Marsan de la Tour D’Auvergne, die legitime Tochter, stirbt an einem Fieber, das umhergeht. Da ergreift Lenobias Mutter Elizabeth die Chance und beauftragt Lenobia damit, sich als Cécile auszugeben, da diese sich äußerlich sehr ähneln. Ohne das Wissen des Barons und seiner Frau setzt Lenobia sich in die Kutsche, welche für Cécile bestimmt war, und begibt sich auf das Schiff, das sie in eine neue Welt, zu einem neuen Mann, führt. Worauf sie aber nicht gefasst ist: Ein Bischof, der mit den dunklen Mächten verkehrt, ist ebenfalls an Bord. Er schmachtet nach jungen, schönen Mädchen. Kann Lenobia seinen Fängen entgehen? Und was spielt sich zwischen ihr und dem dunkelhäutigen Matrosen Martin ab?

P.C. und Kristin Cast, das berühmteste Mutter-Tochter-Gespann der Welt, haben hier eine sehr interessante Vorgeschichte zu dem Nebencharakter Lenobia aus der House of Night-Serie verfasst. Rein von der Handlung her fand ich das Buch nicht schlecht, doch habe ich es als störend empfunden, dass der Ablauf sehr vorhersehbar war und ich dadurch von keiner Wende o.ä. verblüfft worden bin. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet, da das Buch doch sehr dünn ist. Es ergibt sich eine gute Mischung aus dem vertrauten Gefühl eines Neuanfangs, dem bedrängenden Empfinden des lauernden Bösen und der bezaubernden Emotion der Liebe.

Bevor man mit dem ersten Kapitel beginnt, wir man gleich zu Anfang auf die schönen Illustrationen aufmerksam, die sich durch das ganze Buch ziehen. Diese haben mein Gefallen erregt.

An dem Schreibstil von Mutter und Tochter kann ich in diesem Schmöker nichts aussetzen, war sogar positiv überrascht, da die Hauptbücher der House of Night-Reihe in diesem Punkto doch ziemlich nachlassen. Es werden auch französische Wörter und Ausdrücke eingebaut, was zu Beginn etwas ungewöhnlich erscheint, doch im Verlauf des Buches gängig wird.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, hätte ich darauf getippt, dass es in der personalen Perspektive von Lenobia erzählt wird. Da es aber in Kapitel Zwei eine Szene mit dem Bischof gibt, in der Lenobia nicht vorkommt, ist das Buch doch in der auktorialen Erzählerperspektive verfasst worden.

Bezüglich der Charaktere kann ich wenig sagen.

Der Bischof spiegelt das klischeehafte Bild eines bösen Mannes wider. Lenobia ist die unschuldige Hauptprotagonisten, die ein reines Herz besitzt und sich in den gutmütigen Martin verliebt. Schwester Marie Madeleine nimmt die Beschützerposition für Lenobia ein. Das sind nur einige Beispiele, die klar zeigen, dass die Figuren nicht gerade facettenreich sind, sondern eher simpel und leicht durchschaubar, was ich eher als negativ werten würde.

Zur optischen Aufmache: Das Cover gefällt mir sehr. Darauf ist Lenobia und rechts unten auch ein Pferd, was für ihre Affinität steht, zu sehen. Außerdem sehen wir auch einen Halbmond neben der Überschrift, ganz im Stile der House of Night-Serie.

Fazit: Gesamt betrachtet fand ich das Buch lesenswert, jedoch für meinen Geschmack überteuert. Es ist kein spannungsgeladener Roman und auch sehr oberflächlich gehalten, da es ja recht dünn ist. Ich würde das Buch für zwischendurch empfehlen, jedoch sollte man nicht zu hohe Erwartung stellen.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch meinen Dank an Sabrina R. aussprechen, die so reizend war und den Fischerverlag um eine Vorabausgabe gebeten hat.

Danke auch an den Fischerverlag für das Bereitstellen.

3 von 5 Sternen

Verfasst von Hasi
Lenobias VersprechenP.C. CastKristin Cast


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