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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land
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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land

3.57  ·  Rating Details ·  504 Ratings  ·  53 Reviews
Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im ...more
Hardcover, 976 pages
Published September 10th 2008 by Suhrkamp (first published 2008)
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(showing 1-30)
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BrokenTune
Oct 22, 2015 BrokenTune rated it did not like it
Shelves: reviewed
DNF.

The Tower / Der Turm has been praised as a masterpiece of describing life in East Germany in the 1980s, the struggle of people against a doomed regime based on secrets and lies.

And, yet, I'm throwing in the towel.

I just can't get past the ridiculous writing style and the overblown descriptions in this book.
Obviously, I am not going to comment on the plot, the characters, or the historical accuracy as I haven't finished the book. What I will say, tho, is that 200 pages in neither plot, charac
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howtodowtle
Jul 28, 2011 howtodowtle rated it it was ok
Vorab ein Geständnis: Ich habe das Werk nicht zu Ende gelesen. Nach einigen guten Rezensionen (unter anderem in der Frankfurter Rundschau und der Zeit) bin ich mit einer hohen Erwartung daran gegangen; vielleicht war das Buch daher eine so große Enttäuschung.

Die Geschichte an sich ist eigentlich recht interessant und könnte Stoff eines fesselnden historischen Romans sein. Diese Chance verbaut sich Tellkamp durch seinen Schreibstil: Er ergötzt sich selbst an verschachtelten Satzmonstern und vergi
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Cora
Jul 29, 2011 Cora rated it did not like it
Oh jeh.
Sprachlich überladen, inhaltlich voller Übertreibungen/Patzer ( " Bürgerin Verkäuferin" HÄ ? ... nicht mal in Dresden !!! ) und billigem Slapstick oder Kitsch (die Tannenbaum-Geschichte) ...
beim Lesen wehte mich beständig ein eiskalter Hauch von Eitelkeit und Unaufrichtigkeit an, und der latent vorhandene, hämisch-denunziatorische Ton (der Protagonist kann nicht mal einen Hansa(!)-Keks essen ohne zum 'Opfer' dessen Papp-Geschmacks zu werden ) ... alles im höchsten Masse ärgerlich !
versc
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Joni
Oct 07, 2016 Joni rated it did not like it  ·  review of another edition
Shelves: fiction, second-rate
magisterial and failed. a thousand-page cringe fest. arid scenes from the lives of the lifeless. remember characters only in isolation, mostly for the ostentatiousness of their vapidity. a whole historical epoch annihilated by lack of talent. some of the most forced attempts at prose lyricism ive ever encountered. a near-successful destruction of an entire artform through abuse of its basest elements in a sickly combinatory enthusiasm. dresden turned into ashes once more never to rise up again. ...more
Bettina
Jun 07, 2014 Bettina rated it it was ok
Dieses Buch hat bei mir eine Menge Fragen aufgeworfen:

1. Warum ist es so elendig lang?
2. Warum erzählt er mir das alles?
3. Warum sprechen Erzähler und Figuren so, als wären sie aus dem 19. Jahrhundert?
4. Wo ist das finite Verb dieses Satzes?
5. Wo das Subjekt?
6. Und wann kommt endlich der Punkt?
7. Seit wann ist "Bildungsbürger" eigentlich kein Schimpfwort mehr?
8. Will der Autor mir nicht eigentlich nur sagen, dass er eine "elitäre" Herkunft hat (a.k.a. Bildungsbürgertum)?
9. Sind Bildungsbürger n
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Maria
Feb 08, 2012 Maria rated it it was amazing
Shelves: favoriten
Ich habe dieses Buch gelesen, weil mich DDR-Geschichte am Rande betrifft und weil alle Welt es hochlobte. Außerdem war es dick und versprach eine Familiengeschichte.
Ich muss sagen: nur wenige Bücher haben einen derartigen Sog wie "Der Turm". EIn Sog, der einen in eine fremde Zeit entführt und einen Sog, der einen in die Geschichte hineinzieht, bis man selbst, zusammen mit den Protagonisten, jeder Hoffnung beraubt ist. Das war wohl das Unglaublichste an diesem Roman: jede noch so kleine Zuflucht
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Christian Krüger
Aug 10, 2011 Christian Krüger rated it it was amazing
Zunächst hatte mich das Buch ja abgeschreckt. Nicht nur wegen seiner Dicke. Vor allem wegen seiner angeblichen Ähnlichkeit zu den Buddenbrooks (glaub es war Bisky, SZ, der den Vergleich zog). Nach eigener Überwindung bleibt zu sagen, es ist ein wirklich lesenswertes Buch. In zahlreichen Handlungssträngen gelingt es Tellkamp den Leser mitzunehmen. Den Rahmen bildet ein im Sterben liegender Staat, dessen größte Bedrohung sein eigenes Volk ist. Das Buch bleibt meist durchgehend lesenswert.

Dennoch
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Susanne schreibtwas
Ich hatte Der Turm zwei Jahre auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen und jedes Mal, wenn sein Cover nach oben kroch, ordnete ich es wieder ganz unten ein. Irgendetwas in mir scheute davor zurück, dieses beinahe eintausend Seiten starke Buch zu lesen. Ich wusste, dass es nicht so ein locker-leichter Lektüre Spaziergang sein, sondern mich fordern würde, sowohl von der Story her, aber auch von der Sprache. Es gibt Bücher, die schlürft man einfach so weg, ohne dass man sich dabei groß ...more
Aoife


Dies, lieber Leser, ist so ein Buch. Und der Autor weiß wiklich viel. Darüber wie es in der NVA läuft, oder in DDR-Gefängnissen (und noch so viel mehr). Er weiß auch wie man so lange Sätze schreibt, dass man den Anfang des Satzes schon vergessen hat wenn man am Ende angekommen ist. (Da wurden Erinnerungen an den Lateinunterricht und Caesar & Co wach...)
Was er aber nicht weiß ist wie man die Gefühle von Charakteren beschreibt. Den Figuren passiert schreckliches und...sie stehen da und sonst n
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Miriam
Jun 29, 2012 Miriam rated it really liked it
Quite a challange but very worth wile, Reminds me a little of Peter Nadas book The book of remembering (not sure if that is the english title as I read it in Norwegian).

Describes the lives of a family in Dresden during the last years before the wall falls. Through little details and small glimpses joined with sometimes brutally abrupt descriptions the mandness and oppressing control of the east-german communist system is depicted. As God is in the details thats also where you will find his oppos
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Stefan
Mar 09, 2013 Stefan rated it did not like it
Ein Buch was ich schon ziemlich schnell aufgegeben habe.
Zum einen ist es sehr schwer zu lesen. Ewig lange verschachtelte Sätze machen mir keinen Spass. Von anderen habe ich gehoert das es in den spaeteren Kapiteln besser werden soll, aber die Motivation weiter zu lesen stellte sich bei mir nicht ein.
Der andere Punkt ist das ich in dem Dresdner Stadtteil, in dem das Buch spielt, aufgewachsen bin und somit die Schauplaetze des Buches immer mit den realen Gebaeuden und Plaetzen verglichen habe. Die
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Albertine67
Jul 28, 2015 Albertine67 rated it really liked it  ·  review of another edition
I chose this because life in the GDR is a fascinating topic, and this book really did reward me.Its characters reminded me of those in Grossman's Life and Fate: all were complex, struggling with uneasy moral choices under the regime, none heroes. It was also reminiscent of LF in its epic scale, allowing us into middle class life but also that of the state's institutions (eg army, hospital).

What I hadn't been prepared for was its experiments with style. The writing is beautiful,often with strikin
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Susu
Rückblick auf die DDR - Mangel an allen Ecken und Enden, bedrohliches Gefühl des Bewachtwerdens. Das ist ja Alles gut und schön - aber warum muss das so verschraubt geschrieben sein? Ich hatte ehrlich Mühe, mich mit dem Stil anzufreunden und dann durchzuhalten. In der Konsequenz bleiben auch die meisten Gestalten recht blass - das Ganze hat wenig Führung und verlangt vom Leser einen dicken Packen zähen Durchhaltewillen - das zumindest vermittelt dann vielleicht am ehesten noch das Gefühl über ...more
Marian
May 31, 2012 Marian rated it really liked it
Shelves: favorites, reread
Very very good. I had never been able to understand what living in Eastern Germany must have been like. The "Ulysses"-type of chapters were often beyond my comprehension of German, but I seriously consider giving them a new try.
Lucardus
Dec 27, 2012 Lucardus rated it it was amazing  ·  review of another edition
Trotz der stellenweise etwas überbordenden Sprachakrobatik und der leider jegliche "Ich-schau-mal-rein"-Leserschaft abschreckenden "Ouvertüre", faszinierend, dicht und fesselnd. Die kürzlich gezeigte Verfilmung lässt Vieles aus, schreibt anderes um.
Dragana
Oct 28, 2012 Dragana rated it really liked it
Clicking "read" on this one made me prouder than others. This was thick. Makes Anna Karenina look like chick lit in larger parts. not really "enjoyable" but satisfying.
Alexandra
Dec 24, 2009 Alexandra rated it really liked it
This book is already worth reading even if it is just for one conversation described between a father and a son!
Noah
Jan 24, 2012 Noah rated it it was amazing  ·  review of another edition
Shelves: germany
Die DDR in allen Facetten... Unterhaltsam, bildend und gebildet,teils poetisch und unglaublich variantenreich imStil.
Axel
Feb 25, 2012 Axel rated it liked it
a difficult book to read, not for everyone ... life in Dresden during the communist era.
Fragmentage
Jun 10, 2016 Fragmentage rated it liked it
endlich!

spannender Stoff, mir aber insgesamt doch zu lang.
Andrea
Aug 24, 2013 Andrea rated it really liked it
A very nice book. Quite long but it was for me also a nice history lecture...about the late GDR...
Daniel
Aug 20, 2013 Daniel rated it it was ok
Das hätte man aber wirklich mal kürzer schreiben können.
Ivobert Vittenko
Apr 08, 2013 Ivobert Vittenko rated it liked it
So lang, so lang, das Buch war so entsetzlich lang.
Raffaele
Jan 31, 2014 Raffaele rated it it was amazing  ·  review of another edition
Non ci sono poveri e ricchi, nella DDR di fine anni 80; i costumi di vita sono modesti per tutti (eccezion fatta per la nomenclatura del partito), che siano chirurghi oppure operai. Eppure - tra mille scomodità che appaiono inconcepibili se si pensa alla Germania di adesso (le latrine in giardino, i bagni pubblici, le case fatiscenti e gelate) - c’è chi vive meglio e chi vive peggio. La differenza non è originata dal possesso di cose materiali, ma dalla cultura che consente ai singoli di ...more
Hans Canters
Aangekondigd als meesterwerk, virtuoos familie-epos en dé langverwachte grote Wende-roman, winnaar van de Deutscher Buchpreis.... Met grote gretigheid begonnen aan dit boek.

Helaas, net als vele andere lezers op Goodreads moet ook ik erkennen dat ik er niet doorheen gekomen ben. Ik was al gewaarschuwd voor de eerste 70 blz. Dat die saai waren en lastig door te komen door de grote hoeveelheid personages die worden opgevoerd. Maar als je daar doorheen was zou het grote genieten beginnen. Doorgebete
...more
Iana
Aug 14, 2015 Iana rated it it was amazing  ·  review of another edition
Wow. Wow. The Tower, is THE novel you need to read to get under the skin of the late and now defunct German Democratic Republic. The story is centered around a Dresden-based family in the 1980s and sees the reader through the decadence of a moribund system: its schools, its hospitals, its housing system, its toxic industry, its transport system, its military, its intelligence services (the Stasi), its cultural life (writers, publishing houses, theaters). Its language and style is rich, deep and ...more
Danny Marcalo
Nov 12, 2015 Danny Marcalo rated it liked it
Ich hatte meine Schwierigkeiten. Vor allem mit den surrealistischen Passagen, die von Meno geschrieben sein sollen. In solchen Bewusstseinsstromnarrativen verliere ich mich meistens und schalte dann ab. Dem entgegen stehen aber auch die realisitischen Passagen, die die Macken und Charaktere des DDR-Staats beschreiben. Die absurde Argumentation von DDR-Kadern oder aber die Beschreibung von Christians Weg fand ich sehr unterhaltsam, aufschlussreich und insgesamt gelungen. Leider blaeht sich der ...more
Elalma
Jan 18, 2013 Elalma rated it liked it  ·  review of another edition
Un libro importante, in cui viene voglia di immergersi per sete di sapere della storia "delle vite degli altri", ovvero uomini, donne di una famiglia allargata degli anni '80 al di là del muro. Però è anche duro, quasi lo stile dovesse risentire del carattere di quegli anni: un po' barocco e decadente, prolisso ma nello stesso tempo essenziale. Da una parte il coacervo e la pesantezza sovietica di fantozziana memoria, dall'altra la durezza e precisione teutonica. Ma è un libro necessario, e non ...more
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  • Moscow, 1937
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813335
Uwe Tellkamp is a German writer and physician. He practised medicine until 2004. Before the fall of communism, he was enlisted in the National People's Army as a tank commander and imprisoned when he refused to break up a demonstration in October 1989. Until the fall of the German Democratic Republic shortly after, he was prohibited from studying medicine.

In 2008 Tellkamp was awarded the German Bo
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“Literatur ist nicht die Magd der Politik, die Illustratorin des gerade aktuellen Zeitgeists.” 2 likes
“Heute habe ich, der Zoologe, gelernt: Die afrikanische Wüstenheuschrecke hat eine ostdeutsche Verwandte, die Bücherheuschrecke (Locusta bibliophila), eine Spezies auf zwei Beinen, gekleidet in „Wisent“- oder „Boxer“-Jeans, selbstgestrickte Rollkragenpullover und olivgrüne oder erdbraune „Kutten“ (Parkas). […] Die Locusta bibliophila ernährt sich von Büchern, allerdings nur von solchen aus dem Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet. Der Angriff der Bücherheuschrecke wird Wochen vor dem Leipziger Schlaraffenland-Ereignis generalstabsmäßig geplant […] Die Rüstung der Bücherheuschrecke (besagter „Messe-Mantel“, Typ Parka) wird etwa zwei Wochen vor der Schlacht einer gründlichen Überprüfung unerzogen; rechte Innenseite: in zwei Reihen nebeneinander je fünf Taschen, von Überbrust- bis in etwa Kniehöhe eingenäht (teilweise überlappend), Format 21 x 13 cm, die Leichtgängigkeit wird mittels des in der Pelzschneiderei „Harmonie“ befindlichen Exemplars Heinrich Böll, „Wanderer kommst du nach Spa…“ kontrolliert […]. Der Angriff der Bücherheuschrecke vollzieht sich in Wellen, sein unmittelbar bevorstehender Beginn wird dem scharfen Beobachter dadurch kenntlich, dass sich die ohnehin immer gierig blickenden Augen zu Hungerschlitzen verengen.” 1 likes
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