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0374324913
| 9780374324919
| 4.09
| 5,715
| Mar 05, 2009
| Oct 27, 2009
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None
| Notes are private!
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1
| Apr 18, 2012
| Apr 21, 2012
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Jan 30, 2012
| Hardcover
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3492702198
| 9783492702195
| 3.89
| 5,033
| Sep 29, 2011
| Nov 2011
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Grundinformationen Autor? Lia Habel Wann erschienen? 2011 Das Original? Deadly, Departed Reihe? Gone with the Respiration (#1) Preis? 15,99€ (Paperbac...more Grundinformationen Autor? Lia Habel Wann erschienen? 2011 Das Original? Deadly, Departed Reihe? Gone with the Respiration (#1) Preis? 15,99€ (Paperback) Seitenanzahl? 506 ISBN? 978-3-492-70219-5 Verlag? Piper Zusammengefasst Noras Welt ändert sich schlag auf schlag. Nachdem sie ein Jahr um ihren scheinbar toten Vater getrauert hat, wird sie von einer Zombie Kompanie entführt. An ihrem Stützpunkt findet sie in den Captain Bram sofort einen Verbündeten, der sie in die Welt der Zombies einführt. Es gibt vieles, dass sie noch erfahren muss... Das Urteil Ein wirklich winzig kleiner Kritikpunkt in diesem Buch war für mich, dass Lia Habel für meinen Geschmack die Perspektiven einen Ticken zu viel wechselt. Es wird aus Brams, Pamelas, Noras, Dearlys (also Noras Vater), Wolfe, Averne... und bestimmt noch einigen mehr erzählt. Normal hätte ich das garnicht SO schlecht gefunden (es ist nie schlecht, das Geschehen von vielen Augen zu sehen), dennoch muss ich sagen, dass mich das einfach verwirrt habe. Man muss als Leser schon sehr auf die Kapitelüberschriften achten (was ich normal nicht tue), um nicht durcheinander zu kommen. Mir hätten die Perspektiven von Bram, Pamela, Nora und Dearly wirklich gereicht. Aber wie gesagt: Für mich war das zwar stellenweise störend, aber nicht so schlimm, dass es das Buch für mich irgendwie schlechter gemach hätte. Erstmal muss ich sagen, dass Lia Habels Idee von dem Buch wirklich phantastisch war. Nach unzähligen Katastrophen wurde die Welt in zwei Völker geteilt - Eins, dass sich eher sittenhaften Regeln, beispielsweise Kutschen und viktorianischen Zeit verschrieben hat, das andere das auf seine eigene Art versucht zu überleben. Die Neuviktorianer und die Punks sind bis auf die Knochen verfeindet. Lia Habel hat es wirklich sehr gut geschafft, den Leser auf der einen Seite in eine vergangene Zeit, auf der anderen aber auch durch eingeworfene Zukunftsvorstellungen (eingepflanzte Chips am Unterarm zur Erkennung der Bevölkerung, beispielsweise) zu versetzen. Ich konnte mich immer sehr gut in ihre Welt hineinversetzen! Besonders gut war aber auch die Erklärung Habels auf ihre Lazaruskrankheit. Was ich nie erwartet hätte, aber die Autorin konnte dem Leser die Krankheit sogar erklären! Alles erschien so plausibel, so wissenschaftlich korrekt, dass ich fast gedacht hätte, dass an Lia Habel tatsächlich ein Arzt verloren gegangen ist. Die Lazaruserkrankten sind nicht alle böse, nur die, bei dennen das Gehirn beschädigt wird. So konnte man sich auch sehr gut mit den Charakteren, die für ihre Rechte kämpften, identifizieren. Auch wenn die Vorstellung von langsam verwesenden toten, lebenden Menschen nicht sehr schön ist (und einige deswegen vielleicht auch abschrecken wird), ich hatte aber nie ein Problem damit. Wer den Nervenkick sucht, kriegt ihn aufjedenfall in diesem Buch. Es beinhaltet eine fullminante Verfolgungsjagd zwischen Zombies und Menschen, die mit vielen Intrigen gespickt ist. Die Autorin hat es aufjedenfall verstanden, den Leser mehr als nur einmal an der Nase vorbei zu führen. Und das heißt was, denn anscheinend hat sie die Erstfassung ihres Buches nur in einem Monat fertig bekommen. Bram, Nora, Pamela, Chas... Sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen. Die meisten von den Zombies die auf dem Stützpunkt auf dem Nora war waren, waren zwar alle meistens etwas... eigenartig, dennoch: Sie hatten alle etwas besonderes an sich, das ich einfach geliebt habe. Ich freue mich aufjedenfall auf ein Wiedersehen! Mein Fazit Lia Habel hat mit Dark Love aufjedenfall einen Roman geschaffen, den ich nicht so leicht vergessen werde! Sie hat alles perfekt gemacht - die Charaktere, die Welt, die sie erschaffen hat... Alles! Ich würde mehr als die volle Punktzahl geben, wenn ich könnte. Ich freue mich schon wie ein Schneekönig auf Deadly, Beloved :) Die Reihe Dark Love (OT: Deadly, Departed) - (OT: Dearly, Beloved) (less) | Notes are private!
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1
| Jan 06, 2012
| Jan 15, 2012
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Nov 22, 2011
| Paperback
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1416903542
| 9781416903543
| 4.23
| 22,302
| Mar 28, 2006
| Mar 28, 2006
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Mit meinen Worten Pattyn war eigentlich immer eine gute Mormonin und hat ihre Religion nie angezweifelt. Nachdem sie aber das erste mal einen Traum von...more Mit meinen Worten Pattyn war eigentlich immer eine gute Mormonin und hat ihre Religion nie angezweifelt. Nachdem sie aber das erste mal einen Traum von einem Jungen aus ihrer Schule, Justin, hat, beginnt sie zu zweifeln: Was ist schon so falsch daran, sich einem Jungen zu nähern? Ist sie böse, nur weil sie Justin nicht mehr aus ihrem Kopf bekommt? Schneller als sie sich versieht kommt sie mit einem Jungen zusammen, stellt Dinge an, die ihr Vater nicht tolerieren kann und wird weggeschickt. Weg von ihrer Mutter, die ein Kind nach dem anderen bekommt; weg von ihren Schwestern, um die sie sich kümmern muss. Bei Aunt J lernt sie viele Dinge, vorallem, dass manche Dinge, die ihre Familie als schlecht darstellt, es eigentlich doch nicht sind... Das Urteil Ich hatte wegen der Versform des Buches (wie ihr wahrscheinlich eh schon wisst) sehr große Zweifel. Ich habe zwar schon einige Bücher auf englisch gelesen - hatte mit kaum welchen Problemen, war aber trotzdem noch sehr unsicher. Dafür war aber kein Grund da. Auch wenn ich hier und da einige Beschreibungen durch Vokabelfehlen nicht verstanden habe (was mir aber nichts verdorben hat!), war der Schreibstil von Ellen Hopkins einfach nur fantastisch. Das Buch liest sich im grundegenommen nicht mal wie ein Gedicht, eher wie eine wunderschön geformte Geschichte. Ich habe mir sogar zwei Stellen mit Karteikarten makiert um sie euch zu zeigen, was bisher noch fast nie passiert ist (oder nie?):
Also: Wer sich nicht sicher ist: Ihr müsst zwar mit ein bisschen Eingewöhnungszeit (so einen Schreibstil habe ich zum Beispiel noch nie gesehen) rechnen, ihr gewöhnt euch aber schnell dran. Übrigens liest sich das Buch sehr schnell, da die Verse meistens auch ein bisschen "künstlerisch" dargestellt sind (also nicht immer so wie oben, sondern mal in der Form eines Kreises u.a.) und das Buch deswegen auch so dick ist. Ich habe noch nie so ein trauriges Buch gelesen. Pattyn ist eine Mormonin und fängt am Anfang des Buches an, ihre Religion in Frage zu stellen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Hintergrund gewünscht - bspw. wieso darf Pattyn nicht mit "normalen" Jungs (Nicht-Mormonen) zusammensein, wie läuft die weitere Religion ab? Aber alles Dinge, die ein Klick ändern können (so habe ich zum Beispiel auch in Miss Bookiverses Rezension herausgefunden, dass Pattyn unter weniger strengen Mormonen gelebt hat anstatt der von der Außenwelt abgeschiedenen Latter-Day Saints - LDS). Diese Information hätte mir das Lesen wahrscheinlich um einiges vereinfacht, da ich mich oft gefragt habe, was diese Abkürzung "LDS" bedeuten soll. Jedenfalls träumt Pattyn das erste Mal über Jungen. Sie ist sich unsicher, wie sie sich verhalten soll und fragt sich, ob ihr Verhalten irgendwie falsch oder dreckig ist. Besonders die Überzeugung von Pattyn hat mich begeistert. Ellen Hopkins hat es so authentisch rübergebracht - Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Pattyn zuvor noch nie über Jungs in einer sexuellenweise gedacht hat. Und dann kam Ethan. Ich will nicht zu viel verraten, aber die unschulige Weise in der sich ihre Liebe entwickelt hat... Ich konnte nicht oft genug lesen, wie die beiden mit einander reden. Sich kennenlernen. Und andere Sachen tun. !!!SPOILER!!! Ich fand es so toll, wie Ethan sich um sie gekümmert hat. Ich hätte von ihm niemals erwartet, dass er wie Derek reißaus nehmen würde, wenn er von Pattyns verrückten Vater erfährt. Ich wünsche mir auch mal jemanden, den ich einfach anrufen kann und der jede Entfernung für mich in Kauf nimmt. Als Pattyn schwanger ist und sie sofort weg muss, da sonst ihr Vater davon erfährt (und dieser natürlich nicht sehr erfreut sein würde), organisiert er sofort etwas, fährt am nächsten Tag los. Weswegen mich das Ende am meisten traurig gemacht hat... Pattyn ist mit Ethan auf der Flucht, während ein Polizeiwagen mit Sirene hinter ihnen auftaucht. Ethan und Pattyn treten natürlich aufs Gas, wobei er einen Unfall baut... und stirbt. Nachdem Pattyn das erfahren hat, hat sie kein Zuhause mehr. Ihr Vater hat allen aus der Familie verboten, mit ihr zu reden, außerdem will sie auch nicht mehr zu Aunt J weil sie Ethans Vater niemals wieder ins Gesicht schauen könnte. !!!SPOILER ENDE!!! Was mich aber am meisten besorgt hat war ihr Vater. Ich weiß selber wie es ist, nicht weg zu können und jemanden abgrundtief zu hassen. Pattyn und ihre Geschwister taten mir immer nur leid, so leid, dass es schon fast weh tat, dass ich ihnen nicht helfen konnte. Besonders ihre ignorante Mutter hat mich genervt: Auch wenn ich ihre Mutter und ihren Vater wahrscheinlich genauso wie sie gehasst habe, konnte ich es gut verstehen, wieso Pattyn und/oder ihre Mutter etwas gegen ihren Vater tun (ihre Mutter sowieso nicht, da sie viel zu blind war). Womit wir zu den Charakteren kommen. Ich mochte Pattyn wirklich sehr, sie war eine tolle, authentische Charakterin in die man sich wunderbar hineinversetzen konnte. Auch alle anderen sind mir sehr ans Herz gewachsen (außer natürlich ihr Vater, ihre Mutter und die anderen Mormonen) - Ethan, Aunt J... Der Abschied nach diesem Ende von ihnen hat mir so weh getan. Ich würde sie sehr gerne wiedersehen, finde aber, dass das Buch ansich sehr gut in sich beendet wurde. Mein Fazit Ellen Hopkins. Ist. Eine. Göttin! Ich hätte es niemals gedacht - Ihr Schreibstil war wunderbar und mit recht einer der besten (wenn nicht auch der beste) der mir je begegnet ist. Pattyns Geschichte hat mich bis aufs Tiefste berührt und lässt mich bis jetzt nicht mehr los. Auch wenn das Buch sehr traurig war, so glücklich hat mich ein Autor mit seinen Büchern noch nie gemacht. Ich will mehr! Die Reihe Burned Smoke Laut Miss Bookiverse soll Smoke aus der Sicht von Pattyn und ihrer jüngeren Schwestern Jackie erzählt werden. (less) | Notes are private!
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1
| not set
| not set
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Nov 01, 2011
| Hardcover
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3426283603
| 9783426283608
| 3.66
| 178
| unknown
| Aug 22, 2011
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Mit meinen eigenen Worten Juna und David leben in gänzlich verschiedenen Welten. Seit den dunklen Jahren leben Frauen und Männer getrennt, da sie sich...more Mit meinen eigenen Worten Juna und David leben in gänzlich verschiedenen Welten. Seit den dunklen Jahren leben Frauen und Männer getrennt, da sie sich gegenseitig die Schuld für den Verlauf ihrer Welt zuschieben - Die Männer halten die Frauen für Hexen, die sie zu Schandtaten treiben, die Frauen halten dafür aber auch nicht viel von den Männern. Während David als Außenseiter in einem kleinen Kloster lebt, arbeitet Juna als Brigatin für ihr Königreich. Als die Zustände sich zu verschlimmern scheinen - die Männer überschreiten Grenzen, während die Frauen sich nicht sicher sind, ob sie zurückschlagen wollen - nehmen sie David gefangen. So entsteht ein kleiner Hoffnungsschein für die Menschheit, obwohl er gefährlicher als alles andere für die beiden ist... Das Urteil Ich hatte so meine Zweifel mit diesem Roman. Thomas Thiemeyers „Stadt der Regenfresser“ hatte mich leider nicht überzeugen können, da ich einfach nicht in das Buch hineinfinden konnte. Anders ging es mir allerdings hier. Ich konnte mich gut in Thomas Schreibstil hineinfinden. Er ist wie immer einfach aber dennoch gefühlsvoll, was mir immer das Liebste ist. An einigen Stellen beschreibt er mir die Umgebung etwas zu detailliert – was mich aber nicht allzu sehr gestört hat, da ich diese Stellen überblättert habe. Den genauen Verlauf von Romeo und Julia kenne ich nicht, die Parallelen sind mir aber durch die kurzen Erklärungen Davids aufgefallen. Romeos und Julias Familien sind ja verfeindet, so wie sozusagen auch die von David und Juna (hier geht es dafür nur um ihre Geschlechter). Im Grunde genommen geht es in beiden Geschichten ums gleiche. Ich fand die Parallelen nicht weiter belangwert, da ich mich sowieso nicht weiter mit Klassikern beschäftige. Besonders Davids Anhänglichkeit an diesem Buch - obwohl Liebesromane verboten sind – hat mich fasziniert. Er hat mir immer so Leid getan, ich wollte immer ins Buch springen und ihn knuddeln :) Übrigens sind in dem Buch auch relativ viele Shakespeare Zitate (natürlich aus Romeo und Julia) zu finden. Ich habe die selber übersprungen und habe deswegen – denke ich – nichts verpasst. Ich mag generell keine Lyrik (ich verstehe das meistens nicht so *hüstel*). Wer kein Problem damit hat, umso besser. Thiemeyers Bild der Zukunftsgesellschaft war einfach nur genial. Ich fand es unglaublich spannend, wie Frauen und Männer sich in die Haare bekommen – schieben sich gegenseitig die Schuld für das Schlimme auf der Welt zu. Der Grund dafür war auch äußerst plausibel. Ein Pharmakonzern hatte in der Vergangenheit einen Virus kreiert, mit dem sie den Verkauf ihrer Medikamente ankurbeln wollten (übrigens fand ich das besonders toll, da ich mir so eine Situation mittlerweile durchaus vorstellen kann – einige Leute würden für Geld ja alles tun). Durch diesen Virus jedoch entwickelte sich eine Mutation, die sozusagen das Interesse an dem anderen Geschlecht auslöschte (was mich ein bisschen an Delirium von Lauren Oliver erinnerte). Die Frauen und Männer spalteten sich: Erst mit einer Art Abkommen sicherten sie den Frieden, in dem die Männer alle drei Monate (bin mir nicht ganz sicher) die Ernte der Frauen eintreiben durften und einige von ihnen befruchten, damit die Menschheit nicht aussterben würde. Außerdem gab es noch eine Art Reglung für Babys (ich fand das so schrecklich! Ich meine – bei den Gefahren, was hätte den Babys nur passieren können?) – die Jungen wurden auf einem neutralen Gebiet abgegeben (in einer Krippe) und dort von den Männern abgeholt. Über die Brutalität der Männer sowie der Frauen musste ich so ein manches Mal den Kopf schütteln. So eine Sturheit habe ich selten gesehen – dennoch muss ich sagen, dass ich mich in beide Seiten gut hineinversetzen kann. Auch der Inquisitor war zwar ein Schandtäter, die Geschichte, die hinter ihm gesteckt hat, hat mich jedoch berührt. Ich bewundere den Autor dafür, dass er selbst den übelsten Charakteren soviel Leben eingehaucht hat, dass man sie als Leser bemitleidet. Juna und David. Wo soll ich nur anfangen? Die Entwicklung der beiden hat mich nicht mehr losgelassen. Ich musste das Buch einfach beenden, ich konnte nicht schlafen, bevor ich erfuhr, wie es mit den beiden endet. Ich habe mir die Daumen wundgedrückt, dass sie es schaffen, zusammen zu leben und ihre Gesellschaft wieder auf den Damm zu bringen. Das Ende ist wirklich fies! Schade, dass wir die beiden nicht mehr wieder sehen werden :( Mein Fazit Dieses Buch ist einfach nur perfekt. Ich kann Thomas Thiemeyer für dieses Meisterwerk aus Spannung, Leidenschaft und Drama einfach nur danken! Bitte nochmal sowas, Herr Thiemeyer! (less) | Notes are private!
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1
| Oct 02, 2011
| Oct 04, 2011
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Aug 20, 2011
| Hardcover
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0545151465
| 9780545151467
| 3.81
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| Aug 01, 2011
| Aug 01, 2011
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Grundinformation Autor? Sarah Darer Littman Wann erschienen? 2011 Übersetzt? - Reihe? - Preis? 13,70€ (Hardcover) Seitenanzahl? 330 ISBN? 978-0-545-15...more Grundinformation Autor? Sarah Darer Littman Wann erschienen? 2011 Übersetzt? - Reihe? - Preis? 13,70€ (Hardcover) Seitenanzahl? 330 ISBN? 978-0-545-15146-7 Verlag? Scholastic Press Mit meinen eigenen Worten Abby hat riesige Angst vor der High School. Veränderungen, gute Veränderungen? stehen ins Haus und sie weiß nicht wie sie sich verhalten soll. Ihre beste Freundin ist natürlich total aus dem Häusschen, sieht die neue Schule als neue Chance. Wird ihr das genauso ergehen? Wird sie Amanda wieder wie im letzten Jahr fertig machen, oder hat sie dieses Jahr doch ihre Ruhe? Als sich dann auch noch herausstellt, dass sie keine Klasse mit Faith hat, geht die Welt für sie unter. Niemand scheint sich mehr für sie zu interessieren - außer der mysteriöse Chatpartner Luke, den sie auf ChezTeen.com kennenlernt. Kann sie ihm vertrauen? Das Urteil Sarah Darer Littman hat eine wunderbare Art zu schreiben. Sehr einfach, aber auf eine andere Weise auch wieder sehr gefühlsvoll und nahe. Ich konnte mich immer sehr gut in die Charaktere hineinfinden und fand nie, dass etwas zu langatmig wurde! “...I grab my laptop and log on to ChezTeen.com. Within minutes, I'm surrounded by friends, even though I've never met any of them. There, I can pretend that my first day of school was fantastic, because no one is going to know anything different. I can be anyone I want to be when I'm online and I don't even have to wear makeup." Sarah bearbeitet in ihrem Buch ein ziemlich erschreckendes Thema. Abby ist jung und braucht jemanden zum reden, also lässt sie sich auf eine angeblich bekannte Person "Luke" im Internet ein. Man hat ihre Hilfslosigkeit so gespürt, man konnte immer gut verstehen, wieso sie sich so geborgen bei ihm fühlt. Schließlich war er zu dem Zeitpunkt der Einzige, der sich nach ihr erkundigt hat - während ihre beste Freundin Faith sich nach dem Beginn der High School immer mehr veränderte und ihre Eltern immer mehr von ihr verlangten. Das Komische ist aber auch, dass der Leser sich nach einer Zeit genauso mit Luke identifizieren kann wie die Protagonistin. Manche Sätze von ihm mögen zwar im nachhinein etwas klischeehaft klingen, trotzdem habe ich mir beispielsweise nach einer Zeit nichts mehr dabei gedacht. Genauso wie Abby, die zwar im ersten Moment vielleicht ein bisschen Angst hat, später aber immer mehr von sich preisgibt (was sie sonst nie gemacht hätte). BlueSkyBoi: How bout giving me something to keep me happy in the meantime? Mir ging es die ganze Zeit wie Abby. Ich wollte für die Beiden, dass es wirklich Luke war, der hinter dem PC saß. Das sie sich wirklich liebten, gerade, weil sie mir in dem Moment so leid tat. Das ganze lässt einen selber natürlich schnell nachdenklich werden. Ich meine - passen wir auch auf, wenn wir mit fremden Personen im Internet chatten? Ich mache sowas zwar jetzt nicht mehr (ich war früher oft auf Habbo.de, aber jetzt bin ich froh, dass ich es nicht mehr bin) und kann deswegen auch (vielleicht nicht so leicht) auf sowas reinfallen. Aber hätte ich, wenn mich so ein "Luke" angeschrieben, es gemerkt? Gerade da es in meinem Leben vielleicht auch nicht so dolle läuft, kann ich mir vorstellen, dass es mir da wie Abby ging. Aber Bilder von meinen Brüsten? Niemals. Aber man denkt schnell, "mir kann sowas nicht passieren" und "das passiert nur Leuten, die nicht aufpassen". Ich bin jetzt umso erleichteter, dass ich auf sowelchen realtiv anonymen Seiten nicht mehr aktiv bin. Ich bin ja selbst nicht mehr auf Facebook. Gerade dieses Thema mit der Kinderpornographie und Pädophilen, die sich über Internetcommunitys an Kinder ranmachen, hat das Buch unglaublich realistisch und nahe gemacht. Sarah Darer Littman hat es geschafft, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe! Die Autorin hat ihre Charaktere wirklich zum Leben lassen werden. Ich war so drin in Abbys Situation, dass ich, wie gesagt, einige gefährliche Situationen selber nicht mehr erkannt habe. Auch die anderen Charaktere hat sie sehr gut dargestellt. Sie sind alle sehr sympathisch und gerade, dass nachdem Abby Faith, Billy und Gracie so weggestoßen hat, sie noch zu ihr halten, hat mich sehr beeindruckt. Mein Fazit Die Autorin Sarah Darer Littman spricht mit ihrem Roman Want to go private? ein sehr ernstes Thema an, das sie auch sehr gut darzustellen weiß. Das Buch kann nicht nur mit unglaublicher Spannung und einem tollen Schreibstil überzeugen, lässt den Leser auch noch über seine eigene Sicherheit im Netz nachdenken. Ich werde aufjedenfall Ausschau nach mehr Büchern dieser Art (aber auch von der Autorin) halten! Ein absolutes Must-Read!(less) | Notes are private!
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1
| Feb 17, 2012
| Feb 17, 2012
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Aug 02, 2011
| Hardcover
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357016151X
| 9783570161517
| 3.56
| 16,842
| Nov 21, 2011
| Aug 27, 2012
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Grundinformationen Autor? Jay Asher und Carolyn Mackler Wann erschienen? 2012 Original? The Future of us Reihe? - Preis? 17,99€ (Hardcover) Seitenanza...more Grundinformationen Autor? Jay Asher und Carolyn Mackler Wann erschienen? 2012 Original? The Future of us Reihe? - Preis? 17,99€ (Hardcover) Seitenanzahl? 394 ISBN? 978-3570161517 Verlag? CBT Mit meinen eigenen Worten Emma und Josh leben im Jahre 1996, als Josh Emma eine CD mit einem Internetzugang schenkt. Zu dieser Zeit ist es noch nicht selbstverständlich, dass jeder Internet hat und vorallem sind die PCs noch nicht so ausgereift wie heute. Als sie sich dann bei AOL einloggt, macht sie eine wundersame Entdeckung: Facebook. Dort sieht sie, was mit ihrer Zukunft passiert, sogar auch von anderen Leuten, wie eben Josh, Tyson oder ihrer besten Freunden Kellan. Auch wenn die neue Entdeckung am Anfang ziemlich faszinierend ist, stellt es sich schnell als gefährlich dar: Emma scheint eine eher trübselige Zukunft zu haben, während Josh mit seinem Jugendschwarm in einem Villenviertel wohnt. Nicht nur die beiden ansich verändern sich dadurch, Emma versucht auch ihre Zukunft zu verändern... Das Urteil Jay Asher und Carolyn Mackler haben eine sehr spannende und interessante Geschichte mit Wir beide, irgendwann erschaffen. Die Protagonistin Emma bekommt eines Tages von ihrem ehemaligen besten Freund Josh eine CD, mit der sie kostenlos ins Internet kann. Das ist um diese Zeit noch nicht üblich, immerhin leben sie im Jahre 1996. Die beiden machen dann eine riesige Entdeckung: Facebook. Eine Plattform, auf der sie sich und andere Leute in der Zukunft beobachten können. Das schon hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich fand es unheimlich spannend, sich in Emma hineinzuversetzen und zu sehen, wie ihre Zukunft später aussehen wird. Auch Joshs Zukunft fand ich wirklich interessant. Da Emma aber nicht zufrieden damit ist, was sie später mal bekommt, macht sie kleinere Experimente um zum Beispiel ihren zukünftigen Ehemann JJJ loszuwerden, da dieser bspw. drei Tage lang ohne ihr Bescheid zu sagen (lt. Facebook) abhaut. Ich fand es so faszinierend, was alles die Zukunft geändert hat. Emma brauchte nur die kleinsten Sachen zu ändern, woraufhin sich zum Beispiel ihr Mittagessen in der Zukunft von Makaroni in Lasagne ändern wird. So ändert sich auch zwischen Josh und ihr einiges. Josh ist mit seinem zukünftigen Leben nämlich echt zufrieden und möchte nicht, dass Emma ihr Leben so sehr ändert, dass es auch ihres betrifft. Ich mochte beide sehr und ich habe bei jeder Seite mitgefiebert, wie es sich zwischen den beiden entwickelt. Denn die Entwicklung von beiden haben mir erst garnicht so gefallen. Josh sollte später mal mit der Highschoolschönheit Sydney Mills zusammen sein und hat deswegen ein riesiges Selbstbewusstsein bekommen. Emma dagegen, ändert ihre Zukunft immer sofort, wenn ihr etwas nicht passt. Gerade deswegen würde mich brennend interessieren, was die beiden jetzt in der Zukunft machen. Man hat in dem Buch jede einzelne Sekunde gehofft, dass sich alles für die beiden gut herausstellt und wird im Nachhinein dann aber im Dunklen stehen gelassen. Das haben die Autoren wirklich gut gemacht. Ich habe mich als Leser so hineinversetzen können, dass mich das offene Ende wirklich fast um den Verstand gebracht hat. Spannender konnte es wirklich nicht sein! Ich muss wirklich klar sagen, dass mir die folgenden Kritikpunkte beim Lesen nicht aufgefallen sind. Aber trotzdem hat immer wieder eine kleine Stimme in meinem Kopf darauf geachtet, obwohl ich das Buch ansonsten wirklich toll fand :/ Mir ging es nämlich darum, dass ich eine Erklärung wieso sie in Facebook reinkönnen ganz toll gefunden hätte. Hätte ja nicht unbedingt im Jahre 1996 sein müssen.. aber irgendwann im Buch. Ich bin aber auch ehrlich: Ich wüsste gerade selber nicht, wie man das erklären sollte. Eventuell ein Forschungsbericht? Eine Sache ist auch, dass Emma und Josh viel zu schnell mit Facebook klargekommen sind, meiner Meinung nach. Sie können damit immerhin in die Zukunft schauen und denken da kein bisschen drüber nach. So fragen wie "Wieso?" kommen kaum auf, die anfänglichen Ängste, dass das ein böser Scherz sein könnte, sind auch schnell verflogen. Mein Fazit Auch wenn Wir beide, irgendwann zwei kleine Makel für mich hat, ist es immernoch ein sehr gutes Buch für mich. Jay Asher und Carolyn Mackler haben es sehr gut geschafft, einen als Leser in die Geschichte hineinzuversetzen. Ich fand es unglaublich interessant, wie sie beschrieben haben, was alles die Zukunft verändern kann und konnte deswegen auch sehr gut mitfiebern. Ein wirklich tolles Buch, das in jedes Bücherregal gehört!(less) | Notes are private!
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1
| Aug 29, 2012
| Aug 31, 2012
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Jun 16, 2011
| Gebunden
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3570161129
| 9783570161128
| 3.93
| 20,729
| Jan 05, 2010
| May 23, 2011
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Vielen Dank an den Verlag Cbt für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! Zara und ihre Freunde haben den Kampf gegen Zaras Vater, den umbarmher...more Vielen Dank an den Verlag Cbt für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! Zara und ihre Freunde haben den Kampf gegen Zaras Vater, den umbarmherzigen Elfenkönig, gewonnen. Sie halten ihn gefangen – sie kontrollieren seine Macht. Aber das Problem ist damit noch lange nicht gelöst, denn die Schwächung des Königs ruft neue Thronanwärter auf den Plan. So auch den jungen Astley, der vollmundig verspricht, dafür zu sorgen, dass Elfen, Menschen und Werwölfe in Zukunft friedlich miteinander leben können. Für Zara hört sich das gut an. Aber Zaras Freund Nick, der Werwolf, rast vor Eifersucht. Erst recht, als der Elf Astley noch eine Prophezeiung ausspricht, die unglaublicher nicht sein könnte: Zara und Nicks Liebe wird enden – und Zara sei vom Schicksal auserkoren, Astleys Elfenkönigin zu werden ... Rezension: Nachdem Zara, Nick und ihre Freunde Devyn und Issie den begierigen Elfenkönig - übrigens auch Zaras Vater - mit seinen Hofgefolge in sein Schloss eingesperrt haben, scheint alles nahezu perfekt. Doch der König ist schwach und andere Elfenkönige reisen her, um sein Territorium streitig zu machen. Sie haben ein Anrecht darauf. Leider haben sie auch ein Anrecht auf Zara - Die Prinzessin. Es stellt sich heraus, dass das krabbelige Spinnengefühl bedeutet, dass sie auf einen Elfenkönig reagiert. Astley und ihr Vater prophezeien, dass es ihr Schicksal ist, ein Elf zu werden. Doch Zara wehrt sich. Sie will kein Monster sein, sie will nicht zu den Bösen gehören. Und außerdem - Sie will Nick nicht verlieren. Dennoch scheint ihr Elfenblut auf Astley zu reagieren, weswegen sie sich immer, wenn er sich in ihrer Nähe befinden, blau färbt... und als Nick in Gefahr rät, scheint ihr das Elf-werden garnicht mehr so abwegig... Ich denke zwar, dass das an der Übersetzerin liegt, aber in Finsteres Gold wirken manche Sätze ziemlich abgehackt und stellenweise sind die Satzgefüge auch etwas verdreht. Das mit den kurzen und abgehackten Sätzen könnte noch an der Autorin liegen, manchmal wirkt sowas ja... dramatischer, was mir aber bei zum Beispiel der englischen Version von Need - soweit ich mich erinnere - nicht aufgefallen ist. Wirklich schade, da das Buch so eigentlich ganz gut ist. Sonst ist der Schreibstil ganz einfach: Simple Beschreibungen, nie zuviel, meistens eher zu wenig. Ich konnte mich zwar gut in die Charaktere hineinversetzen, längere (bzw. "lesbarere", durch die abgehackten Sätze) Beschreibungen hätten mir da aber aufjedenfall geholfen. Durch dieses Abgehackte neigt man außerdem ein wenig dazu, Passagen zu überspringen. Die Handlung hat mich wirklich überrascht. Wer meine Rezension zum ersten Teil - Need - gelesen hat, weiß ja, dass ich nicht wirklich begeistert von dem ersten Band war. Nicht wirklich spannungsgeladen. Klischeehaftig und hat mich viel zu sehr an Twilight erinnert. Zaras ständiges Aufzählen von Phobien (was sie in Finsteres Gold noch ab und zu macht, das wird aber wohl eher nicht an dem Buch liegen - ich finde sowas nämlich fraglich, weil sich Zara vieles nur einredet und auch zu fast ALLEM eine Phobie finden will - Ich zitiere: "Wieso gibt es dazu keine Phobie", argh). Und, und, und. Der Plot war ziemlich spannend, wenn auch stellenweise etwas durchsichtig. Was in diesem Fall nicht sehr störend war, jedenfalls nicht so sehr, wie im ersten Band. Durch die Idee mit dem Kampf um den "Posten" des Elfenkönigs fand ich das Buch auch nicht mehr so kitschig und klischeehaft. Im ersten Band ging es mehr oder weniger ja eh nur um die Beziehung zwischen Nick und Zara und wie sie ihren Vater loswerden wollen (Nach dem Schema: Er mysteriös, sie sehr interessiert, sie findet heraus, dass überall paranormale Wesen sind - findet selber heraus, dass sie ein "biologischer" Feind ihres Freundes ist und als er das erfährt, rastet er aus). Und das Ende. Wow. Das habe ich mir schon die ganze Zeit gewünscht und hätte nie gedacht, dass es einmal so kommen wird. Vorallem das, was Zara... sozusagen passierte... macht den dritten Band noch viel interessanter. Die Elfenwelt mit den Wermonstern hat wirklich an Reiz für mich gewonnen. Auch die Idee, dass in ihrer Stadt sozusagen der letzte Kampf stattfinden soll, fand ich sehr interessant. Nur leider auch etwas verwirrend - Wer ist Odin? Was ist Walhalla? Wieso will er nochmal mit irgendwem um die Welt kämpfen und wieso gibt es diesen letzten Kampf? Wahrscheinlich mal wieder nichts besonderes, aber die Charaktere waren nicht wirklich orginell. Nick, der perfekte Heldentyp und Zara, die sich zwar gegen ihn wehrt, aber auch irgendwie zulässt, dass er sie bevormundet. Versteht mich nicht falsch, manchmal mag ich sowas ja selber relativ gerne. Und außerdem kann man nach einem eher schlechten Vorgänger um Himmelswillen nicht erwarten, dass die Charaktere aufeinmal total orginell, facettenreich und realistisch sind. Vielleicht werden sie im zweiten Band ja noch besser - nach so einerm tollen Folgeband kann ich da aufjedenfall drüber hinweg sehen. Mein Fazit: Ich bin mit sehr tiefen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde unglaublich überrascht! Was in Flüsterndes Gold falsch gemacht wurde, wurde hier aufjedenfall besser gemacht. Der Leser fiebert mit Zara mit und ist von anfang an gefesselt. Und das Ende - wow! Trotz einigen kleinen Mängeln (man kann ja auch nicht erwarten, dass die Reihe durch einen Band viel besser wird), über die ich gut hinweg sehen konnte, gibt es hier von mir eine vier. Informationen zur Reihe: 1. Band: Flüsterndes Gold (OT: Need) 2. Band: Finsteres Gold (OT: Captivate) 3. Band: Titel noch unbekannt (OT: Entice) Das Cover: In diesem Fall unterscheiden sich deutsches und englisches Cover mal wieder kaum. Beide gefallen mir sehr, besonders der Spotlack an dem Auge des Gesichts und der Träne. Nur das Verlagslogo ist für meinen Geschmack etwas unpassend angebracht - neben dem Buchtitel hätte es bestimmt besser ausgesehen. Die Autorin: Carrie Jones ist eine amerikanische Autorin, die für ihre YA-Bücher bekannt ist. Sie hat aber neben den Fantasybüchern auch nicht-fictionale Bücher geschrieben, eingeschlossen ihrer paranormalen Serie Need. Sie hat viele Awards erhalten und ist auch auf der New York Bestseller Liste zu finden. (less) | Notes are private!
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1
| Jun 20, 2011
| Jun 23, 2011
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May 15, 2011
| Hardcover
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3841421237
| 9783841421234
| 3.99
| 30,269
| Feb 09, 2010
| Apr 05, 2011
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Rezension: Kat hat die Schnauze von ihrer Familie voll. Sie will keine Meisterdiebin mehr sein und flüchtet deswegen auf ein Internat, stiehlt sich abe...more Rezension: Kat hat die Schnauze von ihrer Familie voll. Sie will keine Meisterdiebin mehr sein und flüchtet deswegen auf ein Internat, stiehlt sich aber auch hier ihre Identität. Es stellt sich schnell heraus, dass jemand möchte, dass sie von der Schule fliegt - Ihr alter Freund Hale. Doch sein Anliegen ist nicht selbstbezogen - jedenfalls nicht in ganzer Hinsicht. Ihr Vater steckt in Gefahr. Ein gefährlicher Mafiaboss vermisst eines seiner Gemälde und beschuldet ihren Vater, es gestohlen zu haben. Auch wenn Kat es zuerst ein wenig bezweifelt, er ist unschuldig. Er hat ein Alibi, nun gut, wenn auch keins, dass er der Polizei nennen könnte. Kat und ihre Freunde beschließen ihm zu helfen. Sie verfolgen die Spur des Diebes und kommen bald auf einen Pfad, der sie direkt in das hochgesicherte Henley, einem Museum, führt... Wer ist nur dieser Visily Romani? Schaffen Hale, Gabrielle und Kat es, das Bild zurückzusteheln? Die zwei Sachen, die mich an diesem Buch am meisten gestört haben, gehörten zu dem Schreibstil. Das erste waren Schachtelsätze, die mir das Lesen persönlich manchmal wirklich schwer gemacht haben. Die Sätze waren stellenweise so lang und verschachtelt, sodass ich am Ende des Satzes nicht mehr wusste um was es sich drehte. Dann sind da auch noch die etwas gewöhnungsbedürftigen Kapitelanfänge. Gut, man muss sowas wirklich mögen oder nicht. Am Anfang jedes Kapitel spricht Frau Carter, wenn zum Beispiel Hale ein Eis ist, nicht direkt von Hale. Dann kommt meistens sowas wie "XY hätte nie erwartet, dass er diesen dünnen Jungen mit einem Eis die Straße herunter schlendern sehen würde... Seine Taille war so klein, sein Bauch so flach, da dachte er nie, dass so ein Mensch ein Eis isst. Es handelte sich um... W.W. den Fünften. Hale", natürlich nicht mit so einem Inhalt, aber meistens auch noch in einer etwas längeren Form. Wenn ich den "Anfangstext" eines Kapitel gelesen habe und da auch manchmal was passierte, was eigentlich wichtig war, wusste ich meistens nicht, um wen es sich da handelt. So habe ich auch schon öfters einige Charaktere durcheinader geworfen. Diese Einleitung wird übrigens auch als Buchanfang genutzt. Das hat mir am meisten zuschaffen gemacht. Nachdem ich mal kapiert hatte, dass Kat das mit dem Porsche garnicht war, waren schon einige Seiten vergangen. Anfangs ist sowas meistens relativ unterhaltsam und nach einer Zeit ging es mir einfach nur noch auf den Senkel. Der Plot und die Handlung haben mich restlos begeistert. Meisterklasse überzeugt dadurch, dass es sich durch Individualität von den anderen Jugendbüchern abhebt und auch nicht zuviel Liebesgeschichte beinhaltet, was im Moment sehr oft in diesem "Genre" zu finden ist. Und vorallem war es so realistisch. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass es die Gemälde, die es in Meisterklasse gab, auch in Wirklichkeit gab (Das dies nicht so ist stand ja am Ende des Buches). Auch die Nacherzählungen bzw. der Einbruch ins Henley - und die Vorbereitung dafür - waren sehr authentisch wiedergegeben. Ich konnte mir mit keiner Ausnahme alles wirklich toll vorstellen! Okay, gut, ich konnte mir schlecht vorstellen, dass im Louvre zum Beispiel ein falsches Exemplar der Mona Lise hängt. Genauso, dass jemand das Service der Königin geklaut hat. Gefallen hat mir auch, dass es zwar eine Art Liebesgeschichte in Meisterklasse gab, die sich aber bis zum Ende nicht sehr in den Vordergrund gedrückt hatte. Hale und Kat sind sehr gute Freunde - schon seit Kindheitsschuhen, soweit ich mich erinnern kann - und Kat sieht in ihm nie mehr als einen Freund, merkt aber auch, dass da mehr ist bzw. sein könnte. Kat ist auch eine Charakterin, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist, da sie sich unglaublich von anderen YA-Helden abhebt. Sie ist kein Mädchen, dass sich nach einem starken Mann sehnt und bei jeder kleinsten Gefahr "Hilfe" schreit. Wirklich erfrischend, Kat war wirklich eine Art für sich, aber im positiven Sinne. Durch Nacherzählungen von frühreren Diebstählen und ihrer Familie merkt man als Leser auch schnell, dass Kat ihre Familie - trotz ihres Ausstieges - verdammt wichtig ist. Sie wirkt auch direkt gekränkt, als sie merkt, dass ihre Kollegen ohne sie einen großen Job durchgezogen haben. Dadurch konnte ich auch gut verstehen, wieso sie alles auf sich genommen hat, nur um ihren Vater zu schützen. Nur das Alter von 14 (oder 15) fand ich leider etwas unrealistisch, ich hätte Kat eher 16 oder 17 Jahre gegeben. Man kann sich einfach schwer vorstellen, dass so ein junges Mädchen sowas schon machen kann. Auch die anderen Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Hale, Markus und Gabrielle haben mir von ihnen am besten gefallen. Ich habe in dem Buch sehr gemerkt, wie wichtig Familie für die Leute in Kats Crew ist und fand es auch stellenweise sehr rührend. Gerade die Stellen, in dennen sie alle zusammensaßen und zum Beispiel bei Onkel Eddie sich beratschlagten. Den Bösewicht fand ich übrigens auch sehr interessant. Frau Carter hat es wirklich verstanden, eine gruselige Atmosphäre aufkommen zu lassen, wenn er vorkommt. Ich hoffe sehr, dass wir in dem zweiten Band erfahren, wer Visily Romani ist und was seine Absichten sind, vorallem bei diesem doofen Cliffhanger... Mein Fazit: Meisterklasse ist ein tolles Jugendbuch, das sich durch sein außergewöhnliches Thema von seinen Genossen abhebt. Definitiv eine tolle Abwechslung, die niemand verpassen sollte! Ich hoffe, dass in der Fortsetzung von Meisterklasse die Geschichte um Visily Romani aufgeklärt wird - denn das zweite Buch werde ich mir aufjedenfall besorgen. Informationen zur Reihe: 1. Band: Meisterklasse (OT: Heist Society) 2. Band: Titel noch unbekannt (OT: Uncommon Criminals) Ich konnte nicht herausfinden ob es mehr als zwei Bücher geben wird. Das Cover: Eigentlich gefällt mir das deutsche Cover mehr. Das englische ist aber auch nicht wirklich schlecht. Mich stört an der deutschen Version nur, dass das Mädchen darauf einen... leicht merkwürdigen Blick hat. An der Englischen Variante gefällt mir aber, dass das Cover vom zweiten Band ähnlich (bzw. mit dem gleichen Model) gestaltet ist. Was man bei dem deutschen ja noch nicht sagen kann. ;) Die Autorin: Ally Carter ist das Pseudonym der amerikanischen YA-Autorin Sarah Leigh Fogleman. Alle ihre Bücher sind unter diesem Namen erschienen. Ally Carter hat zwei Reihen (Heist Society und The Gallager Girls, die nicht auf deutsch erschienen ist) und mehrere unabhängige Bücher geschrieben. Im Moment arbeitet sie an Uncommon Criminals und dem fünften Buch ihrer Gallager Girls Reihe. Frau Carter studierte als Tochter einer Lehrerin Agrarwissenschaft und arbeitete auch mehrere Jahre nach, wonach sie sich nur noch dem Schreiben widmete. Sie lebt und arbeitet in Oklahoma. (less) | Notes are private!
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| May 31, 2011
| Jun 04, 2011
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May 12, 2011
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3551582548
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| Jan 01, 2011
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Mit meinen Worten Lina schreibt einen Brief an ihre Cousine Joana, als sie kommen. Noch im Nachthemd muss sie mit ihrem Bruder Jonas und ihrer Mutter a...more Mit meinen Worten Lina schreibt einen Brief an ihre Cousine Joana, als sie kommen. Noch im Nachthemd muss sie mit ihrem Bruder Jonas und ihrer Mutter alles einpacken, was sie in zwanzig Minuten fassen können - dann wurden sie abgeführt. Zusammen mit einigen anderen Litauern werden sie in ein Arbeitslager gebracht, in dem sie für die Wachmänner alle möglichen Drecksarbeiten machen müssen: Rüben ernten, Säcke schleppen, Graben ausheben... In diesem Lager müssen die drei um ihr Überleben kämpfen. Die Wachmänner bekommen alles, was sie wollen, sie, sie als Faschistenschweine, bekommen noch nicht mal immer ihre tägliche Ration Brot. Nur die die kuschen und den Vertrag über fünfundzwanzig Jahre Zwangsarbeit unterschreiben bekommen was sie wollen. Wie sollen sie es nur schaffen? Den Brief an Joana soll Lina nie zuende schreiben dürfen. Das Urteil "Zwanzig Minuten", bellte der Offizier. Er warf die Zigarette auf den blanken Wohnzimmerboden und trat sie mit dem Hacken in das Holz. Ruta Sepetys ist genial. Einfach nur genial. Sie hat mich mehr als nur einmal bis zu Tränen gerührt und mich durch die viele Grausamkeit in dem Buch sehr nachdenklich gemacht. Sie beschreibt Linas Welt so authentisch, dass der Leser sich immer wie mittendrin fühlt. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich irgendwas verpasse oder irgendwas nicht ausreichend dargestellt wurde. Besonders die Tatsache, dass Frau Sepetys zwar auch sehr gefühlsvoll beschreiben kann, aber auch eben diese „Nüchternheit“ in ihrem Schreibstil hat, hat mich begeistert. Die Taten der Sowjets werden zwar grausam beschrieben, werden aber im Laufe des Buches normal (sogar für den Leser!). In den Anmerkungen findet man eine kleine Erklärung der Hintergrundgeschichte des Buches. Das hat mir sehr gefallen, da ich zum Beispiel auch noch kaum etwas über Stalin und seine Machenschaften wusste (praktisch bei mir ist aber gerade, dass wir mit dem Thema in der Schule anfingen). Ich kann so auch teilweise bezeugen, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat (in dem Nachwort steht ja auch das sie extra nach Litauen gereist ist und verschiedene Historiker, Beamte usw. zu dem Thema befragt hat). Die Autorin bringt die Situation von Lina dadurch auch sehr authentisch rüber. Sie werden in dieses Arbeitslager eingeliefert, meckern zwar zuerst (natürlich berechtigt) über ihre Situation, finden sich später auch damit ab. Ich muss jetzt immer noch den Kopf darüber schütteln, wie die Sowjets sie misshandelt haben: Mit Konserven nach ihnen werfen, vor ihren Augen irgendwelche Speisen zu verdrücken, die die Litauer nicht bekommen, ihnen nicht einmal Holz geben und, und, und. Ich wäre am liebsten in das Buch gesprungen und hätte Lina gerettet! Man ist als Leser immer bei Lina. Ruta Sepetys erzählt von der Arbeit in dem Lager und spiegelt die Sehnsucht nach Litauen wieder. Sie sind immer in der Gefahr, den nächsten Morgen nicht zu erleben, weil sie entweder verhungern oder so wie viele in dem Lager wegen der schweren Arbeit oder der vielen Krankheiten sterben. Schon in der Reise dorthin wird klar, dass die Sowjets mit den Kranken nicht nett umgehen: Trauernde Mütter werden erschossen, Leichen werden einfach aus dem Zug geworfen… Auch wenn das nicht die aktionsgeladene Geschichte ist, habe ich mich dennoch nie gelangweilt. Das Buch flog nur so an mir vorbei – ich habe es mehr oder weniger in einem Stück gelesen! Auch mit den Charakteren hat Ruta Sepetys bewiesen, dass sie schreiben kann. Lina und die anderen Litauer haben eine unglaubliche Tiefe, so dass man sie sich ohne Probleme als richtige Menschen darstellen könnte. Ihr Wille ist unglaublich: Selbst während sie den größten Schwierigkeiten ausgesetzt werden, unterschreiben sie den Vertrag über die Zwangsarbeit nicht (nicht alle). Mein Fazit Mir fällt es unglaublich schwer, dieses Meisterwerk überhaupt in Worte fassen zu können denn keine meiner Beschreibungen wird diesem Buch gerecht. Ruta Sepetys bringt einem ein sehr heikles Thema so nahe, dass man sich sehr gut in Linas Zeit (und vorallem in die Litauer) hineinversetzen kann. Grausamkeit, Tod und andere Themen kommen in diesem Buch nicht zu kurz - Liebe aber auch nicht. Eine grausame Epoche verpackt in einer wunderschönen Geschichte, die man unbedingt in sein Bücherregal stellen soll. (less) | Notes are private!
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| Oct 23, 2011
| Oct 26, 2011
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May 11, 2011
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0062024027
| 9780062024022
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| May 03, 2011
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| Jan 19, 2012
| Jan 25, 2012
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May 11, 2011
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0738710180
| 9780738710181
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| Apr 08, 2007
| Apr 08, 2007
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Nothing has been the same since Caleb Becker left a party drunk, got behind the wheel, and hit Maggie Armstrong. Even after months of painful physical...more
Nothing has been the same since Caleb Becker left a party drunk, got behind the wheel, and hit Maggie Armstrong. Even after months of painful physical therapy, Maggie walks with a limp. Her social life is nil and a scholarship to study abroad - her chance to escape everyone and their pitying stares - has been cancelled. After a year in juvenile jail, Caleb's free ...if freedom means endless nagging from a transition coach and the prying eyes of the entire town. Coming home should feel good, but his family and ex-girlfriend seem like strangers. Caleb and Maggie are outsiders, pigeon-holed as "criminal" and "freak." Then the truth emerges about what really happened the night of the accident and, once again, everything changes. It's a bleak and tortuous journey for Caleb and Maggie, yet they end up finding comfort and strength from a surprising source: each other. Rezension: Caleb und Maggie kennen sich durch Calebs Zwillingsschwester und Maggies bester Freundin Leah schon ihr Leben lang, richtig beachtet haben sie sich gegenseitig aber noch nie. Jedenfalls gilt das für Caleb. Als er eines Nachts anscheinend betrunken autofährt, trifft er Maggie und sorgt dafür, dass ihr Leben nie wieder das gleiche sein wird... Maggie ist für ihr Leben verunstaltet. Sie humpelt, da ihr Bein durch den Unfall zerstört und durch sehr viele Narben wurde ihr Bein für sie fast unertragbar. Sie gibt die Schuld ausschließlich Caleb - Schließlich war er der Idiot, der sie getrunken angefahren hat. Und umso groß ist der Schock, als er vorzeitig aus dem Jugendgefängnis entlassen wurde. Die Mutter von Maggies Mutter und dessen Chefs bietet ihr einen Job an, bei dem sie sich das Geld für ihren Spanientrip erarbeiten kann. Sie ist durch den Unfall so behindert, dass sie ihr Stipendium gestrichen haben und sie deswegen aufforderten, eine für sie unmögliche Menge an Geld zu bezahlen. Als Caleb dann auch noch anfängt, bei der alten Frau zu arbeiten weiß sie nicht, was sie tun soll. Sie will aufjedenfall nichts mit ihm zutun haben. Und dennoch kommen sie sich irgendwie näher... Der Schreibstil in diesem Buch ist wirklich sehr, sehr einfach. Besonders die Kapitel die in Calebs Sicht erzählt werden enthalten ziemlich kurze Sätze, meistens auch ziemlich viele Schimpfwörter - was ich zwar als ein ziemliches Klischee empfunden habe - ich gehe einfach mal davon aus, dass Simone Elkeles ihn so wegen seiner Zeit im Gefängnis sprechen lässt - aber trotzdem nicht wirklich störend fand. Maggies Schreibstil setzt sich aufjedenfall von seinem ab, er ist viel sarkastischer und auch etwas... fließender. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich eine Sicht mehr genossen habe als die des anderen. Was für mich ein riesen Lob an die Autorin ist, da dies meistens die Schwierigkeit darin ist, wenn man ein Buch in zwei Sichten schreibt. Meistens ist es so, dass man sich als Leser mehr mit einem Protagonisten identifiziert und den anderen nicht versteht, weswegen man schnell dazu neigt, Stellen aus der Sicht des anderen Charakters flüchtig zu lesen bzw. sogar zu überspringen. Ein nicht kleines Problem bei diesem Buch waren die Beweggründe des Zweifels von Caleb und Maggie. Beide wissen nicht, ob sie zusammen sein dürfen, weil er sie ja eigentlich verletzt hat und sie sein "Opfer" ist. Deswegen ist er ja auch ins Gefängnis gekommen, jedenfalls sieht es erst so aus. Meistens geben sie als Grund "an", dass es einfach nicht normal ist, wenn zwei Menschen in so einer Situation ein Pärchen werden. Aber wieso? Ich weiß, dass es nicht gerade die normalste Situation ist. Natürlich. Eigentlich müssten sie sich auch hassen, zumindestens Maggie Caleb dafür, dass er ihr Leben erstört hat. Aber für mich ist das immernoch kein Grund, dauernd so etwas zu sagen. Bei diesem Buch reden wir ja immerhin nicht von irgendwelchen Beziehungen wie Lehrer und Schülerin (zum Beispiel Teach me) oder Schwester und Bruder (zum Beispiel Forbidden). Oder einer Vergewaltigung. Oder seht ihr das anders? Wie ich schon erwähnte - Wenn ich in Maggies Situation gekommen wäre, würde ich Caleb wahrscheinlich zwar auch nicht wirklich gerne mögen, aber in diesem Fall spricht ja eigentlich nichts dagegen (gut, abgesehen davon, dass sein Beauftragter - also der Mann, der danach schaut, dass er alle Bewährungsauflagen beachtet - Damon das nicht möchte). Abgesehen von dem Punkt, den ich gerade genannt habe, hat mich das Buch von anfang an total gefesselt und fasziniert. Ich konnte mir dadurch, dass Maggie vor dem Unfall schon etwas für Caleb übrig hatte und er sich nach dem Unfall sozusagen mehr mit ihr beschäftigen MUSS, gut vorstellen, dass die beiden sich näher kommen in mancher Sicht müssen. Ich musste jedes Mal einfach lächeln, als Caleb sich um Maggie gekümmert hat und ihr bei Dingen, die sie in ihrem "alten", beliebten Leben geliebt hat, geholfen hat. Insgesamt merkte ich als Leser, dass Maggie es mit Caleb viel, viel besser ging und sie auch wieder einen Sinn im Leben hatte (abgesehen von ihrer Spanienreise). Abgesehen von Caleb und Maggie hat Leaving Paradise zwar nicht sehr einfallsreiche Charaktere zu bieten, aber trotzdem konnte ich mir alle sehr, sehr gut vorstellen. Besonders der Unterschied zwischen den beliebten Schülern (und auch den Familien) und sozusagen den Außenseitern hat mich am meisten schockiert, da ich nicht glauben konnte, dass Maggie wegen ihrer Behinderung einfach ausgeschlossen wurde. Sie tat mir so unglaublich leid, als ihre Mutter sie immer und immer wieder mit ihren alten Freunden "zusammen"bringen wollte und sie sich deswegen nur noch mehr schämte, die anderen aber sie aber trotzdem nach dem Unfall nicht einmal mit dem Hinterteil anguckten. Auch Caleb wird nachdem er entlassen wird von den meisten gemieden, wenn auch nicht so schlimm wie Maggie. Er war vor dem Unfall auch relativ beliebt, aber seine Freunde hielten nach dem Unfall auch alle zu ihm. Zwar stellte Elkeles es meistens als unangenehm da, aber trotzdem merkt man, dass Caleb zwar um einiges besser dran ist - aber auch damit nicht wirklich zufrieden ist. Ich konnte mich wirklich sehr gut in beide hineinversetzen, sowohl wie schwer es als Behinderte sein muss, irgendwo anzugehören und außerdem auch, was passiert, wenn man so eine Straftag begangen hatte und in eine Kleinstadt wie Paradise zurückkehrt. Aufjedenfall nicht einfach! Mein Fazit: Leaving Paradise erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich von anfang an fasziniert und gefesselt hat. Zwar habe ich die Beweggründe ihrer Zweifel manchmal nicht verstanden, aber dadurch, dass Simone Elkeles die Geschichte der beiden so interessant und vielfältig gemacht hat, kann ich da sehr gut drüber hinweg sehen. Für mich ist dies aufjedenfall ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte. [4,5 Sterne] Informationen zu der Reihe: 1. Band: Leaving Paradise 2. Band: Return to Paradise Cover: Beide Cover finde ich wirklich wunderschön. Das eine, auf dennen ein Junge und ein Mädchen Händchen halten, ist zwar nicht besonders, aber aufjedenfall ein Hingucker. Das gleiche gilt für das Cover mit dem Schild, das das Verlassen von Paradise symbolisieren soll (durch den Pfeil in eine andere Richtung). Da das Cover des zweiten Bandes so oder so nicht zu dem ersten Band passt, ist es hier eigentlich egal, ob mal das eine oder das andere hat. Eigentlich schade aber immerhin kann man sich dann für verschiedene Editionen entscheiden. (less) | Notes are private!
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| Jul 03, 2011
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May 11, 2011
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In meinen eigenen Worten: Lena würde niemals an der Regierung zweifeln. Vor einigen Jahren haben sie ein Heilmittel gegen Liebe, Auslöser für Krieg, Ha...more In meinen eigenen Worten: Lena würde niemals an der Regierung zweifeln. Vor einigen Jahren haben sie ein Heilmittel gegen Liebe, Auslöser für Krieg, Hass, Katastrophen, gefunden und verabreichen sie nun allen Teenagern ab achtzehn Jahren. So ist jedem Sicherheit garantiert. Sie bekommen ein perfektes Leben, müssen keine Angst haben, infiziert zu werden, finden ihren perfekten Partner. Und das ist es, was sie will. Schließlich war schon ihre Mutter infiziert. Sie weiß, wie tödlich die Krankheit "Liebe" sein kann. Doch als Lenas beste Freundin Hana langsam an der Regierung zu zweifeln beginnt, wird sie immer tiefer mit hineingezogen. Nachdem ihr Termin für die Verabreichung des Heilmittels durch die Invaliden - Menschen, die in der Wildnis außerhalb der Stadt leben und mit Liebe infiziert sind - gestört wurde, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Und wer ist dieser Alex? Und was will er von ihr? Sie merkt nicht, wie nahe sie daran ist, sich selber zu infizieren... Das Urteil: Lauren Olivers Schreibstil ist etwas einzigartiges. Er ist einfach und nicht schwer zu lesen, sodass die Seiten bei mir nur so geflogen sind, hat aber auch etwas poetisches was ihn besonders macht. Ich notiere mir normalerweise keine Stellen - ich kann aber sagen, wenn ich es tun würde, wäre dieses Buch voller Postits und makierten Stellen! You can't be happy unless you're unhappy sometimes. Ich kann sagen, dass ich mich selten so gut in die Charaktere hineinversetzen konnte. Auch wenn ich die Ansichten der Regierung natürlich nicht teilte, kamen mir alle Argumente die sie gegen Liebe und wieso sie sie als Krankheit einstuften, auf einmal total plausibel vor. Es gab auch einige Stellen in dem Buch, die mich zu Tränen gerührt haben. Hier eine, die ich besonders gemocht habe (der letzte Absatz vor dem Ende des Buches): SPOILER I run for I don't know how long. Hours, maybe, or days. Alex told me to run. So I run. You have to understand. I am no one special. I am just a single girl. I am five feet two inches tall and I am in-between in every way. But I have a secret. You can build walls all the way to the sky and I will find a way to fly above them. You can try to pin me down with a hundred thousand arms, but I will find a way to resist. And there are many of us out there, more than you think. People who refuse to stop believing. People who refuse to come to earth. People who love in a world without walls, people who love into hate, into refusal, against hope,and without fear. I love you. Remember. They cannot take it. SPOILER ENDE Die Idee von Lauren, Liebe als Krankheit zu sehen, ist einfach genial. Auch wenn man selber vielleicht nicht darüber nachdenken möchte, kann man viele schrecklichen Dinge auch auf Liebe zurückführen. Wenn es keine Liebe gibt, gibt es auch keinen Hass. Gibt es keinen Hass, gibt es keine Kriege. Auch die anderen Dinge, die die Regierung den Bürgern einbläut, scheinen mir sehr plausibel. Die Bürger werden sozusagen in ihrem Heimatort eingeschlossen und können nur selten irgendwo anders hinfahren, was zum Beispiel verhindert, dass sie kriminell werden und dann über die Grenze der Staaten abhauen wollen. Natürlich stellt die Autorin die Schattenseiten auch sehr gut da. Liebe unter Freunden und Familien ist sehr ungern gesehen. Sie betont, dass, wenn man erst einmal das Heilmittel verabreicht bekommen hat, einem nichts mehr wirklich wichtig ist. Man verliert seine früheren Freunde, nimmt Abstand von seinen Familienmitgliedern und muss sich dem Alltagstrott anpassen. Wer auf kleine Extras bzw. sehr auf Details steht, wird in diesem Buch auch fündig werden. Am Anfang jedes Kapitels findet man entweder Auszüge aus dem Book of Shhh (einem Buch, das die Risiken der Liebe und so weiter auflistet) oder zum Beispiel Kinderreime, Auszüge aus Büchern oder so etwas in der Art. Wie in den meisten Dystopien sind nur eine bestimmte Anzahl von Liedern, Büchern bzw. Gedichten erlaubt. Zum Beispiel die, die Liebe verherrlichen, sind verboten. Lena hat in dem Buch eine riesige Wandlung durchgemacht. Es hat mir besonders gefallen, dass sie als allererstes garkeine Zweifel an der Regierung hatte. Der Leser kann sich so gut in die Situation hineinversetzen und sieht, da Lena zuerst zum Beispiel die guten Seiten davon, dass Liebe verboten ist, aufzählt, sozusagen die beiden Seiten des Blattes sehr genau. Ich bin mir ziemlich sicher, dass noch nie ein Autor einen Zwiespalt zwischen zwei Seiten so gut dargestellt hat - Die Spannung ist immer sehr hoch, da ich nie wirklich sagen konnte, für was sich Lena im Endeffekt eher entscheidet. Die Liebe? Oder entscheidet sie sich doch für das sichere Leben in ihrer Stadt, mit ihrem perfekten Mann, ihren perfekten Kindern und ohne jeglichen Probleme? Eins, was mir noch sehr gefallen hat, war, dass Hana - Lenas beste Freundin - so eine große Rolle in dem Buch gespielt hat. Sie ist anders als Lena und zweifelt schon früher an den Gesetzen, widersetzt sich sogar einigen. Auch Alex habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Es war etwas ganz neues für mich, dass er nicht der klischeehafte Badboy war, der ohne mit der Wimper zu zucken jegliche Gefahren eingehen würde. Ich fand es toll, dass er sich so um Lena sorgte. Mein Fazit: Delirium von Lauren Oliver ist ein dystopisches Meisterstück. Lauren läd einen mit diesen Roman in eine neue Welt ein, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Gerade nach diesem fiesen Ende, kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band, Pandemonium, zu lesen! (less) | Notes are private!
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| Aug 19, 2011
| Aug 22, 2011
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May 11, 2011
| Paperback
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| Mar 22, 2011
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| May 10, 2011
| May 25, 2011
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May 09, 2011
| Hardcover
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| Feb 02, 2009
| May 02, 2011
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Vielen Dank an den Verlag PAN für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! Beim Anblick ihres rotgoldenen Haares, das ihr Gesicht wie ein Heilige...more Vielen Dank an den Verlag PAN für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! Beim Anblick ihres rotgoldenen Haares, das ihr Gesicht wie ein Heiligenschein umrahmte, durchfuhr es ihn wie ein Blitz. Die Frau berührte Calders Herz, so vertraut wirkte sie, obwohl er wusste, dass er ihr nie zuvor begegnet war. Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick in die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen – mit fatalen Folgen. Rezension: Calder ist ein Seelenhüter. Er begleitet die Seelen nach ihrem Tod auf ihrer Reise zu dem Capitän, der sie in den Himmel bringt. Als er eines Tages einen kleinen Jungen begleiten soll, sieht sie ein wunderschönes Mädchen - Glory, so nennt er sie - und aufeinmal weiß er, dass sie sein Lehrling werden soll. So kommt es auch dazu, dass Calder dem Jungen noch einmal erscheint und weil er sein angebliches Kindermädchen nicht verletzen will, verwehrt er ihm den Tod. Als er den Ratgeber der Zarrfamilie begleiten soll, bietet er ihm einen Tausch an: Rasputins Geist darf für drei Tage im Land der verlorenen Seelen verweilen und Calder würde für die Zeit seinen Körper annehmen, um Glory zu suchen und sie zu seinem Lehrling zu machen. Doch schnell stellt sich heraus... Glory ist kein Kindermädchen. Glory ist die Zarin von Russland, Alexandra Romanov. Und dann muss Calder einen anderen potentiellen Lehrling finden, wobei er auf ungeahnte Hindernisse trifft... Der Schreibstil in Seelenhüter ist mal wieder nichts besonderes, jedenfalls kann ich sagen, dass er nicht so wie der Schreibstil in Whitcombs anderem Roman - Silberlicht - ist. Er ist einfach und beschreibt nur das Nötigste, wobei aber auch mal öfters über die Strenge geschlagen wird. Was ich damit meine? Calder weiß als Seelenhüter nicht, wie er gestorben ist und vorallem wie sein Leben war. Zwar war ich sehr gerührt, als Calder seinen alten Freund Pincher - ein Junge, der mit ihm auf der Straße gelebt hat - als Geist wiedersieht. Er erlebt als Rasputin auch einige Visionen, die mich aber stellenweise leider sehr verwirrt haben. Wenn er seine Visionen hat, dann werden die meistens nicht "angekündigt" und man hüpft sozusagen zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Man muss schon verdammt aufmerksam sein, um diese Veränderungen direkt wahrzunehmen. Ich bin ehrlich gesagt nicht so aufmerksam, weswegen ich manchmal gedacht habe, "Wo bin ich denn jetzt schon wieder?" ;) Ein großer Pluspunkt für Seelenhüter war für mich der historische Aspekt. Das Buch spielt während der russischen Revulotion von 1917 und erzählt auch von der darauffolgenden Exekution der Zarenfamilie im Juli 1918 in Jekaterinburg. Whitcomb konnte neben der Geschichte von Ana und Calder wirklich wunderbar rüberbringen, wie schlecht es Russland zu dem Zeitpunkt ging. Einige Sachen, gebe ich zu, habe ich nicht behalten können und sind ein wenig untergegangen, aber trotzdem: Ich fand es definitiv toll, dass Frau Whitcomb soetwas in ihr Buch eingebaut hat. Russland war so oder so schon immer sehr interessant für mich, jetzt wahrscheinlich noch mehr ;) Die Idee mit den Seelenhütern fand ich auch sehr interessant. Manche Sachen, die die Autorin sich da ausgedacht hat, sind relativ kompliziert und genau wie bei dem historischen Teil des Buches: Leider konnte ich mir nicht alles merken bzw. verstehen (das Ende ist etwas... verwirrend). Ich kann aber bei der Seelenhütersache nicht genau sagen, ob das beabsichtigt war. Im Allgemeinen sind Themen, die sich um Religion (Seelenhüter sind ja sozusagen die Arbeiter Gottes) sind ja meistens eh ausgesprochene Rätsel. Vielleicht hätte ich auch noch aufmerksamer lesen müssen, obwohl ich sagen muss, dass ich eigentlich keine Leserin bin, die Passagen oder derartiges (freiwillig) überspringt. Natürlich nur, wenn mich das Buch nervt oder sowas ;) In diesem Buch konnte ich wirklich gut über die drei Kritikpunkte hinweg sehen: Die Geschichte zwischen Ana und Calder hat mich verzaubert. Man merkt von anfang an, dass Calder sie gerne mag und sich nach einer Zeit auch sehr um Alexis sorgt. Der Leser kann sich wunderbar in ihn hineinversetzen und versteht auch, wieso er das tun musste. Auch, wenn er damit die ganze Welt auf den Kopf gestellt hat. Die Charaktere sind einfach nur toll. Besonders Alex und Ana sind mir unglaublich ans Herz gewachsen, ich konnte sie mir alle Beide - auch Calder natürlich - wunderbar vorstellen. Mein Herz hat tatsächlich ein wenig geblutet, als ich am Ende des Buches Adieu sagen musste. In Sachen Charakteren kann man Frau Whitcomb immernoch nichts nachsagen: Orginell und realistisch, Charaktere die man ins Herz schließt und nie wieder loslassen möchte. Mein Fazit: Seelenhüter hat mir definitiv viel mehr als Silberlicht gefallen. Es fesselt den Leser von anfang an und erzählt eine interessante Jagd zwischen Calder und den verlorenen Seelen. Besonders die kleine Mischung mit Liebe hat mir gefallen, in Silberlicht hat die Liebesgeschichte ja definitiv überwogen :) Nur wegen der Verworrenen Rückblicke in Calders Leben ziehe ich einen Schmetterling ab, deswegen gibt es von mir eine sehr gute vier. Das Cover: In diesem Fall gefallen mir beide Bücher nicht so recht, ich hätte eine Mischung aus beiden perfekt gefunden. Bei dem PAN-Cover stört mich das Gesicht des Mannes, so hätte ich mir Calder z.B. niemals vorgestellt. Der Schlüssel auf dem englischen Cover passt perfekt zu der Geschichte. Da ich aber das Schimmern und den Blauton des deutschen Covers so toll finde, hätte ich z.B. nicht ein Gesicht, sondern genau den Schlüssel (natürlich in einem passenden Blauton) - vielleicht in die Mitte des Covers - gesetzt. Perfekt. Die Autorin: Laura Whitcomb ist in Californien aufgewachsen. Bevor sie Schriftstellerin wurde, hat sie eine Zeit lang als Englischlehrerin geabreitet. Für "Silberlicht" (OT: A certain slant of light) gewann sie 4 Literaturpreise und wurde auch noch für weitere Awards nominiert. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon. (less) | Notes are private!
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| Jun 25, 2011
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May 09, 2011
| Flexcover
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| Sep 01, 2009
| Sep 01, 2009
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In dem zweiten Band der Tribute von Panem Reihe, Catching Fire (oder auf Deutsch Gefährliche Liebe) geht es weiter mit dem Mädchen, dass unter Feuer s...more
In dem zweiten Band der Tribute von Panem Reihe, Catching Fire (oder auf Deutsch Gefährliche Liebe) geht es weiter mit dem Mädchen, dass unter Feuer stand, Katniss Everdeen. Peeta und sie sind unter Geschoss des Kapitols, da sie etwas Unvorstellbares getan haben: Sie haben angedroht, sich beide mit giftigen Beeren in der Arena zu töten, um beide zu überleben und haben es letztendlich auch geschafft. Nicht zur Freude des Kapitols. Nachdem das erste Mal in der Geschichte der ehemalig dreizehn Distrikte zwei Tribute den Weg aus der Arena gemacht haben, gibt es Rebellionen. Menschen stellen aufeinmal das Kapitol in Frage und auf Peetas und Katniss Siegesreise durch die zwölf Distrikte stellen die Beiden aufeinmal fest, dass das Kapitol sogenannte Peacemaker ausgesandt hat um die rebellierenden Leute still zustellen. Aber bevor sie zu ihrer Siegesreise aufbrechen, bekommt Katniss überraschend hohen Besuch von Präsident Snow, der nicht gerade erfreut über den Sieg von Peeta und Katniss zu sein scheint. Er weiß, dass die Liebe zu Peeta von Katniss nur gespielt ist und kennt auch andere Dinge, die eigentlich niemand wissen sollte. Woher weiß er das, hat er jetzt sogar schon Kameras in den verbotenen Wald außerhalb des zwölften Disktrikts aufgestellt? Er und das Kapitol geben Peeta und Katniss die Schuld an den Rebellionen und daher verlangt er von Katniss, ihn zu überzeugen, dass nichts von ihrer Show gespielt ist. Das zum Beispiel Gale wirklich ihr Cousin ist, ebenso wie sehr sie Peeta doch lieben würde. Er will außerdem das sie die Aufstände zum stoppen bringt. Doch es hilft alles nichts und bei der bekanntgebung der Quarter Quell (ein besonderes Event, das zum Jubiläum der Spiele gefeiert wird) kommt heraus, dass dieses mal jeweils ein weiblicher und ein männlicher Sieger der Spiele für dieses Mal in die Arena muss. Und das heißt auch, dass Katniss wieder in die Arena muss. Es ist auch kristallklar, dass Peeta, nicht Haymitch, mit in die Arena geht - Peeta ist viel zu sturköpfig um Katniss alleine und ohne seinen Schutz zu lassen. Doch dieses Mal will Katniss nichts dem Zufall überlassen. Sie redet mit Haymitch und macht mit ihm aus, dass sie dieses Mal Peeta - und nicht sie - schützen würden. Er hatte es verdient. Catching Fire ist in der Gegenwarts-Form in der Sicht von Katniss Everdeen verfasst. Im Englischen habe ich manchmal das Gefühl, dass ich etwas nicht richtig verstehe, aber egal ob ich Vokabeln mal nicht wusste oder sowas in der Art, bei diesem Buch wusste ich immer was gerade passierte. Ich kann nicht genau bennen, wie man sowas nennt, aber ich fand das zum Beispiel immer sehr gut. Da ich natürlich mit meinem Achtklässlerwissen noch nicht alle Englischvokabeln in einem Englischbuch kenne, ist sowas für mich immer gut. Frau Collins beschreibt die Dinge nie sehr lange und trifft dabei immer genau die richtige Länge, wobei sie den Leser nie mit irgendwelchen langweiligen und unnötigen Dingen nervt. Ich habe ihren Schreibstil teilweise sehr genossen, auch, wenn er relativ einfach ist und nicht sehr... besonders. Auch wenn Suzanne Collins Schreibstil nicht besonders ist, hat mir das Buch dennoch einige tolle Zitate gebracht, die mir sehr gefallen haben. Hier einige davon: "I wish I could freeze this moment, right here, right now and live in it forever." "Really, the combination of the scabs and the ointment looks hideous. I can't help enjoying his distress. "Poor Finnick. Is this the first time in your life you haven't looked pretty?" I say. "It must be. The sensation's completely new. How have you managed it all these years?" he asks. "Just avoid mirrors. You'll forget about it," I say. "Not if I keep looking at you," he says." "Gale is mine. I am his. Anything else is unthinkable." Bei dem ersten und letzten Zitat hätte ich schon ein paar Tränchen verdrücken können und das ist bei mir etwas wirklich besonderes, da ich nie wirklich bei Filmen oder geschweigedenn Büchern weine. Sowas braucht bei mir immer was ganz Besonderes und kam, bisher, eher selten vor :) Und wer das Buch gelesen hat und Finnick kennt, wird mir wohl zustimmen, dass das Zitat auch sehr schön ist, oder? Hach... Die Handlung hat mich dieses Mal zwar nicht so vom Hocker gehauen, wie bei dem ersten Band von Tribute von Panem, aber trotzdem war ich total gefesselt und wollte das Buch natürlich so schnell wie es geht zuende lesen. Obwohl dieses Buch auch wie bei Ascheherz mit dem Gefühl verbunden war, es nicht beenden zu wollen - da man erstens weiß, dass es nur noch ein Buch in der Reihe gibt und zweitens, weil man dann einige gute Freunde verliert. Gott sei dank gibt es noch den dritten Band, Flammender Zorn, den ich auch schon hier stehen habe (Ich lese ihn nachdem ich Krabat beendet habe). Natürlich hat mir die Idee von den Spielen von Panem wieder gefallen. Es ist erschreckend, wie das Kapitol gegen die Rebellion arbeitet und wie sehr sie Katniss bedrohen. Als Präsident Snow Katniss und ihre Familie in dem Siegerteil des Distrikts besucht, droht er ihr, dass ihr "Cousin" Gale bei einem "überraschenden" Unfall umkommt. Aber auch wenn das Kapitol natürlich ziemlich brutal agiert, ist es immer glaubhaft. Man kann sich die hiesigen Leute hinter dem zwölf Distrikte-System haargenau vorstellen und ja, ich konnte mich sogar in das Kapitol versetzen. Wenn sowas in Wirklichkeit passieren würde, dann würde derjenige bestimmt auch versuchen, Katniss und Peeta loszuwerden. Besonders die Idee, die eigentlich schon sehr angeschlagenen Sieger zurück in die Arena zu schicken, fand ich unglaublich böse und als das in dem Buch rauskam, war das auch für mich ein riesen Schock. Alle die die Arena überlebt haben sind für immer gezeichnet. Katniss und Peeta leiden unter Alpträumen. Haymitch trinkt. Auch die anderen Sieger aus den jeweiligen Distrikten scheinen nicht besser als die Drei dran zu sein. Besonders die Idee, dass Katniss ihre kleine Schwester Prim, ihre Mutter und besonders Gale für Peeta zurücklassen will - besonders weil sie ihn ja eigentlich nicht liebt, sondern Gale - hat mich zutiefst berührt. Wieder eine der Momente in dem Buch, in dennen ich ein Tränchen nur schwer unterdrücken konnte :) Die Beziehung zwischen Peeta und Katniss hat mich auf ihre eigene Art fasziniert. Ich habe Katniss wirklich dafür bewundert, dass sie sich für einen aufopfern will, den sie nicht liebt und einen Jungen, den sie liebt, für eine Menschheit zurückzulassen. Jeder hätte sie, denke ich, verstanden, wenn sie die Beine, Prim, ihre Mutter und Gale in die Hand genommen hätte und auf nimmerwiedersehen weg gewesen wäre. Aber so ist Katniss nicht. Selbst als sie in der Arena selbst dem Tod bevorsteht, denkt sie nur daran, wie sie Peeta schützen kann. Sie zieht nie in Betracht ihn zu töten um selber aus der Arena zu kommen. Sie fühlt sich verpflichtet, ihn leben zu lassen. Er ist immerhin derjenige von ihnen, der die Leute mit einer Rede überzeugen kann. Das Ende fand ich leider etwas verwirrend. Es kann natürlich daran liegen, dass ich manches durch fehlende Vokabeln entweder nicht verstanden oder falsch interpretiert habe, aber trotzdem: Irgendwie war es leicht verwirrend. Vielleicht ändert sich das ja, wenn ich Flammender Zorn gelesen habe und mehr über die über die Sache, die am Ende sozusagen vorgestellt, weiß. Die Charaktere sind sehr individuell und sind mir unglaublich ans Herz gewachsen. Am liebsten von allen war mit Katniss, dicht gefolgt von Gale und Prim. Ich konnte mir jeden einzelnen der Charaktere genau vorstellen und wenn es sie wirklich geben würde, könnte man sie wirklich locker als "richtige" Menschen durchgehen lassen. Finnick, Haymitch, Cinna und Effie sind auch einige meiner Lieblingscharaktere aus Catching Fire. Frau Collins versteht es im Allegemeinen einfach, die Charakte, über die sie schreibt, interessant für den Leser zu machen und so hat auch jeder einzelne besondere Facetten. Mein Fazit: Catching Fire ist ein gelungener, spannender zweiter Band der Tribute von Panem Reihe und hat mich zwar nicht wirklich so sehr wie der erste Teil vom Hocker gehauen, hat mich aber dennoch von anfang bis ende gefesselt! 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| Feb 06, 2011
| Feb 11, 2011
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Feb 06, 2011
| Paperback
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380258239X
| 9783802582394
| 4.01
| 47,929
| Mar 02, 2010
| Jul 2010
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In dem ersten Teil der Hex Hall-Reihe geht es um die junge, störrische Hexe Sophie Mercer. Da sie durch ihre Zauberkräfte in Vergangenheit schon mehre...more
In dem ersten Teil der Hex Hall-Reihe geht es um die junge, störrische Hexe Sophie Mercer. Da sie durch ihre Zauberkräfte in Vergangenheit schon mehrere Unfälle gebaut hat (an dennen sie nicht ganz unschuldig war), dadurch schon mehrere Male umziehen musste wird sie, als das Fass überlief, in eine Schule für verhaltensauffällige "Prodigien" (Hexen, Werwölfe, Feen und seit kurzem auch Vampire) - Hecate, auch genannt "Hex Hall". Dort angekommen macht sie sich schon früh Feinde. Elodie und ihre beiden Freundinnen wollen sie in ihren Zirkel aufnehmen, Sophie ist jedoch unsicher und lehnt vorerst ab. Wobei sie nicht weiß, was sie sich da für mächtige Feinde gemacht hat... Die Tatsache, dass sie sich ein Zimmer mit dem einzigen Vampir neben einem Lehrer auf der Schule - Jenna - teilt, tut natürlich auch nicht viel zu ihrer Beliebtheit zu. Auch wenn Jenna als Monster betitelt wird, schließen Sophie und sie sofort Freundschaft. Die Situation in Hex Hall spitzt sich schnell zu. Es ist klar, dass die verhasste Organisation, die die Prodigien jagd, war nicht in Hex Hall reinkann, aber trotzdem fürchten die Bewohner der Schule sich immer mehr: Mittlerweile sind schon zwei Hexen gewaltsam umgekommen. Und wer glaubt schon an die Unschuld eines Vampirs, wenn die Opfer immer zwei Einstichwunden am Hals haben? Sophie ist jedoch klar, dass Jenna es nicht gewesen sein kann. Sie ist viel zu gutmütig dafür. Es muss etwas anderes Schuld daran sein - alles deutet darauf hin, dass Elodie und ihre Freundinnen in der Vergangenheit einen Dämonen herbeschworen haben... Außerdem... wieso machen alle so ein Geheimnis aus Sophies Vater und wieso erscheint ihr aufeinmal ihre Uroma, Alice? Hex Hall: Wilder Zauber ist in der Ich-Perspektive der Protagonistin Sophie Mercer verfasst. Sophie beschreibt alles ziemlich sarkastisch und ist stellenweise auch sehr selbstironisch, was ich sehr an dem Buch geliebt habe. Die sarkastischen Bemerkungen zu verschiedenen Dingen von ihr haben mir so ein manches Mal ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Keine zu langen Beschreibungen, alles passt immer genau, schön sarkastisch - Ich wünsche mir jedenfalls nichts mehr. Mir hat es, sozusagen, richtig Spaß gemacht, in der Sicht von Sophie zu lesen und vermisse den Schreibstil nach dem Beenden des Buches richtig ;) Die Handlung ist nicht sonderlich außergewöhnlich, zieht den Leser aber dennoch in den Bann. Sie ist relativ spannungsgeladen und ich konnte das Buch, auch wegen dem Schreibstil, kaum aus der Hand legen. Auch, wenn ich Internatsromane eigentlich relativ gerne mag, ist Hex Hall nichts besonderes. Auch wenn die meistens Prodigien nicht freiwillig dort sind, erinnert mich Hecate doch ein bisschen an Vampire Academy und co. Gut, in VA gibt es Vampire und so weiter und in Hecate Hexen, Elfen, Werwölfe und so weiter, aber dennoch hat mich Hex Hall nicht sonderlich beeindruckt. Anscheinend ist es in Hex Hall normal, den neuen Prodigien die schreckliche Geschichte um die L'Occio di Dio und andere Prodigienfeinde zu erzählen, wobei sie auch einige berühmte Hexenopfer nennen und sogar Bilder zeigen, auf dennen Praktiken der L'Occio di Dio zu sehen sind. Natürlich hat mich die Geschichte als erstes total umgehauen. Der Leser hasst die L'Occio di Dio sofort und ekelt sich vor den Bildern, die Sophie da beschreibt und soweit ich mich erinnern kann, war die Geschichte um die L'Occio di Dio auch relativ interessant. Ja, ihr lest richtig, soweit ich mich erinnern kann. Ich hatte bei diesem Empfangsvortrag eher das Gefühl, dass der Leser mit Informationen richtig erschlagen wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Informationen über die Brüderschaften mehr über das ganze Buch verteilt gewesen wären, da ich mich wirklich schwergetan habe, mir die ganzen Sachen zu merken. So ging es mir leider öfters in dem Buch, wie, zum Beispiel, auch bei der Geschichte von Alice, also Sophies Uroma. Eigentlich hat Hex Hall richtig viele interessante Hintergrundstories, die dem Leser auch (im ersten Moment jedenfalls) auch richtig "faszinieren". Ich fand es also wirklich schade, dass man als Leser so mit den Informationen erschlagen wurde, wären diese viel besser verteilt gewesen, hätte das Buch dadurch auch einen riesen Pluspunkt von mir bekommen :) Abgesehen von dem Problem, das ich gerade angesprochen habe, hat mich Sophies Geschichte wirklich sehr interessiert. Der Leser brennt von anfang an darauf zu wissen, was Sophie ist. Ihr Vater ist auch sehr interessant für mich gewesen: Zwar hat Sophie keinen guten Eindruck von ihm (er meldet sich kaum, bzw. ist auch nie da - außerdem war er es, der sie auf Hex Hall geschickt hat, wovon Sophie - natürlich - nicht gerade begeistert war) und nachdem einige Prodigien aus ihrer Schule dauernd über ihren Vater reden, wird sie neugierig. Ich kann nur eins sagen - Was Sophie und ihr Vater sind, hat mich im Endeffekt sehr überrascht und fast vom Stuhl - oder eher aus dem Bett - gehauen, auch was Alice genau ist hat mich auch nicht schlecht überrascht ;) Da Hecate ja eigentlich von ganz "normalen" Teenagern bewohnt wird, gibt es natürlich auch noch einen riesen Zickenkrieg. Da Elodie und ihre Freundinnen - denke ich - von anfangan wissen, dass Sophie viel mächtiger als alle drei ist, möchten sie sie sofort in ihren Hexenzirkel aufnehmen. Mit dem Ablehnen dieses Angebots unterschreibt sie somit sozusahen ihren sozialen Tod. Man kann sich aber in jeder Hinsicht in Sophie reinversetzen. Sie möchte nicht mit arroganten Zicken zusammen rumhängen und befreundet sich schnell mit Jenna, der einzigen Vampirin auf Hex Hall, trotz allem "Warnungen" der anderen Prodigien. Jenna wird seit dem Tod von Holly - einer Hexe aus Elodies Hexenkreis - ausgeschlossen, da alle denken, sie hätte sie auf dem Gewissen. Als dann später auch noch eine andere Freundin von Elodie mit zwei Einstichlöchern im Hals gefunden wird, wird sie sogar aus Hex Hall weggebracht und zum Rat gebracht. Der Leser weiß aber von anfangan, dass Jenna es nicht sein kann (und wer es dann wirklich war, war zwar keine besondere Überraschung - Sophie hat es die ganze Zeit vermutet - aber eine tolle Idee war es dennoch, es hat jedenfalls zu Elodie und so weiter gepasst). Sie tat mir die ganze Zeit einfach nur unglaublich leid, ich hätte Elodie & Co. am liebsten mal so richtig eine gescheuert. Zwar war die Beziehung zwischen Sophie und Archer richtig schön klischeehaft (Unbeliebtes Mädchen verliebt sich in Jungen, der mit ihrer Feindin glücklich ist), aber dennoch fand ich die Entwicklung zwischen den beiden ganz süß. Ich will nicht zuviel verraten, aber das "Ende" zwischen den beiden hat mich auch sehr überrascht :) Die Charaktere waren zwar nicht die individuellsten, dennen ich je begegnet bin, aber dennoch sind sie mir im Laufe des Buches (fast) alle sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn Elodie nicht immer die Zicke war/ist, mochte ich sie von anfangan zum Beispiel garnicht. Dafür habe ich Jenna, Sophie und Archer richtig ins Herz geschlossen und bin wirklich gespannt darauf, wie es mit meinen Lieblingen weitergeht ;) (less) | Notes are private!
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| Jan 2011
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Jan 29, 2011
| Paperback
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0373210035
| 9780373210039
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| Jan 2011
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Jan 29, 2011
| Paperback
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3570160653
| 9783570160657
| 4.04
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| Jan 10, 2011
| Jan 10, 2011
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Ascheherz von Nina Blazon spielt in der gleichen Welt wie ihr Roman Faunblut (Da ich diesen noch nicht gelesen habe, kann ich nichts dazu sagen). Summ...more
Ascheherz von Nina Blazon spielt in der gleichen Welt wie ihr Roman Faunblut (Da ich diesen noch nicht gelesen habe, kann ich nichts dazu sagen). Summer hat keine Erinnerungen mehr und ist seitdem sie denken kann auf der Flucht vor dem Blutmann, der ihr immer und immer wieder in ihren Träumen begegnet. Als sie in einer Stadt als Schauspielerin verweilt und plötzlich wegen eines Überfalls untertauchen wollte, steht aufeinmal ein komischer (nackter) Mann auf der Terasse ihres Unterschlupfes. Wer auch immer es sein mag - Summer wollte nichts mit ihm zutun haben und macht sich sofort auf den Weg zum Bahnhof, da sie schnellstens aus der Stadt flüchten will. Doch der geheimnisvolle Typ will nicht von ihr ablassen. Er scheint eine völlig andere Sprache als sie zu sprechen, dennoch scheint es so, als würden die beiden sich verstehen. Der Mann stellt sich als Anzej heraus und zum ersten Mal in ihrem Leben vertraut sie jemanden und lässt es zu, dass Anzej sie in seine Heimat geleitet. Anzej weiß von ihrem Geheimnis - Dem Blutmann. Dennoch scheint er selber ein großes Geheimnis zu haben, dass er, obwohl er Summers größte Angst kennt, ihr nicht verraten will. Als er sie später mit einem gemeinen Trick reinlegt merkt sie, das sie auch ihm nicht vertrauen kann und reist mit einem Offizieren - Farrin - weiter. Da sie komischerweise allemöglichen Sprachen versteht soll sie im Krieg zwischen Lord Teremes und Lady Tod als Dolmetscherin eingesetzt werden, wozu es aber nicht kommt: Als sie mit Moira, einer verbitterten Kriegs"göttin", mit dem Pferd reitet und plötzlich Schüsse in ihrer Nähe losgehen, Moira sich von ihr trennen muss, verlieren sie sich. Summer muss alleine weiter. Doch dann findet ihr schlimmster Feind sie: Der Blutmann... Summer ist eine Zorya und hat einen Mann leben lassen, obwohl er eigentlich sterben hätte sollen. Somit hat sie einen großen Fehler gemacht: Unter Zoryas ist dieser Verstoß gegen die Regeln ein großer Fauxpas - und wird mit dem Tod, wenn man es so nennen will, bestraft. Derjenige, der den Menschen leben lassen hat muss ihm seinen Todeskuss geben und somit stirbt die Zorya auch dabei. Kann Summer die Regeln ein zweites Mal überlisten und weiter mit ihrer großen Liebe leben, oder muss sie sterben? Wird sie die anderen Zoryas je wiedersehen? Bevor ich mit dem Schreibstil anfange, habe ich einen kleinen Minuspunkt in Richtung Grammatik und Rechtschreibung: Beim lesen dieses Buches ist mir mindestens einmal ein Rechtschreibfehler und öfters Kommafehler (also zum Beispiel: abcdfg , hjkalmnop) aufgefallen. Natürlich ist niemand perfekt und wenn diese Fehler nicht so oft vorgekommen wären (außer es ist in der Rezensionsexemplarausgabe anders als in den Büchern, die öffentlich verkauft werden), dann hätte ich auch noch drüber hinweg gesehen - Aber leider kommen, besonders die Kommafehler, eher öfters vor. Zwar ziehe ich dem Buch wegen der Fehler nichts ab, aber dennoch: Gut finde ich es nicht. Besonders weil das Buch sonst in jeder Hinsicht perfekt ist. Der Schreibstil ist eher poetisch und beinhaltet viele Metaphern. Zwar war ich bei anderen Büchern nie wirklich ein Freund von poetischen Schreibstilen, die soviele Metaphern wie bei Nina Blazon enthalten, da der Schreibstil dann meistens schwerer ist, aber bei diesem Buch habe ich das geliebt. "Aber Menschen brauchen Hoffnung mehr als alles andere. Ohne sterben sie." "Manchmal lügen wir. Und manchmal lassen wir unser Herz im Stich, um unseren Kopf zu retten." "Maymara glich einem leichten Mädchen, das tagsüber geschlossene Kleider trug und so tat, als wäre es eine brave, sparsame Kaufmannstochter." Es kommen auch oft Gedichte in Summers Erinnerungen vor, die mir aber nicht wirklich zugesagt haben. Was natürlich nichts heißen muss - ich bin kein Freund von Gedichten und selbst wenn diese Gedichte etwas besonderes waren, mich haben sie nicht beeindruckt. Es hätte aber schon viel gebracht, mir ein Gedicht nahezubringen, da ich die meisten von der Bedeutung her eh nicht verstehe. Alle Dinge, die Summer erlebt, werden bis ins kleinste Detail beschrieben (wobei man nie das Gefühl hat, dass etwas zu viel/zu wenig beschrieben wird) und erschaffen eine wunderbare Welt, die man sich als Leser unglaublich gut vorstellen kann - Die Zitadelle der Zoryas bis zu dem anfänglichen Theaterstück in dem Summer eine Rolle gespielt hat. Die Handlung ist zwar nicht sehr spannungsgeladen, dennoch hat mich das Buch von Anfang bis Ende gefesselt und wenn ich nicht noch zur Schule hätte gehen müssen, hätte ich das Buch auch in zwei, drei Tagen zuende gelesen. Nina Blazon erschafft mit Ascheherz eine Welt, die dem Leser zwar vollkommend unbekannt ist, erreicht aber, dass man nach kurzer Zeit die Umgebung vorstellen kann und sich - sozusagen - zuhause fühlt. Ich kann euch nur eins sagen: Das Geheimnis, was im Endeffekt hinter Summers Amnesie steckt, hat mich umgehauen. Ich bewundere Frau Blazon für ihre wunderbare Idee von dem Tod, Menschen, die sterben wollen und wie sie dem Tod durch ihre Versuche eigentlich schaden. Die Vergangenheit von Summer ist sehr verwoben und scheint einem einfach perfekt. Der Leser bekommt durch Erinnerungen von Summer immer nur Stückchen der Vergangenheit serviert und wünscht sich immer mehr. Ich könnte fast sagen, dass man genau so darauf erpicht war, ihre Vergangenheit aufzudecken, wie Summer. Und genau wie Summer zu Moira sagte, begreift der Leser - selbst ich, der eigentlich eher Angst vorm Tod hat - das der Tod eigentlich was ganz natürliches ist und was ist, wenn man ewig liebt? Was ist, wenn alle tollen Sachen aufeinmal als normal empfindet und das Leben eigentlich keinen Sinn mehr hat? (Summer: "Was ist ein ewiges Leben wert, Moira? Eine Seele braucht das Wachsen und sie ist bereit, zu vergehen. Was wird aus ihr, wenn sie in der Ewigkeit gefangen ist? Wenn nichts mehr einen Wert hat, weil nichts vergänglich ist?“). Auch die Idee, dass eigentlich viele Mädchen - Zoryas - und Lady Mar hinter dem Tod stecken und jedem Menschen, der sterben muss, einen Todeskuss geben, wunderschön. In Ascheherz ist der Tod fast zu etwas schönem geworden: Derjenige der eine Zorya ruft und dann auch den Todeskuss bekommt, wird ja im Endeffekt erlöst. Summer selber hat einmal jemanden erlöst und als Leser merkte man regelrecht, wie zufrieden und froh der Sterbende war, als sie "endlich" da war. Ich würde gerne noch so viel mehr von der Handlung erzählen, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich dann zuviel verrate. Bei Ascheherz ist die Handlung so verwoben und wenn man ein Geheimnis preisgegeben hat, gibt man gleich eine andere große Wendung preis. Ich denke, man muss Ascheherz einfach eine Chance geben, obwohl man im Vornhinein nicht viel - auch durch die Inhaltsangabe - über das Buch weiß. Lohnen tut es sich aufjedenfall! Die Charaktere sind besonders gut erschaffen und jeder einzelne Nina Blazons Charaktere hat eigene, besondere Facetten, die mich - selbst bei den Bösen - als Leser unglaublich in den Bann gezogen haben. Wie ich schon sagte, Summers Vergangenheit ist unglaublich gut und spannend dargestellt, ebenso hat mich natürlich die Vergangenheit von Loved und Indigo interessiert. Summer, Loved, Anzej und Finn sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen und am Ende des Buches habe ich mit dem Buch einige Freunde verloren. Auch, wenn das Buch in sich abgeschlossen ist, würde ich natürlich noch gerne weiteres über die Welt von Summer und Co. lesen - Gut, dass ich Faunblut noch nicht gelesen habe ;) Selbst die Brutalität von manchen Menschen habe ich wegen ihrer Vergangenheit verstanden: Ich meine, wenn ein Mensch es schon immer gewohnt ist, vor dem Tod wegzulaufen (Durch Verräter und so weiter), dann ist es doch irgendwie klar, dass er auch dem richtigen Tod entrinnen will. Jeder hat einen Grund für sein Verhalten und nie habe ich als Leser gedacht, dass irgendwer ohne Grund handelt. Meistens stand hinter Handlungen immer eine wichtige Sache in der Vergangenheit - Zum Beispiel wieso Moira Summer hilft. Mein Fazit: Ascheherz von Nina Blazon ist ein wunderbares Buch, dass durch seine poetische Sprache überzeugt. Der Leser möchte das Buch von anfangan nicht mehr aus der Hand legen und ist dennoch traurig, nachdem er das Buch beendet hat. Außerdem schafft es Frau Blazon eine perfekte Welt zu erschaffen, in dem sich der Leser sehr gut einfinden kann - Also kann ich dem Buch ohne große Bedenken die volle Punktzahl geben. Dieses Buch gehört für mich in jedes Bücherregal! :) (less) | Notes are private!
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