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The Long Winter (Little House, #6)
by Laura Ingalls Wilder, Garth Williams
by Laura Ingalls Wilder, Garth Williams
De Smet, South Dakota 1880/81. Laura und ihre Familie sind in ihr provisorisches Haus auf ihrer Farmparzelle gezogen. Die Familie beginnt den Boden zu bebauen, aber im ersten Jahr ist keine große Ernte zu erwarten, daher mäht Pa Ingalls vor alle Gras, um dieses im Notfall an vorüberziehende Siedler verkaufen zu können. Nie hätte er gedacht, dass dieses Präriegras seiner Familie das Leben retten wird, denn keiner nimmt den alten Indianer ernst, der die die Siedler warnt, dass jeder siebente Winter ein strenger Winter wäre und dass nach dreimal sieben Jahren der schlimmste Winter käme. Der Indianer war gekommen, um den weißen Männern zu sagen, dass der kommende Winter ein einundzwanzigster Winter sein würde, der sieben Monate lang Blizzards brächte.
Als der erste Blizzard schon im Oktober über die Prärie hereinbricht, beschließt Pa, seine Familie in die Stadt umzusiedeln, eine weise Entscheidung, denn ganzen Winter müssen sie zusammengedrängt in der engen kleinen Küche leben, frierend und hungrig. Sie drehen in der Kälte und Dunkelheit Heu zusammen, da sowohl Kerosin als auch andere Brennstoffe außer Gras bald ausgehen werden. Eine Fahrt von einer Meile, um Heu zu holen, wird zwischen den Blizzards zu einer Lebensgefährlichen Unternehmung und schon bald gibt es nichts mehr zu essen außer Saatgut, dass irgendwo auf einer Farm im Süden angeblich noch vorhanden sein soll.
„Der lange Winter“ schließt fast nahtlos an den Vorgängerband an. Die Autorin erzählt in diesem Buch, wie sie als Vierzehnjährige den legendären langen Winter von 1880/81 in South Dakota erlebte, mit einem Blizzard nach dem anderen, mit nur kurzen Unterbrechungen zwischen den Stürmen. Ein Winter von Oktober 1880 bis Mai 1881, in denen die Züge in den Schneewehen stecken blieben und die Siedler ab Dezember auf sich allein gestellt waren. Immer wieder wiederholen sich die Handlungen, die Tage sind eintönig und mühsam, es ist ein harter Überlebenskampf, und das macht das Buch auch ein wenig Eintönig. Das dachte sich dann wohl auch die Übersetzerin Emmy Gutschale, die daher munter einfach einige ihrer Meinung nach wohl ereignislose Passagen in der deutschen Übersetzung strich. Der Witz „This is what the cobbler threw at his wife“ im Kapitel „Ein heller Tag“ wurde gestrichen, das halbe Kapitel „Saatweizen“ fehlt, in „4 Tage Blizzard“ wurden die Details der täglichen Handlungen gestrichen, wodurch ganze Absätze wegfallen, quer über den Text wurden deskriptive Nebensätze entfernt.
Interessant ist, dass sich in diesem Buch die Erinnerungen von Laura und Almanzo mischen. Ab und an wird die Handlung aus seiner Sicht erzählt, er muss also bei den Büchern mitgewirkt haben.
Fazit: Eigentlich ein wieder gelungener Band der Reihe, die Eintönigkeit des Winters war mir aber teils ein wenig zu eintönig, daher Punktabzug.
Als der erste Blizzard schon im Oktober über die Prärie hereinbricht, beschließt Pa, seine Familie in die Stadt umzusiedeln, eine weise Entscheidung, denn ganzen Winter müssen sie zusammengedrängt in der engen kleinen Küche leben, frierend und hungrig. Sie drehen in der Kälte und Dunkelheit Heu zusammen, da sowohl Kerosin als auch andere Brennstoffe außer Gras bald ausgehen werden. Eine Fahrt von einer Meile, um Heu zu holen, wird zwischen den Blizzards zu einer Lebensgefährlichen Unternehmung und schon bald gibt es nichts mehr zu essen außer Saatgut, dass irgendwo auf einer Farm im Süden angeblich noch vorhanden sein soll.
„Der lange Winter“ schließt fast nahtlos an den Vorgängerband an. Die Autorin erzählt in diesem Buch, wie sie als Vierzehnjährige den legendären langen Winter von 1880/81 in South Dakota erlebte, mit einem Blizzard nach dem anderen, mit nur kurzen Unterbrechungen zwischen den Stürmen. Ein Winter von Oktober 1880 bis Mai 1881, in denen die Züge in den Schneewehen stecken blieben und die Siedler ab Dezember auf sich allein gestellt waren. Immer wieder wiederholen sich die Handlungen, die Tage sind eintönig und mühsam, es ist ein harter Überlebenskampf, und das macht das Buch auch ein wenig Eintönig. Das dachte sich dann wohl auch die Übersetzerin Emmy Gutschale, die daher munter einfach einige ihrer Meinung nach wohl ereignislose Passagen in der deutschen Übersetzung strich. Der Witz „This is what the cobbler threw at his wife“ im Kapitel „Ein heller Tag“ wurde gestrichen, das halbe Kapitel „Saatweizen“ fehlt, in „4 Tage Blizzard“ wurden die Details der täglichen Handlungen gestrichen, wodurch ganze Absätze wegfallen, quer über den Text wurden deskriptive Nebensätze entfernt.
Interessant ist, dass sich in diesem Buch die Erinnerungen von Laura und Almanzo mischen. Ab und an wird die Handlung aus seiner Sicht erzählt, er muss also bei den Büchern mitgewirkt haben.
Fazit: Eigentlich ein wieder gelungener Band der Reihe, die Eintönigkeit des Winters war mir aber teils ein wenig zu eintönig, daher Punktabzug.
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