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The Inimitable Jeeves by P.G. Wodehouse
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5100042
's review
Jun 11, 2012

it was amazing
Read from June 11 to 13, 2012

1/8 Jeeves Exerts The Old Cerebellum (erschienen im Strand Magazine im Dezember 1921)
Berties Freund Bingo verliebt sich in eine Kellnerin. Kann Bertie mit Hilfe seines Buttlers Jeeves Berties Onkel erweichen?

2/8 Pearls Mean Tears (erschienen im Strand Magazine im April 1922)
Berties Tante Agatha will ihn verheiraten und zwingt Bertie zu einem Urlaub an der See, wo sie eine sehr nette junge Dame kennengelernt hat. Jetzt ist guter Rat teuer, will Bertie Junggeselle bleiben, Kann Jeeves helfen?

3/8 Honoria Glossop
Bingo ist erneut verliebt, diesmal in Honoria Glossop, die Tanta Agatha auch für Bertie auserkoren hat.

4/8 The Great Sermon Handicap (erschienen im Strand Magazine im Juni 1922)
Bertie Wooster und sein Butler Jeeves machen Sommerurlaub auf dem Lande. Da die Möglichkeiten sich zu amüsieren dünn gesät sind, wird auf die Länge der Sönntagspredigt gewettet.

5/8 The Purity Of The Turf (erschienen im Strand Magazine im Juli 1922)
Immer noch im Urlaub auf dem Lande wird verzweifelt nach neuen Wettmöglichkeiten gesucht: Sackhüpfen und Eierlauf.

6/8 The Metropolitan Touch (erschienen im Strand Magazine im September 1922)
Bingo ist schon wieder verliebt. Sie ist die Tochter eines Pfarrers. Jeeves empfielt gute Taten in der Gemeinde.

7/8 The Delayed Exit Of Claude And Eustace (erschienen im Strand Magazine im Oktober 1922)
Berties Cousins Claude und Eustace sind aus der Uni geflogen und wurden von der Familie zu Bildungszwecken nach Südafrika verbannt. Den Tag bis zu ihrer Abreise soll Bertie auf sie aufpassen.

8/8 Bingo And The Little Woman (erschienen im Strand Magazine im November 1922)
Binge verliebt sich schon wieder in eine Kellnerin und Bertie muss erneut Rosie Banks geben.

Genau wie die Sherlock Holmes Geschichten, erschienen auch die Kurzgeschichten um Bertie Wooster und seinen treuen Butler Jeeves im Strand Magazin, bevor sie 1923 in Buchform veröffentlicht wurden.
Bertie Wooster ist der klassische Junggeselle aus gutem Hause. Zwar versucht seine Tanta Agatha ihn immer wieder unter die Haube zu bringen, aber irgendwie bekommt Bertie immer wieder mit Hilfe seines Buttlers Jeeves die Kurve. Jeeves hält seinen Brötchengeber nicht für sonderlich helle, Bertie weiß das, versucht Jeeves zur Rede zu stellen, aber irgendwie, irgendwie ist ihm das dann doch egal, weil er weiß, dass Jeeves recht hat. Jeeves ist der klassischer, gebildete, clevere Buttler, der seinem Herrn regelmäßig aus der Patsche hilft, teils auch auf eine Art und Weise, die diesem so gar nicht passt, aber er hat sich so unentbehrlich gemacht, dass sein Herr machtlos ist, gegen die kleinen Freiheiten, die Jeeves sich hinter seiner extrem höflichen Fassade herausnimmt.
Die Geschichten erinnern schon ein wenig an heutige Radiocomics. Alle laufen nach dem gleichen Schema ab: Bertie gerät in Schwierigkeiten, sei es durch seinen Tante Agatha, die ihn verheiraten will, durch seinen Freund Bingo, der schon wieder verliebt ist oder durch andere Familienmitglieder. Er schaut hilfesuchend zu Jeeves und der rettet ihm den Kragen. So gesehen kann man die meisten der Kurzgeschichten auch einzeln hören oder durcheinander, nur die erste und letzte Folge haben Bezug zueinander und die beiden Folgen mit dem Wettsyndikat im Sommerurlaub auf dem Lande.

Seltsam ist, dass diese Hörspieleserie bei ihrer Erstausstrahlung 1973 10 Folgen umfasste. Veröffentlicht wurden auf MC und CD aber nur 8 und auch diese 8 sind die einzigen, die heutzutage im Radio gesendet werden. Folge 4 (The Startling Dressiness Of A Lift Attendent) und Folge 5 (Comrade Bingo) wurden seitdem nicht mehr gesendet. Vielleicht vielen sie den damaligen Löschaktionen des BBC zum Opfer, die damals auch beinahe die Monty Pythons gelöscht haben.

Richard Briers als Bertie Wooster ist wunderbar affektiert, gehetzt und chaotisch. Da muss man sich erst einmal einhören, zumal er sehr schnell spricht und dazu noch der affektierte Slang der 20er Jahre hinzukommt, der heutzutage schon ein wenig verstaubt ist und nicht gerade zum Alltagsenglisch gehört.
Michael Horderns „Siiiiir“ als Jeeves ist unnachahmlich.

Fazit: Diesem Hörspiel aus dem 70ern merkt man sein Alter nicht an. Die Geschichten sind zeitlos und die Sprecher sehr, sehr gut. Charakterstimmen eben, wie bei allen BBC Produktionen.
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