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Eternity by Meg Cabot
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7434253
's review
Jan 15, 12

Read in January, 2010

"Vielleicht konnte ihre Dunkelheit seine vertreiben" [German Review]

Meenas Tag fängt nicht gut an: Die sicher geglaubte Beförderung als Head-Authorin bekommt das Biest, deren Arbeit Meena bisher immer übernommen hat. Als wäre das nicht schon Tiefschlag genug, lautet die erste Anweisung ihrer neuen Vorgesetzten, Vampire in Meenas heiß geliebte Soap zu schreiben, um die Quoten weiter voranzutreiben. Das alles hätte sie dieser Intrigantin noch verzeihen können, aber dass sie ausgerechnet die Handtasche trägt, nach der Meena sich seit Wochen verzehrt, ist zu viel!
Das i-Tüpfelchen ihres Tages ist eine Fledermausattacke, während sie mit ihrem Hund spazieren geht. Zum Glück wird sie von einem Passanten gerettet, der eine verheerende Wirkung auf ihren Östrogenspiegel hat: Charmant, gutaussehend und äußerst zuvorkommend wie er ist, vergisst Meena in null Komma nichts all ihre Probleme. Doch die nehmen weiter zu, denn in ihrer Wohnung wartet ein Mann auf sie, der behauptet, Vampirjäger zu sein.
Meena hat definitiv die Nase voll von Vampiren! Zu dumm, dass ihr gut aussehender Retter, der Prinz der Vampire ist, der sich unsterblich in sie verliebt ''- und sie in ihn. Das einzige das stört ist der Jäger, sowie eine Mordserie, die New York erschüttert ''- und Meena, denn die Spuren weisen alle auf einen Vampirangriff hin.

Ehrlich gesagt bin ich mit spitzen Fingern und einem Sack voller Vorbehalte an diesen Roman herangegangen: Schon wieder Vampire, und natürlich heißt der Prinz Lucien - wie originell! Und natürlich gibt es einen Vampirjäger, der hinter dem Prinzen her ist, und einer Heldin mit einer besonderen Gabe - von so einer Geschichte haben wir ja noch nie gehört ...
Tatsache war jedoch, dass ich das Buch partout nicht aus der Hand legen konnte, denn es ist verdammt gut geschrieben, hat einen sympathischen Humor, und ist eine Geschichte mit Tiefgang, so rund und in sich stimmig, wie ich sie schon lange nicht mehr gelesen habe. Was mir außerdem gut gefallen hat ist, dass die Heldin keine 16, 17 oder 18 Jahre ist, sondern endlich mal jemand über 30 mit Grips und Verstand - Jippi jey! Ich habe oft herzlich und laut losgelacht, und als es dem Ende zu ging, musste ich mir sogar ein Tränchen wegblinzeln, denn die Autorin bricht mit kitschig-klebrigen Klischees, und alles kommt anders. Hach!

Fazit:
Volle Punktzahl für eine tolle Geschichte, die super geschrieben ist, und zum Schluss noch richtig spannend wurde. Diesen Roman habe ich nicht verschlungen, sondern inhaliert - bitte mehr davon!

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