Tina's Reviews > Lost Land. Die erste Nacht

Lost Land. Die erste Nacht by Jonathan Maberry
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6710522
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Oct 29, 12

Read from October 19 to 22, 2012

Inhalt
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Benny Imura lebt in Mountainside, einer kleinen Stadt die von Zäunen geschützt inmitten des "Lost Land" liegt. 14 Jahre sind vergangen seit es den ersten Zombieausbruch gab und die Welt völlig verändert wurde. Innerhalb von Mountainside herrschen strenge Regeln, ab einem Alter von 15 Jahren muss sich ein junger Mensch selbst den Lebensunterhalt verdienen.
Benny probiert dabei so einiges aus und entschließt sich letztendlich doch dem Familienunternehmen beizutreten. Sein Bruder Tom ist "Kopfgeldjäger", der gezielt Jagd auf Zombies macht. Das erste Mal draußen im "Lost Land" muss Benny aber feststellen, dass es ganz unterschiedliche moralische Ansichten gibt. Die größte Gefahr sind nicht die Zombies, sondern die Menschen selbst...

Mein Eindruck
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Es gibt gewisse Bücher, die können schon von Beginn an positiv punkten. In "Lost Land" befindet sich das Geschehen in einem begrenzten Raum, der Stadt Mountainside und dem verlorenem Land außenherum. Die Anzahl der Charaktere ist überschaubar, sie werden einem schnell vertraut und es hat nicht lange gedauert, bis ich Hauptfigur Benny richtig mochte. Seine Denkweise ist zu Beginn so beschränkt wie der Zaun um Mountainside, mit der Zeit aber wächst er über sich hinaus und lernt zu begreifen.

Gut gemacht finde ich, wie der Autor versucht dem Leser auf unbeschwerte Art und Weise ernste Themen näher zu bringen. Einmal das Thema Familie, wie können Brüder, die sich im Laufe der Jahre auseinander gelebt haben wieder zueinander finden? Wie viel Mensch steckt noch in einem Zombie und verdient nicht jeder zumindest Respekt? Viele dieser Gedanken sind in Dialogen, vor allem zwischen Benny und seinem Bruder Tom, eingebunden.

Die Erzählung wechselt ab, zwischen schneller actionreicher Handlung und dann wieder Ausflügen in die Vergangenheit, mittels langer Gespräche. Schritt für Schritt erfährt man mehr über diese Welt, die Charaktere und Veränderungen. Von Zeit zu Zeit werden die Informationen aufgelockert, wenn Benny und Tom den sicheren umzäunten Bereich verlassen und ins verlorene Land hinaustreten, in dem jeder auf sich alleine gestellt ist. Für manchen Leser wird es stellenweise zu langatmig sein, denn eine Episode aus der Vergangenheit kann sich mal gut und gerne auf um die 20 Seiten erstrecken. Ich für meinen Teil, fand das Verhältnis gut ausgewogen.

Gerade als ich meinte, ob nicht langsam wieder mehr Handlung in die Geschichte kommen könnte, hat das Erzähltempo enorm angezogen und mich über die letzten zweihundert Seiten nicht mehr losgelassen. Ein Stück weit zu offensichtlich, waren mir manche Wendungen und für meinen Geschmack wird bei einigen Charakteren zu viel "Schwarz-Weiß" Malerei betrieben. Insgesamt aber bin ich sehr zufrieden mit dem Ende und Bennys erster Geschichte.

Fazit
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Es muss also jeder Leser selbst wissen, wie viel er über die Welt erfahren will und wie viel Zeit er dafür aufbringen möchte. Über 500 Seiten sind eine Menge für ein Jugendbuch, ich fand das Verhältnis aus Informationen und aktueller Handlung gut umgesetzt. "Lost Land" ist also eine gelungene und spannende Zombie Umsetzung, die versucht dem Leser eine Geschichte auf mehreren Ebenen zu erzählen. Letzten Endes liegt es am Leser diese auch anzunehmen.


Tolles Zombieabenteuer mit starken Familienbanden
4,3 Sterne
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Reading Progress

10/20/2012 page 95
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