Meine Meinung: Glas ist der vierte Teil der siebenteiligen dunklen Turm Reihe und bisher der schlechteste meiner Meinung nach. Auch dieser Teil schlie...moreMeine Meinung: Glas ist der vierte Teil der siebenteiligen dunklen Turm Reihe und bisher der schlechteste meiner Meinung nach. Auch dieser Teil schließt direkt an tot. (dem dritten Band) an. Sie befinden sich noch an Bord von Blaine und müssen es irgendwie schaffen ihn zu schlagen um ihr eigenes Leben zu retten. Eddie kommt eine Idee, mit der er es schafft, dass Blaine sich selbst zerstört und im Bahnhof von Topeka zum Stehen kommt. Das Ka-Tet richtet sich kurze Zeit später sein Nachtlager ein und für Roland ist es nun an der Zeit, seinen Gefährten die Wahrheit über seine Vergangenheit zu erzählen. Und damit taucht der Leser in Rolands Leben ein und findet sich zu einer Zeit wieder, wo er selbst 14 Jahre alt war. Der Rückblick bzw. Einblick in Rolands Vergangenheit ist zwar durchaus gelungen, aber allmählich werden die Geschehnisse zu wirr und 'absurd'. Es macht einfach keinen Spaß mehr, weiter zulesen. Es werden Brücken zu anderen Büchern gebildet, beispielsweise Das letzte Gefecht. Jedoch stimmen hier die Zeiten einfach nicht. Der ausgestorbene Ort, an dem sich Roland und seine Gefährten befinden und Rolands Erzählung lauschen, ist von der Supergrippe (Das letzte Gefecht) heimgesucht und ausgelöscht worden. Das war 1986. Das letzte Gefecht aber spielt meines Erachtens um 1990. Das die Zeit in Rolands Welt anders läuft mag ja sein, aber gewisse Details finde ich einfach nur sehr verwirrend und unpassend. Ich liebe die Geschichte vom Zauberer von Oz, dieser kommt hier auch ins Spiel, was mir persönlich überhaupt nicht zusagt.
Mit Glas beginnt für mich eine endlose und eintönige Kaugummistory, die mich einfach nur noch genervt hat. Ich musste mich wirklich durch das Buch quälen, war immer wieder versucht, es nicht doch an die Wand zu schmeißen. Schließlich habe ich es aber doch zu Ende gelesen. Allerdings mit wenig Begeisterung. Mich persönlich stören lange Serien eigentlich weniger, es sei denn sie werden zur Mitte hin so extrem langweilig. Bei Glas ist alles irgenwie vorhersehbar. Es passiert nichts spektakuläres und dem Turm sind sie immer noch nicht wirklich näher gekommen. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, ob ich die letzten drei verbleibenden Bände lesen werde. Mal sehen.
Fazit: Glas liefert dem Leser zwar einen Einblick in Rolands Vergangenheit, jedoch fordert dieses Buch nicht nur Durchhaltevermögen. Es ist total langatmig und die Geschichte kommt hier an einen Punkt, wo ich mich wirklich Fragen muss, ist sie überhaupt noch eine eigenständige Story? Knappe zwei Punkte, weil Kings Schreibstil hier ein wenig die Rolle des Strohalmes für Ertrinkende übernommen hat.(less)
Tief unter der Eiskappe des Nordpols verbirgt sich seit Jahrzenten ein Geheimnis: der Schauplatz eines schrecklichen Experiments, das seinerzeit abgeb...moreTief unter der Eiskappe des Nordpols verbirgt sich seit Jahrzenten ein Geheimnis: der Schauplatz eines schrecklichen Experiments, das seinerzeit abgebrochen wurde. Am liebsten wäre es alles der damals Beteiligten, wenn der Ort völlig aus dem Gedächtnis der Menschen getilgt würde. Doch amerikanische Wissenschaftler stoßen mit ihrem U-Boot auf die verlassene russische Forschungsstation im Eis, und eines der Crewmitglieder sieht, wie sich im Inneren etwas bewegt. Etwas, was nie hätte überleben dürfen. Diese Entdeckung löst an höchsten Stellen Alarm aus. Es beginnt ein gnadenloses Wettrennen durch die Eiswüste, in dem Wissenschaftler, Geheimdienste und Militärs der beiden ehemaligen Supermächte vor allem ein Ziel verfolgen: zu verhindern, dass die Wahrheit nach außen dringt. Denn sie könnte die Zukunft der Menschheit für immer verändern - oder sie zerstören ...
Bevor der Leser in den packenden Thriller eintaucht, erhält er einen groben Überblick über den Orts des Geschehens, die Personen und liest einen, für den späteren Verlauf, wichtigen Artikel von 1937 über ein Eskimodorf, dessen Einwohner spurlos verschwunden sind. Jetzt erst beginnt der eigentliche Roman mit dem Prolog und damit die Entdeckung und Erforschung der Eisstation Grendel durch die Amerikaner, zur gleichen Zeit macht sich ein russisches U-Boot auf den Weg zur alten Station Grendel - ein geheimer Krieg zwischen den beiden Mächten ist unvermeidbar...
Der Roman ist in 3 Akte unterteilt - Schneeflucht, Feuer und Eis und Blutrausch. Mit dem Beginn des ersten Aktes begibt sich der Leser auf eine spannende Reise durch Alaska und hinein in die Arktis. Rollins Schreibstil fesselt den Leser rasch und lässt ihn einfach nicht mehr los. Die Spannung steigt hier stetig an, ohne dabei langweilig oder träge zu wirken. Das faszinierende ist, dass man keine andere Wahl hat, als mitzufiebern - der Vorteil an einem Buch: Man erschrickt nicht wenn plötzlich etwas auftaucht!
Personen, Handlungen und Schauplätze werden grandios beschrieben. Wissenschaftliche, politische und militärische Begriffe und Abkürzungen werden umgehend erklärt, wenn nötig auch leicht verständlich erläutert. In zeitlich korrekter Abfolge erfährt der Leser, was gerade wo, wie und durch wen geschieht. Und selbst wer glaubt das Geheimnis ist gelüftet, der irrt...
Fazit: Ein grausamer Thriller mit einem angenehmen und wohltuenden Ende, der Fakten und Fiktion gekonnt vermischt. Sehr zu empfehlen und mörderisch spannend.(less)
Schwarz ist der Beginn einer sieben teiligen Reihe. Dieses Buch scheint auf den ersten Blick recht langweilig und mag für viele 'ohne Handlung' sein....moreSchwarz ist der Beginn einer sieben teiligen Reihe. Dieses Buch scheint auf den ersten Blick recht langweilig und mag für viele 'ohne Handlung' sein. Ich würde es auch keinesfalls 'Roman' nennen, sondern eher die Einführung in eine ganz besondere Wild-West-Endzeit-Reihe. In diesem Buch lernen wir Roland, den Revolvermann, kennen und begleiten ihn auf seiner Reise durch karge Landschaften voller Gefahren und Dämonen. Außerdem helfen dem Leser immer wiederkehrende Rückblicke, Roland und seine Handlungen kennen zu lernen und zu verstehen. Er ist ein Mann, dem es nicht erlaubt ist Rücksicht zu nehmen. Er hat ein Ziel und das muss er erreichen.
Der Schreibstil ist flüssig, unpersönlich und eher distanziert, was die Geschichte noch mysteriöser und spannender erscheinen lässt. Desweiteren ist Schwarz in seinem Aufbau sehr gut gelungen. Als Leser kann man sich ein erstes Bild vom Revolvermann und seiner Jagd nach dem schwarzen Mann und damit auch nach dem dunklen Turm. Doch anstelle Fragen zu beantworten, wirft Schwarz noch mehr Fragen auf, welche dem Leser zum weiterlesen dieser Reihe animieren.
Fazit: Schwarz ist der Auftakt einer großen Endzeit-Reihe und führt den Leser in die Welt des letzten Revolvermannes ein. Voller Spannung und Neugier verfolgt man hier die mysteriöse Suche nach dem dunklen Turm.(less)
Drei ist der zweite Band der monumentalen Fantasysage vom dunklen Turm und schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Roland hat nun end...moreDrei ist der zweite Band der monumentalen Fantasysage vom dunklen Turm und schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Roland hat nun endlich, nach Schwarz, das Meer erreicht, dem seltsame große Krabbenmonster ensteigen und ihm einige Gliedmaßen abbeißen, bevor er fliehen kann. Wenig später beobachtet er wie sich gleichsam drei Türen in eine andere Welt (unsere reale Welt) auftun und seinen Blick auf drei Menschen lenken. Einem nach dem anderen muss Roland in seine Welt holen. Die Drei, ein Drogendealer, eine schizophrene Bürgerrechtlerin und einen gefährlichen Mörder, sind die Auserwählten, die ihn auf der Suche nach dem Dunklen Turm helfen werden...
In Drei geht es weit mehr rasanter zu als in Schwarz. Durch die immer wiederkehrenden Rückblicke in Rolands Vergangenheit wird er endlich greifbarer und erhält vom Leser erste Sympathie-Punkte. Die Idee mit den Türen in "unsere" Welt ist wirklich gut gelungen. Roland macht sich auf, in die Körper der Auserwählten, um sie in seine Welt zu geleiten. Dabei passiert einiges und es wird während des Lesens nicht langweilig. Auch der Schreibstil gewinnt etwas mehr an Persönlichkeit. Da sich Rolands Welt verändert, will er den dunklen Turm erreichen um das Sterben seiner Welt zu verhindern?! Drei ist zwar recht flüssig geschrieben, aber an einigen Stellen habe ich das Gefühl, dass King sich zu sehr aufhält. Über den dunklen Turm erfährt der Leser auch hier nicht viel. Roland ist ganz damit beschäftigt, seine Gefährten 'einzusammeln'. Als Leser wird man zwar sehr gut unterhalten, nicht zu letzt durch Kings Schreibtalent und seine Ideen, aber wenn man das Buch nüchtern betrachtet, kann man es in sehr wenigen Sätzen zusammenfassen ohne auf das wesentliche verzichten zu müssen und das obwohl dieses Buch 464 Seiten umfasst.
Fazit: Gute Unterhaltung, spannende Erzählung und fabelhafte Ideen, aber man rückt dem Turm keinen Schritt näher, leider. Dennoch hoffe ich auf einen guten dritten Teil, der den Leser näher an den Turm bringt.(less)
Auch der dritte Teil der dunklen Turm Reihe fängt dort an, wo der zweite Teil aufgehört hat. Dennoch ist es hier wie bei den beiden Vorgängern, nämlic...moreAuch der dritte Teil der dunklen Turm Reihe fängt dort an, wo der zweite Teil aufgehört hat. Dennoch ist es hier wie bei den beiden Vorgängern, nämlich ein bisschen langatmig - nicht langweilig! Roland und seine beiden Gefährten, Susannah und Eddie, bekommen in tot. ihre beiden letzten Verbündeten und vervollständigen somit das Ka-Tet. Ich habe ein Faible für wirres Zeug und davon gibt es hier reichlich. Roland steht am Rande des Wahnsinn, denn er hört zwei Stimmen, eine sagt ihm, Jake (der Junge aus Schwarz) gab es tatsächlich und die andere streitet es ab, es habe ihn niemals gegeben. Mit diesem in den Wahnsinn treibenden Gedanken steht Roland nicht alleine da. Es gibt da noch jemanden, der in unserer Welt lebt, der ein recht ähnliches Problem hat, nur das diesem jemand die Stimmen erzählen, er wäre tot und er lebt...
Es ist beinahe schon beängstigend mit welch, auf den ersten Blick, absurden, aber vielseitigen Ideen und Fantasien King aufwartet. Er überrascht seine Leser einfach immer wieder und das ist wohl auch das faszinierende am King. Mit der zweiten Hälfte von tot. werden zum ersten Mal "spürbar" große Schritten in Richtung Turm gemacht. Es wird immer spannender. Allerdings ist es ratsam, dieses Buch nur anzufangen, wenn man den vierten Teil auch schon im Regal hat, denn am Ende wartet ein richtig fieser Cliffhanger auf den Leser.
tot. fande ich bisher am Besten. Doch mit jedem weiteren Buch wird einem deutlich, dass man die dunkle Turm Reihe als Ganzes sehen und beurteilen muss. Nichts desto trotz gebe ich tot. 4/5 Punkten und freue mich auf die weiteren Bücher.(less)
Die NASA entdeckt im Milne-Gletscher in der Arktis einen Meteoriten in dem sich offenbar Fossilieneinschlüsse außerirdischer Herkunft befinden. Die Ge...moreDie NASA entdeckt im Milne-Gletscher in der Arktis einen Meteoriten in dem sich offenbar Fossilieneinschlüsse außerirdischer Herkunft befinden. Die Geheimdienst Mitarbeiterin Rachel Sexton reißt im Auftrag des US-Präsidenten an den geheimen Fundort. Dort angekommen wird sie vom NASA Chef Lawrence Ekstrom in die unglaublichen Entdeckungen eingeweiht und sie soll zusammen mit hochqualifizierten Wissenschaftlern die Echtheit des Meteoriten bestätigen. Doch nach der Bergung des Meteors entdeckt der Wissenschaftler Dr. Ming eine Unstimmigkeit, die nicht für die Echtheit des Meteors sprechen würde, wenn sie zutrifft. Bevor er jedoch eine Probe entnehmen kann, wird er ermordet. Als Rachel und die anderen dahinter kommen, schweben sie in großer Gefahr. Sie sollen das gleiche Schicksal erleiden wie zuvor Dr. Ming.
Meteor - ein wissenschaftlicher Verschwörungsthriller, der es wirklich in sich hat. Dan Brown schreibt sehr glaubwürdig und man denkt es handle sich hier um eine wahre Begebenheit. Nicht zuletzt wird uns durch die Filmindustrie, vor allem aber auch durch unsere Vergangenheit (Geschichte) verständlich gemacht, dass dies alles andere sein könnte, als nur eine Fiktion. Skrupel und Verschwörungen gab es und wird es immer geben. Regierungen versuchen Tatsachen zu vertuschen und Ereignisse zu verschleiern. Das ist für uns eigentlich nichts neues, allerdings erschafft der Autor eine so reale Geschichte, dass sie einem in keinster Weise langweilen würde.
Ein wirklich spannendes Buch, was mich jedoch Anfangs leicht verwirrt hat. Es werden unbekannte Abkürzungen verwendet, die nicht sofort erläutert werden. Es ist nichts was ich als negativ werten würde, nachdem ich mich eingelesen hatte und neue Abkürzungen, mit dem Wissen, dass sie spätestens auf der nächsten Seite erläutert werden, hingenommen habe, las sich der Text sehr flüssig. Weniger die Entdeckung des Meteoriten und die Dramatik um die Geheimhaltung dieses falschen Exemplares als vielmehr die Entlarvung des Drahtziehers haben mich gefangen gehalten.
Fazit: Wer einen spannenden und realitätsnahen Verschwörungsthriller nicht abgeneigt ist, sollte Meteor lesen.(less)
Man könnte schnell denken, dass es sich bei Duddits wieder um eine dieser typischen Alien-Stories dreht. Aber dem ist nicht so. Diesmal sind sie es, d...moreMan könnte schnell denken, dass es sich bei Duddits wieder um eine dieser typischen Alien-Stories dreht. Aber dem ist nicht so. Diesmal sind sie es, die um ihr Überleben kämpfen müssen. Die Bedingungen auf der Erde sind für sie derart schädlich und die menschlichen Körper, die ihnen als Wirte dienen sollen sterben einfach zu schnell. Nur einem Alien gelingt es einen besonders widerstandsfähigen Organismus zu finden, mit dem es sein Überleben sichern kann. Nur der geistig zurückgebliebene Duddits mit seinem übersinnlichen Fähigkeiten vermag sagen zu können, was zu tun ist.
Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es ist unglaublich unterhaltsam und spannend, fast so als lege sich ein unsichtbares Band um Leser und die Hauptcharaktere, und verbindet sie miteinander. Mit den immer wiederkehrenden Einblicke in ihre Kindheit und der wachsenden Freundschaft zu Duddits gewinnt der Roman an Intensität und Glaubwürdigkeit. Überhaupt ist es Stephen King hier so gut gelungen, die Charaktere in ein perfektes Licht zu setzen und mit all ihren Handlungen und Gefühlen etwas Einzigartiges zu schaffen. Duddits entwickelt sich zunehmend zur Schlüsselfigur und doch ist das Ende in keinster Weise vorhersehbar.
Ein spannender, atemberaubender, tiefgreifender und unterhaltsamer Horror-Roman, mit extrem viel Blut und Nervenkitzel.(less)
12 000 Fuß unter der Meeresoberfläche - In den Tiefen des Atlantik machen Wissenschaftler eine unglaubliche Entdeckung. Doch ist es wirklich der größt...more12 000 Fuß unter der Meeresoberfläche - In den Tiefen des Atlantik machen Wissenschaftler eine unglaubliche Entdeckung. Doch ist es wirklich der größte archäologische Fund aller Zeiten – oder womöglich der schrecklichste? Als der ehemalige Marinearzt Peter Crane auf die Bohrinsel "Storm King" beordert wird, ahnt er noch nicht, was ihn dort erwartet. Kurz nach seiner Ankunft stellt sich heraus, dass die Plattform nur Tarnung für ein geheimes Forschungsunternehmen ist: Man vermutet, in der Gesteinsschicht unter dem Meeresboden auf Überreste von Atlantis gestoßen zu sein. Fieberhaft lässt die amerikanische Regierung in einem riesigen unterseeischen Labor forschen. Doch zum Schrecken aller erkranken Tag für Tag weitere Besatzungsmitglieder an mysteriösen Leiden. Angst breitet sich aus. Dr. Peter Crane ist ratlos. Besteht ein Zusammenhang zwischen den Krankheiten und den unglaublichen Entdeckungen in der Tiefe? Lauert dort unten eine Gefahr, die die Menschheit vernichten kann? Die Wissenschaftler warnen vor weiteren Bohrungen, doch die Machtgier des Militärs wächst. Das Unternehmen "Deep Storm" droht außer Kontrolle zu geraten ...
Der Klappentext macht wirklich neugierig und lässt auf einen spannenden Roman schließen. Die Idee, also das was wirklich unter der Meeresoberfläche ruht, ist allerdings doch ziemlich abstrakt und hätte mich, wenn ich es vorher gewusst hätte, garantiert vom Lesen abgehalten. Die Wächter hingegen haben mich wirklich interessiert. Sie werden gut beschrieben und ihre Erforschung gestaltet sich schwieriger als gedacht, was dem Ganzen wenigstens ein bisschen fesselnde Spannung gibt: Was genau bewachen sie, was für Funktionen haben sie und hat ihre Entdeckung für Vorteile?
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Der Anfang des Buches wird mit dem Eintreffen Peter Cranes auf Deep Storm jedoch ziemlich unschön. Sobald er sich auf die Suche nach der Ursache für die mysteriösen Leiden der Besatzungsmitglieder begibt, wird der Leser mit Fachausdrücken regelrecht umgehauen. Die ersten beiden medizinischen Begriffe werden noch erklärt, und dann überrollt ein Tsunami mit Fachchinesisch den Leser und will erst mal keine Ende nehmen. Nach einigen anstrengenden Seiten legte sich dies wieder und fortan wurden wissenschaftliche Bezeichnungen / Abläufe auch wieder ausreichend und verständlich erklärt. Personen, Handlungen und auch die Umgebung werden ansonsten gut beschrieben.
"Wächter der Tiefe" schneidet einfach zu viele Themen an: der amerikanische Staat, der die 'Weltherrschaft' an sich reißen will und für ewige Zeiten festigen will; außerirdischen Intelligenz; neuen Technologien von außerirdischen, Waffenentsorgungslagern usw.
Fazit: Ich habe mir etwas ganz anderes vorgestellt und war wirklich enttäuscht über das was dort unten verborgen ist. Zu Lesen am besten nur, wenn man nichts Besseres (Stadtbummel, Grillabend, etc) im Sinn hat. Schade, es hätte sehr viel besser sein können.(less)
„Carolyn (CJ) nahm die Probe mit beiden Händen entgegen wie ein wertvolles Juwel – oder wie eine tickende Bombe.“ Seit Jahrzehnten wird das verlassene...more„Carolyn (CJ) nahm die Probe mit beiden Händen entgegen wie ein wertvolles Juwel – oder wie eine tickende Bombe.“ Seit Jahrzehnten wird das verlassene Sumpfgebiet Devil’s Swamp als Mülldeponie benutzt. Doch nun gelangen dort hochkomplexe Mikrochips in einen Tümpel voller Chemikalien und Biomasse. Sie setzen eine Kettenreaktion in Gang – und eine neue Lebensform entsteht, anders als alles, was es bisher auf unserem Planeten gegeben hat. Aber ist sie friedlich … oder eine tödliche Gefahr?
Der Thriller beginnt mit der Entstehung dieser neuen Lebensform, dem Watermind und ehe man es sich versieht liegt man zusammen mit der jungen CJ auf dem mysteriösen eisartigen "Ding". Die Idee, dass sich ein hochkomlexer Microchip in einem Tümpel voller Chemikalien und Biomasse zu einer neuen, eigenständigen Lebensform entwickelt hat, scheint erst ziemlich fremd und fast schon fantastisch. Eine Laboranalyse liefert dem Leser jedoch eine glaubwürdige und recht realistische wissenschaftliche Erklärung. Und eben mit dieser Erklärung sollte man die heutige Forschung, die raschen Fortschritte in der Gentechnik und die großen Sprünge bei der Erschaffung der künstlichen Intelligenz betrachten. Der Mensch entwickelt Computer die "eigenständig" arbeiten, die sogar lernen und dadurch Probleme bewältigen können ohne einen vorherigen Befehl (Lösung) zu bekommen. Ich will damit sagen, dass es wirklich jederzeit passieren kann.
Der zweite Teil, die Evolution, vermag ein wenig an Spannung verlieren bevor man im dritten und letzten Teil, Epiphanie actionreich dem Ende entgegen "rast". Langeweile entstand hier definitiv nicht. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich für diese Thematik [KI (künstliche Intelligenz), für die Entstehung der Arten und für die Evolution] sehr interessiere. Wer für solche Themen nichts oder nicht viel übrig hat, für den könnte das Buch vielleicht sogar sehr langweilig werden.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was das Lesen und verarbeiten wesentlich einfacher gestalten lässt. Wissenschaftliche Abkürzungen, Begriffe und Vorgänge werden umgehend und für jeden verständlich erklärt. Der Schreibstil ist toll und flüssig. Besonders finde ich, dass man einige Personen und ihre Charakterzüge erst oder auch nur durch ihre Handlungen und Verhaltensweisen kennen lernt und nicht durch eine "langweilige" Erklärung der Person. Das macht das Ganze noch realistischer.
Fazit: Abschließend möchte ich Euch erklären, wie ich mich bei diesem Buch gefühlt habe: Als ich das Buch las, kam ich mir nicht vor, als würde ich einfach nur ein Buch lesen, sondern es war als säße ich im Kino und sähe einen "Kassenschlager".(less)