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The Magician's Apprentice by Trudi Canavan
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5100042
's review
Mar 10, 2011

really liked it
bookshelves: fantasy
Read in July, 2009

Seit ihrer frühen Kindheit arbeitet Tessia als Gehilfin ihres Vaters, der als Heiler in einem kleinen Grenzlanddorf zu Sachaka arbeitet. Ihr größter Traum ist es einmal genau wie ihr Vater eine Heilerin zu werden. Als Takado, ein Magier aus Sachaka der als Gast bei Lord Dakon weilt Tessia sexuell belästigt, wehrt sie sich in ihrer Angst instinktiv mit Magie.
Lord Dakon ist somit verpflichtet sie als Lehrling aufzunehmen, weil sie sonst sich und ihre Umwelt durch unkontrollierte Magie in Gefahr bringen würde.
Für Tessia beginnt eine spannende Zeit, sie lernt ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und reist mit ihrem Meister und dessen estem Lehrling in die Hauptstadt des Reiches und lernt sogar den König kennen.
Dieses glückliche und lehrreiche Leben nimmt jedoch ein apruptes Ende, als der Erbfeind Sachaka in Kyralia einfällt und anfängt Dörfer niederzubrennen und Menschen zu morden.

Dieses Buch erzählt die Vorgeschichte zur erfolgreichen Magier Trilogie um Sonea. Man erfährt wie die Gilde ihren Anfang nahm und wie das magische Heilen entdeckt wurde. Das Buch ist in typisch, einfacher Canavan Art geschrieben und liest sich schnell und flüssig. Man spürt, dass sich die Autorin in dieser Welt deutlich mehr zu Hause fühlt als in jeder in welcher Auraya lebte. Diese Welt ist lebendiger als die Welt der Fünf.
Genau wie "Das Zeitalter der Fünf" schafft es aber auch dieses Buch nicht die Qualität der "Gilde der schwarzen Magier" zu erreichen. Die Hauptperson wirkt farblos und eindimensional. Tessa hat die Obsession heilen zu lernen und diese verfolgt sie auch, dennoch schafft es die Autorin nicht, ihr eine tiefere Persönlichkeit zu geben, sie bleibt genau wie Auraya eher farblos und fade. Anders verhält es sich mit Stara, welche in einem Nebenhandlungsstrang auftacht. Stara hat das, was Tessa fehlt: Personlichkeit und Tiefe und es ist dieser Handlungsstrang der einen durch das Buch bringt, denn obwohl die Handlung um Tessa 3/4 und mehr des Buches einnimmt passiert nicht wirklich viel. Die Magier ziehen durch die Gegened, verfolgen die Magier aus Sachaka und lernen einige neue Fähigkeiten. Es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen und auch keinen Höhepunkt, dafür jedoch viele Längen.
Des weiteren werden Handlungsstränge begonnen jedoch nicht zu Ende geführt, wie der Zwist zwischen Jayan und seinem Vater, der irgendwie im Sande verläuft. Da sind Kürzungen spürbar, die nicht sauber durchgeführt wurden.
Wie immer hat die Autorin auch diesmal ihre eigene verschlüsselte politische Einstellung in das Buch eingewoben als sie die Kyralier diskutieren lässt, ob es rechtens ist ein Land zu überfallen, um sich selber zu schützen. Diese verteidigen sich damit, dass den Sklaven in Sachaka die Freiheit bringen würden und so das Leben der Bevölkerung verbessern würden. Argumente, die einem nur zu vertraut sind und einen vermuten lassen, dass Trudy Canavan kein Anhänger der Busch Regierung war.
Es sind einige Parallelen zur "Schwarze Magier" Trilogie um Sonea erkennbar. So will Tessia genau wie Sonea Heilen. Tessia kommt ebenfalls nicht aus dem Adel und muss sich zunächst gegen die Ablehnung der Mitlehrlinge wehren. Stärker jedoch sind die Parallelen zum Darkover Zyklus von Marion Zimmer Bradley. Sachaka entspricht stark Shainsa und Kyralia den 7 Domänen der Comyn. Auch gewisse Verwendungen Magischer Kristalle erinnern an die Matrixtechnologie auf Darkover und den daraus rasultierenden Ages of Chaos mit ihren Telepathenkriegen. Gegen Ende des Buches, scheint es sogar eine Gründung einer Art von "Gilde der Entsagenden" zu geben. Ich habe es bedauert, dass gerade dieser Handlungsbogen abbrach, als es wirklich interessant und spannend wurde. Über diese neue Frauengemeinschaft würde ich gerne mehr erfahren und auch über die Entdeckung, die sich gemacht haben.
Trotz der vielen Schwächen liest sich das Buch sehr gut und die Beschreibungen der Umgebung sind plastisch, so dass man in der Geschichte versinkt, auch wenn die Umgebung teilweise lebendiger anmutet als die agierenden Personen.
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