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Starters by Lissa Price
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5019178
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May 22, 12

Read in May, 2012

"“I need you to go talk to a girl who may have some information about Emma."
"Where is she?"
"Someplace you're not going to want to go."
(...)
"I give up. Where?"
"Institution 37."
I felt a hitch in my breathing. I leaned back against the wall.
"Could I pick hell instead?”"

"Starters" eine Dystopie, bei der es einem kalt den Rücken herunter läuft. Mit dem heutigen, immer schneller werdenden Fortschritt in der Technologie ist es nicht unvorstellbar, dass es irgendwann möglich sein wird, dass ein Mensch einen anderen Menschen durch einen kleinen Computerchip fernsteuern kann.

Genau zu diesem Zweck gibt es in Callies Welt eine "Body Bank". Aber mal von Anfang: Callie ist ein "Starter". In ihrer Welt gibt es nur noch "Starters" und "Enders". Enders sind ganz alte Menschen, und Starters sind junge Kinder. Die ganze Generation dazwischen wurde während eines Krieges durch einen Virus ausgerottet. (Auch das kommt einem nicht unmöglich vor, da doch gerade zuletzt erst ein tödlicher Virus entdeckt wurde, über den heiß debattiert wird, da man ihn als Waffe einsetzen könnte wenn er in die falschen Hände gerät)
Die Enders können mittlerweile über 200 Jahre alt werden, dank neuer Technologien. Ein Hoch auf den Fortschritt, denn in dieser Welt vermietet die "Body Bank" die jungen Körper der Starters an die alten Ender. Dabei wird das Bewusstsein der Jungen eine Weile abgeschaltet und die Alten übernehmen die Kontrolle. Aber Callie erwacht bei einem dieser Jobs viel zu früh, nur um festzustellen, dass ihre Mieterin sie benutzen will um einen Mord zu verüben.

"Starters" ist dabei Spannung pur, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die ganzen Möglichkeiten, die Technologie in dieser Welt eröffnet hat, sind dabei schon ziemlich beängstigend. Callie ist eine richtig starke Hauptfigur. Ich möchte nicht behaupten, dass ich mich in sie hineinversetzen kann, ihre Situation ist dafür viel zu einzigartig. Aber es war unheimlich spannend, durch ihre Augen zu schauen und Mäuschen spielen zu dürfen. Lissa Price ist es gelungen, einige starke Charaktere zu kreieren: nicht nur die Heldin Callie, die nie aufzugeben scheint, sondern auch die Fieslinge der "Body Bank". Vor allem nach dem aufregenden "Ende" bleibt einem das Bild des "Old Man" in Alpträumen noch lange erhalten.

"Ende" habe ich in Anführungszeichen gesetzt, da es bald einen zweiten Teil gibt: "Enders", der nach der Schlussszene von "Starters" viel Spannung verspricht.

Einen Stern Abzug gibt es von mir, da manche Szenen mir zwischendurch etwas langatmig vorkamen, ansonsten ist "Starters" auf jeden Fall lesenswert!

“Did Cinderella ever consider fessing up to the prince, that night she was enjoying herself in the fancy ball gown? Did she even think of telling him, oh, by the way, Prince, the coach isn’t mine, I’m really a filthy little barefoot servant on borrowed time? No. She took her moment. And then went quietly away after midnight.”
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