Liss's Reviews > Der Preis der Unsterblichkeit

Der Preis der Unsterblichkeit by Corrine Jackson
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9891519
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Jun 14, 12

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Read from June 03 to 14, 2012

Ich habe ja viel Gutes gehört über dieses Buch, allerdings muss ich zugeben, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte. Es geht um ein junges Mädchen Remy, die mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Dean zusammenwohnt. Dean schlägt sie und ihre Mutter so gut wie tagtäglich. Als ihre Mutter an schweren Verletzunen von Dean stirbt, zieht Remy zu ihrem Vater und deren Familie. Sie geht dort mit ihrer Halbschwester Lucy zur Schule und lernt den mysteriösen Asher kennen, der der typische Badboy zu sein scheint. Doch Remy, sowie auch Asher haben besondere Kräfte. Er ist ein Beschützer und sie eine Heilerin, das heißt, sie kann ihre eigenen Wunden heilen und auch Verletzungen von anderen Personen auf sich übertragen und dann heilen.

Kurz vor der Schule lernt sie Asher ja am Strand kennen. Da war er mir noch relativ sympathisch, wie er sie angrinst und die Kamera, mit der er sie fotographiert hat, ins Sicherheit bringt. Aber dann ging es auch bergab. Ich glaub Asher war mir einfach zu sehr softy.

Zwischen den beiden ist es so, dass sie eigentlich zusammensein wollen, aber es nicht können. Ich fang jetzt nicht an, das mit Twilight zu vergleichen, da ich Vergleiche nicht mag. Aber es ging mir tierisch auf die Nerven, wie das zwischen den beiden hin und her ging. Sie treffen sich einmal da, haben bisschen Spaß, dann passiert was und sie reden nurnoch darüber, dass sie nicht zusammensein dürfen. Und das 5 mal oder so. Hin und her und bla und bla. Es ist gefährlich. Man könnte sie aufspüren. Er könnte sie verletzen. Oh man. Das war wirklich zu viel.

Außerdem kam mir diese Geschichte mit den Gaben am Anfang so vor wie dazuerdacht, damit etwas außergewöhnliches dabei ist. Im Prinzip hätte man das auch alles weglassen können, da sie am Ende nicht von einem Beschützer bis aufs Übelste verletzt wurde, sondern von Dean. Und der hat keine Kräfte. Für mich liefen die Kräfte nur so als Nebenstory um zu versuchen das Buch interessanter zu machen.

Nun aber zum positiven. Remy ist eine recht sympathische Protagonistin. Sie ist sehr einfühlsam, aber auch traurig und hat viel durchgemacht. Trotzdem bleibt sie stark und gibt nicht auf. Das macht sie zur Heldin. Die neue Familie ihres Vaters nimmt sie wundervoll auf. Das hat mir sehr gut gefallen. Sie hat ein wohliges Zuhause auf das man sich freut, wenn man nach Haus kommt. Eine Halbschwester, die sie sofort als sie sich kennenlernen mit offenen Armen empfängt. Das hat mir gut gefallen.

Die Story trottete so vor sich hin bis es am Ende mal spannend wurde, allerdings auch nicht so spektakulär. Ich muss ehrlich sagen ich hatte mir mehr erhofft. Ich konnte das Buch auch nciht so flüssig und schnell lesen und auch irgendwie nicht so viele Seiten am Stück. Komisch.

Ich denke aber ich werde mal in den 2. Band reinschauen, mal sehen, was die Autorin noch bereithält.

Von mir 3/5 Punkte.
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