Stephanie from Books Paradise's Reviews > Wer den Tod ruft

Wer den Tod ruft by Wolfgang Hohlbein
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5546253
's review
Sep 26, 2011

really liked it
bookshelves: horror, fantasy, 2011-read
Read from December 11 to 15, 2011

Als erstes lese ich immer - meist noch einmal - den Klappentext, um die grobe Richtung direkt vor Augen zu haben, bevor ich mit dem ersten Beginne. Und um ehrlich zu sein, habe ich mir nach dem Klappentext eigentlich nur noch eines gedacht: Nicht schon wieder! Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass Robert als Menschenopfer herhalten soll. Das war mit ein Grund dafür, warum ich den zehnten Band von insgesamt vierundzwanzig vor mir hergeschoben habe. Hohlbeins 'Der Hexer'-Reihe lässt sich eigentlich immer recht zügig und flüssig lesen. Ich kenne seinen Schreibstil und auch seine Macken (was nicht negativ zu verstehen ist) mittlerweile recht gut, sodass die Bücher dieser Reihe schnell auch mal zwischendurch gelesen werden können. Eine willkommene Abwechslung zu mir neuen Autoren. Hohlebin hatte für die gesamte Reihe zwei Co-Autoren, die ein paar einzelne Stücke geschrieben haben und im Falle einer Erkrankung oder Schlimmeres damals hätten einspringen können. Den Hexer gab es damals als Heftreihe. 'Wer den Tod ruft' enthält die Hefte: Die Prophezeiung, Gefangen im Dämonen-Meer und Wer den Tod ruft.

Die Prophezeiung knüpft an das Ende des neunten Bandes an. Robert befindet sich auf dem gewaltigen Schiff DAGON auf dem sich auch das erste der Sieben Siegel der Macht befindet. Diese Siegel dürfen keinesfalls gebrochen werden, denn ansonsten entfacht sich ein unvorstellbarer Krieg - ein Krieg der Götter -, welcher unseren Planeten komplett zerstören könnte. Robert soll das verhindern, aber da sind auch noch 200 unschuldige Menschenleben an Bord der DAGON, die er nicht gefährden kann... Hier kommt langsam wieder Fahrt auf, war der neunte Band doch recht langatmig und langweilig, geht das Kräftemessen hier im zehnten Band weiter. DAGON will sich die Siegel zu nutze machen. Necron will die Siegel haben um seinen Herren, den GROSSEN ALTEN, endlich den Weg in unsere Welt zu ebnen und der arme Robert steht mal wieder zwischen den Fronten. Und dann ist da plötzlich ein Wesen, das behauptet ein Freund zu sein... Keine weltbewegende Spannung im ersten Teil, dafür aber eine gute und interessante Unterhaltung.

Mit Gefangen im Dämonen-Meer wird es mörderisch spannend. Robert als Menschenopfer und diesmal scheint jede Rettung sehr fern zu sein... Hier kommt es auch endlich mal wieder zum ständigen Perspektivenwechsel. Mal erfährt der Leser, was Robert gerade erlebt, denkt und fühlt und dann erlebt der Leser die Sicht ein ganz anderen Person, die mit Robert nicht allzu viel gemein hat, außer dass sich beide auf der gleichen Insel befinden. Während Robert immer noch keinen blassen Schimmer hat, was mit ihm geschehen soll, weiß der Leser sogar bereits wo das Ganze statt findet und für wen die Menschenopfer bestimmt sind. Auch im letzten Teil Wer den Tod ruft geht es heiß her - im wahrsten Sinne des Wortes, denn Robert ist auf der indischen Vulkaninsel Karkatau gelandet... Die "Grenze" zwischen den beiden letzten Teilen, wird nur durch den großen Abschnitt und die Überschrift des letzten Teiles deutlich. Beide Inhalte fließen ineinander über und stützen sich aufeinander. Wer den Tod ruft ist jedoch mit Abstand der spannendste Teil des zehnten Bandes. Hohlbeins 'Der Hexer' ist wie eine Sucht und das Ende bei Wer den Tod ruft steigert nur noch mehr den Wunsch - nein, das Verlangen - sich direkt das folgende Buch zu schnappen und einfach weiter zu lesen.
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Reading Progress

12/11/2011 page 7
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