Brina's Reviews > Take Me There: eine Geschichte Zum Verlieben

Take Me There by Susane Colasanti
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Jul 29, 11

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Rhiannon hat Liebeskummer und möchte sich am liebsten unter ihrer Decke verkriechen. Völlig unerwartet hat sich ihr Freund Steve von ihr getrennt, der in ihrer Beziehung keinen Sinn mehr sieht. Jedoch muss sie die schwere Zeit nicht allein durchstehen, denn ihre besten Freunde Nicole und James stehen ihr bei.
Doch schnell wird klar, dass auch die beiden ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen haben: Nicole ist von der Männerwelt schwer enttäuscht und kann sich nur schwer wieder auf einen Mann einlassen und James ist unglücklich verliebt.
Und schnell wird ihnen bewusst, dass das Gefühlschaos gerade erst begonnen hat…

„Take me there“ ist eine lockerleichte Geschichte, die über das Gefühlsleben der drei Teenager Nicole, James und Rhiannon erzählt.
Alle drei lernen während der Pubertät die Liebe kennen und wissen nicht so wirklich mit dieser umzugehen. Von überschwänglicher Liebe bis zum Liebeskummer ist hier alles vertreten.

Die Geschichte wird aus drei Sichten beschrieben, was zum einen zwar recht interessant ist, zum anderen aber auch viele Wiederholungen mit sich bringt. Dadurch wird die Geschichte eine Spur zu langatmig und so vorhersehbar.

Der Schreibstil ist ansonsten aber recht toll. Die Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden glaubwürdig übermittelt und auch deren Umstände wirken authentisch.
Die Protagonisten konnte ich am Anfang gar nicht in mein Herz schließen, weil mich Rhiannon doch sehr genervt hat. Liebeskummer ist nie schön, aber ihr Selbstmitleid war doch eine Spur zu extrem. Zu Nicole und James konnte ich schneller eine Bindung aufbauen.
Für ihr Alter sind alle recht reif und sie wissen, was sie im Leben wollen. Sie stehen kurz vor ihrem Schulabschluss und dem Ende ihrer Pubertät, dadurch wirken sie trotzdem noch etwas unsicher, was aber vollkommen normal ist.

Die Covergestaltung ist für ein Jugendbuch recht passend, vor allem die leicht glänzenden Blumen sind ein toller Eyecatcher.
Allerdings gefällt mir auch das Cover aus den USA ziemlich gut.

„Take me there“ ist eine nette Geschichte übers Erwachsenwerden für zwischendurch, die mich für kurze Zeit unterhalten konnte, jedoch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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