Heartykiss's Reviews > Die Rebellion der Maddie Freeman

Die Rebellion der Maddie Freeman by Katie Kacvinsky
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10707507
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Aug 04, 12

Read in September, 2011

Beschreibung:
Maddie ist 17 Jahre alt und lebt in einer technisierten Welt. Gedruckte Bücher gibt es nicht mehr, alles verläuft nur noch digital. Eines Tages lernt sie einen Jungen in einem Hausaugaben-Chat kennen. Als Avatar benutzt sie selbst gestaltete Grafiken und verändert ihr Profil nach belieben. Ihr Vater ist der Vorsitzende der Digital of School. Alles was sie dort lernt, wird von ihm geleitet und abgesegnet. Als sie Justin, den Jungen aus dem Hausaufgaben-Chat kennenlernt, ist es um sie geschehen. Er versucht Maddie die Augen zu öffnen, dass man sich nicht hinter einem PC verstecken muss, sondern sich auch "richtig" treffen kann. Er zeigt Ihr wie schön es sein kann, unter Menschen zu sein und jenen wirklich gegenüber zu stehen, zu sehen, wie sie wirklich sind. Justin ist gewissermaßen gegen all das Neue. Er schätzt es zwar, ist aber der Meinung, dass man auch seinen Kopf benutzen sollte und nicht die ganze Zeit auf den Computer angewiesen ist. Zusammen mit seinen Freunden versucht er sich gegen die Digital of School zu stellen. Obwohl Maddies Vater der Vorsitzende der DOS ist, verspürt auch sie den Drang, etwas zu ändern. Wird sie sich Justin und seinen Freunden anschließen oder wird sie auch weiterhin das brave Mädchen bleiben, welches sich fast vollständig vom System beeinflussen lässt?

Eigene Meinung:
Als ich damals im Hugendubel saß und mir das erste Kapitel durchlaß, wusste ich, das Buch muss ich unbedingt lesen. Habe es mir dann also schnellstmöglich aus der Bücherei ausgeliehen und am selben Tag noch angefangen. Aber irgendwie.. ich weiß auch nicht. Der Funke war bis zur Mitte des Buches hin, wie weg. Die Geschichte wirkte plötzlich viel zu futuristisch, was ja nicht schlecht ist, aber das alles nun komplett anders sein soll und nichts mehr wie früher ist, kam mir persönlich total unrealistisch vor. Anfangs ging mir Justin total auf die Nerven. Nicht nur, dass es mir so vorkam, als würde er Maddie von allem bekehren und einreden wollen, dass all das neue schlecht sei, sondern er war mir auch einfach nur furchtbar unsympathisch.
Als ich mich dem Ende des Buches neigte, wurde es schlagartig besser. Justin wurde symphatischer und endlich wurde es spannender. Ich muss ehrlich sagen, dass ich dem Buch fast nur 3 Sterne gegeben hatte, weil es mir wirklich so gar nicht gefiel. Ich war kurz davor es abzubrechen und bin nun aber froh, das ich es nicht getan habe, sondern weiter gelesen habe. Außerdem muss ich zugeben, dass mich das Buch zum Nachdenken angeregt hat. Justin hat in vielen Punkten wirklich recht. Wir verlassen uns mittlerweile viel zu sehr auf unseren Computer und benutzen unser Gehirn nicht mehr richtig oder sind zu faul, unseren Verstand zu benutzen. Ich habe es neulich bei mir selbst wieder einmal erlebt, wie abhängig ich vom Internet bin. Vor kurzem hatte ich für ca. 2 Stunden kein Internet mehr, war aber gerade dabei etwas wichtiges zu machen - und war völlig verzweifelt. Ihr glaubt gar nicht wie schlimm es sein kann, wenn man eigentlich immer die Möglichkeit hat, seinen Internetzugang zu benutzen und dann geht plötzlich nichts mehr. Aber immerhin habe ich so Zeit gehabt, das Buch zu lesen

Fazit:
Auch wenn das Buch seine Höhen und Tiefen hatte, hat es mir trotzdem gefallen und deshalb vergebe ich 4 Sterne für das Buch! ;)
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