Georg Büchner
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Quotes
Georg Büchner quotes (showing 1-17 of 17)
“The bees sit so slothfully on the flowers, and the sunshine lies so lazily on the ground. A horrible idleness prevails. -- Idleness is the root of all vice. -- What people won't do out of boredom! They study out of boredom, they pray out of boredom, they fall in love, marry, and multiply out of boredom and finally die out of boredom, and -- and that's the humor in it -- they do everything with the most serious faces, without realizing why and with God knows what intentions. All these heroes, these geniuses, these idiots, these saints, these sinners, these fathers of families are basically nothing but refined idlers. -- Why must I be the one to know this? Why can't I take myself seriously and dress this poor puppet in tails and put an umbrella in its hand so that it will become very proper and very useful and very moral? That man who just left me -- I envied him, I could have beaten him out of envy. Oh, to be someone else for once! Just for a minute. -- How that man runs! If only I knew of one thing under the sun that could still make me run.”
― Georg Büchner, Leonce und Lena
― Georg Büchner, Leonce und Lena
“Slowly, Woyzeck, take it slowly. One thing after another one. You make me feel giddy. - What am I supposed to do with the ten minutes you save rushing that way? What use are they to me? Think about it, Woyzeck; you've got a good thirty years left. Thirty years. That makes three hundred and sizty months - and then there's days, hours, minutes! What're you going to do with such a monstrous amount of time? Eh? Space it out a bit, Woyzeck.”
― Georg Büchner, Woyzeck
― Georg Büchner, Woyzeck
“Only one thing abides: an infinite beauty that passes from form to form, eternally changed and revealed afresh.”
― Georg Büchner
― Georg Büchner
“Wir alle sind Narren, es hat keiner das Recht, einem andern seine eigentümliche Narrheit aufzudringen. - Jeder muss in seiner Art genießen können, jedoch so, dass keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuss stören darf.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Wir sind das Volk und wir wollen, dass kein Gesetz sei; ergo ist dieser Wille das Gesetz, ergo im Namen des Gesetzes gibt's kein Gesetz mehr, ergo totgeschlagen!”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Es gibt nur Epikureer, und zwar grobe und feine, Christus war der feinste; das ist der einzige Unterschied, den ich zwischen den Menschen herausbringen kann. Jeder handelt seiner Natur gemäß, d.h. er tut, was ihm wohltut.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Die Unterschiede sind so groß nicht, wir alle sind Schurken und Engel, Dummköpfe und Genies, und zwar das alles in einem: Die vier Dinge finden Platz genug in dem nämlichen Körper, sie sind nicht so breit, als man sich einbildet. Schlafen, Verdauen, Kinder machen - das treiben alle; die übrigen Dinge sind nur Variationen aus verschiedenen Tonarten über das nämliche Thema.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Ich wage kaum die Hände auszustrecken, wie in einem engen Spiegelzimmer, aus Furcht überall anzustoßen, daß die schönen Figuren in Scherben auf dem Boden lägen und ich vor der kahlen, nackten Wand stünde.”
― Georg Büchner, Leonce und Lena
― Georg Büchner, Leonce und Lena
“Das Nichts hat sich ermordet, die Schöpfung ist seine Wunde, wir sind seine Blutstropfen, die Welt ist das Grab, worin es fault.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab, - wir sind sehr einsam. [...] Geh, wir haben grobe Sinne. Einander kennen? Wir müssten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Die Staatsform muss ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen, ist Gnade; ihnen verzeihen, ist Barbarei.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Ich kenne keinen Absatz, keine Veränderung. Ich bin immer nur ein; ein ununterbrochenes Sehnen und Fassen, eine Glut, ein Strom.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Das Gewissen ist ein Spiegel, vor dem ein Affe sich quält; jeder putzt sich, wie er kann, und geht auf seine eigne Art auf seinen Spaß dabei aus.”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod
“Ich hab es satt; wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinandersetzen und Ruhe haben. Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas, ich habe keinen Namen dafür - aber wir werden es einander nicht aus den Eingeweiden herauswühlen, was sollen wir uns drum die Leiber aufbrechen?”
― Georg Büchner, Dantons Tod
― Georg Büchner, Dantons Tod



